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Der Blower-Door-Test
Am 27. Januar war es endlich soweit – es sollte sich herausstellen, ob unser Haus ausreichend luftdicht ist.
Da wir eine Lüftungsanlage verbaut haben und KfW-Fördermittel beantragt haben, war der sogenannte Blower-Door-Test unablässig.
Blower-Door-Test bedeutet wörtlich übersetzt "Gebläse-Tür-Test". Beim Test erfolgt eine Differenzdruckmessung, die zeigt, wie luftdicht ein Gebäude ist. Mit einem solchen Test lassen sich Lecks in der Gebäudehülle, über die Luft und damit Wärme verloren gehen, aufspüren und danach gezielt abdichten. Schwachstellen in der Gebäudehülle werden so aufgezeigt und schwerwiegende Bauschäden können vermieden werden. Natürlich werden dadurch auch die Heizkosten reduziert, da nirgendwo die warme Luft das Haus verlassen kann.
Relevante Blower-Door-Testwerte sind die zulässigen Höchstwerte der Luftwechselrate bei der Messung (n50-Wert). Die Luftwechselrate zeigt an, wie oft das Luftvolumen des Gebäudes in einer Stunde ausgetauscht wird. Grenzwerte sind:
3,0 für Gebäude ohne Lüftungsanlage (3 x pro Stunde)
1,5 für Gebäude mit Lüftungsanlage
0,6 bei Passivhaus-Standard
Umso aufgeregter waren wir also, ob wir unterhalb des Grenzwertes liegen werden. Schließlich wissen wir genau, wie viele Löcher in die Außenwand gebohrt wurden, und wie viel Arbeit wir investiert haben um diese sauber abzudichten. Erst wenn wir sichergestellt haben, dass wir unter dem Grenzwert liegen, können wir die Außenwände dämmen und mit dem Innenausbau weitermachen.
Nachdem die noch nicht dichten Stellen abgeklebt wurden (fehlende Haustüre, fehlende Glasscheibe, Kanäle, Zu- / Abluft für die Wärmepumpe, etc.) und vorab Schwachstellen geprüft wurden begann der Test, indem Luft aus dem Haus herausgesogen wurde. So entstand ein Unterdruck, der durch den Ventilator schrittweise erhöht wurde. Als Richtwert gelten hier 50 Pascal Luftdruckdifferenz (n50-Wert), das entspricht Windstärke 5. Bei konstantem Druck wurde nun gemessen, wie schnell wieder Luft durch Undichtigkeiten in das Gebäude eindringt. Ist die Luftwechselrate, bezogen auf das Gebäudevolumen, besonders hoch, muss nach Leckagen gesucht werden. Im nächsten Schritt blies der Ventilator Luft in das Gebäude hinein. Dadurch entstand ein Überdruck. Auch hier wurde die Luftwechselrate gemessen und protokolliert.
Unser Haus erreichte glücklicherweise einen Wert von 0,5. Wir liegen damit unter dem Grenzwert für ein Passivhaus.
Für den aktuellen Zustand ist das schon richtig gut, da einige Sachen nur provisorisch abgeklebt wurden. Auch hatten wir vergessen den Kanal für die Badewanne abzukleben...
Nun wissen wir sicher, dass unser Haus alle Anforderungen an ein KfW 40-plus Haus erfüllt und es auch wirklich dicht ist. Wir können nun mit dem Innenausbau weitermachen und den Nachweis an die KfW weitergeben, damit wir unsere Förderungen erhalten.
Da wir eine Lüftungsanlage verbaut haben und KfW-Fördermittel beantragt haben, war der sogenannte Blower-Door-Test unablässig.
Blower-Door-Test bedeutet wörtlich übersetzt "Gebläse-Tür-Test". Beim Test erfolgt eine Differenzdruckmessung, die zeigt, wie luftdicht ein Gebäude ist. Mit einem solchen Test lassen sich Lecks in der Gebäudehülle, über die Luft und damit Wärme verloren gehen, aufspüren und danach gezielt abdichten. Schwachstellen in der Gebäudehülle werden so aufgezeigt und schwerwiegende Bauschäden können vermieden werden. Natürlich werden dadurch auch die Heizkosten reduziert, da nirgendwo die warme Luft das Haus verlassen kann.
Relevante Blower-Door-Testwerte sind die zulässigen Höchstwerte der Luftwechselrate bei der Messung (n50-Wert). Die Luftwechselrate zeigt an, wie oft das Luftvolumen des Gebäudes in einer Stunde ausgetauscht wird. Grenzwerte sind:
3,0 für Gebäude ohne Lüftungsanlage (3 x pro Stunde)
1,5 für Gebäude mit Lüftungsanlage
0,6 bei Passivhaus-Standard
Umso aufgeregter waren wir also, ob wir unterhalb des Grenzwertes liegen werden. Schließlich wissen wir genau, wie viele Löcher in die Außenwand gebohrt wurden, und wie viel Arbeit wir investiert haben um diese sauber abzudichten. Erst wenn wir sichergestellt haben, dass wir unter dem Grenzwert liegen, können wir die Außenwände dämmen und mit dem Innenausbau weitermachen.
Nachdem die noch nicht dichten Stellen abgeklebt wurden (fehlende Haustüre, fehlende Glasscheibe, Kanäle, Zu- / Abluft für die Wärmepumpe, etc.) und vorab Schwachstellen geprüft wurden begann der Test, indem Luft aus dem Haus herausgesogen wurde. So entstand ein Unterdruck, der durch den Ventilator schrittweise erhöht wurde. Als Richtwert gelten hier 50 Pascal Luftdruckdifferenz (n50-Wert), das entspricht Windstärke 5. Bei konstantem Druck wurde nun gemessen, wie schnell wieder Luft durch Undichtigkeiten in das Gebäude eindringt. Ist die Luftwechselrate, bezogen auf das Gebäudevolumen, besonders hoch, muss nach Leckagen gesucht werden. Im nächsten Schritt blies der Ventilator Luft in das Gebäude hinein. Dadurch entstand ein Überdruck. Auch hier wurde die Luftwechselrate gemessen und protokolliert.
Unser Haus erreichte glücklicherweise einen Wert von 0,5. Wir liegen damit unter dem Grenzwert für ein Passivhaus.
Für den aktuellen Zustand ist das schon richtig gut, da einige Sachen nur provisorisch abgeklebt wurden. Auch hatten wir vergessen den Kanal für die Badewanne abzukleben...
Nun wissen wir sicher, dass unser Haus alle Anforderungen an ein KfW 40-plus Haus erfüllt und es auch wirklich dicht ist. Wir können nun mit dem Innenausbau weitermachen und den Nachweis an die KfW weitergeben, damit wir unsere Förderungen erhalten.
Bestellung der Grundschuld sowie Unterzeichnung der KfW-Verträge
Nachdem wir die Finanzierung abgeschlossen hatten, sendete unsere Bank unverzüglich (wenn nur alles so schnell gehen würde) die notwendigen Informationen an den zuständigen Notar. Schon kurze Zeit später konnten wir für den 8. März beim Notar einen Termin vereinbaren, um die Grundschuld zu bestellen.
Und so trafen wir uns zum zweiten Mal beim Notar, um eine Unterschrift abzugeben. Die Grundschuldbestellung war ein 10-seitiges Dokument, welches wir im Vorfeld zur Prüfung zugeschickt bekamen. Solange wir selbst noch nicht im Grundbuch eingetragen sind, wird unsere Auflassungsvormerkung für die Bank als Sicherheit verwendet. Sobald wir dann im Grundbuch eingetragen sein werden, wird natürlich die Bank an ranghöchster Stelle stehen, bis wir das Darlehen vollständig beglichen haben.
Heute weitere 2 Wochen später hatten wir einen zweiten Termin bei der Bank, um die damals angeforderten KfW-Verträge zusammen zu unterschreiben. Nachdem wir uns durch die 5-fache Ausführung der Verträge gekämpft hatten und alles zur Auszahlung und den Auszahlungsvoraussetzungen besprochen hatten, richteten wir gleich noch ein kostenloses Baukonto ein.
Wir können nun unser restlichen Eigenkapital darauf einzahlen, dann haben wir direkt bei jeder Überweisung den Nachweis für die Bank, wofür das Geld verwendet wurde.
Darüber hinaus erhalten wir während der Bauphase benötigte Auszahlungen direkt auf dieses Konto.
Natürlich werden nur kleinere Beträge bar ausbezahlt (für kleinere Investitionen), da die großen Rechnungen direkt von der Bank bezahlt werden.
Der größte Vorteil des Baukontos ist, dass wir alle Ausgaben für den Bau auf einem Konto haben und diese nicht von unseren anderen Konten sortieren müssen.
Außerdem haben wir bei unserer örtlichen Hypovereinsbank gleich noch ein Girokonto, ein Sparkonto und eine Kreditkarte eröffnet, um in den Gold Status des valyou Programms zu kommen. Nach der Vollauszahlung unserer Kredits erhalten wir damit eine jährliche Gutschrift von 300 Euro. Dazu fehlt uns im Moment aber allerdings noch ein Produkt bei der Bank.
Im großen und ganzen waren beides keine spektakulären Termine, aber zum Glück wieder zwei Punkte, die wir von unserer Hausaufgabenliste streichen konnten.
Und so trafen wir uns zum zweiten Mal beim Notar, um eine Unterschrift abzugeben. Die Grundschuldbestellung war ein 10-seitiges Dokument, welches wir im Vorfeld zur Prüfung zugeschickt bekamen. Solange wir selbst noch nicht im Grundbuch eingetragen sind, wird unsere Auflassungsvormerkung für die Bank als Sicherheit verwendet. Sobald wir dann im Grundbuch eingetragen sein werden, wird natürlich die Bank an ranghöchster Stelle stehen, bis wir das Darlehen vollständig beglichen haben.
Heute weitere 2 Wochen später hatten wir einen zweiten Termin bei der Bank, um die damals angeforderten KfW-Verträge zusammen zu unterschreiben. Nachdem wir uns durch die 5-fache Ausführung der Verträge gekämpft hatten und alles zur Auszahlung und den Auszahlungsvoraussetzungen besprochen hatten, richteten wir gleich noch ein kostenloses Baukonto ein.
Wir können nun unser restlichen Eigenkapital darauf einzahlen, dann haben wir direkt bei jeder Überweisung den Nachweis für die Bank, wofür das Geld verwendet wurde.
Darüber hinaus erhalten wir während der Bauphase benötigte Auszahlungen direkt auf dieses Konto.
Natürlich werden nur kleinere Beträge bar ausbezahlt (für kleinere Investitionen), da die großen Rechnungen direkt von der Bank bezahlt werden.
Der größte Vorteil des Baukontos ist, dass wir alle Ausgaben für den Bau auf einem Konto haben und diese nicht von unseren anderen Konten sortieren müssen.
Außerdem haben wir bei unserer örtlichen Hypovereinsbank gleich noch ein Girokonto, ein Sparkonto und eine Kreditkarte eröffnet, um in den Gold Status des valyou Programms zu kommen. Nach der Vollauszahlung unserer Kredits erhalten wir damit eine jährliche Gutschrift von 300 Euro. Dazu fehlt uns im Moment aber allerdings noch ein Produkt bei der Bank.
Im großen und ganzen waren beides keine spektakulären Termine, aber zum Glück wieder zwei Punkte, die wir von unserer Hausaufgabenliste streichen konnten.
Entscheidung Heiztechnik ist gefallen und BAFA Förderung beantragt
In den letzten Wochen stellte sich immer mehr heraus, dass unsere ursprünglich gewünschte Heiztechnik nicht realisierbar sein wird. Unser Wunsch war es ursprünglich, eine Sole Wärmepumpe mit Flächenkollektoren im Garten einzusetzen. Zusätzlich planten wir eine Photovoltaikanlage + Batteriespeicher, einen Pufferspeicher mit Elektro-Unterstützung und eine zentrale Lüftungsanalage mit Wärmerückgewinnung (Energieberatung).
Bereits im ersten Angebot kristallisierte sich heraus, dass vermutlich unsere Gartenfläche für einen Flächenkollektor zu klein sein wird (1. Festpreisangebot Firma Taglieber). Bei der ersten Überarbeitung des Angebots war deshalb die Sole Wärmepumpe gar nicht mehr im Angebot enthalten (Vorstellung Überarbeitung Festpreisangebot).
Bei der Unterschrift ließen wir die Heiztechnik komplett außen vor, um in Ruhe dieses Thema klären zu können (Jetzt ist es offiziell: Wir werden mit Taglieber bauen).
Für Gartenflächen, die nicht für einen Flächenkollektor ausreichen, gibt es natürlich auch noch ein paar Alternativen wie zum Beispiel eine Tiefenbohrung oder den Ringgrabenkollektor. Mit den Alternativen haben wir im Gedanken noch eine Zeit lang gespielt. Die Tiefenbohrung ist aus Kostengründen schnell weggefallen. Der Ringgrabenkollektor klang sehr vielversprechend und machbar, allerdings lief in der Zwischenzeit wie angekündigt unser Bodengutachten. Bei einem ersten Telefonat mit dem zuständigen Ingenieur erzählte man uns bereits, dass die Rammsondierung nur bis ca. 1m in den Boden eindringen konnte, danach wurde es massiv.
Damit war uns schnell klar, dass Erdwärme nur mit hohen Kosten realisierbar sein würde. Die Information hatte dann auch bereits unser Energieberater von Taglieber und hat uns dies nochmal bestätigt.
Damit war die Idee der Erdwärme nun endgültig vom Tisch und eine Luft-Wasser Wärmepumpe gesetzt.
Nun war noch die Entscheidung offen, ob wir das empfohlene Kombigerät (Luft-Wasser Wärmepumpe, zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Brauchwasserspeicher) nehmen oder zwei getrennte Geräte.
Nach einem Telefonat mit dem Heizungsbauer haben wir uns für das empfohlene Gerät entschieden. Lustigerweise wurde uns dieses Gerät von Anfang an von Taglieber empfohlen.
Das Kombigerät hat aktuell folgende Vorteile gegenüber den zwei Einzelgeräten:
Konkret handelt es sich um die Stiebel Eltron LWZ 8 CS Premium (früher LWZ 504).
In der Zwischenzeit haben wir auch mithilfe des Energieberaters den BAFA Antrag gestellt. Noch genau rechtzeitig bevor sich am 15.03.19 die Konditionen geändert haben.
Bereits im ersten Angebot kristallisierte sich heraus, dass vermutlich unsere Gartenfläche für einen Flächenkollektor zu klein sein wird (1. Festpreisangebot Firma Taglieber). Bei der ersten Überarbeitung des Angebots war deshalb die Sole Wärmepumpe gar nicht mehr im Angebot enthalten (Vorstellung Überarbeitung Festpreisangebot).
Bei der Unterschrift ließen wir die Heiztechnik komplett außen vor, um in Ruhe dieses Thema klären zu können (Jetzt ist es offiziell: Wir werden mit Taglieber bauen).
Für Gartenflächen, die nicht für einen Flächenkollektor ausreichen, gibt es natürlich auch noch ein paar Alternativen wie zum Beispiel eine Tiefenbohrung oder den Ringgrabenkollektor. Mit den Alternativen haben wir im Gedanken noch eine Zeit lang gespielt. Die Tiefenbohrung ist aus Kostengründen schnell weggefallen. Der Ringgrabenkollektor klang sehr vielversprechend und machbar, allerdings lief in der Zwischenzeit wie angekündigt unser Bodengutachten. Bei einem ersten Telefonat mit dem zuständigen Ingenieur erzählte man uns bereits, dass die Rammsondierung nur bis ca. 1m in den Boden eindringen konnte, danach wurde es massiv.
Damit war uns schnell klar, dass Erdwärme nur mit hohen Kosten realisierbar sein würde. Die Information hatte dann auch bereits unser Energieberater von Taglieber und hat uns dies nochmal bestätigt.
Damit war die Idee der Erdwärme nun endgültig vom Tisch und eine Luft-Wasser Wärmepumpe gesetzt.
Nun war noch die Entscheidung offen, ob wir das empfohlene Kombigerät (Luft-Wasser Wärmepumpe, zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Brauchwasserspeicher) nehmen oder zwei getrennte Geräte.
Nach einem Telefonat mit dem Heizungsbauer haben wir uns für das empfohlene Gerät entschieden. Lustigerweise wurde uns dieses Gerät von Anfang an von Taglieber empfohlen.
Das Kombigerät hat aktuell folgende Vorteile gegenüber den zwei Einzelgeräten:
- wesentlich kostengünstiger
- wird definitiv durch die BAFA mit ca. 1.500 Euro gefördert
- spart Platz in unserem Technikraum
Konkret handelt es sich um die Stiebel Eltron LWZ 8 CS Premium (früher LWZ 504).
In der Zwischenzeit haben wir auch mithilfe des Energieberaters den BAFA Antrag gestellt. Noch genau rechtzeitig bevor sich am 15.03.19 die Konditionen geändert haben.
Die Finanzierung steht - endlich hochverschuldet
Bereits am 15. Januar 2019 bekamen wir erneuten Besuch von unserem Vermögensberater. Da wir nach dem Festpreisangebot unsere benötigte Darlehenssumme schon recht genau kannten, wollten wir bereits vor Unterschrift des Angebots eine Finanzierung bei der Bank festschreiben lassen, um uns einen guten Zinssatz zu sichern. Da unsere ersten Anfrage schon eine weile her war hat unser Vermögensberater an diesen Tag nochmal alle Daten aufgenommen.
Da wir nun aber bereits für den 17. Januar einen Termin bei Taglieber vereinbart hatten, wartete unser Vermögensberater mit der Anfrage bei den Banken noch auf die Überarbeitung des Festpreisangebotes, um die noch exaktere Finanzierungssumme bestimmen zu können. An diesem Termin stellte sich aber heraus, dass wir in den nächsten 3 Wochen das Angebot und den Vertrag von Taglieber bereits unterschreiben werden. Daher konnten wir die Finanzierung doch schon fest vornehmen. Und so leiteten wir am 22. Januar die Daten an unseren Vermögensberater weiter und hofften auf gute Angebote.
In der Zwischenzeit erwies es sich als überaus positiv, dass wir im Januar keine Finanzierung mehr haben festschreiben lassen und alles ein bisschen länger gedauert hat.
Denn zum 01. Februar senkte die KFW bei zwei Programmen Ihre Zinssätze, die wir in Anspruch nehmen möchten. Am 21. Februar wurden die Zinssätze noch ein weiteres Mal ein bisschen nach unten korrigiert. 😀
So erhalten wir nun im KFW Programm 153 "Energieeffizient Bauen" 100.000,00 € zu einem Zinssatz von 1,00 % mit 10-jähriger Zinsbindung und einen Tilgungszuschuss für KFW 40-plus Häuser in Höhe von 15.000,00 € sowie im KFW Programm 124 "Wohneigentumsprogramm" 50.000,00 € zu einem Zinssatz von 0,85 % mit 5-jähriger Zinsbindung.
Für das Hauptdarlehen erhielten wir ein sehr attraktives Angebot der örtlichen Hypovereinsbank mit einer 30-jährigen Zinsbindung. Dieser Zinssatz lag nur geringfügig über dem Zinssatz der 20-jährigen Zinsbindung, und so entschieden wir uns für diese Kombination.
Nachdem wir bereits unzählige Unterlagen weitergeleitet hatten, war es dann am 25. Februar soweit:
Wir unterschrieben den Finanzierungsvertrag zusammen mit unserem Vermögensberater in der örtlichen Filiale. Nachdem wir uns durch etliche Papierberge gekämpft hatten und gefühlte hundert Unterschriften abgegeben hatten, wurde auch gleich der Antrag bei der KFW online eingestellt. Als nächstes müssen wir noch die Grundschuld beim Notar eintragen lassen. Dies wird am 8. März erfolgen. Dann ist das Thema Finanzierung vorerst geklärt und wir können uns um die Themen "Elektroplanung" und "Heizung" kümmern, die momentan noch optional in unserem Angebot enthalten sind.
Da wir nun aber bereits für den 17. Januar einen Termin bei Taglieber vereinbart hatten, wartete unser Vermögensberater mit der Anfrage bei den Banken noch auf die Überarbeitung des Festpreisangebotes, um die noch exaktere Finanzierungssumme bestimmen zu können. An diesem Termin stellte sich aber heraus, dass wir in den nächsten 3 Wochen das Angebot und den Vertrag von Taglieber bereits unterschreiben werden. Daher konnten wir die Finanzierung doch schon fest vornehmen. Und so leiteten wir am 22. Januar die Daten an unseren Vermögensberater weiter und hofften auf gute Angebote.
In der Zwischenzeit erwies es sich als überaus positiv, dass wir im Januar keine Finanzierung mehr haben festschreiben lassen und alles ein bisschen länger gedauert hat.
Denn zum 01. Februar senkte die KFW bei zwei Programmen Ihre Zinssätze, die wir in Anspruch nehmen möchten. Am 21. Februar wurden die Zinssätze noch ein weiteres Mal ein bisschen nach unten korrigiert. 😀
So erhalten wir nun im KFW Programm 153 "Energieeffizient Bauen" 100.000,00 € zu einem Zinssatz von 1,00 % mit 10-jähriger Zinsbindung und einen Tilgungszuschuss für KFW 40-plus Häuser in Höhe von 15.000,00 € sowie im KFW Programm 124 "Wohneigentumsprogramm" 50.000,00 € zu einem Zinssatz von 0,85 % mit 5-jähriger Zinsbindung.
Für das Hauptdarlehen erhielten wir ein sehr attraktives Angebot der örtlichen Hypovereinsbank mit einer 30-jährigen Zinsbindung. Dieser Zinssatz lag nur geringfügig über dem Zinssatz der 20-jährigen Zinsbindung, und so entschieden wir uns für diese Kombination.
Nachdem wir bereits unzählige Unterlagen weitergeleitet hatten, war es dann am 25. Februar soweit:
Wir unterschrieben den Finanzierungsvertrag zusammen mit unserem Vermögensberater in der örtlichen Filiale. Nachdem wir uns durch etliche Papierberge gekämpft hatten und gefühlte hundert Unterschriften abgegeben hatten, wurde auch gleich der Antrag bei der KFW online eingestellt. Als nächstes müssen wir noch die Grundschuld beim Notar eintragen lassen. Dies wird am 8. März erfolgen. Dann ist das Thema Finanzierung vorerst geklärt und wir können uns um die Themen "Elektroplanung" und "Heizung" kümmern, die momentan noch optional in unserem Angebot enthalten sind.
Vorstellung Überarbeitung Festpreisangebot
Am 17. Januar trafen wir uns erneut mit Frau Hermann in Oetttingen, um das überarbeitete Angebot zu besprechen. Dieser Termin brachte uns bei unserer Hausplanung enorm nach vorne. Denn wir gingen nicht nur die Änderungen im Festpreisangebot durch, sondern schlugen gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe:
Wir klärten an diesem Termin mit einem Elektriker, der mit dem Taglieber zusammenarbeitet, einige offene Fragen zur Elektrik. Bisher war in unserem Angebot nur Standard Elektrik enthalten. Da wir aber definitiv eine KNX Verkabelung für unser Smart Home möchten, ist dies ist bei uns nicht so einfach. Außerdem möchte Jörg dies größtenteils selbst programmieren. Evtl. wollen wir auch selbst Kabel ziehen und ähnliche Arbeiten mit einbringen.
Daher war dies erste Abstimmung sehr wichtig, damit wir wissen, was finanziell auf uns zukommen wird und ob hier Eigenleistung möglich ist. Die Position Elektrik haben wir bis zu einer weiteren Klärung vor Ort mit dem Elektriker nur optional in unserem Angebot. Dadurch können wir diese auch nach Vertragsunterschrift anpassen.
Auch beim Thema Förderungen sind wir einen Schritt weitergekommen: Der Energieberater von Taglieber war ebenfalls dabei und erklärte uns noch einmal den Ablauf der Förderungen. Da wir das 10.000 Häuser Programm Ende 2018 beantragt hatten (damals wussten wir noch nicht, dass es auch für 2019 verlängert wird), hatten wir Angst, nicht rechtzeitig alle erforderlichen Unterlagen zusammen zu bekommen. Hier wurden wir aber beruhigt.
Für die ursprünglich geplanten Flächenkollektoren reicht vermutlich unsere Gartenfläche nicht aus, daher entfällt wahrscheinlich diese Option. Wir haben nun im Angebot ein Kombigerät (Luft / Wasser Wärmepumpe und zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung). Zusätzlich noch die Photovoltaikanlage + Batteriespeicher und ein Pufferspeicher mit elektro Unterstützung. Auch hier gab es noch einiges zu besprechen.
Auch die Innenarchitektin von Taglieber wurde uns kurz vorgestellt. Wir haben vor, uns insbesondere bei der Lichtplanung durch eine Innenarchitektin unterstützen zu lassen. Somit wurde gleich der Erstkontakt hergestellt.
Und auch einen Bauleiter, der unsere Region betreut, haben wir an diesem Tag kennengelernt und haben mit Ihm über einige offene Fragen (zur Ausführung) aus dem Angebot gesprochen.
Nachdem wir zum Schluss mit Frau Hermann das eigentliche Angebot durchgegangen sind, sind wir nun schon einen großen Schritt weiter. Wir haben auch festgehalten, dass wir in den nächsten 3 Wochen das Angebot und den Vertrag von Taglieber unterschreiben werden. Eine entsprechende Auftragsbestätigung und einen vorbereiteten Vertrag erhalten wir in den nächsten Tagen.
Sehr positiv fanden wir, dass Frau Hermann an diesem Tag alle nötigen Ansprechpartner dazu geholt hat und Taglieber sich sofort um den Kontakt zu einem Elektriker gekümmert hat, der unsere Wünsche umsetzen kann.
Für die Folgewoche steht nun an, dass Angebot und den Vertrag abschließend zu prüfen und einen Termin zur Unterschrift zu vereinbaren.
Wir klärten an diesem Termin mit einem Elektriker, der mit dem Taglieber zusammenarbeitet, einige offene Fragen zur Elektrik. Bisher war in unserem Angebot nur Standard Elektrik enthalten. Da wir aber definitiv eine KNX Verkabelung für unser Smart Home möchten, ist dies ist bei uns nicht so einfach. Außerdem möchte Jörg dies größtenteils selbst programmieren. Evtl. wollen wir auch selbst Kabel ziehen und ähnliche Arbeiten mit einbringen.
Daher war dies erste Abstimmung sehr wichtig, damit wir wissen, was finanziell auf uns zukommen wird und ob hier Eigenleistung möglich ist. Die Position Elektrik haben wir bis zu einer weiteren Klärung vor Ort mit dem Elektriker nur optional in unserem Angebot. Dadurch können wir diese auch nach Vertragsunterschrift anpassen.
Auch beim Thema Förderungen sind wir einen Schritt weitergekommen: Der Energieberater von Taglieber war ebenfalls dabei und erklärte uns noch einmal den Ablauf der Förderungen. Da wir das 10.000 Häuser Programm Ende 2018 beantragt hatten (damals wussten wir noch nicht, dass es auch für 2019 verlängert wird), hatten wir Angst, nicht rechtzeitig alle erforderlichen Unterlagen zusammen zu bekommen. Hier wurden wir aber beruhigt.
Für die ursprünglich geplanten Flächenkollektoren reicht vermutlich unsere Gartenfläche nicht aus, daher entfällt wahrscheinlich diese Option. Wir haben nun im Angebot ein Kombigerät (Luft / Wasser Wärmepumpe und zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung). Zusätzlich noch die Photovoltaikanlage + Batteriespeicher und ein Pufferspeicher mit elektro Unterstützung. Auch hier gab es noch einiges zu besprechen.
Auch die Innenarchitektin von Taglieber wurde uns kurz vorgestellt. Wir haben vor, uns insbesondere bei der Lichtplanung durch eine Innenarchitektin unterstützen zu lassen. Somit wurde gleich der Erstkontakt hergestellt.
Und auch einen Bauleiter, der unsere Region betreut, haben wir an diesem Tag kennengelernt und haben mit Ihm über einige offene Fragen (zur Ausführung) aus dem Angebot gesprochen.
Nachdem wir zum Schluss mit Frau Hermann das eigentliche Angebot durchgegangen sind, sind wir nun schon einen großen Schritt weiter. Wir haben auch festgehalten, dass wir in den nächsten 3 Wochen das Angebot und den Vertrag von Taglieber unterschreiben werden. Eine entsprechende Auftragsbestätigung und einen vorbereiteten Vertrag erhalten wir in den nächsten Tagen.
Sehr positiv fanden wir, dass Frau Hermann an diesem Tag alle nötigen Ansprechpartner dazu geholt hat und Taglieber sich sofort um den Kontakt zu einem Elektriker gekümmert hat, der unsere Wünsche umsetzen kann.
Resümee zum Jahresende 2018
Unsere Hausaufgabe über Weihnachten war nun also, das Festpreisangebot zu überprüfen, zu überlegen, was noch fehlt und welche Optionen noch fest aufgenommen werden müssen, damit wir im Januar das Angebot aktualisieren und die Zusage an Taglieber geben können, damit uns die Kapazitäten freigehalten werden.
Durch die optionalen Punkte hat sich unsere Rechnung für die Gesamtkosten noch einmal erhöht, nun liegen wir zum Glück aber wieder in dem gedachten Bereich unseres Darlehensbetrags. Allerdings mussten wir dazu einige Punkte aus dem Angebot streichen, die wir erst nach und nach selbst in Eigenleistung fertigstellen werden, wie z.B. Dachterrasse, Terrasse, Außenanlagen, etc. Auf der anderen Seite werden wir wohl doch mehr Eigenleistung einbringen werden, als ursprünglich geplant, um mit den Kosten im Rahmen zu bleiben und keinen unserer Punkte streichen zu müssen.
Die Firma Taglieber hat uns kurz vor Weihnachten auch noch dabei geholfen, den Antrag für das 10.000 Häuser Programm zu erstellen, damit dieser online eingestellt werden konnte (Pünktlich zum Jahresende).
Somit haben wir Ende 2018 tatsächlich alle unsere Ziele erreicht, wobei wir nur die Zinsfestschreibung auf Anfang 2019 verschoben haben, aber hier sollte sich zwischen den Feiertagen nichts gravierendes ändern und so kurz vor Weihnachten wäre es mit den Banken wohl eh nichts mehr geworden und übers Knie wollen wir auch nichts brechen…
Durch die optionalen Punkte hat sich unsere Rechnung für die Gesamtkosten noch einmal erhöht, nun liegen wir zum Glück aber wieder in dem gedachten Bereich unseres Darlehensbetrags. Allerdings mussten wir dazu einige Punkte aus dem Angebot streichen, die wir erst nach und nach selbst in Eigenleistung fertigstellen werden, wie z.B. Dachterrasse, Terrasse, Außenanlagen, etc. Auf der anderen Seite werden wir wohl doch mehr Eigenleistung einbringen werden, als ursprünglich geplant, um mit den Kosten im Rahmen zu bleiben und keinen unserer Punkte streichen zu müssen.
Die Firma Taglieber hat uns kurz vor Weihnachten auch noch dabei geholfen, den Antrag für das 10.000 Häuser Programm zu erstellen, damit dieser online eingestellt werden konnte (Pünktlich zum Jahresende).
Somit haben wir Ende 2018 tatsächlich alle unsere Ziele erreicht, wobei wir nur die Zinsfestschreibung auf Anfang 2019 verschoben haben, aber hier sollte sich zwischen den Feiertagen nichts gravierendes ändern und so kurz vor Weihnachten wäre es mit den Banken wohl eh nichts mehr geworden und übers Knie wollen wir auch nichts brechen…
Energieberatung
Große Unsicherheit bereitete uns die Frage "Welche Heiztechnik ist für uns sinnvoll"?
Auch war der Termin für das erste Angebot und die Grundrissplanung wichtig, da für uns die Frage immer noch nicht komplett geklärt war, ob unser Technikraum von der Größe her ausreichend ist.
Unser Ziel ist es ein möglichst energieautarkes und zukunftsorientiertes Haus zu bauen, um uns möglichst unabhängig von steigenden Energiekosten zu machen. Auch klar war uns aber, dass man mit bezahlbaren Aufwand aktuell nur 50% - 70% Autarkie erreicht.
Es gibt natürlich unzählig viele Möglichkeiten, über die wir im Internet vorher lange recherchiert haben.
Wie so oft führte das ganze dann dazu, dass man noch mehr verwirrt als vorher ist.
Auch inspirierte uns das Taglieber Referenzhaus GrünerLeben in Baldingen, dort lernten wir die saisonale Pufferspeicherung von Solarenergie kennen.
Heute hatten wir ein sehr konstruktives Gespräch mit dem Energieberater der Firma Taglieber.
Dieses Gespräch hat zum Glück viele Knoten in unseren Köpfen gelöst.
Wir hatten bisher immer den Begriff Passivhaus im Kopf.
Daneben gibt es oft noch die Bezeichnungen 1-Liter / 2-Liter Haus. Diese werden z.B. im 10.000 Häuser Programm verwendet.
Auch hört man immer wieder, dass ein Passivhaus überhaupt keine Heizung benötigt und die Wärme nur über die zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung verteilt.
Damit haben wir erstmal aufgeräumt.
Grob kann man sagen, dass ein 1-Liter Haus im 10.000 Häuser Programme einem Passivhaus entspricht.
Um die Werte für ein 1-Liter Haus zu erreichen spielt auch die Hausform eine große Rolle.
Am besten wäre hierfür ein einfacher Kasten. Bei unserem Grundriss mit dem Zwerchgiebel, dem angeschlossenen offenen Windfang und den großen Glasfronten wird es deshalb so gut wie unmöglich in die 1-Liter Haus Kategorie zu kommen.
Das Ganze ist am Ende natürlich immer eine Aufwand-Nutzen Frage.
Weiterhin haben die meisten Niedrigenergiehäuser trotzdem eine Heizung, die besonders kalte Tage abdeckt oder das Haus auch warm hält, falls man mal länger außer Haus sein sollte. Hier bieten sich natürlich Flächenheizungen wie eine Fußbodenheizung oder eine Wandflächenheizung an.
Hier wollen wir auf jeden Fall eine Fußbodenheizung, da wir im Erdgeschoss aktuell auf jeden Fall Fließen planen. Auch haben wir heute darüber gesprochen, ob es sinnvoll ist einzelne Räume nicht in die Fußbodenheizung mit einzubeziehen. Das macht aber kostentechnisch meistens so einen geringen Unterschied, dass es keinen Sinn macht. Aktuell würden wir nur den Technikraum ausschließen.
Natürlich haben wir auch noch über die zig verschiedenen Heizsysteme auf dem Markt gesprochen.
Am Ende haben wir uns auf 2 Varianten geeinigt, die für uns sinnvoll sind:
Ein weiteres Thema des Termins waren die vorhandenen Förderungen.
Aktuell gibt es in Bayern folgende für uns relevante Förderungen:
Wir möchten auf jeden Fall die KFW40+ Förderung verwenden, was aber bedeutet, dass wir Mehrkosten an einigen Stellen für die Dämmung haben werden.
Auch würden wir gerne noch das 10.000 Häuser Programm mitnehmen. Leider läuft die Frist für die Beantragung allerdings zum Ende des Jahres aus. Hier muss man bei der Beantragung bereits angeben, welches Heizsystem man plant. Wir hoffen mal, dass es klappt dies noch rechtzeitig zu beantragen.
Sehr positiv war auch, dass für beide Lösungen die Größe unseres Technikraums ausreichen sollte.
Auch war der Termin für das erste Angebot und die Grundrissplanung wichtig, da für uns die Frage immer noch nicht komplett geklärt war, ob unser Technikraum von der Größe her ausreichend ist.
Unser Ziel ist es ein möglichst energieautarkes und zukunftsorientiertes Haus zu bauen, um uns möglichst unabhängig von steigenden Energiekosten zu machen. Auch klar war uns aber, dass man mit bezahlbaren Aufwand aktuell nur 50% - 70% Autarkie erreicht.
Es gibt natürlich unzählig viele Möglichkeiten, über die wir im Internet vorher lange recherchiert haben.
Wie so oft führte das ganze dann dazu, dass man noch mehr verwirrt als vorher ist.
Auch inspirierte uns das Taglieber Referenzhaus GrünerLeben in Baldingen, dort lernten wir die saisonale Pufferspeicherung von Solarenergie kennen.
Heute hatten wir ein sehr konstruktives Gespräch mit dem Energieberater der Firma Taglieber.
Dieses Gespräch hat zum Glück viele Knoten in unseren Köpfen gelöst.
Wir hatten bisher immer den Begriff Passivhaus im Kopf.
Daneben gibt es oft noch die Bezeichnungen 1-Liter / 2-Liter Haus. Diese werden z.B. im 10.000 Häuser Programm verwendet.
Auch hört man immer wieder, dass ein Passivhaus überhaupt keine Heizung benötigt und die Wärme nur über die zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung verteilt.
Damit haben wir erstmal aufgeräumt.
Grob kann man sagen, dass ein 1-Liter Haus im 10.000 Häuser Programme einem Passivhaus entspricht.
Um die Werte für ein 1-Liter Haus zu erreichen spielt auch die Hausform eine große Rolle.
Am besten wäre hierfür ein einfacher Kasten. Bei unserem Grundriss mit dem Zwerchgiebel, dem angeschlossenen offenen Windfang und den großen Glasfronten wird es deshalb so gut wie unmöglich in die 1-Liter Haus Kategorie zu kommen.
Das Ganze ist am Ende natürlich immer eine Aufwand-Nutzen Frage.
Weiterhin haben die meisten Niedrigenergiehäuser trotzdem eine Heizung, die besonders kalte Tage abdeckt oder das Haus auch warm hält, falls man mal länger außer Haus sein sollte. Hier bieten sich natürlich Flächenheizungen wie eine Fußbodenheizung oder eine Wandflächenheizung an.
Hier wollen wir auf jeden Fall eine Fußbodenheizung, da wir im Erdgeschoss aktuell auf jeden Fall Fließen planen. Auch haben wir heute darüber gesprochen, ob es sinnvoll ist einzelne Räume nicht in die Fußbodenheizung mit einzubeziehen. Das macht aber kostentechnisch meistens so einen geringen Unterschied, dass es keinen Sinn macht. Aktuell würden wir nur den Technikraum ausschließen.
Natürlich haben wir auch noch über die zig verschiedenen Heizsysteme auf dem Markt gesprochen.
- Brennstoffzelle
- Benötigt aktuell einen Gasanschluss. Damit war das Thema für uns sofort aus dem Spiel, da wir keine fossilen Brennstoffe verwenden wollen. Die Technik, um selbst Wasserstoff mithilfe einer PV-Anlage zu erzeugen und diesen drucklos zu speichern, ist aktuell leider noch nicht soweit.
- Solarthermie mit saisonalen Pufferspeicher
- Hier ist der Nachteil für uns, dass für den Pufferspeicher extrem viel Platz benötig wird. Außerdem planen wir aktuell mit einer Dachneigung von 22 Grad. Für Solarthermie-Kollektoren ist dies nicht der optimale Winkel. Aus den genannten Gründen fällt dass System deshalb für uns ebenfalls raus.
- Heizungen mit Latentwärmespeicher wie z.B. eine Eisspeicherheizung
- Die Systeme sind sehr interessant, allerdings sind die Kosten aktuell noch sehr hoch, so dass es sich für uns einfach niemals rechnen würde.
- Wärmepumpen
- Luft Wärmepumpe
- Großer Nachteil der Luft Wärmepumpe ist, dass bei kalten Temperaturen der Wärmebedarf nur durch Zuschalten einer Elektro Heizung gewährleistet wird und dadurch gerade an kalten Tagen der Strombedarf stark ansteigt.
- Wasser Wärmepumpe
- Gewinnt die Wärme aus dem Grundwasser. Da unser Grundstück auf einen Plateau liegt, wird es wohl auch schwierig hier bis auf das Grundwasser zu Bohren.
- Sole Wärmepumpe
- Verwenden Flächen- oder Spiralkollektoren um die benötigte Wärme aus dem Erdreich zu gewinnen.
- Dies hat den Vorteil, dass selbst in kalten Winter die Wärmepumpe immer noch effizient arbeiten kann, da im Erdreich eine relativ konstante Temperatur herrscht.
- Photovoltaikanlage + Batteriespeicher, Pufferspeicher mit Elektro-Unterstützung, Luft-Wärmepumpe, zentraler Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
- Photovoltaikanlage + Batteriespeicher, Sole Wärmepumpe mit Flächenkollektoren im Garten, Pufferspeicher mit Elektro-Unterstützung, zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
Nun sind wir mal gespannt, wie sich die Kosten für die Lösung 1 / 2 Unterscheiden. Unser Favorit ist die Variante 2 mit Sole Wärmepumpe. Dies ist aus unserer Sicht auf jeden Fall die Lösung, die mehr Autarkie verspricht.
Ein weiteres Thema des Termins waren die vorhandenen Förderungen.
Aktuell gibt es in Bayern folgende für uns relevante Förderungen:
- KFW
- 10.000 Häuser Programm
- BAFA Förderung
Wir möchten auf jeden Fall die KFW40+ Förderung verwenden, was aber bedeutet, dass wir Mehrkosten an einigen Stellen für die Dämmung haben werden.
Auch würden wir gerne noch das 10.000 Häuser Programm mitnehmen. Leider läuft die Frist für die Beantragung allerdings zum Ende des Jahres aus. Hier muss man bei der Beantragung bereits angeben, welches Heizsystem man plant. Wir hoffen mal, dass es klappt dies noch rechtzeitig zu beantragen.
Sehr positiv war auch, dass für beide Lösungen die Größe unseres Technikraums ausreichen sollte.
Checkliste für das Festpreisangebot
An einem milden Freitagnachmittag fuhren Jörg und ich wieder nach Öttingen, um mit Frau Hermann eine Checkliste zur Erstellung des Festpreisangebotes durchzugehen. Die Grundlage für das Festpreisangebot bildete der fertige Grundriss, aber natürlich waren viele andere Fragen noch offen.
Und so besprachen wir die Grundausstattung für das Haus: Welche Fenster, welche Haustechnik (wobei wir dies erst nach unserer Energieberatung nächste Woche eintragen können), welchen Hausstandard (Kfw 40 plus), welche Dachziegel, welche Holzverkleidung, welche Decken, welche Böden, welche Regenrinnen, welche Türen, etc.
Taglieber wird ca. 4 Wochen für das Angebot benötigen, danach erhalten wir wieder einen Termin mit Frau Hermann zur Durchsicht. Somit können wir hoffentlich wirklich dieses Jahr noch das 10.000 Häuser Programm beantragen und über unseren Vermögensberater (wenn es gut läuft und die Bank mitspielt) Zinsen festschreiben lassen. Und so verließen wir Taglieber mit gemischten Gefühlen - würden wir mit unserer Gesamtkostenschätzung noch hinkommen, die wir im April aufgestellt hatten? Leider gab es in der Zwischenzeit bereits eine Preiserhöhung, die uns noch mulmiger macht. Schließlich wollen wir von unserem Traumhaus nichts streichen müssen - es soll schließlich auch unser Traumhaus bleiben. Wir sind also gespannt auf den nächsten Termin.
Und so besprachen wir die Grundausstattung für das Haus: Welche Fenster, welche Haustechnik (wobei wir dies erst nach unserer Energieberatung nächste Woche eintragen können), welchen Hausstandard (Kfw 40 plus), welche Dachziegel, welche Holzverkleidung, welche Decken, welche Böden, welche Regenrinnen, welche Türen, etc.
Taglieber wird ca. 4 Wochen für das Angebot benötigen, danach erhalten wir wieder einen Termin mit Frau Hermann zur Durchsicht. Somit können wir hoffentlich wirklich dieses Jahr noch das 10.000 Häuser Programm beantragen und über unseren Vermögensberater (wenn es gut läuft und die Bank mitspielt) Zinsen festschreiben lassen. Und so verließen wir Taglieber mit gemischten Gefühlen - würden wir mit unserer Gesamtkostenschätzung noch hinkommen, die wir im April aufgestellt hatten? Leider gab es in der Zwischenzeit bereits eine Preiserhöhung, die uns noch mulmiger macht. Schließlich wollen wir von unserem Traumhaus nichts streichen müssen - es soll schließlich auch unser Traumhaus bleiben. Wir sind also gespannt auf den nächsten Termin.
Richtig gute Nachrichten
Heute gab es zum Glück gute Nachrichten vom Notariat. Die gewünschte Auflassungsvormerkung wird in den Kaufvertrag aufgenommen. :-)
Wir konnten nun sogar schon den Termin für die Beurkundung des Kaufvertrags vereinbaren. Dieser wird am 26. November stattfinden.
Auch haben wir einen Termin mit dem Energieberater der Firma Taglieber vereinbart, damit wir zum Einen die Größe des Technikraums final festlegen können und auf der anderen Seite die benötigte Technik für das Festpreisangebot wissen. Da wir dieses Jahr unbedingt noch das auslaufende 10.000 Häuser Programm beantragen wollen, ist dies ein sehr wichtiger Termin in unserer Hausplanung.
Am gleichen Tag erhielten wir von Frau Hermann die finalen Pläne für das Festpreisangebot. Darin war bereits ein Höhenaufmaß vom Haus selbst dabei und Schnittzeichnungen des Hauses. Natürlich können wir kleine Änderungen am Grundriss auch noch vornehmen, aber dies ist erst einmal die Grundlage für das Festpreisangebot.
Wir konnten nun sogar schon den Termin für die Beurkundung des Kaufvertrags vereinbaren. Dieser wird am 26. November stattfinden.
Auch haben wir einen Termin mit dem Energieberater der Firma Taglieber vereinbart, damit wir zum Einen die Größe des Technikraums final festlegen können und auf der anderen Seite die benötigte Technik für das Festpreisangebot wissen. Da wir dieses Jahr unbedingt noch das auslaufende 10.000 Häuser Programm beantragen wollen, ist dies ein sehr wichtiger Termin in unserer Hausplanung.
Am gleichen Tag erhielten wir von Frau Hermann die finalen Pläne für das Festpreisangebot. Darin war bereits ein Höhenaufmaß vom Haus selbst dabei und Schnittzeichnungen des Hauses. Natürlich können wir kleine Änderungen am Grundriss auch noch vornehmen, aber dies ist erst einmal die Grundlage für das Festpreisangebot.








