Einbau Innentüren

Am 27. Juni fuhren wir auf die Baustelle, um mit Jörgs Onkel und seinem Sohn die gelieferten Türen einzubauen. Zuerst mussten alle Türen und das Zubehör abgeladen werden und in die entsprechenden Räume verteilt werden. Aber schon bald gab es das erste Problem: Im Gäste-WC muss ein Teil der Wandfliesen neben der Tür abgefräst werden, da man sonst bei geschlossener Tür im Flur die Fliesen am Boden des Gäste-WC´s sehen würde. Dieses Problem wurde schnell vertagt und mit den anderen Türen begonnen. Also ging es weiter mit dem Einbau der Tür im Technikraum. Da diese neben unseren Küchenhochschränken (in Eiche) sein wird, haben wir uns bei der Bemusterung entschieden, diese Türe in weiß zu nehmen. Alle anderen Türen wählten wir in einem sehr schönen Eichen-Furnier (Bemusterung der Türen), aber in der Küche wäre es uns dann doch zu viel Holz gewesen und die Holztöne wären natürlich unterschiedlich gewesen. Da in diesem Bereich keine andere Innentüre in der Nähe ist, war der Farbunterschied also kein Problem.
Schon nach wenigen Stunden hatte Jörgs Onkel einen Großteil der Türen zusammengebaut und in den Türöffnungen ausgerichtet. Danach begann er die ersten Türen auszuschäumen, die danach erstmal einige Stunden trocknen müssen.
Den Rest des Tages bauten wir noch die restlichen Türen zusammen und stellen diese bereits in die vorgesehen Öffnungen.
Am 29. Juni trafen sich Jörg und sein Onkel nochmal um die restlichen Türen einzubauen. Auch Stand am diesen Tag die Türe des Gäste-WCs noch an, die uns einiges an Zeit kostete. Um das Thema mit dem Fliesen zu beheben schliffen wir die Türzarge ab, damit diese dünner wurde.
Dienstag Abend verbrachten wir dann mit Aufräumen und den Restarbeiten. Die Zierleisten der Zargen mussten noch gesetzt werden usw..
Die Türen gefallen uns wahnsinnig gut und sehen ich echt sogar noch viel besser aus als in der Ausstellung. Ebenso wie die Treppe passen die Eichen-Türen perfekt zu den Böden. Durch das Furnier mit Ästen und Rissen sieht die Tür sehr lebendig aus und die passende eckige Drückergarnitur rundet das Ganze perfekt ab.




Einbau Treppe und Brüstungsauflagen

Nach der Bemusterung der Treppe am 02. Juni (Bemusterung Treppe) warteten wir gespannt auf den geplanten Einbau am 24. Juni. Bereits um 8 Uhr morgen war Taglieber mit 2 Mann vor Ort und lud die bereits zusammengebauten, einzelnen Stufen sowie die Wangen auf der Baustelle aus. Auch die Brüstungsabdeckungen in Eiche im Obergeschoss für den Treppenbereich und die Galerie waren mit dabei. Taglieber benötigte fast den ganzen Tag für den Einbau der Treppe und das Anbringen der Brüstungsabdeckungen, daher wurde die mitgebrachte Verblendung für den Zwerchgiebel Innen und Außen leider wieder nicht fertig gestellt. Am Abend fuhren wir gespannt auf die Baustelle und waren sofort begeistert, wie anders unser Flur nun ohne die steile Bautreppe aussieht und wie schön die eingebaute Treppe wirkt. Die Treppe gefällt uns nun sogar noch besser als die Taglieber-Treppe, die uns als Vorlage diente. Die Treppe fügt sich perfekt in den Raum ein und wirkt durch die Oberfläche in Eiche sehr hochwertig. Farbe und Struktur passen perfekt zum Boden im Erdgeschoss, aber auch genau so gut zum Boden im Obergeschoss. Auch über die Brüstungsabdeckungen haben wir uns riesig gefreut, da Sie ebenfalls perfekt zum Obergeschoss passen und sich unglaublich geschmeidig anfühlen. Es fehlt noch das Treppengeländer aus Stahl mit einem Handlauf aus Holz, welches in ca. drei Wochen kommen soll. Nun sieht es schon sehr wohnlich in unserem Haus aus und wir freuen uns auf den Einbau der Innentüren. Denn glücklicherweise wurde nun der geplante Liefertermin für den 26. Juni bestätigt, wir können also wie geplant am 27. Juni damit beginnen, die Türen einzubauen. Auch die Küche ist in der Zwischenzeit beim Küchenbauer angeliefert worden und wird bis zu unserem Montagetermin am 08. und 09. Juli eingelagert. Somit steht unserem Umzug am 11.07. nun hoffentlich nichts mehr im Wege.



Parkett im Obergeschoss verlegt

Damit wir am 06. Juni mit dem Verlegen des Parketts beginnen konnten, war einiges an Vorbereitung notwendig. Bereits am 04. Juni brachte Jörgs Papa den gelieferten Parkett zu uns auf die Baustelle. Diesen lagerten wir erst mal im Arbeitszimmer im Erdgeschoss zwischen. Wir waren sofort überglücklich, wie schön der Parkett aussieht. Wir hatten bisher nur ein kleines Muster gesehen und konnten uns nur schwer vorstellen, wie die ganzen 220 cm langen Dielen aussehen würden. Wir entschieden uns für die gleiche Optik wie bei den Holzfliesen im Erdgeschoss: viele sichtbare Risse und Äste und ein ähnlicher Farbton in Eiche, allerdings wollten wir im Obergeschoss ein Stück dunkler mit dem Parkett werden. Und dies ist uns sehr gut gelungen. Die Dielen sehen unfassbar lebhaft aus, weisen unterschiedliche Nuancen auf und die Holzmaserung ist unverkennbar. Es hat sich für uns gelohnt, hier ein bisschen mehr Geld für einen hochwertigen Parkett auszugeben. Waren wir vorher von der Echtheit der Holzfliese im Erdgeschoss begeistert, so ist diese Begeisterung nun ein wenig in den Hintergrund gerückt, angesichts des wunderschönen Parketts. Dieser strahlt im Vergleich zu den Fliesen eine noch gemütlichere Wohnatmosphäre aus.

Am 05. Juni begannen wir damit das Obergeschoss auszuräumen, zu kehren und gründlich zu saugen, damit Dreck, Farbreste und Staub der letzten Wochen aus den Räumen im Obergeschoss verschwunden sind. Danach trugen wir eine optisch sehr ansprechende Grundierung auf, damit der Parkettkleber darauf besser haftet 😏.


Am 06. Juni rückte dann Jörgs Onkel mit seinem Sohn an, um den von bei Ihm bestellten Parkettboden zusammen mit uns zu verlegen. Als erstes musste geklärt werden, in welche Richtung wir den Parkett verlegen wollen. Wir entschieden uns für die gleiche Verlegerichtung wie im Erdgeschoss bei den Fliesen: im Gang soll der Parkett quer verlegt werden und  in den Räumen gedreht werden. Wichtig war uns, dass wir keine altbackenen Übergangsleisten zwischen dem Flur und den Türen brauchen werden. Stattdessen werden wir hier Silikonfugen verwenden. Wir begannen damit, den Parkettkleber aufzutragen und zu verstreichen, ähnlich wie beim Fliesen legen.


Nach 3 Stunden war bereits das Schlafzimmer soweit fertig verlegt. Nachdem das Ankleidezimmer ebenfalls mit Parkett ausgestattet wurde, begannen wir damit, auch im Flur das Parkett zu verlegen. Nachdem nach der 4. Reihe aber der angebrochene Parkettkleber aufgebraucht war, wurde der Feierabend eingeläutet und die restlichen Arbeiten auf den 12. Juni vertagt.
Am 12. und 13. Juni verlegten wir den Parkett in den noch fehlenden Räumen, während Jörs Onkel die Glasschiebetüre im EG montierte.

Da wir auch das erste mal Parkett geklebt hatten, war 2 Reihen vor Ende der Parkettkleber zu Ende, sodass wir hier nun nochmal ein bisschen was besorgen müssen um den Rest fertig zu machen.
Auch müssen wir in allen Räumen noch die Sockelleisten anbrigen.


Einbau Glasschiebetüre

Am 12. Juni kam Jörgs Onkel auf die Baustelle, um die bereits gelieferte Glasschiebetüre auf unserer Baustelle einzubauen. Doch nach kurzer Zeit trat Ernüchterung ein. Einige Teile des benötigten Montagematerials inklusive der Anleitung wurden gar nicht mitgeliefert. Während abgeklärt wurde, wo das Material abgeblieben ist, verlegten wir im Obergeschoss weiter Parkett. Gegen Mittag erhielten wir dann die Info vom Türenhersteller, das vergessen wurde das Material mitzuliefern, es aber im Lager verfügbar ist. Also fuhr Susanne los, um das fehlende Montagematerial zu besorgen, damit die Türe doch noch eingebaut werden kann. Nach der Mittagspause ging es dann endlich los,  aber so einfach wurde es leider nicht. Zuerst mussten die Schienen an den Seiten und der Decke angebracht werden, dann mussten beide Glasteile exakt in die Schienen justiert werden und eine Abdichtung angebracht werden. Nach ca. 4 Stunden war die Glasschiebetüre endlich eingebaut und soweit fertig. Sie besitzt eine Soft-Close-Funktion, wodurch Sie sanft geöffnet und geschlossen werden kann und läuft sehr ruhig und stabil, ist also nicht vergleichbar mit billigen wackligen Schiebetüren, die wir oft in Hotels gesehen haben. Die Schiebetüre hat nur einen Haken: Durch die angebrachte Griffmuschel lässt sich die Türe nicht komplett öffnen, da diese zu dick ist um zwischen die beiden Glaselemente zu passen. Jetzt haben wir zwar zwei Glaselemente mit jeweils 92 cm Breite, aber nur einen Durchgang von 77 cm, was uns zu klein ist. Nun müssen wir uns auf die Suche nach einer schmaleren Griffmuschel machen, mit der die Tür komplett aufgeschoben werden kann. Denn laut dem Hersteller gibt es bei Ihm keine andere Griffmuschel. Also werden wir die Griffmuschel erst einmal ausbauen, damit wir nun den gewünschten Durchgang von ca. 87 cm haben.



Hauswirtschaftsraum ist gefliest

Nachdem Jörg und sein Papa die Arbeiten des Fliesenlegers genau im Auge behielten und immer wieder Sprüche fielen wie "Das hätten wir schon auch hinbekommen", durften die Beiden nun endlich wieder selbst Hand anlegen: Ebenso wie beim Technikraum ließen es sich die Beiden nicht nehmen, den Hauswirtschaftsraum selbst zu fliesen. Dazu hatten wir bereits die gleichen Fliesen auf der Baustelle vorrätig. Das eingespielte Team grundierte zuerst den Boden und begann dann am 30. Mai damit, die Fliesen quer zu verlegen, um den länglichen Raum optisch zu verbreitern. Bereits nach 4 Stunden waren die Fliesen verlegt. Am 02. Juni wurde der Raum verfugt und am 04. Juni der Sockel gesetzt. Nachdem beim Verlegen aber die Wand zum Teil wieder dreckig wurde (so viel zum Thema "Profis", die aus Versehen eine Wand mit Bleistift beim Verlegen vollkritzelten), musste noch an einigen Stellen nachgestrichen werden und am 06. Juni zog Jörgs Papa noch die Silikonfuge, während die anderen sich schon dem Parkett widmeten. Damit ist der Hauswirtschaftsraum aber soweit fertig und wir können uns den nächsten Aufgaben widmen.


Streichen, streichen, streichen (Teil 2: Obergeschoss)

Während Jörg an den Samstagen mit seinem Papa noch an der Holzverkleidung der Garage und des Windfangs bastelte (Holzverkleidung an der Garage und am Windfang fertig), begann Susanne mit der Hilfe von Jörgs Schwester und Susannes Mama damit, das Obergeschoss abzukleben und zu grundieren. Bis das Obergeschoss zu Ende gestrichen war, dauerte es aber doch noch einige Zeit, da wir unter der Woche nur abends Zeit hatten zu Streichen. Das Anrühren der Farbe und vor allem das Reinigen der Farbroller, Farbeimer und Pinsel nahm jeden Tag sehr viel Zeit in Anspruch. Am 23. Mai strich Susanne mit Ihrem Schwager dann fast das komplette Obergeschoss zum zweiten Mal und den Rest strichen Jörgs Schwester und Jörgs Mama die Woche darauf das zweite mal. Wir haben darauf geachtet, den 1. Anstrich sehr sorgfältig zu streichen, damit wir nicht wie im Erdgeschoss einzelne Wände ein drittes Mal streichen müssen. Um das Treppenhaus streichen zu können, bauten wir am 02. Juni wieder ein Spezialgerüst. Auch hier mussten wir das Treppenhaus und die Brüstung an der Treppenseite zuerst grundieren und im Anschluss zweimal streichen. Auch der Fliesensockel im Erdgeschoss musste nach dem Anbringen nachgestrichen werden.




Bemusterung Treppe

Am 02. Juni bekamen wir auf der Baustelle Besuch vom Treppenbau der Firma Taglieber. Nachdem der Treppenbauer das Maß der Treppe genommen hatte, besprachen wir gemeinsam, wie wir uns die Treppe vorstellen. Zum Glück hatten wir bereits ein Bild unserer Traum-Treppe parat, welche zufälligerweise auch von Taglieber gefertigt wurde. Schnell stellte sich heraus, dass wir natürlich wieder etwas ganz besonderes wollten. Zwar war bereits eine gerade Treppe in Eiche mit Setzstufen in unserem Angebot enthalten, jedoch wurde von einem "normalen" Geländer mit Holzpfosten und Edelstahlstreben ausgegangen. Die von uns ausgewählte Treppe besitzt aber ein graues Flachstahl-Treppengeländer, was uns deutlich besser gefällt. Dadurch fügt sich die Treppe viel besser in den Raum ein und wirkt viel natürlicher. Aber so ein Geländer muss nun von einem Stahlbauer gefertigt werden, was wiederum nicht nur teurer wird, sondern auch länger dauern wird. Daher soll nun am 22. Juni die Treppe eingebaut werden und das Geländer erst nachträglich, sobald es bei Taglieber angeliefert wurde. Auch die Holzoberfläche für die Brüstungen an der Treppe und Galerie im Obergeschoss bemusterten wir und entschieden uns für den gleichen Holzton unserer Treppe. Die Treppenfarbe wählten wir farblich genau zwischen den Holzfliesen im Erdgeschoss und dem Parkett im Obergeschoss, damit alles stimmig miteinander aussehen wird. Darüber hinaus fragten wir bei Taglieber eine Zirbenholzwand für unser Schlafzimmer an. Diese Idee hatten wir schon lange im Kopf und wir sahen im Oktober 2019 in den neuen Besprechungsräumen von Taglieber eine solche Wand und waren sofort begeistert. Die Wand mit unserer Bettrückwand soll daher mit Dreischichtplatten aus Zirbe beklebt werden. Jetzt warten wir gespannt auf das Nachtragsangebot.