Unser fehlendes Treppengeländer ist endlich da

Nachdem wir uns schon fast daran gewöhnt hatten, eine Treppe ohne Geländer im Haus zu haben, warteten wir dennoch auf das Treppengeländer, welches wir am 02. Juni bemustert hatten (Bemusterung Treppe) und im Anschluss durch Taglieber bei einem Stahlbauer bestellt hatten. Auch wenn das Nachtragsangebot für das Treppengeländer nicht eingeplant war und eigentlich recht teuer war, entschieden wir uns dennoch für das gewünschte Geländer. Wir waren gespannt, ob sich die Mehrkosten für ein solches Geländer wirklich lohnen würden und ob wir am Ende auch zufrieden sein würden. Schließlich hatten wir noch das Bild unserer Traumtreppe im Kopf. Am 21. September kam dann das bereits komplett fertig montierte Geländer bei uns am Haus an. Es wurde durch die große Hebeschiebetüre im Esszimmer in das Haus getragen und auf die Treppe montiert. Das Geländer wurde in einem von uns ausgewählten hellen Grauton gestrichen und ist mit einem Handlauf aus Massivholz versehen. Wir sind nun absolut begeistert, wie toll das Treppengeländer aussieht und wie perfekt es zur Treppe passt. Die Mehrkosten haben sich in jedem Fall gelohnt und wir sind nun überglücklich, dass wir unsere Traumtreppe im Haus haben.

Unser Sockel ist gestrichen

Nachdem unser Haus gestrichen wurde und der Maurer im März den Sockel noch gespachtelt hatte, warteten wir gespannt darauf, wann die Maler auch den Sockel unseres Hauses streichen würden.
Einige Zeit verging, und nichts passierte. Eine Rücksprache mit unserem Bauleiter brachte Licht ins Dunkel: Der Maler war nur dazu beauftragt, das Haus zu Streichen, der Sockel gehört zur Bodenplatte und muss wie gewünscht in Eigenleistung gestrichen werden. Ein Blick in unsere Bauleistungsbeschreibung bestätigte diese Aussage. Darüber hatten wir damals beim Angebot gesprochen, aber irgendwie war uns dies nicht mehr bewusst...
Also haben wir das Thema erstmal auf nach dem Einzug geschoben.
Wir entschieden uns dazu, den Sockel in der selben Farbe unseres Dachüberstandes zu streichen, einem hellen Grauton. Im August bestellten wir endlich beim Verputzer die gewünschte Farbe und holten diese vor Ort ab.
Bei strahlendem Sonnenschein begann Susanne am 05. September damit, den Sockel der Garagenvorderseite zu streichen, damit Jörg und sein Papa parallel dazu dort bereits die Rabatte an der Grundstücksgrenze der Einfahrt setzen konnten. Am 11. und 12. September strich Susanne dann die Rückseite der Garage sowie den kompletten Sockel des Hauses - zuerst einmal und dann ein zweites Mal. Nun ist dieses Thema auch endlich abgeschlossen und wir warten nur noch auf die Verblendungen der Ecken des Zwerchgiebels, damit unser Haus von außen komplett fertig sein wird.





Nebeneingang Garage

Damit zwischen unserem Haus und der Garage die vorgeschriebenen bayrischen Brandschutzbestimmungen eingehalten werden, mussten wir vor dem Einbau der Brandschutztüre einiges an Vorarbeit leisten, denn bei einer ans Haus angrenzenden Garage muss die Wand z.B. doppelseitig mit Gipskarton beplankt werden. Bisher hatten wir nur die Wand im Haus beplankt und die schicke Bautüre zierte weiterhin unser Haus. Nach dem Beplanken war wieder mehrfaches Spachteln und Schleifen angesagt, was Jörg und sein Papa ganz routiniert erledigten. Danach konnten wir die Wand grundieren und zwei mal Streichen. Dasselbe führten wir auch für den Abstellraum in der Garage durch. Damit auch hier die Türe in den Raum eingebaut werden konnte, musste bereits der Gipskarton angebracht und zwei mal gestrichen werden. Unsere Garage ist bis auf die Wand zum Haus noch nicht mit Gips beplankt, was wir irgendwann nachholen werden.
Auch fehlte zwischen Haus und Garage noch eine Stufe, für die wir bereits am 20.06. YTONG-Blöcke mit der Säge zuschnitten und diese einmauerten. Danach wurde mit Zement und Wasserwaage die Höhe an die bereits vorhandenen Fliesen im Windfang angeglichen. 


Der Fliesenleger war danach noch einmal vor Ort und flieste diese Stufe am 07.07. wenige Tage vor unserem Einzug. 
Da wir an der Garagenwand vom Haus auch noch ein Ausgussbecken eingebaut haben, flieste Jörgs Papa am 27.06. den kleinen Wandbereich, damit die Wand später vor Spritzwasser geschützt ist. 
Am 01. Juli kam dann der Sanitärler noch einmal zur Endabnahme und brachte dort das Ausgussbecken an.
Knapp 3 Wochen nach unserem Einzug am 31. Juli war es dann endlich soweit, die gelieferte T30 Brandschutztüre konnte mit Jörgs Onkel eingebaut werden, ebenso die Türe zum Abstellraum in der Garage. Da die Brandschutztüre sehr schwer und unhandlich war, dauerte der Einbau beider Türen fast 5 Stunden. Jetzt ist es aber endlich geschafft. Nachdem am 22. August auch noch der Fliesensockel durch Jörgs Papa gesetzt wurde, ist dieser Punkt endlich erledigt. 😀


Die ersten vier Wochen im eigenen Zuhause - doppeltes Glück garantiert

Die erste Nacht im neuen Zuhause schliefen wir überraschend gut auf einer 1,40 breiten Matratze im Schlafzimmer, da wir unser Wasserbett erst am 14. Juli abgebaut und neu aufgebaut haben (Umzug Wasserbett und Übergabe Mietwohnung). Es gab aber noch unendlich viel zu tun. Unsere Kleidung musste vorerst in den Umzugskartons bleiben, da die Schränke noch nicht aufgebaut waren. Für Beleuchtung sorgen bis auf weiteres alte Stehlampen aus unserer Mietwohnung, da die unzähligen Spots noch nicht geliefert sind, geschweige denn die Lichtschalter. Nichtsdestotrotz fühlten wir uns im neuen Zuhause sofort pudelwohl - und glücklicherweise wurde auch Susannes Knie jeden Tag besser (Kleiderschrank-Konfiguration und Abhol-Chaos) - nur leider fühlten sich unsere Katzen die erste Zeit überhaupt nicht wohl. Es dauerte fast 2 Wochen, bis Sie wieder richtig Appetit hatten, nicht mehr schreckhaft waren und sich ganz entspannt durch das neue Haus bewegten. So wurde bereits das Obergeschoss unsicher gemacht, auf der Brüstung im Obergeschoss balanciert und natürlich nachts der Esstisch als Bett umfunktioniert (schließlich haben wir nicht genug Kratzbäume mit flauschigen Hängematten und Höhlen 😀) Am 14. Juli konnten wir endlich wieder in unserem Wasserbett schlafen und es wurden unsere Nachtkästchen aus Zirbelkiefer geliefert. Am 17. Juli baute Susannes Schwager die beiden Kleiderschränke auf, es fehlt nur noch das Innenleben mit den Böden, Schubladen und Kleiderstangen. Am 19. Juli baute Jörg Susannes Kleiderschrank zu Ende, damit dieser endlich eingeräumt werden konnte und die Umzugskartons  langsam weniger wurden (Aufbau Kleiderschränke). Ein weiteres Highlight war der Bau eines eingezäunten Außenbereichs für unsere Katzen und uns, der uns bis zur Fertigstellung der Außenanlagen viel Freude bereiten wird. Und natürlich durfte das erste mal Grillen im Garten mit unserem neuen Grill nicht fehlen.
Jörg verbrachte auch noch viel Zeit damit, Rauchmelder, Präsenzmelder und Taster hinzuschrauben und Susanne war damit beschäftigt, unzählige Umzugskartons auszupacken, auszusortieren und einzuräumen. Im Hauswirtschaftsraum und dem Vorratsraum konnten wir dank unserer alten Regale auch schon alles sortieren und einräumen.
Einige Tage nach dem Umzug wurden wir am Abend mit einem atemberaubend schönen Doppel-Regenbogen, direkt über und später neben unserem Haus, belohnt:



Wir sehen das als gutes Omen und haben uns über den schönen Anblick riesig gefreut!

Aufbau Kleiderschränke

Am 17. Juli rückte Susannes Schwager bewaffnet mit Hammer und Schraubenzieher an, um die bereits gekauften Kleiderschränke (Kleiderschrank-Konfiguration und Abhol-Chaos) zusammen mit Susanne aufzubauen. Als geübter Hobby-Schrank-Aufbauer konnte er die Aufbauanleitung schnell beiseite legen und die Schränke nacheinander aufbauen. Es dauerte aber dennoch fast 8 Stunden, alle 8 Kleiderschrank Korpusse aufzubauen. Susanne begann parallel dazu die 20 Schubladen aufzubauen. Diese wurden erst einmal im Badezimmer zwischengelagert. Nun wirkt unsere Ankleide ganz schön voll. Am 19. Juli fixierte Jörg die Schränke aneinander und baute die bereits aufgebauten Schubladen von Susannes Schrank ein. Nachdem auch noch die Regalböden, Kleiderstangen und Hosenstangen eingebaut waren, sahen die Schränke schon richtig toll aus. Am 23. Juli kam dann eine bestellte Sitzbank bei uns an, die wir ebenfalls für das Ankleidezimmer vorgesehen haben. Am 31. Juli kam dann noch ein neuer Sitzhocker für Susannes Schmink- und Frisiertisch und Jörg baute am 09. August seinen Kleiderschrank ebenfalls zu Ende.



Umzug Wasserbett und Übergabe Mietwohnung

Viel Zeit kostete leider noch unsere Mietwohnung. Am 16. Juli wurde unsere alte Küche von einem Käufer abgebaut, diese musste deshalb am 14. Juli noch gründlich gereinigt werden. Susanne war mit Ihrer und Jörgs Mama darüber hinaus damit beschäftigt, alle Fenster und Türen in der Mietwohnung sowie das Badezimmer zu putzen. Danach wurden auch noch viele Kartons in die Autos geladen und Altkleider abgegeben. An diesem Tag machten sich Jörg und sein Papa daran, das Wasserbett umzuziehen. Bereits am Tag vorher haben wir mithilfe einer Pumpe das Wasserbett komplett leer gesaugt. Nachdem das Bett auseinander gebaut und die Wasserbettkerne sorgfältig verpackt und verstaut wurden, fuhren die Beiden zum Aufbau in unseren neuen Wohnort. Es dauerte einige Zeit, bis das Bett wieder mit Wasser gefüllt war. Aber dann war das Bett endlich fertig und wir konnten die erste Nacht wieder in unserem richtigen Bett schlafen.


Für den 22. Juli bestellten wir den Sperrmüll, daher mussten wir am 21. Juli alle zu entsorgenden Möbelstücke aus dem 1. Stock und bis zur Bordsteinkante bringen. Am 25. Juli wurden die letzten Altbestände aus der Mietwohnung zum Wertststoffhof gefahren. Am 30. Juli war Susanne noch einen halben Tag damit beschäftigt, alle Böden und das Badezimmer zu putzen. Auch der Balkon und unser Kellerabteil wurden gründlich geschrubbt. Glücklicherweise mussten wir die Wohnung nicht auch noch Streichen, denn dann hätten wir noch viel mehr Zeit für die Übergabe benötigt. Am 01. August war es dann endlich soweit. Da unsere Wohnung zum 31. Juli gekündigt war, trafen wir uns am darauffolgenden Tag mit unserem Vermieter. Da wir eine Mietkaution hinterlegt hatten, waren wir gespannt, ob der Vermieter Mängel feststellen würde. Zum Glück konnten wir die Wohnung aber mängelfrei übergeben und erhielten unsere Mietkaution vollständig zurück. Damit haben wir nun das Kapitel Mietwohnung endlich abgeschlossen und können uns wieder voll und ganz um unser Haus kümmern.

Aufbau Kratzbaum – der GIGANT

Damit sich unsere drei Miezen im Haus später einmal wohlfühlen werden, planten wir schon lange vor dem Baubeginn einen neuen Kratzbaum, der genau an die 2 Meter lange Wand im Wohnzimmer passen sollte. Für uns war gleich klar, dass wir diesen selbst bauen werden. Bereits vor einigen Jahren bauten wir einen kleineren Kratzbaum für unsere Katzen, nachdem der gekaufte Kratzbaum kaputt ging. Diese bestehen meist nur aus Pappkartonröhren und werden mit Sisal umwickelt und sind daher nicht sehr stabil, vor allem nicht für 4-7 kg-Miezen. Wir sind schon öfter in der Werkstatt von Jörgs Papa im Keller tätig gewesen um haben mit dessen Hilfe mit Holz gebastelt. Daher begannen wir im Winter 2018/2019 an etlichen Samstagen damit, einen Kratzbaum zu bauen. Einen Entwurf zeichneten wir angelehnt an einen Massivholzkratzbaum aus dem Internet, der uns richtig gut gefiel und für stolze 1.500 € zu haben war. Also bestellten wir das dazugehörige Material im Internet (Plüschstoff, Kissen, Sisalseil, Holzöl, ...) und besorgten das Holz im Baumarkt und bei einem Sägewerk und legten los. Jörgs Papa schnitt Kanthölzer und rundete diese ab, damit wir diese mit Sisal umwickeln konnten. Jörgs Mama half uns mit der Nähmaschine, Kissen nach Maß zu nähen. Und dann wurde gesägt, geschraubt, genäht, gewickelt und gebastelt, bis die fertigen Einzelteile endlich bei Jörgs Eltern eingelagert werden konnten.
Am 04. Juli war es dann endlich soweit: Jörgs Papa lieferte mit seinem Anhänger die Kratzbaumteile an und wir begannen damit, die sichtbaren Holzteile aus Eiche mit einem Öl einzulassen. 


Am 10. Juli begannen Jörg und sein Papa damit, den Kratzbaum aufzubauen. Aus unserem alten gekauften Kratzbaum verwendeten wir noch zwei Hängematten, die Jörgs Mama und Schwester mit der Nähmaschine in nervenaufreibender Präzisionsarbeit mit neuem Stoff umnähten. Und so konnte der Kratzbaum am 13. Juli endlich fertig gestellt werden, gerade noch rechtzeitig, bevor die Katzen in den nächsten Tagen das erste Mal das Haus unsicher machen dürfen.



Nur eine Hängematte wollen später noch unten links anbringen. Diese ist auch bereits genäht und vorbereitet, aber es fehlt uns noch das richtige Montagematerial.
Der Kratzbaum steht nun genau vor dem Katzenloch zwischen Wohnzimmer und Arbeitszimmer, über das die Katzen später im ganzen Erdgeschoss herumlaufen können, ohne nachts in das Treppenhaus und somit in das Obergeschoss zu gelangen.

Einzug in unser Traumhaus

Am 11. Juli war es endlich soweit – monatelang haben wir auf diesen Tag hingearbeitet und Ihm entgegengefiebert: unser Umzug stand bevor.
Doch wir hatten leider keinen guten Start: Nachdem am Abend vorher die stressige Einkaufstour damit endete, dass sich Susanne einen Muskel im Knie zerrte, hatten wir schon Angst, ob überhaupt alles klappen würde (Kleiderschrank-Konfiguration und Abhol-Chaos). Nach dem Aufstehen war der Fuß besonders schlimm, Susanne konnte nicht richtig laufen. Zum Glück wurde es aber im Lauf des Tages besser und schließlich hatten wir für den Umzug zahlreiche Unterstützung angefordert:
Jörgs Papa, Susannes Schwager und Jörg übernahmen die großen Möbelstücke. Jörgs Mama und Jörgs Schwester standen später am Haus parat, um den Transporter und Anhänger auszuladen, die Möbelstücke zu reinigen und im Haus zu platzieren. Susanne konnte in der Wohnung humpelnd die letzten Kartons sortieren und packen, Bilder abhängen und die verängstigten Miezen betreuen, die ins Schlafzimmer verfrachtet wurden.


Ab Mittag waren dann alle Helfer am Haus und nach einer Pizza-Stärkung reinigten wir unser Sofa mit dem Nassauger, staubten Pflanzen ab, brachten die Möbel ins Haus und räumten die restlichen Küchenutensilien ein. Nach einigen Fuhren zur alten Wohnung machte sich das Männer-Team auf den Weg in Jörgs Elternhaus, um die dort bereits gelieferten Möbelstücke einzuladen und ins Haus zu bringen (Die ersten Möbel sind eingetroffen). Damit konnten wir auch noch den Tisch und die Bank ins Haus bringen, den Esstisch aufbauen und auch der Kratzbaum zu Ende aufbauen.


Das Büro, welches auch das Katzenzimmer sein wird, musste fertig gestellt werden, damit am Abend die Katzen einziehen können. Unser kleiner Katzenkratzbaum, die alten Büromöbel und die komplette Katzenausstattung wurde eingeräumt.


Nachdem alle Umzugshelfer aus dem Haus waren machten wir uns auf den Weg in unsere Mietwohnung, um unsere Miezen zu holen. Da wir aus unserem Schlafzimmer nur unser Wasserbett mitnehmen werden und wir dieses ohnehin erst in den nächsten Tagen umziehen, war hier noch alles am alten Platz und die Katzen konnten in Ruhe auf uns warten. Doch jetzt ging der Stress erst richtig los. Drei Miezen einfangen, in Transportboxen zerren und 20 Minuten zum neuen Wohnort fahren. Das Maunzen im Auto war herzzerreißend, wir hatten große Sorge, dass unsere drei Senioren die Aufregung nicht so gut wegstecken werden. Im Haus angekommen stellen wir die Boxen sofort in das Büro und befreiten die die Katzen. Kurz wurde das neue Zimmer erkundet und sich dann schnell ein sicheres Versteck gesucht.


Dann liesen wir die Katzen erst einmal in Ruhe und stießen im Wohnzimmer bei einem Glas Sekt und einem kühlenden Tuch für Susannes Knie auf unser neues zu Hause an.

Kleiderschrank-Konfiguration und Abhol-Chaos

Schon bei der Planung unseres Hauses entschieden wir uns, in unserem Ankleidezimmer zwei offene Kleiderschränke einzubauen. Nachdem uns viele offene Kleiderschrank-Systeme zu teuer waren, entschieden wir uns für das klassische schwedische Möbelhaus und konfigurierten für uns vor langer Zeit 2 offene Kleiderschränke mit zahlreichen Fächern, Kleiderstangen und Schubladen.

Nachdem wir mehrere Wochen lang online prüften, ob im Möbelhaus alle Artikel vorrätig sind, waren diese Anfang Juli endlich alle auf Lager. Ein weiteres plus war nun der günstigere Preis durch die Mehrwertsteuerreduzierung. Da aber kurzfristig unsere Waschmaschine kaputt ging und wir in einem Elektronikmarkt in der Nähe des Möbelhauses eine neue bestellt hatten, um Versandkosten zu sparen, mussten wir hier auch noch auf den Abholtermin warten. Am 08. Juli erhielten wir endlich die Information, dass die Waschmaschine im Elektronikmarkt zur Abholung bereit steht. Daher fuhren wir am 10. Juli mit einem ausgeliehenen Transporter von Susannes Arbeit los, um die Waschmaschine und die bereits konfigurierten Kleiderschränke abzuholen. Den Transporter hätten wir an diesem Wochenende sowieso für den bevorstehenden Umzug ausgeliehen und somit konnten wir 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Bereits nach 10 Minuten war die Waschmaschine bezahlt und verladen und es ging weiter ins Möbelhaus. Nachdem wir im Lager angekommen waren, mussten wir uns erst einmal von über 20 verschiedenen Teilen die Regalnummern und Stellplätze der Möbel und Möbelteile heraussuchen. Nachdem wir für beide Kleiderschränke insgesamt 8 Schrankkorpusse benötigen war der Einkaufswagen schnell überladen und wir konnten Ihn nur noch zu zweit und äußerst langsam schieben. Es war daher nicht hilfreich, dass wir immer wieder von A nach B fahren mussten und wieder zurück, bis wir endlich alle 53 Einzelteile zusammen gesammelt hatten. Denn neben dem Korpussen benötigten wir etliches an Inneneinrichtung für die Schränke: 13 kleine Einlegeböden und 8 große Einlegeböden, 12 große und 8 kleine Schubladen, dann noch Hosenauszug-Stangen und Kleiderstangen. An der Kasse war natürlich erst einmal Chaos, bis alle Artikel gescannt waren und wir bezahlen konnten. Soweit so gut - wir hatten wirklich alle Artikel erhalten. Nun wurde uns aber erst richtig bange: Würden alle Kartons in unseren Transporter passen?


Dieser wirkte nun gar nicht mehr so groß, vor allem nachdem bereits eine Waschmaschine eingeladen war. Wir wussten, dass es eng werden würde, aber nach dem Einladen von 3 großen Schrankpaketen war klar:  Die Türe vom Transporter kriegen wir so auf keinen Fall zu, wenn wir weiter einladen. Denn dummerweise wurde der Transporter in der Höhe immer kürzer. Also luden wir eine halbe Stunde ein und wieder aus und versuchten alles, um alle Kartons unterzubringen - mal schräg im Transporter gestapelt, mal übereinander. Wir öffneten alle Kartons der Schrankpakete auf einer Seite und entnahmen die Schrauben und bogen die Enden des Kartons nach oben, in der Hoffnung, jeden Zentimeter an Paketlänge einsparen zu können.

Zum Glück passte dann irgendwie alles in den Transporter, auch wenn die Hintertüren nicht ganz zugingen. Mit einem Spanngurt sicherten wir die beiden Türen und machten uns völlig platt auf den Rückweg. Am Haus angekommen luden wir erstmal alle Kartons in die Garage aus, da passierte es: Susanne zerrte sich beim Ausladen durch eine falsche Belastung einen Muskel im Knie und konnte nicht mehr richtig laufen. Erst mal ein großer Schock, müssen wir noch ins Krankenhaus fahren? Der bevorstehende Umzug rückte erst mal in weite Ferne.
Doch zum Glück ließen die Schmerzen schnell nach und der Fuß konnte wieder bewegt werden. Nachdem auch nichts geschwollen war, beschlossen wir in unsere Mietwohnung zurückzufahren, um Susannes Fuß zu kühlen.

Morgen müssen noch die ganzen Kartons ins Obergeschoss transportiert werden. Jörg freut sich vor allem darauf, die 70 kg schwere Waschmaschine nach oben tragen zu dürfen.  Für den Aufbau der Schränke hat sich bereits Susannes Schwager angeboten, der sich der Herausforderung des Schrankaufbaus stellen wird.


Endspurt vor dem Einzug

In der Woche vor dem Einzug hatte Susanne bereits Urlaub und konnte so anfangen, die Mietwohnung leerzuräumen. Tagelang wurden unzählige Umzugskartons gepackt, viele alte Gegenstände aussortiert oder gereinigt, bevor Sie im Haus an ihren neuen Platz kommen sollen.

Parallel zu den Vorbereitungen für den Umzug in der Mietwohnung überschlugen sich die Handwerker in der Woche vor dem Umzug in unserem Haus. Es war noch so viel zu erledigen. Aber am 09. Juli wurden alle tatsächlich soweit im Haus fertig, damit das Haus für den bevorstehenden Einzug vorbereitet werden konnte.

Dank der Unterstützung von Susannes Eltern wurden bereits am 04. Juli alle Fenster im Haus geputzt, daher konnten wir dies bereits abhaken. Daher waren noch die Türen, Decken, Böden und Bäder an der Reihe. Am 08. Juli sperrte Susanne ab Nachmittag das Obergeschoss, um hier endlich mit dem Putzen anfangen zu können. Am 10. Juli wurde dann noch das Erdgeschoss geputzt und die Küche eingeräumt, Jörgs Mama übernahm das Reinigen der Decken. Jörgs Papa setzte noch schnell den Fliesensockel in der Küche, damit auch dieser fertig gestellt wird. Dann begann er zusammen mit Jörg damit, den selbst gebauten Kratzbaum für die Katzen aufzubauen.

Genau einen Tag vor dem Umzug war auch die Telekom im Haus, um das Glasfasermoden zu installieren. Um den Router, Telefon usw. kümmern werden wir uns am Wochenende nach dem Einzug selbst kümmern.

Am Nachmittag begaben wir uns dann auf eine besondere Mission, denn kurz vor dem Umzug wollten wir noch eine bestellte Waschmaschine und Kleiderschränke in einem Möbelhaus abholen, bzw. kaufen. Wir ahnten nicht, wie anstrengend die Tour werden wird und welche bösen Folgen diese haben wird.



Aufbau unserer Traumküche

Am 08. und 09. Juli war es endlich soweit: unsere im April 2019 bestellte Küche wurde endlich angeliefert (Wenn (Küchen-) Träume wahr werden). Nachdem erst einmal die zwei LKW-Ladungen abgeladen und ausgepackt wurden, begann das Küchenaufbau-Team damit, die Schränke zu platzieren und die Küche Schritt für Schritt aufzubauen. Bereits nach einem Tag war die Hochschrankwand sowie die Küchenzeile komplett aufgebaut. Susanne begann an diesem Tag mit Ihrer Mama die alte Küche auszuräumen, alles zu verpacken und mit 4 Autoladungen ins Haus zu fahren. Dadurch werden wir am Umzug nicht so viele Kartons schleppen müssen und können die Küche bereits vor dem Einzug einräumen. Nachdem am Abend die gepackten Küchen-Kartons im Haus deponiert wurden, beäugten wir gespannt die neue Küche und waren sofort begeistert, wie toll es bereits aussieht.


Am nächsten Tag waren wir selbst vor Ort um das Haus für den Umzug vorzubereiten. Jörg war mit dem Elektriker beschäftigt, der noch die letzten Arbeiten im Haus durchführte. Das Küchen-Team benötigte noch den ganzen Tag für den Aufbau der 1,80 x 1,20 Meter großen Kochinsel und den Restarbeiten.
Durch den im Kochfeld eingebauten Dunstabzug und die notwendige Entlüftung über den rückseitigen Sockel der Kochinsel und unseren Sprudel/Heiß-Wasserhahn war der Aufbau etwas aufwändiger, aber dann war endlich alles fertig!



Wir sind nun überglücklich, wie toll die Küche ins Haus passt und wie hochwertig Sie ist. Nachdem nun doch viel Zeit vergangen ist von der Bestellung bis zur Lieferung sind wir unglaublich erleichtert, dass es immer noch unsere Traumküche ist und wir nichts anders machen würden. Anfangs waren wir noch unsicher, ob die Kochinsel nicht zu groß für den Raum sein würde, jetzt in echt wirkt die Größe aber genau richtig. Vor allem der kleine Sitzbereich an der Kochinsel ist super gelungen. Ursprünglich war dieser nur geplant, um sich beim Kochen oder Backen gelegentlich hinsetzen zu können. Nun nutzen wir diesem aber fast immer für eine kurze Pause mit einem kühlen Getränk, einem kleinen Snack oder für ein schnelles Frühstück. Da der Sitzbereich zentral im Raum platziert ist, wirkt er total gemütlich.

Nach so langer Zeit wussten wir schon selbst fast nicht mehr, was unsere Küche alles an Ausstattung bietet: Neben dem Sprudel/Heiß-Wasserhahn verfügt unsere Küche über einen Backofen mit Dampfunterstützung, einen Backofen mit Volldampfgarer, einen großen Kühlschrank mit 2 Biofresh-Kühlfächern, einer eingebauten Brotschneidemaschine, Kochfeld mit integriertem Dunstabzug und natürlich einen Geschirrspüler auf Arbeitshöhe. Einen Gefrierschrank haben wir im angrenzenden Vorratsraum untergebracht.

Spieglein, Spieglein an der Wand

Bereits im Mai bestellten wir im Internet einen maßgefertigten Spiegelschrank, damit dieser genau in die gebaute Nische im Badezimmer passt. Wir entschieden uns für einen dreitürigen Spiegelschrank mit einer eingebauten LED-Beleuchtung. Auch für das Gäste-WC bestellten wir für die lange Wand über dem Waschbecken und den Steinverblendern einen Spiegel nach Maß. Wir waren gespannt, ob beide Spiegel am Ende auch passen würden. Gefühlt haben wir 100 mal gemessen vor dem bestellen...
Am 12. Juni brachten wir den bereits zu unseren Eltern gelieferten Spiegelschrank auf die Baustelle, damit wir diesen endlich am 04. Juli einbauen konnten. Dies war allerdings gar nicht so einfach.
Da der Spiegelschrank in die Nische eingesetzt werden musste, konnten wir diesen nicht wie üblich von oben an die Wand in eine Befestigung einhängen. Darüber hinaus mussten wir vor dem Einhängen und einschieben in die Nische ein kurzes Kabel für die Beleuchtung und die Steckdosen anklemmen. Gar nicht so einfach bei einem ordentlich schweren Schrank. Jörg und sein Papa bauten dazu ein kleines Gerüst im Badezimmer auf, damit wir den Spiegelschrank darauf abstellen und von dort in die Nische  heben konnten. Nachdem die Glasplatten auf gewünschter Höhe eingelegt und befestigt wurden, ist unser Spiegelschrank nun fertig. Der Spiegel für das Gäste-WC können wir leider erst einbauen, wenn wir uns für eine Beleuchtung entschieden haben, die darüber angebracht werden soll. Bisher haben wir leider noch keine Beleuchtung gefunden, die 200 cm breit ist. Bis dahin bleibt unser Gäste-WC im Gibs-Spachtel-Look.


Es blüht in unserem Garten

Damit in diesem Sommer schon ein bisschen Grün in unserem Garten sein wird, pflanzte Susanne bereits im April einige Sonnenblumenkerne in die Erde und legte an der Süd-West-Seite des Hauses 3 kleinere Blumenbeete an. Darin pflanzte Sie eine Wildblumenmischung für Schmetterlinge und Bienen, die hoffentlich im Sommer vor dem Einzug in vielen verschiedenen Farben blühen wird.
Im Mai pflanzten wir dann auch noch einige Tomatenpflanzen in die Erde. In der Zwischenzeit war unser Grundstück aber schon bevölkert worden: von Rapspflanzen und Mohnblumen, über die wir uns zuerst freuten - schließlich blühte nun schon etwas und optisch waren die gelben und roten Pflanzen wirklich schön.


Doch schnell wurde klar: Der Raps wächst unaufhörlich weiter, Unkrautranken überwuchern unser Grundstück und wurden immer schlimmer. Man sah bereits fast keine Erde mehr auf dem Grundstück und der Raps war teilweise über 1 Meter hoch. Eigentlich wollten wir uns erst nach dem Einzug um den Garten kümmern, aber da wir befürchteten, dass wir die Pflanzen nicht mehr so einfach rausbekommen, wenn sich diese zu stark verwurzeln und sich vor allem auch Samen auf dem Grundstück weiter verteilen, entschlossen wir uns dazu, das Unkraut schon jetzt anzugehen. Dazu begann Susanne mit Ihrer Mama am 30. Mai damit, das Unkraut rauszureißen. Eine sehr zeitaufwendige und anstrengende Aufgabe. Zum Glück war es an diesem Tag bewölkt und sehr mild. Das Ergebnis des Tages konnte sich sehen lassen: Gut das dreiviertelte Grundstück war von Unkraut befreit. Damit waren wir vorerst zufrieden. Am 27. Juni erledigten Susanne und Ihre Mama die restlichen Unkrautarbeiten, auch wenn schon wieder neue kleinere Pflanzen durch die Erde gekommen sind. Wenn es in den nächsten Wochen heiß wird, erledigt sich dieses Problem hoffentlich von selbst.
Da nun aber die Sonnenblumen bereits gewachsen sind und die Wildblumen angefangen haben zu blühen erstrahlt unser Grundstück an diesen Stellen nun in leuchtenden Farben, welche wir durch die großen Fenster auch von Innen bewundern können.  Auch an unseren Tomaten hängen bereits einige grüne Tomaten.



Einbau Innentüren

Am 27. Juni fuhren wir auf die Baustelle, um mit Jörgs Onkel und seinem Sohn die gelieferten Türen einzubauen. Zuerst mussten alle Türen und das Zubehör abgeladen werden und in die entsprechenden Räume verteilt werden. Aber schon bald gab es das erste Problem: Im Gäste-WC muss ein Teil der Wandfliesen neben der Tür abgefräst werden, da man sonst bei geschlossener Tür im Flur die Fliesen am Boden des Gäste-WC´s sehen würde. Dieses Problem wurde schnell vertagt und mit den anderen Türen begonnen. Also ging es weiter mit dem Einbau der Tür im Technikraum. Da diese neben unseren Küchenhochschränken (in Eiche) sein wird, haben wir uns bei der Bemusterung entschieden, diese Türe in weiß zu nehmen. Alle anderen Türen wählten wir in einem sehr schönen Eichen-Furnier (Bemusterung der Türen), aber in der Küche wäre es uns dann doch zu viel Holz gewesen und die Holztöne wären natürlich unterschiedlich gewesen. Da in diesem Bereich keine andere Innentüre in der Nähe ist, war der Farbunterschied also kein Problem.
Schon nach wenigen Stunden hatte Jörgs Onkel einen Großteil der Türen zusammengebaut und in den Türöffnungen ausgerichtet. Danach begann er die ersten Türen auszuschäumen, die danach erstmal einige Stunden trocknen müssen.
Den Rest des Tages bauten wir noch die restlichen Türen zusammen und stellen diese bereits in die vorgesehen Öffnungen.
Am 29. Juni trafen sich Jörg und sein Onkel nochmal um die restlichen Türen einzubauen. Auch Stand am diesen Tag die Türe des Gäste-WCs noch an, die uns einiges an Zeit kostete. Um das Thema mit dem Fliesen zu beheben schliffen wir die Türzarge ab, damit diese dünner wurde.
Dienstag Abend verbrachten wir dann mit Aufräumen und den Restarbeiten. Die Zierleisten der Zargen mussten noch gesetzt werden usw..
Die Türen gefallen uns wahnsinnig gut und sehen ich echt sogar noch viel besser aus als in der Ausstellung. Ebenso wie die Treppe passen die Eichen-Türen perfekt zu den Böden. Durch das Furnier mit Ästen und Rissen sieht die Tür sehr lebendig aus und die passende eckige Drückergarnitur rundet das Ganze perfekt ab.




Einbau Treppe und Brüstungsauflagen

Nach der Bemusterung der Treppe am 02. Juni (Bemusterung Treppe) warteten wir gespannt auf den geplanten Einbau am 24. Juni. Bereits um 8 Uhr morgen war Taglieber mit 2 Mann vor Ort und lud die bereits zusammengebauten, einzelnen Stufen sowie die Wangen auf der Baustelle aus. Auch die Brüstungsabdeckungen in Eiche im Obergeschoss für den Treppenbereich und die Galerie waren mit dabei. Taglieber benötigte fast den ganzen Tag für den Einbau der Treppe und das Anbringen der Brüstungsabdeckungen, daher wurde die mitgebrachte Verblendung für den Zwerchgiebel Innen und Außen leider wieder nicht fertig gestellt. Am Abend fuhren wir gespannt auf die Baustelle und waren sofort begeistert, wie anders unser Flur nun ohne die steile Bautreppe aussieht und wie schön die eingebaute Treppe wirkt. Die Treppe gefällt uns nun sogar noch besser als die Taglieber-Treppe, die uns als Vorlage diente. Die Treppe fügt sich perfekt in den Raum ein und wirkt durch die Oberfläche in Eiche sehr hochwertig. Farbe und Struktur passen perfekt zum Boden im Erdgeschoss, aber auch genau so gut zum Boden im Obergeschoss. Auch über die Brüstungsabdeckungen haben wir uns riesig gefreut, da Sie ebenfalls perfekt zum Obergeschoss passen und sich unglaublich geschmeidig anfühlen. Es fehlt noch das Treppengeländer aus Stahl mit einem Handlauf aus Holz, welches in ca. drei Wochen kommen soll. Nun sieht es schon sehr wohnlich in unserem Haus aus und wir freuen uns auf den Einbau der Innentüren. Denn glücklicherweise wurde nun der geplante Liefertermin für den 26. Juni bestätigt, wir können also wie geplant am 27. Juni damit beginnen, die Türen einzubauen. Auch die Küche ist in der Zwischenzeit beim Küchenbauer angeliefert worden und wird bis zu unserem Montagetermin am 08. und 09. Juli eingelagert. Somit steht unserem Umzug am 11.07. nun hoffentlich nichts mehr im Wege.



Parkett im Obergeschoss verlegt

Damit wir am 06. Juni mit dem Verlegen des Parketts beginnen konnten, war einiges an Vorbereitung notwendig. Bereits am 04. Juni brachte Jörgs Papa den gelieferten Parkett zu uns auf die Baustelle. Diesen lagerten wir erst mal im Arbeitszimmer im Erdgeschoss zwischen. Wir waren sofort überglücklich, wie schön der Parkett aussieht. Wir hatten bisher nur ein kleines Muster gesehen und konnten uns nur schwer vorstellen, wie die ganzen 220 cm langen Dielen aussehen würden. Wir entschieden uns für die gleiche Optik wie bei den Holzfliesen im Erdgeschoss: viele sichtbare Risse und Äste und ein ähnlicher Farbton in Eiche, allerdings wollten wir im Obergeschoss ein Stück dunkler mit dem Parkett werden. Und dies ist uns sehr gut gelungen. Die Dielen sehen unfassbar lebhaft aus, weisen unterschiedliche Nuancen auf und die Holzmaserung ist unverkennbar. Es hat sich für uns gelohnt, hier ein bisschen mehr Geld für einen hochwertigen Parkett auszugeben. Waren wir vorher von der Echtheit der Holzfliese im Erdgeschoss begeistert, so ist diese Begeisterung nun ein wenig in den Hintergrund gerückt, angesichts des wunderschönen Parketts. Dieser strahlt im Vergleich zu den Fliesen eine noch gemütlichere Wohnatmosphäre aus.

Am 05. Juni begannen wir damit das Obergeschoss auszuräumen, zu kehren und gründlich zu saugen, damit Dreck, Farbreste und Staub der letzten Wochen aus den Räumen im Obergeschoss verschwunden sind. Danach trugen wir eine optisch sehr ansprechende Grundierung auf, damit der Parkettkleber darauf besser haftet 😏.


Am 06. Juni rückte dann Jörgs Onkel mit seinem Sohn an, um den von bei Ihm bestellten Parkettboden zusammen mit uns zu verlegen. Als erstes musste geklärt werden, in welche Richtung wir den Parkett verlegen wollen. Wir entschieden uns für die gleiche Verlegerichtung wie im Erdgeschoss bei den Fliesen: im Gang soll der Parkett quer verlegt werden und  in den Räumen gedreht werden. Wichtig war uns, dass wir keine altbackenen Übergangsleisten zwischen dem Flur und den Türen brauchen werden. Stattdessen werden wir hier Silikonfugen verwenden. Wir begannen damit, den Parkettkleber aufzutragen und zu verstreichen, ähnlich wie beim Fliesen legen.


Nach 3 Stunden war bereits das Schlafzimmer soweit fertig verlegt. Nachdem das Ankleidezimmer ebenfalls mit Parkett ausgestattet wurde, begannen wir damit, auch im Flur das Parkett zu verlegen. Nachdem nach der 4. Reihe aber der angebrochene Parkettkleber aufgebraucht war, wurde der Feierabend eingeläutet und die restlichen Arbeiten auf den 12. Juni vertagt.
Am 12. und 13. Juni verlegten wir den Parkett in den noch fehlenden Räumen, während Jörs Onkel die Glasschiebetüre im EG montierte.

Da wir auch das erste mal Parkett geklebt hatten, war 2 Reihen vor Ende der Parkettkleber zu Ende, sodass wir hier nun nochmal ein bisschen was besorgen müssen um den Rest fertig zu machen.
Auch müssen wir in allen Räumen noch die Sockelleisten anbrigen.


Einbau Glasschiebetüre

Am 12. Juni kam Jörgs Onkel auf die Baustelle, um die bereits gelieferte Glasschiebetüre auf unserer Baustelle einzubauen. Doch nach kurzer Zeit trat Ernüchterung ein. Einige Teile des benötigten Montagematerials inklusive der Anleitung wurden gar nicht mitgeliefert. Während abgeklärt wurde, wo das Material abgeblieben ist, verlegten wir im Obergeschoss weiter Parkett. Gegen Mittag erhielten wir dann die Info vom Türenhersteller, das vergessen wurde das Material mitzuliefern, es aber im Lager verfügbar ist. Also fuhr Susanne los, um das fehlende Montagematerial zu besorgen, damit die Türe doch noch eingebaut werden kann. Nach der Mittagspause ging es dann endlich los,  aber so einfach wurde es leider nicht. Zuerst mussten die Schienen an den Seiten und der Decke angebracht werden, dann mussten beide Glasteile exakt in die Schienen justiert werden und eine Abdichtung angebracht werden. Nach ca. 4 Stunden war die Glasschiebetüre endlich eingebaut und soweit fertig. Sie besitzt eine Soft-Close-Funktion, wodurch Sie sanft geöffnet und geschlossen werden kann und läuft sehr ruhig und stabil, ist also nicht vergleichbar mit billigen wackligen Schiebetüren, die wir oft in Hotels gesehen haben. Die Schiebetüre hat nur einen Haken: Durch die angebrachte Griffmuschel lässt sich die Türe nicht komplett öffnen, da diese zu dick ist um zwischen die beiden Glaselemente zu passen. Jetzt haben wir zwar zwei Glaselemente mit jeweils 92 cm Breite, aber nur einen Durchgang von 77 cm, was uns zu klein ist. Nun müssen wir uns auf die Suche nach einer schmaleren Griffmuschel machen, mit der die Tür komplett aufgeschoben werden kann. Denn laut dem Hersteller gibt es bei Ihm keine andere Griffmuschel. Also werden wir die Griffmuschel erst einmal ausbauen, damit wir nun den gewünschten Durchgang von ca. 87 cm haben.



Hauswirtschaftsraum ist gefliest

Nachdem Jörg und sein Papa die Arbeiten des Fliesenlegers genau im Auge behielten und immer wieder Sprüche fielen wie "Das hätten wir schon auch hinbekommen", durften die Beiden nun endlich wieder selbst Hand anlegen: Ebenso wie beim Technikraum ließen es sich die Beiden nicht nehmen, den Hauswirtschaftsraum selbst zu fliesen. Dazu hatten wir bereits die gleichen Fliesen auf der Baustelle vorrätig. Das eingespielte Team grundierte zuerst den Boden und begann dann am 30. Mai damit, die Fliesen quer zu verlegen, um den länglichen Raum optisch zu verbreitern. Bereits nach 4 Stunden waren die Fliesen verlegt. Am 02. Juni wurde der Raum verfugt und am 04. Juni der Sockel gesetzt. Nachdem beim Verlegen aber die Wand zum Teil wieder dreckig wurde (so viel zum Thema "Profis", die aus Versehen eine Wand mit Bleistift beim Verlegen vollkritzelten), musste noch an einigen Stellen nachgestrichen werden und am 06. Juni zog Jörgs Papa noch die Silikonfuge, während die anderen sich schon dem Parkett widmeten. Damit ist der Hauswirtschaftsraum aber soweit fertig und wir können uns den nächsten Aufgaben widmen.


Streichen, streichen, streichen (Teil 2: Obergeschoss)

Während Jörg an den Samstagen mit seinem Papa noch an der Holzverkleidung der Garage und des Windfangs bastelte (Holzverkleidung an der Garage und am Windfang fertig), begann Susanne mit der Hilfe von Jörgs Schwester und Susannes Mama damit, das Obergeschoss abzukleben und zu grundieren. Bis das Obergeschoss zu Ende gestrichen war, dauerte es aber doch noch einige Zeit, da wir unter der Woche nur abends Zeit hatten zu Streichen. Das Anrühren der Farbe und vor allem das Reinigen der Farbroller, Farbeimer und Pinsel nahm jeden Tag sehr viel Zeit in Anspruch. Am 23. Mai strich Susanne mit Ihrem Schwager dann fast das komplette Obergeschoss zum zweiten Mal und den Rest strichen Jörgs Schwester und Jörgs Mama die Woche darauf das zweite mal. Wir haben darauf geachtet, den 1. Anstrich sehr sorgfältig zu streichen, damit wir nicht wie im Erdgeschoss einzelne Wände ein drittes Mal streichen müssen. Um das Treppenhaus streichen zu können, bauten wir am 02. Juni wieder ein Spezialgerüst. Auch hier mussten wir das Treppenhaus und die Brüstung an der Treppenseite zuerst grundieren und im Anschluss zweimal streichen. Auch der Fliesensockel im Erdgeschoss musste nach dem Anbringen nachgestrichen werden.




Bemusterung Treppe

Am 02. Juni bekamen wir auf der Baustelle Besuch vom Treppenbau der Firma Taglieber. Nachdem der Treppenbauer das Maß der Treppe genommen hatte, besprachen wir gemeinsam, wie wir uns die Treppe vorstellen. Zum Glück hatten wir bereits ein Bild unserer Traum-Treppe parat, welche zufälligerweise auch von Taglieber gefertigt wurde. Schnell stellte sich heraus, dass wir natürlich wieder etwas ganz besonderes wollten. Zwar war bereits eine gerade Treppe in Eiche mit Setzstufen in unserem Angebot enthalten, jedoch wurde von einem "normalen" Geländer mit Holzpfosten und Edelstahlstreben ausgegangen. Die von uns ausgewählte Treppe besitzt aber ein graues Flachstahl-Treppengeländer, was uns deutlich besser gefällt. Dadurch fügt sich die Treppe viel besser in den Raum ein und wirkt viel natürlicher. Aber so ein Geländer muss nun von einem Stahlbauer gefertigt werden, was wiederum nicht nur teurer wird, sondern auch länger dauern wird. Daher soll nun am 22. Juni die Treppe eingebaut werden und das Geländer erst nachträglich, sobald es bei Taglieber angeliefert wurde. Auch die Holzoberfläche für die Brüstungen an der Treppe und Galerie im Obergeschoss bemusterten wir und entschieden uns für den gleichen Holzton unserer Treppe. Die Treppenfarbe wählten wir farblich genau zwischen den Holzfliesen im Erdgeschoss und dem Parkett im Obergeschoss, damit alles stimmig miteinander aussehen wird. Darüber hinaus fragten wir bei Taglieber eine Zirbenholzwand für unser Schlafzimmer an. Diese Idee hatten wir schon lange im Kopf und wir sahen im Oktober 2019 in den neuen Besprechungsräumen von Taglieber eine solche Wand und waren sofort begeistert. Die Wand mit unserer Bettrückwand soll daher mit Dreischichtplatten aus Zirbe beklebt werden. Jetzt warten wir gespannt auf das Nachtragsangebot.


Lieferschwierigkeiten

Trotz Corona-Krise lief es auf unserer Baustelle immer rund. Doch unser Glück hielt leider nicht ganz bis zum Ende an: Bereits im März erhielten wir einen Anruf unseres Küchenstudios: Die Küche kann nicht wie geplant am 08. und 09. Juni aufgebaut werden. Das Werk musste zeitweise schließen, da die Küchenfronten aus Italien bezogen werden. Unsere Küche soll nun nicht vor Mitte Juni kommen, wodurch wir leider erst am 08. und 09. Juli einen neuen Küchenmontagetermin erhalten haben. Davon ließen wir uns aber erst einmal nicht entmutigen. Unser Einzug war bereits für den 20. Juni terminiert. Doch am 25. Mai erhielten wir gleich zwei weitere schlechte Nachrichten: Unsere Treppe, die von Taglieber hergestellt wird, kann erst am 22. Juni bei uns eingebaut werden. Hier hätten wir bestimmt noch gegenwirken können, damit die Treppe eine Woche früher kommt. Jedoch war das zweite Problem der Liefertermin für die Innentüren. Eigentlich planten wir mit einer Lieferzeit von 6 Wochen. Nachdem aber die Abwicklung für die Bestellung relativ langwierig war, bestellten wir die Türen recht knapp Ende April. Daher werden die Türen nun erst am 26. Juni angeliefert. Da diese noch eingebaut werden müssen und wir somit frühestens am 04. Juli hätten einziehen können, entschlossen wir uns kurzerhand dazu, noch bis zum 11. Juli zu warten. Dann ist hoffentlich auch schon die Küche eingebaut und alles fertig. Da vorsorglich unsere Mietwohnung erst für Ende Juli gekündigt hatten, können wir die 3 Wochen ganz gut verschmerzen.
Für unseren Countdown bis zum Einzug bedeutet das aber leider wieder + 3 Wochen. 😢


Einbau Sanitärobjekte

Am 26. und 28. Mai war wieder unser Sanitärler vor Ort, um die im April und Oktober 2019 bemusterten Sanitärobjekte einzubauen (Sanitärbemusterung Teil 2). Wir waren kurz vor Ort auf der Baustelle um die finale Höhe der Waschtische und Position der Badewanne festzulegen. Wir sind begeistert, wie schön die Toiletten und Waschtische aussehen und wie toll sich vor allem die Badewanne ins Bad einfügt. Auch die Armaturen gefallen uns sehr gut. Kurz gefreut haben wir uns auch, jetzt endlich eine richtige Toilette im Haus benutzen zu können - diese geht aber leider erst in Betrieb, wenn die Pumpe der Zisterne angeschlossen ist, da unsere Toiletten mit dem Zisternenwasser gespeist werden wird. Der Elektriker wird Mitte Juni vor Ort sein, um die Endmontage Elektrik durchzuführen. Im Hauswirtschaftsraum haben wir nun auch ein Ausgussbecken und die Auslässe für die Lüftungsanlage wurden ebenfalls in den einzelnen Räumen eingebaut.