Unsere Sauna ist da

Am 30. Juni war es soweit - 3 Monate früher als erwartet. Ein LKW rollte an und lud eine Palette ab, auf der das komplette Material für unsere zukünftige Sauna verstaut war.

Die Palette wurde in der Garage abgeladen, aber da es noch dauern wird, bis wir die Sauna aufbauen werden, entschieden wir uns dazu, das komplette Material ins Haus zu räumen. Nach 1 Stunde war alles in unser Büro im 1. Stock verräumt. Die Seitenwände der Sauna lagern wir nun im Badezimmer.


Wir sind schon gespannt, ob wir es schaffen werden, mithilfe der 7-seitigen Aufbauanleitung die komplette Sauna inkl. Glaswänden aufzubauen. Aber das werden wir erst angehen, wenn das Wetter schlechter wird und wir nicht mehr im Garten arbeiten können.

Unsere erste Gartenhälfte ist fertig!

Glücklicherweise hat sich die Vorarbeit der letzten Monate bezahlt gemacht. Im Vorfeld haben wir den Boden mit einer Fräse immer wieder umgegraben. So hatten wir das Unkraut sehr gut im Griff, konnten bereits sehr viele Steine entfernen und den Boden einigermaßen locker halten. Da unser Boden zwar lehmig ist, aber dennoch nicht zu stark verdichtet ist, haben wir zum Glück kein Problem mit Staunässe. Deshalb entschieden wir uns dazu, keine gute Humusschicht anliefern zu lassen, wie es oft empfohlen wird. Da wir zum einen genug Erde vorhanden haben und zum anderen guter Humus enorm teuer ist, viel uns die Entscheidung sehr leicht. Wir hatten aber doch ein wenig Bedenken, ob das Ansäen so gut klappen würde, wie wir es uns erhoffen.

Am 22. Mai baute sich Jörg aus zwei Holzbrettern und einem Lochband zwei Bretter-Schuhe, mit denen er die vorbereitete Rasenfläche betreten konnte (Vorbereitungen für das Ansäen des Rasens), ohne die glatte Oberfläche zu beschädigen. Zum Ausstreuen des Starterdüngers und des Rasensamens entschieden wir uns für einen Schleuderstreuer, den man in der Hand halten kann. Dies soll einfacher und gleichmäßiger funktionieren als mit einem typischen Streuwagen. Im ersten Schritt verteilte Jörg so den Starterdünger auf der Erdoberfläche. Da man die Auswurfmenge und den Auswurfradius individuell einstellen konnte, klappte dies sehr gut. Im zweiten Schritt wurde dann auf die gleiche Weise der Rasensamen auf dem Grundstück verteilt. Da es bei uns oft sehr windig ist und wir nicht riskieren wollten, dass bei einem kräftigen Regenschauer die Grassamen weggespült werden, entschieden wir uns dazu, eine ca. 0,5 cm dicke Erdschicht auf den Samen zu verteilen. Dazu siebten wir unsere Erde ganz fein und warfen diese über die Rasensamen. Anstatt alles mit einer Walze zu befestigen lief Jörg mit seinen Holzbrettern einmal über die fertige Fläche. Aufgrund unseres Lehmbodens, der ohnehin sehr schnell fest wird, wäre das Walzen nicht sinnvoll gewesen. Danach wurde erst einmal ordentlich gewässert. Hier machte sich nun die Arbeit der Rasensprinkler bezahlt, denn das Bewässern funktioniert nun automatisch.



Am 23. Mai zog dann eine extreme Gewitterfront über Bayern und wir befürchteten schon das schlimmste - aber zum Glück blieben wir von Starkregen und Hagel verschont und unser Rasen konnte perfekt mit dem Keimen beginnen.

Im nächsten Schritt wollen wir die Arbeiten an der zweiten Gartenhälfte starten: Wir wollen auf der Westseite den Fußweg am Haus entlang von der Einfahrt zur Terrasse bauen. In diesem Zuge soll auch das Gartentor und der Gartenzaun an der Nordseite in der Einfahrt gesetzt werden.

Vorbereitungen für das Ansäen des Rasens

Nachdem wir nun mit der Bewässerung fertig sind (Bewässerungssystem für den Garten wird verlegt), wollen wir endlich und am gleichen Tag den Rasen auf der ersten Gartenhälfte ansäen.

Ein paar Wochen zuvor stellte sich aber eine sehr wichtige Frage: Welchen Rasensamen wollen wir für das Ansäen verwenden?

Es gibt hier wirklich eine enorme Vielzahl auf dem Markt und am Anfang waren uns die Unterschiede überhaupt nicht bewusst, weshalb eine lange Recherche im Internet unumgänglich war.

Wir entschieden uns dann für einen Premiumrasen, der als Zier-und Gebrauchsrasen für Sonne als auch für Schatten sehr gut geeignet ist und ebenso sehr trockenheitsverträglich ist. Ein reiner Zierrasen kam nicht in Frage, da er nicht belastbar ist und ein reiner Gebrauchsrasen ist von der Optik her nicht so toll. Wir entschieden uns auch bewusst gegen einen Rasen, der speziell für Mähroboter verwendet wird, da wir keinen zu kurzen Rasen haben möchten. Wir legten bei der Auswahl des Rasensamens viel Wert auf die enthaltenen Samen. Bei vielen Rasensamenmischungen wird überhaupt nicht deklariert, welche Rasensamen enthalten sind.

Ein hoher Anteil vom Grassamen Lollium Perrene war uns sehr wichtig, da dieser sehr schnell keimt und somit Unkraut nur eine geringe Chance hat. Dann wollten wir einen großen Anteil des Grassamens Festuca rubra, da dieses Ausläufer bildet und sich der Rasen so teppichartig ausbreitet und schön verdichtet. Bei diesem Gras handelt es sich um ein Ziergras, welches für die Optik sehr wichtig ist. Da es aber nicht so belastbar ist, sollte der Anteil nicht zu hoch sein. Deshalb wird meist noch der Grassamen Poa Pratensis verwendet, für den wir uns ebenfalls entschieden haben. Es wächst auch in die Breite und ist hoch belastbar und schließt die letzten Lücken. Da er sehr spät keimt (erst nach 14-24 Tagen) ist es sehr wichtig, durchgängig für 28 Tage den Rasen feucht zu halten, auch wenn bereits sehr viel vom Rasen gewachsen ist.

Nachdem wir die Rasenmischung im voraus im Internet zusammen mit einem Starterdünger bestellt hatten, konnten wir mit den Vorbereitungen des Bodens beginnen.

Am 21. Mai nachdem wir unsere Gräben verschlossen hatten, begannen wir damit den Garten mit unserer kleinen Gartenfräse umzugraben, damit unser Lehmboden aufgelockert wird und nicht sofort wieder das Unkraut durchwächst. An einigen Stellen war die Erde so festgetrampelt, dass wir zuvor mit einem Pickel wieder alles auflockern mussten. Susanne entfernte immer wieder die noch vorhandenen Steine von der Erdoberfläche. Als nächstes wurde mit einem Stahlrechen grob das Grundstück begradigt. Daraufhin kam ein von Jörgs Papa selbstgebauter großer Holzrechen zum Einsatz.
Im letzten Schritt zog Jörgs Papa mit einer Latte alles richtig schön glatt. Für die letzte Schicht verwendeten wir selbst gesiebte Erde. So kamen wir auch sehr gut voran, bis wir dann auf der Südseite des Grundstücks feststellten, dass wir mit dem Niveau der Erde immer noch zu hoch sind. Daher musste immer wieder mit unserer kleinen Fräse die Erde gelockert und weggeschaufelt werden. Dies kostete uns noch sehr viel Zeit und Arbeit, aber wir schafften es, spät am Abend alles soweit fertigzustellen.


Bewässerungssystem für den Garten wird verlegt

Ein weiteres großes Thema war die geplante Gartenbewässerung. Jörg verbrachte viele Abende mit der Recherche, da es hier sehr viele Möglichkeiten und verschiedene Varianten gibt.

Wichtig ist, dass wir jetzt schon wissen, was wir alles bewässern möchten und auch auf welche Weise, denn nur jetzt können wir die notwendigen Leitungen und Kabel im Boden verlegen, bevor wir den Rasen ansäen werden.

Da wir alles in Eigenleistung umsetzen, planten wir lieber zu viel Bewässerung als zu wenig. Schließlich werden die Sommer immer trockener und extremer, was in Zukunft eine Bewässerung sehr wichtig macht. Da wir ohnehin eine Zisterne haben, macht eine Bewässerung erst Recht Sinn.

Neben dem Gemüsebereich an der Westseite, für den wir Wasser und natürlich auch Strom benötigen, sollen auch die Beerensträucher, Sträucher sowie die Blumen in der Einfahrt und um die Terrasse bewässert werden. Sogar für den Rasen plante Jörg die Wasserleitungen für einige versenkbare Rasensprinkler ein.

Um all diese Leitungen und Kabel verlegen zu können, mussten wir noch einmal komplett durch den Garten einen Graben schaufeln. Wir planten hierfür 2-3 Tage ein, da das Graben für die Rasenkante sehr lange gedauert hat. Am 16. April rückte Jörgs Papa als Unterstützung an und bereits nach 4 Stunden hatten wir einen Graben von der Ostseite bis zur Hälfte der Südseite gegraben: 


Das Ganze sah nun erst einmal wieder wie ein Schlachtfeld aus und einige Passanten warfen uns skeptische Blicke zu. Im Moment kann man sich noch schwer vorstellen, dass hier in wenigen Wochen ein gepflegter Garten fertig werden soll (zumindest die erste Gartenhälfte 😀).

Nachdem Jörg eine Großbestellung im Internet mit vielen Metern Leitungen, Leerrohre und allen möglichen Komponenten getätigt hatte, begannen wir am 29. April damit, die ersten Leitungen in den Gräben zu verlegen.



Das ganze Verlegen und vor allem auch Markieren der unterschiedlichen Kabel und Leitungen dauerte noch einige Zeit. Wir entschieden uns kurzerhand dazu, doch auch gleich eine komplette Rasenbewässerung mit zu verlegen. Dazu mussten noch einige kleinere Gräben geschaufelt werden, in denen wir die Rasensprinkler verlegen konnten.

Am 17. Mai begannen wir dann endlich damit, die ersten Gräben wieder mit Erde zuzuschütten und ordentlich mit Erde einzuschlämmen, damit es keine Hohlräume gibt und später der Rasen nicht absacken wird.

Das Verlegen der letzten Rasensprinkler und das Zuschütten der Gräben dauerte noch bis zum 21. Mai. 

Am gleichen Tag starteten wir noch mit den Vorbereitungen für den Rasen. :-)

Rasenkante 2.0

Nachdem wir die Erde im Garten endlich grob verteilt hatten, konnten wir wieder mit der Rasenkante an der Ost- und Südseite weitermachen (Gartenfräse im Einsatz).

Da die Ostseite unseres Grundstücks 30 Meter lang ist war es gar nicht so einfach, die geschwungene Form der Rasenkante richtig einzuplanen. Grob hatten wir die Rasenkante natürlich schon auf Papier eingezeichnet, in echt sah es dann aber doch noch einmal ganz anders aus. Die Rasenkante wird relativ breit, da wir einen Großteil der Ostseite mit Beerensträuchern bepflanzen werden. Damit wir auch die Rückseite der Sträucher später ernten können, planten wir einen Abstand von 50 cm zur Grundstücksgrenze, wodurch die Rasenkante mit ca. 1,50 Meter Breite geplant war.

Nachdem man uns aber beim Kauf der Beerensträucher dazu riet, bei bestimmten Beeren mehr Platz einzuplanen, da diese doch größer werden als angegeben, sind wir nun sehr froh, dass wir die Sträucher inzwischen bereits gepflanzt haben, bevor wir die Rasenkante erstellten - denn unsere geplante Rasenkante wäre sonst viel zu schmal geworden. Diese konnten wir nun anhand der gepflanzten Sträucher viel besser ausrichten (Unsere Ostseite ist bepflanzt).

Susanne legte dazu mehrere lange Seile auf den Boden, um die Rasenkante exakt ausrichten zu können.

Hinter der Garage wird die Rasenkante noch breiter, da wir hier später einmal ein Gartenhaus planen und wir dafür die Rasenkante und Bepflanzung gleich entsprechend geplant haben.

Nachdem die Form mit Seilen final festgelegt wurde begannen wir damit, die Erde entlang der Rasenkante auszuheben. Dies dauerte einige Abende, aber dann war es endlich geschafft. Statt einer Rüttelplatte übernahm Jörg das Feststrampeln des "Fundaments". Das eigentliche Setzen der Rasenkantensteine ging dann wieder sehr schnell und wir erledigten dies in einzelnen Etappen.

An drei Samstagen schafften wir dank der Hilfe von Jörgs Papa, fast schon bis zur Hälfte der Südseite die Rasenkante zu setzen. Weiter können wir im Moment noch nicht die Rasenkante setzen, da der Erdhügel sowie das Material auf der Süd-Westseite lagern.




Einige Abende verbrachten wir dann wieder mit dem Ausfugen der Rasenkante.

Für einen Apfelbaum an der Ostseite setzen wir kurzerhand am 29. April auch gleich noch eine Baumscheibe mit unseren Rasenkantensteinen.


Nun haben wir es aber erst einmal geschafft und wir können uns um die Bewässerung und Leitungen kümmern - der letzte Schritt, bevor wir den Rasen auf der Ost- und Südseite ansäen werden.

Bepflanzung unserer Terrassenumrandung

Nachdem Susanne den Winter genutzt hatte, um noch einmal die bereits fertige Planung für die Bepflanzung unseres Gartens komplett auf den Kopf zu stellen, war es dann Mitte März endlich soweit, nachdem die Nächte endlich nicht mehr frostig waren: Wir fuhren am 11. und 12. März wieder los in die örtlichen Gärtnereien, um die bereits ausgewählten Pflanzen einzukaufen.


Da wir im Herbst bereits Erde in die Terrassenumrandung gefüllt hatten, mussten wir nun also nur noch die Stauden einpflanzen. Vorher musste Jörg aber noch die Leitungen für die Bewässerung und die Kabel für die spätere Beleuchtung zu Ende verlegen und so weit anschließen, damit wir auch die letzten Bereiche mit Erde befüllen konnten.

Da wir bereits ein bisschen Erfahrung mit den Stauden in der Einfahrt sammeln konnten, fiel es uns nun schon viel einfacher die Pflanzen auszusuchen und einzupflanzen (Naturnahe Bepflanzung unserer Hofeinfahrt). Denn zu dieser Jahreszeit befinden sich fast alle Stauden eingezogen in der Winterruhe, so sieht man außer einem Topf gefüllt mit Erde noch fast gar nichts von der schönen Pflanze.


Die Pflanzen, welche wir nicht vor Ort bekommen hatten, bestellte Susanne gleich noch am 12. März im Internet.

Mithilfe unseres bereits fertigen Pflanzplans wussten wir sofort, welche Pflanze wo hin kommt und wie viel Abstand wir zu den Nachbarpflanzen einhalten müssen.

Susannes Mama gab uns auch einige Ableger von Ihren Blaukissen, Felsensteinkraut, Kokardenblume und Phlox. Insbesondere die Kissen sind tolle Frühjahrsblüher und sollen später ein Stück an der Natursteinmauer herunter wachsen und so für einen tollen Blickfang sorgen.

Am 30. März kam dann die Internetbestellung und nachdem der kurze Wintereinbruch vorbei war, pflanzten wir am 04. April die noch fehlenden Pflanzen ein.

Für einen grünen Akzent an den beiden Lärchensichtschutzelementen pflanzten wir zwei Wild-Kletterrosen, die den ganzen Sommer über blühen werden und zwei Winterjasmin, die in den Wintermonaten für Farbe sorgen werden.


Nachdem nun alles eingepflanzt ist hoffen wir, das die Stauden genau so gut und schnell anwachsen wie in unserer Einfahrt. Wir freuen uns schon darauf, endlich wieder auf der Terrasse sitzen zu können und unseren schönen Blumen beim wachsen zusehen zu können.

Unsere Ostseite ist bepflanzt

Nachdem unser Nachbar an der Ostseite unseres Grundstücke eine Ligusterhecke auf seinem Grundstück gesetzt hatte, wollten wir auf unserer Seite eine lockere Bepflanzung setzen. Denn glücklicherweise benötigten wir somit keinen Sichtschutz mehr, denn die Hecke wird einmal für eine gute Abschirmung sorgen, sobald diese groß genug ist.

Neben der Terrasse wollten wir im März auch schon die komplette Ostseite bepflanzen, da wir hier auch endlich das richtige Niveau für den Garten hergestellt hatten (Gartenfräse im Einsatz). Auch wenn hier noch die Rasenkante fehlt wollten wir den Frühling nutzen, um schon mal die Pflanzen zu setzen. Da diese noch sehr klein sind, ist auch genug Abstand für das Erstellen der Rasenkante vorhanden.

15 Meter der Bepflanzung soll aus allen erdenklichen Beerensträuchern bestehen. Susanne hatte bei Ihrer Pflanzliste bereits die Beerensträucher berücksichtigt und nicht nur genau ausgewählt, welche Beerensträucher wir wollten, sondern auch die genauen Sorten. Wichtig war es auch, welche Beerensträucher man nebeneinander pflanzen kann und welche nicht. So benötigen Heidelbeeren zum Beispiel eher einen sauren Boden, dann gibt es Beerensträucher, die kommen besser mit Halbschatten zurecht als andere. Darüber hinaus sollte man gerade beim Pflanzen von Himbeeren und Brombeeren über eine Wurzelsperre nachdenken.

Da wir die Wurzelsperre noch nicht gesetzt hatten, entschieden wir uns dazu, die Himbeeren und Brombeeren erst im Herbst zu pflanzen und besorgten zusammen mit den Stauden für die Terrasse alle anderen Beerensträucher. Da uns bei den Beeren Bio-Qualität wichtig war, kauften wir diese in einer örtlichen Bio-Baumschule.

An der Südost-Ecke unseres Grundstückes wollten wir einige Blühsträucher pflanzen. Dies war uns wichtig, damit vor allem an der Südseite nicht nur unsere Buchenhecke stehen wird. Bei den Sträuchern war uns wichtig, neben frühblühenden und spätblühenden Sträuchern einige Sträucher zu pflanzen, die eine sehr lange Blütezeit besitzen. So entschieden wir uns beispielsweise für Rispenhortensien, Sommerflieder und Hibiskus. Auch diese Pflanzen wählten wir nach unseren Auswahlkriterien aus (D-I-Y Gartenplanung).

Wichtig war uns auch, dass keiner der Sträucher sehr wuchsfreudig ist und nichts höher und breiter als 200 cm wächst.

Am 12. März war es dann soweit. Wir setzten 10 Beerensträucher an der Grundstücksgrenze. Mit der Pflanzenlieferung am 30. März kamen auch noch die Blühsträucher an, die wir zusammen mit den restlichen Stauden für die Terrasse setzten.




Nun sind wir gespannt, ob wir in diesem Jahr schon die ersten Beeren naschen können.

Altholzwand im Wohnzimmer

Für unser Wohnzimmer im Afrika-Look fehlte Susanne noch ein kleines Highlight. Nachdem wir bereits ein richtig tolles Elefantenbild aus Holz und Metall gefunden hatten, so benötigten wir immer noch einen besonderen Akzent für die andere Wand in unserem Wohnzimmer.

Nachdem Jörg nach langen Verhandlungen überzeugt werden konnte, bestellte Susanne im Januar eine Wandverkleidung aus Altholz. Diese besteht aus einzelnen, selbstklebenden Verlegeplatten, auf denen 9 Holzriemchen in verschiedenen Höhen und Strukturen aufgeklebt sind. Durch die unterschiedlichen Höhen entsteht ein toller 3D-Effekt und das dunkle Holz passt perfekt zum Afrika-Look.

Wir entschieden uns dazu, 1/3 der Wand mit der Wandverkleidung zu gestalten.

Am 24. März wurde das bestellte Material geliefert und wir begannen sofort damit, den Bereich an der Wand aufzuzeichnen und die Platten aufzukleben.

Schon nach 2 Stunden war die Wand fertig und wir sind nun sehr froh, wie schön Sie geworden ist und wie toll Sie in unser Wohnzimmer passt.


Unser WOW-Effekt für die Galerie

In unserem Esszimmer fehlte immer noch ein wichtiges Detail: Unsere Esstischlampe.

Gerade im Winter merkten wir sehr schnell, dass am Esstisch eine gute Beleuchtung fehlt. Wir planten von Anfang an eine Lampe, die aus drei einzelnen Elementen besteht. Diese sollte aus der Galerie bis nach unten zum Esstisch herabhängen.

Von Anfang an war uns klar, dass wir gerne 3 runde Holzlampen haben möchten. Nach unzähligen Recherchen im Internet wurden wir aber leider nicht so richtig fündig. Es gab zwar viele Holzlampen, aber die meisten sehen leider sehr billig aus. Darüber hinaus ist der Nachteil an den kugelförmigen Holzlampen, dass man immer direkt in das Leuchtmittel sieht. Auch das fanden wir sehr unangenehm und es erzeugte ebenso kein schönes Licht. Daher legten wir dieses Thema lange Zeit auf Eis.

Im November 2021 fand Jörg dann zufällig in einem anderen Baublog eine wunderschöne runde Lampe aus Holz. Das besondere ist, dass diese Lampe aus Birkenholz gefertigt ist und das Leuchtmittel in der Lampe versteckt ist. Noch mehr überzeugte uns das Licht, welches die Lampe im Raum ausstrahlt. Denn es wirkt so, als ob der komplette Korpus der Lampe leuchtet, was unglaublich toll aussieht.

Nachdem wir am Black Friday ein sehr attraktives Angebot im Internet gefunden hatten, bestellten wir kurzerhand die drei Lampen.

Ende Februar wurden diese angeliefert und Jörg begann mit der Planung für das Anbringen der Lampen. Nachdem das vorhandene Textilkabel der Lampen natürlich viel zu kurz war, musste erst einmal ordentlich Textilkabel bestellt werden. Im nächsten Schritt markierten wir mit gefühlten hundert Versuchen an der Decke und Nachbauten aus Karton, wo genau jede einzelne Lampe hängen soll. Es war uns sehr wichtig, die drei Lampen zueinander und natürlich im Giebel selbst gut auszurichten.



Dann mussten wir von unten in die Decke der Galerie drei Löcher bohren und die Lampen auf dem Spitzboden verkabeln.

Im Anschluss mussten wir uns die Höhe für jede einzelne Lampe überlegen und die Lampen dann an dem Textilkabel verkabeln und befestigen.


Die drei Lampen sind an sich optisch schon ein absolutes Highlight - aber nachdem wir das erste Mal die drei Lampen einschalteten, waren wir fast sprachlos. Das Licht im Raum war noch viel schöner, als wir es uns erhofft hatten. Der Luftraum in unserer Galerie kommt durch die drei Lampen nun unglaublich gut zur Geltung und wir sind sehr glücklich, getreu unserem Hauskonzept diese wunderschönen Lampen in Holz gefunden zu haben. Für uns sind die Lampen der absolute WOW-Effekt für unseren Giebel. 😀

Gartenfräse im Einsatz

Nachdem die Rotbuchenhecke an der Südseite endlich verpflanzt ist (Rotbuchenhecke an der Südseite unseres Grundstücks gesetzt), können wir uns dem nächsten Thema widmen: An der Ostseite unseres Grundstücks soll die Rasenkante für die Randbepflanzung gesetzt werden.

Der große Erdhügel auf der Ostseite ist zum Glück inzwischen umgesiedelt (Noch mehr Erde), allerdings sind wir auf der Ostseite leider immer noch nicht auf dem endgültigen Niveau. Am 12. Februar kam daher wieder die Schlauchwaage zum Einsatz und wir markierten, wo wir im Grundstück auf welche Höhe kommen müssen.

Da die Höhen nun klar sind, wissen wir nun, wo überall noch mehr Erde abgetragen werden muss, um am Ende eine schöne und relativ gerade Rasenfläche zu erhalten. Da unser Boden sehr hart ist und wir keine Lust hatten, alles mit einem Pickel zu lockern und dann mit unserer kleinen Elektro-Gartenfräse ewig umzugraben und im Anschluss wegzuschaufeln, liehen wir uns für den 05. März in einem örtlichen Baumarkt eine große Benzin-Gartenfräse mit ordentlich Power.


Jörgs Papa half uns die Fräse mit seinem Anhänger abzuholen und war neben Susannes Schwager natürlich auch mit dabei, den Garten umzugraben. Immer wieder fuhren wir mit der Fräse durch das Grundstück, im Anschluss wurde wieder ordentlich geschaufelt. Nach etlichen Schubkarrenladungen und einigen Stunden Arbeit sind wir mit dem Ergebnis absolut zufrieden. Wir haben eine richtig schöne ebene Fläche, auf der wir nun im nächsten Schritt die Rasenkante mit einem Seil auflegen können, um mit den Vorbereitungen für die Rasenkante zu starten.


Unser neuer Garderobenschrank wurde aufgebaut

Im Dezember kümmerten wir uns um unseren fehlenden Garderobenschrank.

Im Windfang haben wir hier einen Platz von ca. 1,20m vorgesehen und wollten dafür einen massiven Garderobenschrank kaufen. Jedoch wurden wir in den Möbelhäusern überhaupt nicht fündig. Zum einen gibt es so gut wie keine massiven und modernen Garderobenschränke - zum anderen haben fast alle Garderobenschränke eine Tiefe von lediglich knapp 40 cm. Da bei dieser Tiefe nicht einmal eine Garderobenstange quer hineinpasst und wir ohnehin mit einem Schrank mit 60 cm Tiefe geplant haben, entschieden wir uns dazu, einen örtlichen Schreiner anzufragen.

Dieser kam noch am gleichen Tag zu uns und nahm die Maße auf und gab uns einen Schätzpreis, nachdem wir mit Ihm die Innenaufteilung des Schrankes sowie die Optik besprochen hatten.

Unser Garderobenschrank wird aus massiver Eiche gefertigt werden. Als farbliche Absetzung haben wir 2 der 3 Schubladen mit einer grauen Front geplant, ganz getreu dem Farbkonzept unseres Hauses. Bei den Griffen entschieden wir uns für ein schwarzes und modernes Design, um dem massiven Schrank noch mehr Pep zu geben.

Am 26. Februar war dann unser Schreiner vor Ort und baute den bereits fertig gebauten Schrank bei uns auf.


Wir sind überglücklich, wie schön der Schrank geworden ist und wie passgenau er in unseren Windfang eingebaut wurde. Dies wäre mit einem gekauften Möbelstück aus einem Möbelhaus nicht möglich gewesen.
Auch haben wir jetzt auch endlich ausreichend Platz, um unsere ganzen Schuhe und Jacken unterzubringen.


Rotbuchenhecke an der Südseite unseres Grundstücks gesetzt

Nachdem wir bei einem unglaublich günstigen Black-Friday-Special noch Ende November ca. 100 wurzelnackte Rotbuchen als verschulte Heister bestellt hatten, lagerten wir diese hinter unserer Garage im Schatten (Unsere Rotbuchenhecke für die Südseite ist auf Lager gelegt).

Nachdem der Februar sehr mild war entschieden wir uns kurzerhand dazu, die Rotbuchen schon einzupflanzen.

Dazu gruben wir an der Südseite unseres Grundstücks einen ca. 60 cm tiefen Pflanzgraben. Einfacher gesagt als getan. Die ersten cm schaufelten wir bereits am 09. Februar. Dann stellten wir leider fest, dass auch noch 50 cm von unserer Grundstücksgrenze entfernt sich in 20 cm Tiefe der Schotter und zum Teil der Beton vom angrenzenden Fußweg in unserem Grundstück befindet. Da die Wurzeln unserer Rotbuchen im Schnitt bereits 50 cm lang sind und wir nicht riskieren wollen, dass die Rotbuchen durch die Schotterschicht nicht gut einwurzeln, entschieden wir uns dazu, den Schotter im Pflanzgraben zu entfernen. Dies bedeutete nicht nur zusätzliche Arbeit, sondern auch viel Schotter, den wir wieder im Grundstück lagern müssen.

Am 19. Februar war es dann soweit. Wir wollten die erste Hälfte der Südseite bepflanzen. Jörg spannte eine Schnur in der Mitte des Pflanzgrabens, damit wir die Pflanzen genau in der Mitte einsetzen können. Eine zweite Schnur gab uns die Endhöhe vor, auf der wir die Pflanzen setzen müssen. Susanne setzte jede Pflanze in das Pflanzloch und Jörg schaufelte wieder Erde hinein. Es war gar nicht so einfach, die Pflanzen auf die richtige Höhe einzusetzen, denn Buchen mögen es nicht, wenn Sie tiefer oder höher als ursprünglich gepflanzt stehen. Pünktlich zur Dämmerung waren die Rotbuchen gesetzt und wir begannen damit, diese ordentlich einzuschlämmen. Dabei stellten wir fest, dass durch das Auffüllen der lockeren Erde diese erst einmal um gut 15 cm absackte. Also füllten wir wieder neue Erde darauf und passten die Höhe der einzelnen Buchenpflanzen an. Am darauffolgenden Tag wurde noch einmal ordentlich eingeschlämmt, Erde aufgefüllt und die Pflanzen ausgerichtet.


Am 26. Februar wiederholten wir das Ganze für die zweite Hälfte der Südseite, nachdem wir den Donnerstag und Freitag vorher weiter Schotter entfernt hatten.



Nachdem die Rotbuchen nun gesetzt waren steht noch eine wichtige Entscheidung an. Wie sollen wir die Rotbuchen schneiden? Leider gibt es dazu im Internet sehr unterschiedliche Aussagen. Die einen meinen, man soll die kompletten Rotbuchen um 30-40 % abschneiden. Andere meinen, man solle von allen Zweigen 30 % abschneiden und wieder andere meinten, man darf die Rotbuche nur an den Seiten, keinesfalls den Leittrieb vor Erreichen der gewünschten Endhöhe abschneiden.

Da wir ohnehin bereits mehrfach verpflanzte Rotbuchen haben, die bereits recht gut verzweigt sind, werden wir die Rotbuchen an einem frostfreien Tag wohl nur an den Seiten einzukürzen.

Jetzt sind wir gespannt und drücken alle Daumen, dass die Hecke in den nächsten Wochen gut anwachsen wird.

Beleuchtung für die Galerie und den Flur

Um unseren Giebel gut in Szene zu setzen, planten wir ganz oben an beiden Seiten des Giebels zwei Wandlampen ein. Für die Ecke in unserem Flur planten wir ebenfalls eine Wandlampe ein, falls wir hier einmal eine Lese- oder Relaxecke einrichten möchten. Lange Zeit waren wir unschlüssig, was für Lampen wir hier anbringen möchten.

Zuerst dachten wir an weiße Lampen, die nach unten und oben strahlen sollten. Aber irgendwie überzeugte uns keine Lampe so richtig.
Zusätzlich kam noch die Herausforderung dazu, dass wir für die Lampen wie für unsere Downlights 24V vorgesehen hatten und die meisten Lampen in 230V angeboten werden.

Jörg kam dann auf die Idee, eine Lampe in Holz zu suchen. Da wie ursprünglich geplant eine weiße Lampe an der Wand überhaupt nicht auffallen würde, waren wir sofort von dem Gedanken angetan. Es dauerte aber noch einige Abende, bis wir eine schöne umbaufähige Lampe gefunden hatten.

Nachdem drei Eichen-Lampen bestellt waren, begann der noch viel schwierigere Teil: Jörg musste die Lampen so umbauen, dass unser Leuchtmittel der Spots eingebaut werden kann. Dies war uns wichtig, damit auch diese Lampen gedimmt werden können und Ihren Weißton anpassen, so wie es auch bei den restlichen Downlights bei uns im Haus der Fall ist.


Dies hat in der Werkstatt von Jörgs Papa aber glücklicherweise wunderbar geklappt, so dass es am  29. Januar endlich soweit war: Nachdem die Lampe im Flur bereits angebracht war, begann Jörg damit in ca. 4 Meter Höhe mit einer Leiter die Lampen anzubringen. Glücklicherweise klappte alles und so sind die Lampen nun endlich angebracht. Uns gefallen diese sehr gut und auch optisch machen Sie sehr viel her.


Außenbeleuchtung Teil 1

Das Thema Außenbeleuchtung stand bei uns lange Zeit hinten an, da wir immer mit dem Garten beschäftigt waren. Aber nachdem im Dezember der erste Schnee fiel, hatten wir durch die Zwangspause endlich Zeit, um uns diesem Thema anzunehmen.

Bei der Außenbeleuchtung war uns wichtig, dass wir eine dezente Beleuchtung haben werden. Auch eine Dauerbeleuchtung wollten wir bezüglich Lichtverschmutzung vermeiden. Damit das Licht nur an sein wird, wenn man es benötigt, planten wir gleich von Anfang an die Buskabel für die Bewegungsmelder mit ein.

Ebenso war uns wichtig, eine Beleuchtung, die nach oben strahlt, zu vermeiden. Auch wenn dies besonders schick aussieht, so besitzt es doch eine zusätzliche Fernwirkung und würde Insekten aus einem viel größeren Umkreis anlocken, was wir natürlich aufgrund des Insektensterbens vermeiden möchten.
Darüber hinaus entschieden wir uns für eine sehr schwache Beleuchtung mit einem warmweißen Licht. Denn wegen des reduzierten Blau-Anteils sind diese Lampen besonders angenehm und ziehen darüber hinaus besonders wenig Insekten an.

Wir legten auch Wert darauf, dass man das Leuchtmittel einmal tauschen kann (was leider immer seltener wird) und auch, dass die Leuchte komplett geschlossen ist, Feuchtigkeit und z.B. Insekten also hier nicht in das Gehäuse gelangen können.

Es war also gar nicht so einfach, aber nach einigen Stunden fanden wir doch eine richtig tolle Lampe, die wir für die Garage (vorne + hinten) und ebenso für das Haus (Terrasse, Westseite, Dachterrasse) bestellen konnten. Für das später geplante Gartenhaus bestellten wir auch direkt eine Lampe mit. Diese soll dort später außen angebracht werden und den Kompost erhellen. Schon einige Tage später trafen die Lampen ein und Jörg brachte diese nach und nach an unserer Fassade und der Garage an.

Auch für den Hauseingang besorgten wir 2 Edelstahl Einbaudownlights. Um hier die richtigen zu finden verbrachten wir auch einige Stunden vor dem PC. Aber nun sorgen die beiden LED-Leuchten auch dort für die notwendige Helligkeit.
Auf den Bildern kommt der Farbton leider nicht perfekt rüber, aber diese vermitteln trotzdem einen schönen Eindruck:



Wir sind super froh, auch bei diesem Thema einen Schritt weitergekommen zu sein. Offen sind noch die Bewegungsmelder und die Montage von 3 Lampen.