Aufbau unserer Traumküche

Am 08. und 09. Juli war es endlich soweit: unsere im April 2019 bestellte Küche wurde endlich angeliefert (Wenn (Küchen-) Träume wahr werden). Nachdem erst einmal die zwei LKW-Ladungen abgeladen und ausgepackt wurden, begann das Küchenaufbau-Team damit, die Schränke zu platzieren und die Küche Schritt für Schritt aufzubauen. Bereits nach einem Tag war die Hochschrankwand sowie die Küchenzeile komplett aufgebaut. Susanne begann an diesem Tag mit Ihrer Mama die alte Küche auszuräumen, alles zu verpacken und mit 4 Autoladungen ins Haus zu fahren. Dadurch werden wir am Umzug nicht so viele Kartons schleppen müssen und können die Küche bereits vor dem Einzug einräumen. Nachdem am Abend die gepackten Küchen-Kartons im Haus deponiert wurden, beäugten wir gespannt die neue Küche und waren sofort begeistert, wie toll es bereits aussieht.


Am nächsten Tag waren wir selbst vor Ort um das Haus für den Umzug vorzubereiten. Jörg war mit dem Elektriker beschäftigt, der noch die letzten Arbeiten im Haus durchführte. Das Küchen-Team benötigte noch den ganzen Tag für den Aufbau der 1,80 x 1,20 Meter großen Kochinsel und den Restarbeiten.
Durch den im Kochfeld eingebauten Dunstabzug und die notwendige Entlüftung über den rückseitigen Sockel der Kochinsel und unseren Sprudel/Heiß-Wasserhahn war der Aufbau etwas aufwändiger, aber dann war endlich alles fertig!



Wir sind nun überglücklich, wie toll die Küche ins Haus passt und wie hochwertig Sie ist. Nachdem nun doch viel Zeit vergangen ist von der Bestellung bis zur Lieferung sind wir unglaublich erleichtert, dass es immer noch unsere Traumküche ist und wir nichts anders machen würden. Anfangs waren wir noch unsicher, ob die Kochinsel nicht zu groß für den Raum sein würde, jetzt in echt wirkt die Größe aber genau richtig. Vor allem der kleine Sitzbereich an der Kochinsel ist super gelungen. Ursprünglich war dieser nur geplant, um sich beim Kochen oder Backen gelegentlich hinsetzen zu können. Nun nutzen wir diesem aber fast immer für eine kurze Pause mit einem kühlen Getränk, einem kleinen Snack oder für ein schnelles Frühstück. Da der Sitzbereich zentral im Raum platziert ist, wirkt er total gemütlich.

Nach so langer Zeit wussten wir schon selbst fast nicht mehr, was unsere Küche alles an Ausstattung bietet: Neben dem Sprudel/Heiß-Wasserhahn verfügt unsere Küche über einen Backofen mit Dampfunterstützung, einen Backofen mit Volldampfgarer, einen großen Kühlschrank mit 2 Biofresh-Kühlfächern, einer eingebauten Brotschneidemaschine, Kochfeld mit integriertem Dunstabzug und natürlich einen Geschirrspüler auf Arbeitshöhe. Einen Gefrierschrank haben wir im angrenzenden Vorratsraum untergebracht.

Spieglein, Spieglein an der Wand

Bereits im Mai bestellten wir im Internet einen maßgefertigten Spiegelschrank, damit dieser genau in die gebaute Nische im Badezimmer passt. Wir entschieden uns für einen dreitürigen Spiegelschrank mit einer eingebauten LED-Beleuchtung. Auch für das Gäste-WC bestellten wir für die lange Wand über dem Waschbecken und den Steinverblendern einen Spiegel nach Maß. Wir waren gespannt, ob beide Spiegel am Ende auch passen würden. Gefühlt haben wir 100 mal gemessen vor dem bestellen...
Am 12. Juni brachten wir den bereits zu unseren Eltern gelieferten Spiegelschrank auf die Baustelle, damit wir diesen endlich am 04. Juli einbauen konnten. Dies war allerdings gar nicht so einfach.
Da der Spiegelschrank in die Nische eingesetzt werden musste, konnten wir diesen nicht wie üblich von oben an die Wand in eine Befestigung einhängen. Darüber hinaus mussten wir vor dem Einhängen und einschieben in die Nische ein kurzes Kabel für die Beleuchtung und die Steckdosen anklemmen. Gar nicht so einfach bei einem ordentlich schweren Schrank. Jörg und sein Papa bauten dazu ein kleines Gerüst im Badezimmer auf, damit wir den Spiegelschrank darauf abstellen und von dort in die Nische  heben konnten. Nachdem die Glasplatten auf gewünschter Höhe eingelegt und befestigt wurden, ist unser Spiegelschrank nun fertig. Der Spiegel für das Gäste-WC können wir leider erst einbauen, wenn wir uns für eine Beleuchtung entschieden haben, die darüber angebracht werden soll. Bisher haben wir leider noch keine Beleuchtung gefunden, die 200 cm breit ist. Bis dahin bleibt unser Gäste-WC im Gibs-Spachtel-Look.


Es blüht in unserem Garten

Damit in diesem Sommer schon ein bisschen Grün in unserem Garten sein wird, pflanzte Susanne bereits im April einige Sonnenblumenkerne in die Erde und legte an der Süd-West-Seite des Hauses 3 kleinere Blumenbeete an. Darin pflanzte Sie eine Wildblumenmischung für Schmetterlinge und Bienen, die hoffentlich im Sommer vor dem Einzug in vielen verschiedenen Farben blühen wird.
Im Mai pflanzten wir dann auch noch einige Tomatenpflanzen in die Erde. In der Zwischenzeit war unser Grundstück aber schon bevölkert worden: von Rapspflanzen und Mohnblumen, über die wir uns zuerst freuten - schließlich blühte nun schon etwas und optisch waren die gelben und roten Pflanzen wirklich schön.


Doch schnell wurde klar: Der Raps wächst unaufhörlich weiter, Unkrautranken überwuchern unser Grundstück und wurden immer schlimmer. Man sah bereits fast keine Erde mehr auf dem Grundstück und der Raps war teilweise über 1 Meter hoch. Eigentlich wollten wir uns erst nach dem Einzug um den Garten kümmern, aber da wir befürchteten, dass wir die Pflanzen nicht mehr so einfach rausbekommen, wenn sich diese zu stark verwurzeln und sich vor allem auch Samen auf dem Grundstück weiter verteilen, entschlossen wir uns dazu, das Unkraut schon jetzt anzugehen. Dazu begann Susanne mit Ihrer Mama am 30. Mai damit, das Unkraut rauszureißen. Eine sehr zeitaufwendige und anstrengende Aufgabe. Zum Glück war es an diesem Tag bewölkt und sehr mild. Das Ergebnis des Tages konnte sich sehen lassen: Gut das dreiviertelte Grundstück war von Unkraut befreit. Damit waren wir vorerst zufrieden. Am 27. Juni erledigten Susanne und Ihre Mama die restlichen Unkrautarbeiten, auch wenn schon wieder neue kleinere Pflanzen durch die Erde gekommen sind. Wenn es in den nächsten Wochen heiß wird, erledigt sich dieses Problem hoffentlich von selbst.
Da nun aber die Sonnenblumen bereits gewachsen sind und die Wildblumen angefangen haben zu blühen erstrahlt unser Grundstück an diesen Stellen nun in leuchtenden Farben, welche wir durch die großen Fenster auch von Innen bewundern können.  Auch an unseren Tomaten hängen bereits einige grüne Tomaten.



Einbau Innentüren

Am 27. Juni fuhren wir auf die Baustelle, um mit Jörgs Onkel und seinem Sohn die gelieferten Türen einzubauen. Zuerst mussten alle Türen und das Zubehör abgeladen werden und in die entsprechenden Räume verteilt werden. Aber schon bald gab es das erste Problem: Im Gäste-WC muss ein Teil der Wandfliesen neben der Tür abgefräst werden, da man sonst bei geschlossener Tür im Flur die Fliesen am Boden des Gäste-WC´s sehen würde. Dieses Problem wurde schnell vertagt und mit den anderen Türen begonnen. Also ging es weiter mit dem Einbau der Tür im Technikraum. Da diese neben unseren Küchenhochschränken (in Eiche) sein wird, haben wir uns bei der Bemusterung entschieden, diese Türe in weiß zu nehmen. Alle anderen Türen wählten wir in einem sehr schönen Eichen-Furnier (Bemusterung der Türen), aber in der Küche wäre es uns dann doch zu viel Holz gewesen und die Holztöne wären natürlich unterschiedlich gewesen. Da in diesem Bereich keine andere Innentüre in der Nähe ist, war der Farbunterschied also kein Problem.
Schon nach wenigen Stunden hatte Jörgs Onkel einen Großteil der Türen zusammengebaut und in den Türöffnungen ausgerichtet. Danach begann er die ersten Türen auszuschäumen, die danach erstmal einige Stunden trocknen müssen.
Den Rest des Tages bauten wir noch die restlichen Türen zusammen und stellen diese bereits in die vorgesehen Öffnungen.
Am 29. Juni trafen sich Jörg und sein Onkel nochmal um die restlichen Türen einzubauen. Auch Stand am diesen Tag die Türe des Gäste-WCs noch an, die uns einiges an Zeit kostete. Um das Thema mit dem Fliesen zu beheben schliffen wir die Türzarge ab, damit diese dünner wurde.
Dienstag Abend verbrachten wir dann mit Aufräumen und den Restarbeiten. Die Zierleisten der Zargen mussten noch gesetzt werden usw..
Die Türen gefallen uns wahnsinnig gut und sehen ich echt sogar noch viel besser aus als in der Ausstellung. Ebenso wie die Treppe passen die Eichen-Türen perfekt zu den Böden. Durch das Furnier mit Ästen und Rissen sieht die Tür sehr lebendig aus und die passende eckige Drückergarnitur rundet das Ganze perfekt ab.




Einbau Treppe und Brüstungsauflagen

Nach der Bemusterung der Treppe am 02. Juni (Bemusterung Treppe) warteten wir gespannt auf den geplanten Einbau am 24. Juni. Bereits um 8 Uhr morgen war Taglieber mit 2 Mann vor Ort und lud die bereits zusammengebauten, einzelnen Stufen sowie die Wangen auf der Baustelle aus. Auch die Brüstungsabdeckungen in Eiche im Obergeschoss für den Treppenbereich und die Galerie waren mit dabei. Taglieber benötigte fast den ganzen Tag für den Einbau der Treppe und das Anbringen der Brüstungsabdeckungen, daher wurde die mitgebrachte Verblendung für den Zwerchgiebel Innen und Außen leider wieder nicht fertig gestellt. Am Abend fuhren wir gespannt auf die Baustelle und waren sofort begeistert, wie anders unser Flur nun ohne die steile Bautreppe aussieht und wie schön die eingebaute Treppe wirkt. Die Treppe gefällt uns nun sogar noch besser als die Taglieber-Treppe, die uns als Vorlage diente. Die Treppe fügt sich perfekt in den Raum ein und wirkt durch die Oberfläche in Eiche sehr hochwertig. Farbe und Struktur passen perfekt zum Boden im Erdgeschoss, aber auch genau so gut zum Boden im Obergeschoss. Auch über die Brüstungsabdeckungen haben wir uns riesig gefreut, da Sie ebenfalls perfekt zum Obergeschoss passen und sich unglaublich geschmeidig anfühlen. Es fehlt noch das Treppengeländer aus Stahl mit einem Handlauf aus Holz, welches in ca. drei Wochen kommen soll. Nun sieht es schon sehr wohnlich in unserem Haus aus und wir freuen uns auf den Einbau der Innentüren. Denn glücklicherweise wurde nun der geplante Liefertermin für den 26. Juni bestätigt, wir können also wie geplant am 27. Juni damit beginnen, die Türen einzubauen. Auch die Küche ist in der Zwischenzeit beim Küchenbauer angeliefert worden und wird bis zu unserem Montagetermin am 08. und 09. Juli eingelagert. Somit steht unserem Umzug am 11.07. nun hoffentlich nichts mehr im Wege.



Parkett im Obergeschoss verlegt

Damit wir am 06. Juni mit dem Verlegen des Parketts beginnen konnten, war einiges an Vorbereitung notwendig. Bereits am 04. Juni brachte Jörgs Papa den gelieferten Parkett zu uns auf die Baustelle. Diesen lagerten wir erst mal im Arbeitszimmer im Erdgeschoss zwischen. Wir waren sofort überglücklich, wie schön der Parkett aussieht. Wir hatten bisher nur ein kleines Muster gesehen und konnten uns nur schwer vorstellen, wie die ganzen 220 cm langen Dielen aussehen würden. Wir entschieden uns für die gleiche Optik wie bei den Holzfliesen im Erdgeschoss: viele sichtbare Risse und Äste und ein ähnlicher Farbton in Eiche, allerdings wollten wir im Obergeschoss ein Stück dunkler mit dem Parkett werden. Und dies ist uns sehr gut gelungen. Die Dielen sehen unfassbar lebhaft aus, weisen unterschiedliche Nuancen auf und die Holzmaserung ist unverkennbar. Es hat sich für uns gelohnt, hier ein bisschen mehr Geld für einen hochwertigen Parkett auszugeben. Waren wir vorher von der Echtheit der Holzfliese im Erdgeschoss begeistert, so ist diese Begeisterung nun ein wenig in den Hintergrund gerückt, angesichts des wunderschönen Parketts. Dieser strahlt im Vergleich zu den Fliesen eine noch gemütlichere Wohnatmosphäre aus.

Am 05. Juni begannen wir damit das Obergeschoss auszuräumen, zu kehren und gründlich zu saugen, damit Dreck, Farbreste und Staub der letzten Wochen aus den Räumen im Obergeschoss verschwunden sind. Danach trugen wir eine optisch sehr ansprechende Grundierung auf, damit der Parkettkleber darauf besser haftet 😏.


Am 06. Juni rückte dann Jörgs Onkel mit seinem Sohn an, um den von bei Ihm bestellten Parkettboden zusammen mit uns zu verlegen. Als erstes musste geklärt werden, in welche Richtung wir den Parkett verlegen wollen. Wir entschieden uns für die gleiche Verlegerichtung wie im Erdgeschoss bei den Fliesen: im Gang soll der Parkett quer verlegt werden und  in den Räumen gedreht werden. Wichtig war uns, dass wir keine altbackenen Übergangsleisten zwischen dem Flur und den Türen brauchen werden. Stattdessen werden wir hier Silikonfugen verwenden. Wir begannen damit, den Parkettkleber aufzutragen und zu verstreichen, ähnlich wie beim Fliesen legen.


Nach 3 Stunden war bereits das Schlafzimmer soweit fertig verlegt. Nachdem das Ankleidezimmer ebenfalls mit Parkett ausgestattet wurde, begannen wir damit, auch im Flur das Parkett zu verlegen. Nachdem nach der 4. Reihe aber der angebrochene Parkettkleber aufgebraucht war, wurde der Feierabend eingeläutet und die restlichen Arbeiten auf den 12. Juni vertagt.
Am 12. und 13. Juni verlegten wir den Parkett in den noch fehlenden Räumen, während Jörs Onkel die Glasschiebetüre im EG montierte.

Da wir auch das erste mal Parkett geklebt hatten, war 2 Reihen vor Ende der Parkettkleber zu Ende, sodass wir hier nun nochmal ein bisschen was besorgen müssen um den Rest fertig zu machen.
Auch müssen wir in allen Räumen noch die Sockelleisten anbrigen.


Einbau Glasschiebetüre

Am 12. Juni kam Jörgs Onkel auf die Baustelle, um die bereits gelieferte Glasschiebetüre auf unserer Baustelle einzubauen. Doch nach kurzer Zeit trat Ernüchterung ein. Einige Teile des benötigten Montagematerials inklusive der Anleitung wurden gar nicht mitgeliefert. Während abgeklärt wurde, wo das Material abgeblieben ist, verlegten wir im Obergeschoss weiter Parkett. Gegen Mittag erhielten wir dann die Info vom Türenhersteller, das vergessen wurde das Material mitzuliefern, es aber im Lager verfügbar ist. Also fuhr Susanne los, um das fehlende Montagematerial zu besorgen, damit die Türe doch noch eingebaut werden kann. Nach der Mittagspause ging es dann endlich los,  aber so einfach wurde es leider nicht. Zuerst mussten die Schienen an den Seiten und der Decke angebracht werden, dann mussten beide Glasteile exakt in die Schienen justiert werden und eine Abdichtung angebracht werden. Nach ca. 4 Stunden war die Glasschiebetüre endlich eingebaut und soweit fertig. Sie besitzt eine Soft-Close-Funktion, wodurch Sie sanft geöffnet und geschlossen werden kann und läuft sehr ruhig und stabil, ist also nicht vergleichbar mit billigen wackligen Schiebetüren, die wir oft in Hotels gesehen haben. Die Schiebetüre hat nur einen Haken: Durch die angebrachte Griffmuschel lässt sich die Türe nicht komplett öffnen, da diese zu dick ist um zwischen die beiden Glaselemente zu passen. Jetzt haben wir zwar zwei Glaselemente mit jeweils 92 cm Breite, aber nur einen Durchgang von 77 cm, was uns zu klein ist. Nun müssen wir uns auf die Suche nach einer schmaleren Griffmuschel machen, mit der die Tür komplett aufgeschoben werden kann. Denn laut dem Hersteller gibt es bei Ihm keine andere Griffmuschel. Also werden wir die Griffmuschel erst einmal ausbauen, damit wir nun den gewünschten Durchgang von ca. 87 cm haben.



Hauswirtschaftsraum ist gefliest

Nachdem Jörg und sein Papa die Arbeiten des Fliesenlegers genau im Auge behielten und immer wieder Sprüche fielen wie "Das hätten wir schon auch hinbekommen", durften die Beiden nun endlich wieder selbst Hand anlegen: Ebenso wie beim Technikraum ließen es sich die Beiden nicht nehmen, den Hauswirtschaftsraum selbst zu fliesen. Dazu hatten wir bereits die gleichen Fliesen auf der Baustelle vorrätig. Das eingespielte Team grundierte zuerst den Boden und begann dann am 30. Mai damit, die Fliesen quer zu verlegen, um den länglichen Raum optisch zu verbreitern. Bereits nach 4 Stunden waren die Fliesen verlegt. Am 02. Juni wurde der Raum verfugt und am 04. Juni der Sockel gesetzt. Nachdem beim Verlegen aber die Wand zum Teil wieder dreckig wurde (so viel zum Thema "Profis", die aus Versehen eine Wand mit Bleistift beim Verlegen vollkritzelten), musste noch an einigen Stellen nachgestrichen werden und am 06. Juni zog Jörgs Papa noch die Silikonfuge, während die anderen sich schon dem Parkett widmeten. Damit ist der Hauswirtschaftsraum aber soweit fertig und wir können uns den nächsten Aufgaben widmen.


Streichen, streichen, streichen (Teil 2: Obergeschoss)

Während Jörg an den Samstagen mit seinem Papa noch an der Holzverkleidung der Garage und des Windfangs bastelte (Holzverkleidung an der Garage und am Windfang fertig), begann Susanne mit der Hilfe von Jörgs Schwester und Susannes Mama damit, das Obergeschoss abzukleben und zu grundieren. Bis das Obergeschoss zu Ende gestrichen war, dauerte es aber doch noch einige Zeit, da wir unter der Woche nur abends Zeit hatten zu Streichen. Das Anrühren der Farbe und vor allem das Reinigen der Farbroller, Farbeimer und Pinsel nahm jeden Tag sehr viel Zeit in Anspruch. Am 23. Mai strich Susanne mit Ihrem Schwager dann fast das komplette Obergeschoss zum zweiten Mal und den Rest strichen Jörgs Schwester und Jörgs Mama die Woche darauf das zweite mal. Wir haben darauf geachtet, den 1. Anstrich sehr sorgfältig zu streichen, damit wir nicht wie im Erdgeschoss einzelne Wände ein drittes Mal streichen müssen. Um das Treppenhaus streichen zu können, bauten wir am 02. Juni wieder ein Spezialgerüst. Auch hier mussten wir das Treppenhaus und die Brüstung an der Treppenseite zuerst grundieren und im Anschluss zweimal streichen. Auch der Fliesensockel im Erdgeschoss musste nach dem Anbringen nachgestrichen werden.




Bemusterung Treppe

Am 02. Juni bekamen wir auf der Baustelle Besuch vom Treppenbau der Firma Taglieber. Nachdem der Treppenbauer das Maß der Treppe genommen hatte, besprachen wir gemeinsam, wie wir uns die Treppe vorstellen. Zum Glück hatten wir bereits ein Bild unserer Traum-Treppe parat, welche zufälligerweise auch von Taglieber gefertigt wurde. Schnell stellte sich heraus, dass wir natürlich wieder etwas ganz besonderes wollten. Zwar war bereits eine gerade Treppe in Eiche mit Setzstufen in unserem Angebot enthalten, jedoch wurde von einem "normalen" Geländer mit Holzpfosten und Edelstahlstreben ausgegangen. Die von uns ausgewählte Treppe besitzt aber ein graues Flachstahl-Treppengeländer, was uns deutlich besser gefällt. Dadurch fügt sich die Treppe viel besser in den Raum ein und wirkt viel natürlicher. Aber so ein Geländer muss nun von einem Stahlbauer gefertigt werden, was wiederum nicht nur teurer wird, sondern auch länger dauern wird. Daher soll nun am 22. Juni die Treppe eingebaut werden und das Geländer erst nachträglich, sobald es bei Taglieber angeliefert wurde. Auch die Holzoberfläche für die Brüstungen an der Treppe und Galerie im Obergeschoss bemusterten wir und entschieden uns für den gleichen Holzton unserer Treppe. Die Treppenfarbe wählten wir farblich genau zwischen den Holzfliesen im Erdgeschoss und dem Parkett im Obergeschoss, damit alles stimmig miteinander aussehen wird. Darüber hinaus fragten wir bei Taglieber eine Zirbenholzwand für unser Schlafzimmer an. Diese Idee hatten wir schon lange im Kopf und wir sahen im Oktober 2019 in den neuen Besprechungsräumen von Taglieber eine solche Wand und waren sofort begeistert. Die Wand mit unserer Bettrückwand soll daher mit Dreischichtplatten aus Zirbe beklebt werden. Jetzt warten wir gespannt auf das Nachtragsangebot.


Lieferschwierigkeiten

Trotz Corona-Krise lief es auf unserer Baustelle immer rund. Doch unser Glück hielt leider nicht ganz bis zum Ende an: Bereits im März erhielten wir einen Anruf unseres Küchenstudios: Die Küche kann nicht wie geplant am 08. und 09. Juni aufgebaut werden. Das Werk musste zeitweise schließen, da die Küchenfronten aus Italien bezogen werden. Unsere Küche soll nun nicht vor Mitte Juni kommen, wodurch wir leider erst am 08. und 09. Juli einen neuen Küchenmontagetermin erhalten haben. Davon ließen wir uns aber erst einmal nicht entmutigen. Unser Einzug war bereits für den 20. Juni terminiert. Doch am 25. Mai erhielten wir gleich zwei weitere schlechte Nachrichten: Unsere Treppe, die von Taglieber hergestellt wird, kann erst am 22. Juni bei uns eingebaut werden. Hier hätten wir bestimmt noch gegenwirken können, damit die Treppe eine Woche früher kommt. Jedoch war das zweite Problem der Liefertermin für die Innentüren. Eigentlich planten wir mit einer Lieferzeit von 6 Wochen. Nachdem aber die Abwicklung für die Bestellung relativ langwierig war, bestellten wir die Türen recht knapp Ende April. Daher werden die Türen nun erst am 26. Juni angeliefert. Da diese noch eingebaut werden müssen und wir somit frühestens am 04. Juli hätten einziehen können, entschlossen wir uns kurzerhand dazu, noch bis zum 11. Juli zu warten. Dann ist hoffentlich auch schon die Küche eingebaut und alles fertig. Da vorsorglich unsere Mietwohnung erst für Ende Juli gekündigt hatten, können wir die 3 Wochen ganz gut verschmerzen.
Für unseren Countdown bis zum Einzug bedeutet das aber leider wieder + 3 Wochen. 😢


Einbau Sanitärobjekte

Am 26. und 28. Mai war wieder unser Sanitärler vor Ort, um die im April und Oktober 2019 bemusterten Sanitärobjekte einzubauen (Sanitärbemusterung Teil 2). Wir waren kurz vor Ort auf der Baustelle um die finale Höhe der Waschtische und Position der Badewanne festzulegen. Wir sind begeistert, wie schön die Toiletten und Waschtische aussehen und wie toll sich vor allem die Badewanne ins Bad einfügt. Auch die Armaturen gefallen uns sehr gut. Kurz gefreut haben wir uns auch, jetzt endlich eine richtige Toilette im Haus benutzen zu können - diese geht aber leider erst in Betrieb, wenn die Pumpe der Zisterne angeschlossen ist, da unsere Toiletten mit dem Zisternenwasser gespeist werden wird. Der Elektriker wird Mitte Juni vor Ort sein, um die Endmontage Elektrik durchzuführen. Im Hauswirtschaftsraum haben wir nun auch ein Ausgussbecken und die Auslässe für die Lüftungsanlage wurden ebenfalls in den einzelnen Räumen eingebaut.





Holzverkleidung an der Garage und am Windfang fertig

Nachdem wir in den letzten Monaten ziemlich viel in unserem Haus beschäftigt waren, freuten wir uns nun darauf, endlich wieder außen am Haus tätig sein zu können. Vor allem bei dem schönen Wetter macht es gleich doppelt Spaß, die noch fehlende Holzverkleidung an der Garage und am Windfang außen anzubringen. Doch ganz so einfach wurde es dann doch nicht. Gerade das Garagentor und die Haustüre war knifflig, schließlich mussten an beiden Seiten der Öffnungen die Holzbretter exakt gleich angebracht werden, damit diese über den Öffnungen wieder zusammenlaufen können und kein Versatz sichtbar ist. Wir benötigten also viel mehr Zeit, als wir eigentlich dafür verwenden wollten. Daher nutzen Jörg und sein Papa die letzten Samstage, an denen Susanne mit Helfern bereits im Haus am Streichen war, um diese Never-Ending-Story abzuschließen. Nachdem mehrmals Bretter wieder weggeschraubt und korrigiert werden mussten und fleißig getüftelt wurde, war es tatsächlich irgendwann geschafft: Die Holzverkleidung wurde am 23. Mai endlich fertig und sieht top aus! Es fehlen zwar noch ein paar Laibungsbretter an den Fenstern und Türen. Dies ist aber im Moment nicht dringend.
Jetzt steht erst einmal eine neue Aufgabe bevor: Der Hauswirtschaftsraum muss gefliest werden, damit im Anschluss im Obergeschoss das Parkett verlegt werden kann.





Unser Haus wird gefliest (Teil 2: Erdgeschoss)

Nachdem die Bäder fertig gefliest waren (Unser Haus wird gefliest (Teil 1: Bäder)), erhielten wir vom Fliesenleger die Aufgabe, das Erdgeschoss komplett auszuräumen und besenrein herzurichten, damit er am 14. Mai die Böden grundieren und am 16. Mai mit dem Fliesen beginnen kann. Jedoch gab es dann ein größeres Problem: In unserem großen und durchgängigen Wohn/Küchen- und Essbereich sollten ursprünglich die 30x120 cm langen Holzoptikfliesen komplett durchgängig verlegt werden. Unser Fliesenleger riet uns aber davon ab, da je eine Dehnfuge zwischen Küche und Esszimmer sowie zwischen Esszimmer und Wohnzimmer nicht überfliest werden sollten. Dadurch würde das Risiko bestehen, dass die Fliesen irgendwann reisen. Der Estrichleger hatte zwar überall den Estrich perfekt und fast ohne Unebenheiten verlegt, aber an der einen Stelle hatte er eine Dehnfuge anstatt eines Kellenrisses eingebaut. Daher entschieden wir uns nach vielen Telefonaten zusammen mit dem Fliesenleger, die Fliesen nicht durchgängig zu verlegen. So wird nun der Windfang, der Flur und der Zwerchgiebel waagerecht verlegt und die Küche, das Wohnzimmer sowie das Arbeitszimmer senkrecht. Dadurch erhalten wir auch in den drei aneinandergrenzenden Räumen eine optische Trennung, was uns nun am Ende sogar besser gefällt und auch die Holzoptik kommt dadurch sogar besser zur Geltung. Nachdem wir zum fliesen einige Tage die Bautreppe ausbauen mussten und nur noch über eine Leiter ins Obergeschoss kamen, ist nun nach einer Woche das Erdgeschoss fertig gefliest und wir sind begeistert, wie echt der Boden aussieht. Der Sockel wurde ebenfalls bereits gesetzt und alles verfugt. Auch die Bäder wurden in der Zwischenzeit verfugt und mit Silikon versehen.
Wir sind wirklich begeistert, wie toll alle Fliesen zusammen passen und sind schon gespannt, wie es aussehen wird, wenn die Sanitärmöbel eingebaut werden. Bis jetzt haben wir uns auf jeden Fall genau richtig entschieden, auch wenn wir uns damals anhand der Musterstücke noch gar nicht richtig vorstellen konnte, wie alle Formate und Farben miteinander wirken würden.




Unser Haus wird gefliest (Teil 1: Bäder)

Am 04. und 05. Mai lieferte uns unser Fliesenleger alle Fliesen, die bereits im Fliesengeschäft eingelagert waren, auf die Baustelle. Und so war erst einmal Abladen angesagt. Über 2,5 Stunden brauchten wir in Summe um die großen und vor allem schweren Fliesenkartons abzuladen. Insbesondere die Holzoptikfliese erwies sich als Herausforderung.



Am 05. Mai startete unser Fliesenleger dann auch auf unserer Baustelle, indem er begann beide Bäder zu grundieren und die Duschbereiche abzudichten. Da wir keine Duschtassen haben und Fugen nie zu 100 % dicht sind, war dies besonders wichtig.
In der selben Woche wurden dann beide Bäder gefliest und wir waren jeden Tag gespannt, abends die Fortschritte zu begutachten. Unser Badezimmer im Obergeschoss ist nun dunkelgrau am Boden gefliest und an den Wänden dazu die passende Fliese in hellgrau. Die Fliesen sind in Natursteinoptik gehalten und weisen daher Steinchen und kleine Risse auf, was für eine tolle Struktur sorgt. Als Highlights haben wir die Rückwände der Dusche, der Badewanne und des WC´s mit der Holzoptikfliese verkleidet, die wir auch im Erdgeschoss verwenden werden.


Das Gäste-WC hat nun am Boden und an der Duschrückwand und WC-Rückwand dunkelbraune Fliesen und an den Wänden die passenden hellbraun/beige-Fliesen. Highlight ist hier an der Waschbeckenwand ein Steinoptikverblender.


Die Zwischentrennwände müssen noch verspachtelt werden und die Fugen gefüllt werden. Erst danach können wir die letzten Stellen im Bad streichen. Dies ist noch nicht möglich, da wir an den Trennwänden den Kantenschutz erstmal weggelassen haben.
Nachdem die Bäder jetzt so gut wie fertig sind, sind wir richtig begeistert von unserer Fliesen und sind froh uns damals dafür entschieden zu haben (Die wunderbare Welt der Fliesen 2.0).

Unsere "Spezial-Badewannen-Konstruktion"

Am 08. Mai erhielten wir um 08 Uhr morgens völlig überraschend einen Anruf von unserem Fliesenleger: Unsere Badewanne ist auf der Baustelle angeliefert worden und der Sanitärler wartet darauf, dass wir vorbeikommen. Also fuhren wir schnell auf die Baustelle, um mit dem Sanitärler die genaue Position der Badewanne festzulegen. Als wir ankamen, befand sich die Badewanne bereits im Obergeschoss. Die 170 kg schwere Mineralgussbadewanne konnte dank einem Bagger von einem Nachbargrundstück über unsere Garage ins Obergeschoss gehoben werden und musste nicht per Hand über die Treppe nach oben getragen werden. Da wir uns bei der Bemusterung für eine freistehende Badewanne entschieden haben, die schräg im Raum stehen soll, wird der Einbau ein bisschen aufwendiger.


Im hinteren Wandbereich möchten wir die Badewanne später einmal komplett einbauen und da die Badewanne schräg steht, müssen wir in die Ecke ein Podest bauen, damit die Badewannenarmatur an die Wand angeschlossen werden kann. Eine freistehende Armatur war aus Kostengründen nicht realisierbar. Nachdem wir festgelegt hatten, wie genau die Badewanne später stehen soll, schloss der Sanitärler den bereits vorhandenen Wasseranschluss schräg in der Ecke an, an der wir das Podest bauen werden. Da bereits parallel dazu der Fliesenleger das Bad gefliest hatte und dieses gerne weiterfliesen wollte, bastelten wir gleich am 09. Mai das Podest. Nachdem die Holzkonstruktion dazu stand wurde es mit Jute gedämmt und mit Gipskarton verkleidet.



Streichen, streichen, streichen (Teil 1)

Abends am 30. April rückten wir auf der Baustelle an, um die ersten Räume des Erdgeschosses abzukleben. Alle Wände müssen wie im Technikraum zuerst grundiert und dann zweimal gestrichen werden (Endspurt im Technikraum). Zum Abkleben haben wir neben Malerkrepp und Malervlies ein Kreppband mit Abdeckfolie zum Abkleben der Fenster und Decke gekauft. Zuerst wird der Kreppstreifen auf der Streichkante aufgeklebt, danach kann die Abdeckfolie ausgeklappt und mit Malerkrepp an den anderen Seiten befestigt werden. Nachdem am Boden Malervlies ausgelegt war, konnte es losgehen. Wir grundierten zuerst unseren Zwerchgiebel und die Bäder, damit parallel zum Streichen der Fliesenleger in den Bädern mit dem Fliesen anfangen kann und das kleine Gerüst aus dem Zwerchgiebel endlich abgebaut werden kann. Bereits am 04. Mai hatten wir die Bäder 2x gestrichen und bis zum 09. Mai schafften wir es dank unserer Helfer, das komplette Erdgeschoss zweimal zu streichen, woraufhin wir noch am 10. Mai das kleine Gerüst im Zwerchgiebel abbauen konnten. Es müssen zwar noch 2-3 Wände ein drittes Mal gestrichen werden, da man durch die großen Fenster bei seitlichem Lichteinfall an diesen Wänden Streifen sieht, aber der größte Teil ist geschafft. Wie auch im Technikraum haben wir den ersten Anstrich mit dem feinen Quarzsand für die Struktur gestrichen und beim zweiten Anstrich nur noch mit weißer Farbe. Parallel zu unserem Steichen begann dann am 05. Mai der Fliesenleger damit, die Bäder zu fliesen.






Spachtelarbeiten im Haus abgeschlossen

Abends am 21. April rückte bereits ein Spachtler an, um das Material auf der Baustelle abzuladen und sich die Baustelle vorab anzusehen. Nachdem wir für unsere gute Arbeit gelobt wurden, konnten wir gleich noch ein paar offene Themen besprechen. Die Spachtler wollten bereits am 02. Mai mit unserem Haus fertig sein - daher waren wir gespannt, ob Sie alles rechtzeitig schaffen würden.


Als erstes wurden die Eckschutzschienen an alle Gipskartonkanten von Wänden, Fenstern und Türen gesetzt. An den Stößen kommt ein Glasfaserband, welches eingespachtelt wird.


Dann wurde insgesamt 3 mal gespachtelt und geschliffen, damit man später nichts mehr von den Schrauben und Gipskartonkanten durchsehen kann. Bereits Abends am 29.04. rückten die Spachtler wieder ab und schafften es somit bereits zwei Tage früher als geplant das Haus fertig zu verspachteln. Nun heißt es für uns Streichen, Streichen, Streichen, damit der Fliesenleger loslegen kann.





Einbau der Fensterbänke

Nun stand noch die letzte Aufgabe vor dem Spachteln an: die Fensterbänke mussten eingebaut werden.

Bereits vor einiger Zeit entschieden wir uns dazu, unser Haus mit Holzfensterbänken auszustatten. Zuerst waren wir skeptisch, ob diese nicht zu empfindlich sein würden, daher dachten wir alternativ über Steinfensterbänke nach. Aber unser Bauleiter überzeugte uns dann doch von Holzfensterbänken in Eiche, die perfekt in unser Haus passen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Taglieber die Fensterbänke für uns fertigen kann.

Daher war bereits am 07. April unser Bauleiter zum Vermessen der Fenster vor Ort und bereits am 20. April brachte er uns diese auf die Baustelle. Der Einbau der Fensterbänke ging sehr einfach, nachdem wir eine kurze Einweisung durch unseren Bauleiter erhielten. Zuerst hobelten wir beide Seiten der Fenster unten ab, damit die Fensterbank eingeschoben werden konnten. Dann legten wir Kunststoff und Holzstücke mit der richtigen Größe unter, damit ein leichtes Gefälle entsteht. Nachdem wir ausprobiert hatten, ob die Höhe ausreicht, haben wir unter der Fensterbank mit Jute gedämmt. Danach trugen wir Klebepunkte auf und schoben die Fensterbank ein.
Am Ende deckten wir die Fensterbänke noch mit Karton ab, damit diese beim Spachteln und Streichen nicht dreckig werden.



Eine besondere Herausforderung war die 3,70 Meter lange Fensterbank im Zwerchgiebel, die wir aus zwei Teilen zusammensetzen mussten und die Fensterbank im Windfang.
Dort ist die Fensterbank ca. 40 cm tief, da wir die Fensterbank als Sitzbank verwenden werden. Diese musste passgenau eingeschnitten und eingebaut werden, damit die Spachtler diese einspachteln können. Wir werden für die Stabilität später noch Holzbeine anbringen, sobald der Boden fertig ist.


Nun sind wir aber endlich fertig und sind sehr froh darüber, dass wir nicht selbst das ganze Haus Spachteln müssen.
So können wir uns nun bei herrlichem Frühlingswetter um die restliche Holzverkleidung der Garage kümmern, bis wir bereits Ende April zum Streichen des Hauses anrücken können.

Auch das Estrichtrocknungsprogramm ist schon wieder am Ende und die erwartete Pause ist ohne wirkliche Pause zu Ende 😀.

Letzte Trockenbauarbeiten vor dem Spachteln

Während die Heizung eingebaut wurde und der Estrich trocknete begannen wir mit den letzten Arbeiten, die erledigt werden mussten, damit ab 22. April die Spachtler anrücken können.
Und so begannen wir damit, die noch offenen Wände im Badezimmer mit Gipskarton zu beplanken. Dies hatten wir noch nicht fertig gestellt, da wir in der Dusche eine große Nische zur Ablage einbauen wollten. Da der Sanilüfter noch besser abgedichtet werden musste, war auch hier noch ein Teil der Wand offen. Aber auch dies konnten wir endlich abhaken, nachdem der Sanilüfter durch unseren Bauleiter abgedichtet wurde. Dieser Punkt war noch vom Blower-Door-Test offen (Der Blower-Door-Test).
Auch für den Spiegelschrank und einen offenen Schrank im Badezimmer mussten wir die bereits vorhandenen Vertiefungen mit Gipskarton verkleiden und auf die gewünschte Größe bringen.



Im Gäste-WC haben wir auch wie im Badezimmer eine Nische in der Dusche eingebaut.
Für die restlichen Fenster, die nicht bodentief sind, fehlten noch die Fensterlaibungen aus Gipskarton, was wir ebenfalls nachholten.

Viel Zeit und Mühe kostete auch die gewünschte TV-Nische im Wohnzimmer. Durch einen verdeckt eingebauten Kabelschacht werden später die Kabel des Fernsehers nicht zu sehen sein und der Fernseher wird ein Stück in der Wandvertiefung verschwinden. Nachdem wir die Nische gebaut und mit Gipskarton verkleidet war, konnten wir auch endlich die letzte Wand im Wohnzimmer mit Gipskarton verschließen.


Nachdem in der Zwischenzeit das Heizprogramm für den Estrich lief, erledigten wir die Arbeiten bei angenehm warmen 32-39 Grad im Haus. 😀
Wir mussten noch einmal alle Schrauben in allen Wänden prüfen, ob diese weit genug versenkt sind, damit diese nach dem Spachteln nicht mehr zu sehen sein werden. Außerdem  hobelten wir noch alle Gipskartonkanten und Überstände an Fenstern, freistehenden Wänden und Türen ab.
Auch im Zwerchgiebel mussten wir noch die letzten Wände mit Gips verschließen, da vorher noch ein fehlender Fensterkontakt für die Hebeschiebetüre nachgezogen werden musste.

Im Schlafzimmer bauten wir noch ein Podest hinter dem Bett:

Hausanschluss und Start des Estrichtrocknungsprogramm

Damit die Heizung auch in Betrieb genommen werden kann, musste diese natürlich an den Strom angeschlossen werden.
Dies kann man temporär über den Baustromkasten machen oder direkt am Hausanschluss.

Die Beantragung des Hausanschlusses war im Vorfeld ein großes Thema. Bereits im Oktober beantragten wir diesen zusammen mit dem Baustrom und es dauerte ziemlich lange, bis wir einen Termin und eine Genehmigung von der Netzgesellschaft erhielten.

Dazu mussten z.B. die Abstände der Mehrsparte zur Wand exakt eingehalten werden. Diese werden bei einem Besichtigungstermin vorab geprüft. An diesen Termin wurde auch festgelegt, welches der Leerrohre für was verwendet werden muss (Strom, Glasfaser, Wasser).
Auch eine lichtbogenfeste Platte wird an der Wand des Hausanschlusses vorausgesetzt.
Diese Platten sind normal sehr teuer und schwer zu besorgen. Taglieber hat deshalb die GKF Platten, die wir im ganzen Haus verwendet haben, von einem Labor untersuchen lassen und uns ein Zertifikat zur Verfügung gestellt, dass auch diese Platten die Voraussetzungen erfüllen.

Am Ende erhielten wir einen Termin für den Hausanschluss am 08.04.2020.
Gemeinsam mit unseren Bauleiter und Elektriker entschieden wir das Trocknungsprogramm 3 Tage später am 09.04.2020 zu starten, damit der Elektriker nur einmal kommen muss und die Heizung direkt am Hausanschluss anschließen kann.

Am 08. April war es dann soweit: die Netzgesellschaft war vor Ort, um den Stromanschluss in das Haus zu legen. Dazu war ein beauftragter Elektriker der Netzgesellschaft vor Ort, ein örtlicher Baggerfahrer und unser Elektriker.
Nachdem wir kurze Überzeugungsarbeit leisten mussten, dass die verbaute Platte auch geeignet ist (zum Glück hatten wir ein Zertifikat), begann der Elektriker der Netzgesellschaft den Hausanschluss zu montieren.
Natürlich hat sich der Monteur nicht an die Vereinbarung gehalten und hat ein anderes Leerrohr für den Stromanschluss verwendet. Vorab hatten wir das Kabel welches zum Verteilerschrank führt extra exakt mittig über das besprochene Leerrohr ausgerichtet was jetzt sozusagen umsonst war...


Unser Elektriker war an diesen Tag auch vor Ort um unseren 1,5 Meter breiten KNX-Schrank im Technikraum zu montieren und die Heizung anzuschließen. Im Schrank hat er temporär den Baustromzähler montiert, welcher von der Netzgesellschaft später nochmal ausgetauscht wird.
Auch hat er direkt den Wechselrichter für die PV Anlage montiert. Dieser ist allerdings noch nicht im Betrieb.



Am 09. April war dann noch einmal ein Mitarbeiter des Sanitärlers vor Ort, um die Heizung in Betrieb zu nehmen und das Trocknungsprogramm für den Estrich zu starten. Heute hatte es deshalb bereits 25 Grad im Haus. Das Programm wird nun 12 Tage laufen und Temperaturen zwischen 25 und 45 Grad fahren, damit der Estrich am Ende der Laufzeit belegreif ist. Wenn das Trocknungsprogramm abgeschlossen ist, können die Spachtler anrücken.

Unser Technikraum wird voll - Einbau Heizung

Nachdem wir den Technikraum einen Tag vorher Just-In-Time fertig gestellt hatten (Endspurt im Technikraum), stand ein Highlight bevor, welches das Herz jedes Bauherren höher schlagen lässt:
Ab den 26. März wurde die Heizung eingebaut, das Herzstück des Technikraums. Eine über 400 kg schwere Wärmepumpe mit zentraler Belüftung, Warmwasseraufbereitung und Wärmerückgewinnung. Ergänzt wird diese durch unsere bereits vorhandene PV-Anlage auf dem Dach.

Da wir immer wieder gefragt werden, wie genau die Wärmepumpe funktioniert, hier ein paar Details:
Die Energie für wohlige Raumtemperaturen und warmes Wasser zieht die Wärmepumpe aus der Außenluft. Sie funktioniert praktisch wie ein Kühlschrank nur anders herum.
Damit die Wärme im Haus bleibt sorgt das Lüftungsmanagement. Es gewinnt aus der Abluft bis zu 90 % der Wärme zurück.
Bei der Wärmepumpe handelt es sich um einen sogenannten Inverter. D.h. die Drehzahl des Kompressors wird so reguliert, dass nur die wirklich benötigte Wärmemenge produziert wird, die aktuell benötigt wird.

Unser Sanitärler war insgesamt 4 Tage beschäftigt, bis alle Rohre richtig angeschlossen waren und auch die Lüftungsrohre vom Lüftungsverteiler zur Heizung angeschlossen waren. Auch der 400 Liter große Pufferspeicher wurde bereits eingebaut und angeschlossen.


Außerdem hat unser Sanitärler an den 4 Tagen den Wasseranschluss ins Haus gelegt. So haben wir nun endlich Wasser im Haus, welches wir dank einem provisorischem Waschbecken im Technikraum nutzen können. Auch ein Außenwasserhahn ist nun bereits in Betrieb.

In unserem Ort ist man selbst für den Wasseranschluss verantwortlich. Deshalb musste Jörg und sein Papa bereits am 21. März ein ca. 1,5 Meter tiefes Loch in der Einfahrt ausheben, um die Anschlüsse und die Leerrohre der Mehrsparte freizulegen.

Auch für die Regenwassernutzung der Zisterne hat unser Sanitläler alles vorbereitet.
In der Zisterne wurde eine Pumpe angebracht und 2 Leitungen in den Technikraum gelegt. Eine Leitung in der das Zisternenwasser zu den Toiletten und einen Außenwasserhahn transportiert wird.
Und eine weitere getrennte Leitung um die Zisterne bei langanhaltender Trockenheit nachzuspeisen, da sonst unsere Toilettenspülung ohne Wasser in der Zisterne nicht funktionieren würde.



Wir sind sehr froh, dass auch dies zum geplanten Termin geklappt hat. Am 25. März hatten wir die Info bekommen, dass die Spedition die Heizung nicht rechtzeitig liefern kann, da aufgrund der Krise Mitarbeiter fehlen. Am 26. März kam in der Früh dann doch der erlösende Anruf, dass die Heizung doch heute geliefert wird und die Spedition irgendwie einen Fahrer aufgetrieben hatte.
Als nächstens muss die Heizung nun durch unseren Elektriker verkabelt werden.