Unser Garten nimmt Gestalt an - Natursteinrasenkante / Pflanzkreise / Kompostweg

Neben dem Aufbau der Natursteinmauer starteten wir am 13. August parallel dazu mit Jörgs Papa die Rasenkante an der Ostseite des Hauses entlang zu setzen. Hier verwenden wir wieder unsere Natursteine als „Rabatte“ für die Sickersteine sowie als Rasenkante. Daher setzten wir zwei Steinreihen in unterschiedlichen Höhen direkt nebeneinander. Diese Arbeit nahm wieder einen ganzen Tag in Anspruch.


In den nächsten Wochen waren wir an den Abenden mit dem Ausfugen beschäftigt, was gefühlt ewig dauerte. Da die Steinreihen direkt nebeneinander sind, mussten sehr viele Seiten ausgefugt werden und im Anschluss wieder gründlich gereinigt werden. Wir waren sehr froh, als wir dies endlich geschafft hatten.

Bevor es mit dem Setzen der Rasenkante an der Grundstücksgrenze entlang für die Randbepflanzung weitergehen konnte, hatten wir kurzerhand noch eine andere Aufgabe zu erledigen. Denn wir entschieden uns spontan dazu, mit dem übrig gebliebenen Pflaster aus der Einfahrt einen kleinen Weg an der Nordseite des Grundstücks zu pflastern, da wir hier später einmal die Komposthaufen hinstellen werden. Dadurch müssen wir im Winter nicht durch Schnee, Matsch und nasses Gras zum Komposthaufen laufen. Also begannen wir am 21. August fleißig zu graben um im Anschluss unser Loch wieder mit Schotter auszufüllen. Wir liehen uns von unserem Nachbarn einen kleinen Stampfer und verdichteten den Schotter gut und setzten darauf die Rabatten.


Am 11. September füllten wir die Rabatten auf und setzten die Pflastersteine. Da der Fußweg nur ca. 60 cm breit sein wird, reichte hier ein Pflastersteine je Reihe. Daher ging es sehr schnell und schon Mittag waren wir mit der Arbeit fertig.


Am 18. September setzten wir den Pflanzkreis auf der Nordseite, den wir vor allem auch durch das große Windfangfenster sehen werden. Bereits am Vortag grub Jörg den Pflanzkreis aus und so mussten wir nur noch die Form mit dünnen Holzleisten in die Erde stecken. Da wir uns gegen gerade Linien im Garten entschieden haben und alles eher geschwungen gestalten werden, bedeutet dies leider auch mehr Arbeit. Denn ein Viereck als Pflanzkreis wäre natürlich schneller in Form gewesen als ein Pflanzkreis. In den Aushub schütteten wir ein Gemisch aus Schotter und Beton und stampften dieses ordentlich fest. Darauf setzten wir dann die Natursteine. Da wir bereits Mittag fertig waren, setzten wir auf die gleiche Weise gleich noch die Rasenkantensteine für den Pflanzkreis an der rechten Terrassenecke. 



Nachdem wir unter der Woche wieder alles stundenlang ausgefugt hatten, konnten wir am 25. September den letzten Pflanzkreis an der linken Terrassenecke setzen und am 28. September fertig ausfugen.


Bevor wir die Rasenkante an der Grundstücksgrenze entlang weiter setzen können, müssen wir den noch vorhandenen Erdhügel auf der Ostseite unseres Grundstücks verteilen, was noch einmal viel Arbeit sein wird. Auch bezüglich der Höhe des Fußweges müssen wir noch schauen, wie es mit der Erde rausgehen wird, da wir aufgrund des erhöhten Fußweges ein Stück unter Straßenniveau bleiben werden.

Terrassendielen sind fertig verlegt

Am 13. Juli schraubten wir wieder fleißig Terrassendielen, bis uns das Wetter ein Strich durch die Rechnung machte. Das schrauben nahm insgesamt noch viel Zeit in Anspruch, da jede Diele 18x geschraubt werden musste. Da wir uns gegen eine sichtbare Verschraubung von oben entschieden haben, mussten wir die Dielen seitlich verschrauben. Dazu gibt es von Kebony und Camo ein Spezialgriff, mit dem dies sehr gut funktioniert.


Am 17. Juli verschraubten wir gut die Hälfte der Terrasse mit Dielen und sind absolut glücklich, wie schön die Terrasse werden wird. Am 21. Juli wurde der erste Teil unserer Terrasse natürlich gleich bei einem Grillabend eingeweiht.


Insbesondere die beiden Regenrinnen sorgten noch für zusätzliche Schwierigkeiten, denn hier mussten wir aus den Brettern die Löcher für die Regenrinnen exakt ausschneiden. Auch mussten wir die Dielen bis zum Giebel ausmessen, damit wir am Ende kein schmales Brett einschneiden müssen. Am Ende haben wir alles irgendwie passend bekommen. 😀

Am 31. Juli verschraubten wir dann die letzten Dielen und nun ist unsere Terrasse endlich fertig.


Der nächste Schritt ist nun das setzen der Rasenkante aus Naturstein an der Terrasse entlang, damit wir ein Stück überlappend danach die Natursteinmauer darauf setzen können.

Terrassenunterkonstruktion ist aufgebaut

Am 03. Juli arbeiteten wir nach wochenlanger Schwerstarbeiten endlich das erste Mal mit dem gekauften Kebony-Holz - denn es ging mit der Unterkonstruktion los. So mussten die Holzbalken auf die richtige Länge geschnitten und wieder mit einem Holzöl versiegelt werden. Die Balken verschraubten wir mit Edelstahlwinkeln auf die vorhandenen Punktfundamente.

Für die unzähligen Fensterbleche mussten die Holzbalken darüber hinaus eingeschnitten werden, damit wir später mit den Dielen über die Fensterbleche kommen. Am ersten Tag verlegten wir bereits die Hälfte der Unterkonstruktion. Am 07. Juli setzten wir dann die restliche Unterkonstruktion. Während des Setzens mussten noch die Höhen mit Unterlegplatten ausgeglichen werden, damit die Terrasse später das nötige Gefälle aufweisen wird. Dies nahm auch noch viel Zeit in Anspruch. Aber am 10. Juli wurde die Unterkonstruktion tatsächlich fertig und es wir befestigten die ersten 3 Holzdielen, was wir natürlich kaum erwarten konnten. Wir sind total begeistert, wie schön das Holz als Terrassenbelag aussieht und sind sehr froh uns dafür entschieden zu haben.



Terrassenumrandung und Stufen aus Naturstein sind gesetzt

Bevor es mit der Unterkonstruktion für die Terrasse weitergehen konnte, mussten die Terrassenstufen sowie die Terrassenumrandung aus Naturstein gesetzt werden. Denn bei der Unterkonstruktion können wir immer noch den ein oder anderen cm ausgleichen, bei den Natursteinen ist dies aber nicht möglich und wir müssen uns für die Endhöhe nach diesen Maßen richten.

Glücklicherweise wurden die Natursteine am 10. Juni endlich angeliefert, nachdem es ein paar Tage aufgrund der letzten Asphaltierarbeiten in unserer Straße nicht möglich war. Just in Time begann Jörg mit seinem Papa dann am 10. Juni damit, die Vorbereitungen für die großen Stufen auf der Terrassensüdseite zu treffen. 

Es soll später auf der Ost- und Westseite je zwei Stufen auf die Terrasse geben mit einer Breite von 60 cm. Auf der Südseite haben wir uns aufgrund unseres großen Giebels für eine größere Treppe mit einer Breite von 200 cm entschieden. Auch hier werden je zwei Stufen aufeinandergesetzt. Da es Natursteinstufen nicht breiter als 100 cm gibt, haben wir uns entschieden hier einfach je zwei Stufen nebeneinander zu setzen. Größere Stufen hätten wir ohnehin nicht per Hand setzen können, schließlich hat eine Stufe mit 100 cm bereits ein Gewicht von über 100 kg.

Am 12. Juni wurden dann die ersten Stufen gesetzt und mit der Terrassenumrandung begonnen. Wir entschieden uns dafür, diese auch mit einem Natursteinpflaster zu gestalten, um einen perfekten Übergang zwischen Terrasse und Natursteinumrandung herzustellen. Da wir das Natursteinpflaster ohnehin als Rasenkante geplant haben, konnten wir somit auch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. An diesem Tag setzten wir noch über die Hälfte der Terrassenumrandung.

Am 17. Juni setzten Jörg und sein Papa dann die zweiten Terrassenstufen aufeinander. Nachdem Sie glücklich waren, dieses Thema endlich abgeschlossen zu haben, stellten Sie leider entsetzt fest, dass die vierte und damit letzte Terrassenstufe auf der Südseite 2 cm zu schmal ist. Da es sich um Naturstein handelt, ist so eine Abweichung natürlich ganz normal, allerdings hatten wir somit nun zwei Stufen direkt nebeneinander, die unterschiedlich tief sind, was fürchterlich aussah. Also wurden am 19. Juni kurzerhand noch einmal zwei Stufen abmontiert und getauscht. Dadurch ist nun die zu kurz geratene Stufe unten und wird durch die obere Stufe verdeckt. Dadurch sehen die Stufen nun perfekt aus.



An diesem Tag liehen wir uns außerdem von unserem Nachbarn eine Rüttelplatte und schaufelten ordentlich Schotter um die Terrasse. Denn um später die Natursteine um die Terrasse setzen zu können, müssen wir vorher die richtige Höhe herstellen und natürlich verdichten. Also wurde ordentlich gerüttelt, bis alles fest war. Dadurch ist es nun auch einfacher, die nächsten Arbeiten an der Terrasse durchzuführen, da wir um die Terrasse herum nun festes Gelände haben. 


In der folgenden Woche rüttelte Jörg noch einige Male den Bereich um die Terrasse, damit auch später die Natursteinmauer bombenfest sitzt und nichts absacken kann. Darüber hinaus musste ein Teil der Erde weggeschaufelt werden, damit auch später der Bereich für die Terrassenumrandung groß genug sein wird.

Am 26. Juni erledigten wir viele Kleinigkeiten. So mussten zum Beispiel die Jalousie-Schienen auf der kompletten Südseite gemäß unserer späteren Terrassenhöhe gekürzt werden. Komplizierter hätte unsere Terrasse daher aufgrund der großen Fenster der Südseite und vorhanden Fensterbleche, Jalousieschienen und natürlich dem Giebel, der mitten im Weg steht, nicht sein können. 

Wir begannen auch damit, die gesetzte Natursteinumrandung auszufugen. Dies schlossen wir am 29. Juni gemeinsam ab.


Damit sind nun endlich alle Voraussetzungen erfüllt, um mit der Unterkonstruktion der Terrasse loslegen zu können.

Terrassenfundament ist fertig

Am 08. Mai fiel der Startschuss für unsere Terrasse - denn es sollte endlich mit den Fundamenten losgehen. Aber als Erstes musste natürlich ein Plan gemacht werden. Schließlich soll unsere Terrasse später barrierefrei aus den Wohnräumen begehbar sein, daher ist es enorm wichtig, dass das Fundament die richtige Höhe haben wird.
In der Zwischenzeit wurde am 29.04.2021 auch das benötigte Kebony Material geliefert, welches wir in der Garage eingelagert haben. Außerdem schaufelten wir die entsprechende Terassenfläche frei.

Daher errechneten wir als Erstes die benötigte Höhe der Fundamente und markierten die mithilfe eines Schnurgerüsts im Grundstück. Auch der Terrassenbereich wurde damit endgültig festgelegt. Der nächste Schritt war die äußere Fundamentreihe, die gleichzeitig der Abschluss der Terrasse sein wird. An diese wird dann die Blumenbepflanzung angrenzen, die mit der Natursteinmauer abschließen wird. Hier schafften wir am ersten Tag die erste Lage der Betonsteine, denn bei allen Betonsteinen müssen wir jeweils zwei Steine aufeinander setzen um auf die benötigte Höhe zu kommen.


Am 14. Mai trugen Jörg und Susanne den überschüssigen Schotter der Bodenplatte ab, damit die Höhe der Punktfundamente später passen wird.
Am 15. Mai ging es dann weiter mit der zweiten Betonsteinreihe. Da unsere Terrasse im Westen und Osten je eine kleine Treppe haben wird und im Süden eine größere Treppe, wurde hier bei der zweiten Betonsteinreihe der Treppenbereich ausgespart. Hier haben wir bereits Natursteinstufen und die dazu passende Rasenkantensteine aus Naturstein bestellt, damit diese später perfekt zur Natursteinmauer passen werden. Am Nachmittag ging es dann weiter mit den Punktfundamenten auf der Ostseite der Terrasse. Wir schafften fast noch die Hälfte der Punktfundamente, aber natürlich muss auch hier wieder überall ein zweiter Betonstein aufgesetzt werden. Am 22. Mai setzten Jörg und sein Papa dann auf der Süd- und Westseite die restlichen Punktfundamente und am 26. Mai bei Dauerregen fast die kompletten zweiten Betonsteine auf die ersten Punktfundamente. Am 02. Juni wurden dann die restlichen Punktfundamente fertig gestellt sowie am 05. Juni für die Stufen als Fundament eine Schalung erstellt und dann betoniert. Jetzt ist das Fundament für unsere Terrasse endlich fertig gestellt. 




Als nächstes soll der Bereich für die Natursteinmauer noch einmal richtig mit einer Rüttelplatte verdichtet werden, damit auch später nichts absacken wird. Danach können die Terrassenstufen gesetzt werden sowie Pflastersteine aus Naturstein, die wir für die Rasenkante bereits bestellt haben. Diese werden der Abschluss unserer Terrasse sein, an den dann die Blumenbepflanzung angrenzen wird.

Dann folgt die Unterkonstruktion der Terrasse aus Kebony-Balken sowie die Verschraubung der Kebony-Terrassendielen. Danach werden wir die Natursteinmauer aufbauen, mit Erde befüllen und bepflanzen.

Und dann soll es irgendwann wirklich fertig werden - unser Großbauprojekt Terrasse. 😀

Betonsteine als Unterkonstruktion für unsere Terasse

Nachdem wir den Terrassenbelag und die Balken für die Unterkonstruktion bestellt hatten (Terrassenplanung - von WPC über Keramik und Holz zu Kebony), fehlte noch die entsprechende Unterkonstruktion, um ca. 50 cm nach oben zu kommen.

Zuerst planten wir die Unterkonstruktion mit Stelzlagern aus Kunststoff, mit denen man nahezu jede Höhe ausgleichen kann. Nachdem wir allerdings den Preis sahen und uns das Kunststoff-Material auch nicht überzeugte, waren wir uns schnell sicher - wir brauchen was anderes.

Bereits beim Bau der Bodenplatte wurde der geplante Terrassenbereich auf Bodenplatten-Niveau geschottert. Bis zur fertigen Terrassenhöhe fehlen aber noch ca. 50 cm, die wir neben dem Terrassenbelag und den Balken mit einer Unterkonstruktion ausgleichen müssen.
Für unsere Terrasse benötigen wir 132 Auflagepunkte um die Stabilität zu gewährleisten. Wir suchten also nach etwas günstigem, aber auch dauerhaft stabilen.
Also überlegten wir lange hin und her, was wir als Alternative verwenden könnten. Zuerst war die Überlegung einfach KG-Rohre zu verwenden und mit Beton auszugießen, aber auch die KG-Rohre sind in der benötigten Höhe und Menge sehr teuer. Die nächste Überlegung waren 2 Beton-Pflanzsteine übereinander zu setzen und auch wieder mit Beton auszugießen. Aber auch diese waren uns in Summe wieder zu teuer.

Am Ende entschieden wir uns für normale Beton Hohlblocksteine, welche relativ günstig sind.
Leider sind diese aber fast 50 cm lang und der Abstand zwischen den Punktfundamenten wäre somit zu gering. Aufgrund des Preises entschied Jörg kurzerhand die Steine trotzdem zu nehmen und 132 Steine auseinanderzuschneiden.

2 Tage nach der Bestellung später lieferte der Baustoffhandel die Betonsteine auf unserem Grundstück und Jörg schnitt die Betonsteine in einigen vielen Stunden mithilfe einer Flex auseinander:


Für die komplette äußere Umrandung unserer Terrasse verwenden wir ebenfalls die Betonsteine.
Nun kann es endlich losgehen mit den Punktfundamenten für die Terrasse.

Material für den Terrassenbau - Natursteine

Nachdem wir das Material für die Terrasse bestellt hatten, benötigen wir noch Natursteine für die geplante Trockenmauer, die unsere Terrasse einfassen soll. Da die Terrasse barrierefrei aus den Wohnräumen führen wird und wir zumindest auf einer Seite 20 cm über dem Straßenniveau liegen, werden wir mit der Terrasse ca. 35 cm erhöht bleiben, wodurch sich eine kleine Trockenmauer wunderbar anbietet. Zwischen Terrasse und Trockenmauer möchten wir dann eine Bepflanzung vorsehen.

Susannes Eltern haben im Garten eine sehr schöne Natursteinmauer, die den Garten in zwei Ebenen teilt. Auf der Mauer sind viele Blumen und Stauden gepflanzt, zum Teil wachsen auch Blumenkissen die Mauer hinunter. Dies gefiel uns immer sehr gut, daher waren wir auf der Suche nach einer ähnlichen Einfassung direkt an der Terrasse.

Glücklicherweise stießen wir irgendwann auf eine ähnlich angelegte Terrasse, die uns sofort begeisterte und wir wussten: So in etwa soll unsere Terrasse auch einmal aussehen.

Die Auswahl an Steinen ist groß - von Granit über Kalkstein und natürlich viele verschiedene Farben und Formen. Wir entschieden uns schnell für Dietfurter Kalkstein, da unser dieser am besten gefällt und auch direkt bei uns in der Nähe abgebaut wird. Außerdem wählten wir ungeschliffene Steine, damit darin in den Zwischenräumen der Steine später hoffentlich ein Lebensraum für kleine Tiere wie Insekten, Kröten oder Eidechsen entstehen wird.

Wir entschieden uns für kleine Natursteine aus einem regionalen Steinbruch, welche wir über einen Baustoffhandel kaufen konnten. Zuerst bemusterten wir die Natursteine, die dort zu einem riesigen Haufen abgeladen wurden.


Da viele Steine sehr krumm waren oder zu klein oder die Höhe zum Teil doch stark variierte, entschieden wir uns dazu, die Steine selbst auszuwählen und abzuholen. Also besorgte Susanne über Ihre Arbeit wieder den Transporter, den wir auch für den Umzug genutzt hatten und buchten Susannes Schwager, um die schweren Steine mit zu verladen. Denn auch wenn die Steine nur zwischen 20 und 60 cm lang und nur 16 cm hoch sind, so haben diese doch durchschnittlich ein Gewicht von 30 - 40 kg. Die Freude war also groß, als wir am 24. April zum Baustoffhandel fuhren, um die Steine abzuholen. Da es viel Zeit kostete, die Steine vom Haufen zu tragen und die Steinmauer vor Ort aufzubauen, entschieden wir schnell, einfach ähnlich hohe Steine zu nehmen und direkt einzuladen. Da die Steine nach Stück verrechnet wurden, war die Freude doppelt groß, denn wir wählten deshalb hauptsächlich große und schwere Steine aus. Susanne übernahm die kleineren Steine und wählte einige der größeren Steine aus, bei denen dann vor allem Jörg und Susannes Schwager gefragt waren. Der Baustoffhandel hatte an diesem Tag nur bis Mittag offen und aufgrund des hohen Steingewichts mussten wir 3x nach Hause fahren, um das Gewicht des Transporters nicht zu überschreiten. Glücklicherweise schafften wir es aber bis kurz vor Ende der Öffnungszeiten, die restlichen Steine in den Transporter einzuladen.


Nach einer kleinen Mittagsstärkung luden wir dann die letzten Steine in unserem Garten ab. Wir sind sehr froh, die Steine nun vor Ort zu haben, denn es war doch anstrengender als gedacht.


Wir freuen uns schon, bald mit der Terrasse loslegen zu können und sind gespannt, wie es später einmal aussehen wird.

Naturnahe Bepflanzung unserer Hofeinfahrt

Update vom 11.07.2021:

Ca. 3 Monate nach der Pflanzung sind wir total begeistert, wie toll die Stauden angewachsen sind. Blaukissen und Felsensteinkraut haben bereits sehr schön geblüht, ebenso unser Kugelbaum. Nun erfreut uns die Sterndolde, der Fingerstrauch und die Spornblume, aber auch viele andere Stauden wachsen fleißig und werden bald blühen.



Ursprünglicher Artikel:

Bei den Pflasterarbeiten (Es geht los - es wird gepflastert) unserer Einfahrt haben wir zur Begrünung drei Pflanzbereiche vorgesehen - eine komplette Reihe an der Grundstücksgrenze sowie zwei Beete in der Mitte der Einfahrt zwischen Garage und Hauseingang. Da wir mit der Einfahrt erst Anfang November 2020 fertig geworden sind, wurde die Bepflanzung auf das Frühjahr verschoben, was ohnehin die beste Pflanzzeit für Stauden ist.

Aus Sicht des Gärtners werden Pflanzen als Stauden bezeichnet, die älter als zwei Jahre werden. Sie sind mehrjährig und ausdauernd. Im Gegensatz zu Sträuchern verholzen die aus dem Boden ragenden Pflanzenteile nicht. Sobald ihr Samen ausgereift ist, sterben diese zum Ende des Gartenjahres ab. Ihre Wurzeln, Knollen und Zwiebeln überwintern aber im Boden und bilden im nächsten Frühjahr neue Pflanzen. Stauden kommen also jedes Jahr aufs Neue und müssen nicht immer wieder neu gekauft werden. In unserer Mietwohnung kauften wir immer im Mai Petunien und Geranien, ohne zu wissen, dass diese kaum Nektar oder Pollen besitzen und wir uns auch dort mit Stauden viel Arbeit hätten sparen können.

Auch optisch gibt es eine enorme Auswahl an Stauden, auch für die unterschiedlichsten Standorte und Bodenbeschaffenheiten.

 
Die Zeit bis zum Frühjahr nutze Susanne und erstellte für das komplette Grundstück eine Gartenplanung (D-I-Y Gartenplanung). Grob wussten wir natürlich schon immer, wo einmal etwas hinkommen wird (Bäume, Terrasse, Beete, etc.), aber welche Pflanzen wo genau hinsollen, welche Sorte und wie viel Platz dafür benötigt wird, hat noch viel Recherche Arbeit gekostet. Natürlich sollte sich später auch der Arbeitsaufwand in Grenzen halten.

Es war viel Arbeit, die einzelnen Blumen und Stauden für die Einfahrt auszuwählen. Auch ein Hortensien-Stämmchen soll später in der Einfahrt Platz finden, zur Auflockerung ein paar Gräser, die im Winter stehen bleiben können und einige immergrüne Stauden wie das Blaukissen oder die Säckelblume. Jörgs Patin und Susannes Mama versorgten uns bereits mit vielen Ablegern, wie z.B. der Fetthenne, dem Sonnenhut oder der Kugeldistel, wodurch wir nicht alle Pflanzen neu kaufen mussten. Bei der Bepflanzung spielte wieder Blütezeit, Wachstum, Arbeitsaufwand, Giftigkeit und natürlich der Nutzen für Insekten eine große Rolle.

Das Highlight soll in der Einfahrt ein kleinwüchsiger Kugelbaum werden, der für viel Diskussion sorgte. Denn Jörg hatte anfangs Bedenken, dass Wurzeln das schöne Pflaster beschädigen könnten. Daher wählte Susanne für diesen Standort den perfekten Kugelbaum aus: einen Kugelweißdorn. Dieser ist sehr kleinwüchsig und wächst nur ca. 10 cm im Jahr, darüber hinaus hat er einen sehr großen ökologischen Nutzen, er trägt sogar Beeren und vor allem bildet er keine aggressiven Wurzeln aus. Da er nur in die Tiefe wurzelt und sehr feine Wurzeln besitzt, ist er für unsere Bedürfnisse ideal.

Es gibt sehr viele verschiedene Kugelbäume, einige Wurzeln sehr flach und wären daher für unsere Einfahrt nicht geeignet. Alle Kugelbäume sind auf Stamm veredelte Pflanzen, wodurch die gekaufte Stammhöhe immer ungefähr gleich bleiben wird. Nur der Stammumfang wächst mit den Jahren sowie die Krone wird größer. Aufgrund der bereits vorhandenen Höhe sind Kugelbäume leider in der Anschaffung nicht gerade günstig. Für die Einfahrt benötigen wir einen Kugelbaum mit einer Stammhöhe von ca. 200 cm, damit man später gut darunter durchlaufen kann.

Am 09. April fuhren wir dann endlich in 2 große Gärtnereien und Baumschulen und kauften den Kugelweißdorn. Dann kauften wir noch etliche Stauden, wie es in unserem Pflanzplan vorgesehen hatten. Es war gar nicht so einfach, die bereits im Internet ausgewählten Sorten auch vor Ort zu finden, aber bei den meisten Pflanzen wurden wir zum Glück fündig, den Rest bestellte Susanne im Internet. Am 10. April holten Jörg und sein Papa den gekauften Kugelbaum mit dem Anhänger von Jörgs Papa bei der Baumschule ab.


Bevor es aber ans Einpflanzen ging, musste Jörg das Bewässerungssystem in den Pflanzbereichen verlegen:


Nach einem kurzen Dichtigkeitstest konnten wir die vorhandene Erde aus unserem Grundstück in die Pflanzbereiche einfüllen. Dafür waren etliche Schubkarrenladungen notwendig:


Susanne zeichnete mit Kreide die Pflanzbereiche auf um zu wissen, wo welche Pflanze gepflanzt werden muss und wieviel Abstand zwischen den Pflanzen bleiben soll, um das spätere Wachstum zu berücksichtigen.
Auch der Kugelbaum fand schnell seinen vorgesehen Platz in einem der beiden Pflanzbereiche in der Mitte der Einfahrt.

Noch sehen die Pflanzen sehr klein und unscheinbar aus, man kann sich nur schwer vorstellen, wie dicht bepflanzt und blühend es später aussehen wird.
Zum Schluss bewässerten wir noch alles ordentlich und schlugen zwei Pfähle als Stütze für den Kugelbaum ein:


Jörg verlegte im Nachgang auch schon den Tropfschlauch für die Bewässerung, den man später, wenn alles gut angewachsen ist, natürlich nicht mehr sehen wird.

Nun müssen die Pflanzen nur noch gut anwachsen, damit wir hoffentlich bald die ersten Blüten in der Einfahrt sehen können. 😀

Unser Gartenzaun - Teil 1

Nachdem die Entscheidung für die Terrasse viel länger dauerte als geplant (Terrassenplanung - von WPC über Keramik und Holz zu Kebony) wollten wir die Zeit nutzen, bis wir mit der Terrasse loslegen können. Zum Glück hatten wir bereits letztes Jahr den Gartenzaun gekauft (Unser Gartenzaun ist auf Lager gelegt), daher planten wir, mit diesem schon mal loszulegen.

An der langen Grundstücksgrenze zum Nachbarn vereinbarten wir schon vor langem, dass wir den Gartenzaun nicht nur gemeinsam kaufen werden, sondern diesen auch zusammen anbringen werden. Denn glücklicherweise erledigt unser Nachbar auch sehr viel in Eigenleistung, und so konnten wir uns wieder einiges an Geld sparen. Bereits letztes Jahr am 07.11.2020 setzten wir im Vorfeld die Rabatte je zur Hälfte.

Am 27.02.2021 setzen wir dann gemeinsam den Gartenzaun auf die vorhandene Rabatte. Da wir insgesamt zu viert waren ging es sehr schnell. Jörg und sein Papa gruben die Löcher an den Rabatten für die Pfosten und unser Nachbar setzte dann mit seinem Papa die Pfosten und den Gartenzaun. Danach betonierten wir noch gemeinsam und bereits mittags waren die vier Heimwerker fertig. Am Nachmittag beschlossen Jörg und sein Papa, auch noch den 7 Meter Gartenzaun an der Nordseite hinter der Garage zu setzen. Schnell stellte sich aber heraus, dass dies deutlich schwieriger geht. Denn unser Gartenzaun ist noch dicker und dadurch schwerer als der ausgewählte Gartenzaun des Nachbarn. Aber nach anfänglichen Schwierigkeiten schafften wir es auch den Zaun auszurichten und so schafften wir an diesem Tag auch noch den kleinen Zaunbereich fertig.


Am 06. März begannen Jörg und sein Papa damit, die Löcher für den Gartenzaun an der Südseite vorzubereiten, an die der Fußweg grenzt. Denn aufgrund des angrenzenden Fußweges mussten erst einmal Löcher für die Pfosten geschaufelt werden und dann der großzügig vorhandene Beton der Pflasterarbeiten weg-gemeißelt werden. Dazu haben wir die Pfostenabstände so gut es ging ausgemessen, damit die Löcher auch später passen. Dies dauerte den ganzen Vormittag. Aufgrund des schlechten Wetters setzen wir dann erst am 27. März den Gartenzaun.

Und hier wurde es dann richtig knifflig: Denn aus unerfindlichen Gründen baute die Erschließungsfirma an dem Fußweg an unserem Grundstück einen Hügel von ca. 20 cm ein. Der Fußweg ist also an der Grenze zum Nachbarn und an der anderen Grenze unseres Grundstücks um 20 cm tiefer als in der Mitte an unserem Grundstück. Dies haben wir beim setzten der Nordseite bereits klassisch mit einer Schlauchwaage gemessen. Von außen ist auch ein deutlicher kleiner Hügel zu sehen.
Wir wollten natürlich ungern den Gartenzaun entsprechend der Steigung abstufen und dann auf der anderen Seite wieder ansteigen lassen. Also tricksten Jörg und sein Papa und mittelten den Gartenzaun aus. So ist er nun in der Mitte an der höchsten Stelle ein bisschen unterhalb vom Fußweg und am Rand ist deutlich Luft zwischen Gartenzaun und Fußweg. Aber optisch gefällt es uns so auf jeden Fall am besten und wir sind froh, diese schwierige Mission gemeistert zu haben. Die beiden letzten Seiten des Gartenzauns wollen wir erst setzen, wenn der Garten soweit fertig ist, da wir nicht wissen, ob wir noch mal Erde herfahren lassen müssen und zum ansäen des Grases später noch Platz benötigt wird, um in das Grundstück zu fahren.

Terrassenplanung - von WPC über Keramik und Holz zu Kebony

Bereits im Sommer 2020 begannen wir damit, Ausstellungen für unsere gewünschte Terrasse zu besuchen. Durch die Steuerreduzierung in 2020 wollten wir auch noch das Material für die Terrasse vorab bestellen. Aber leider kamen wir hier überhaupt nicht voran und die Entscheidung des Terrassenbelags dauerte doch deutlich länger als gedacht:

WPC

Wir planten von Anfang an mit einer Terrasse aus WPC (Holz mit Kunststoffanteilen), da uns eine normale Holzterrasse zu pflegeintensiv war. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass es unmöglich ist, eine WPC-Terrassendiele zu finden, die natürlich aussieht. Der Unterschied zur echten Holzdiele war leider enttäuschend. Völlig perplex waren wir dann auch über den Preis - denn hier muss man für den Quadratmeter zwischen 100 Euro und 130 Euro rechnen - die benötigte Alu-Unterkonstruktion mit ca. 50 Euro natürlich noch nicht mitgerechnet. Und auch WPC hält nicht ewig, je nach Qualität rechnet man mit einer Haltbarkeit von 15 - 30 Jahren. Da wir von keiner Diele begeistert waren, entschieden wir uns nach vielen Ausstellungen also gegen WPC.

Pflaster

Unsere Terrasse zu pflastern war für uns zu keinem Zeitpunkt eine Option, auch wenn man dies gerade in Neubaugebieten mittlerweile fast nur noch sieht. Auch wenn uns das Pflaster unserer Einfahrt wahnsinnig gut gefällt, so sollte unsere Terrasse optisch auf keinen Fall so aussehen. Wir finden es absolut langweilig, wenn hier das gleiche Material eingesetzt wird und es wirkt gerade für eine Terrasse doch sehr puristisch.

Keramik

Also musste eine Alternative her und so stießen wir durch Zufall auf Keramikfließen. Am Anfang wussten wir nicht, dass man auch Keramikfließen auf einer Unterkonstruktion verlegen kann und daher nicht unbedingt ein Splittbett benötigt wird. Denn einer der wenigen Nachteile eines Holzhauses ist, dass man nicht direkt bis an die Hausfassade aufschütten soll. Die dauerhafte Feuchtigkeit könnte sonst Schäden an der Hauswand anrichten, was wir natürlich auf keinen Fall riskieren wollen. Als Alternative dazu könnte man ein Gitter an der Hausfassade anbringen, damit der Schotter nicht zu nahe am Haus ist - aber hier liegt der Preis wieder bei ca. 100 Euro für den Laufmeter - und auch optisch macht das nicht gerade viel her.

Unser Bauleiter empfahl uns eine Kombi aus Holz-und Keramikfließen und schickte uns ein Bild von seiner eigenen Terrasse, was uns sehr schnell überzeugte. Er schickte uns auch Bilder, wie bei Ihm eine unbehandelte Lärchenterrasse nach 5 Jahren aussieht. Im Internet fanden wir dann auch noch ein Bild eines modernen Holzhauses, welches auch eine braune Holzfassade besitzt wie unseres. Auch hier hatte man eine unbehandelte Lärchenterrasse verlegt. Diese sah natürlich auch bereits grau aus, aber irgendwie gefiel uns dieser natürliche Kontrast gerade zu dem modernen Haus überraschenderweise extrem gut. Da unsere Terrasse etwas erhöht sein soll, damit wir eine kleine Trockenmauer und dazwischen eine Blumenbepflanzung anschließen lassen können, passte der Holz-Kontrast zur Trockenmauer im Gegensatz zu Keramik besonders gut.

Holz

Kurzerhand starteten wir mit den Überlegungen, nicht doch eine komplette Holzterrasse zu bauen. Denn da unsere Fassade bereits zwei Materialien besitzt (Holz und Putz), so wollten wir bei der Terrasse nicht auch noch drei Materialien einsetzen (Holz, Keramik und Stein für die Umrandung). Darüber hinaus sollte unser Garten im Gegenzug zu unserem Haus nicht so modern und clean werden - Hier ist uns Natürlichkeit und viel Grün enorm wichtig. Das Grau-Werden störte uns also nicht mehr, aber das Verziehen und Splittern sowie die Verwitterung und folglich die Haltbarkeit und auch Optik machten uns dennoch große Sorgen, schließlich wird unsere Terrasse einmal voll bewittert sein. Wir wollten auch keinen großen Pflegeaufwand mit der Terrasse, denn auch wenn man die Terrasse grau werden lässt, sollte 1-2x im Jahr ein Holzschutz aufgetragen werden und auch abschleifen ist irgendwann nötig. Die Frage war für uns auch: selbst wenn eine günstige Lärchenterrasse 10-15 Jahre halten kann, wie lange sieht diese dann auch noch schön aus? Uns erschien es also utopisch - eine echte Holzterrasse ohne Pflegeaufwand, mit langer Haltbarkeit und wenig splittern, reißen und verziehen. Am ehesten hätte man diese Eigenschaften mit Tropenhölzern erreichen können, aber dies kam für uns aus ökologischen Gründen zu keinem Zeitpunkt in Frage. Schnell fiel dann auch die sibirische Lärche durch, zwar kein Tropenholz aber ebenso viel aus Raubbau und bzgl. der Ökobilanz eine Katastrophe.

Kebony

Man könnte meinen, wir wären in einer Sackgasse gelandet, aber glücklicherweise stießen wir bereits im Herbst 2020 auf die Holzdielen von Kebony. Damals für uns noch uninteressant, weil wir auf WPC fixiert waren. Aber in einem Katalog, den wir damals mitgenommen hatten, sprang es uns dann doch wieder ins Auge: Durch die Behandlung mit einer biologischen Alkohol wird die Zellstruktur der FSC-Kiefernhölzer permanent gestärkt, wodurch sich die Eigenschaften des Materials dauerhaft verbessert. So wird aus nachhaltigem weichen Holz ein Hochleistungsholz, das eine echte Alternative zu tropischen Harthölzern darstellt. Umso begeisterter waren wir von diesen Dielen, zumal der Hersteller bis zu 30 Jahre Garantie auf sein Produkt gibt. Der Preis lag leider im Bereich von WPC, aber dennoch waren wir sehr angetan. Schließlich ist es im Vergleich zu WPC echtes Holz, die Haltbarkeit ist länger und es ist ökologisch besser, und darüber hinaus auch kein Sondermüll wie Kunststoff. Wir besuchten dann im März 2021 zwei Ausstellungen, um uns die Kebony-Dielen vor Ort anzusehen. Ohne dem Berater vorab zu verraten, wofür wir uns bereits interessierten erzählten wir Ihm, was wir gerne hätten. Und sofort führte er uns in den Außenbereich, in dem sich eine 6 Jahre alte Kebony-Terrasse befand. Wir waren sofort begeistert, dass auch der Holzhandel sehr gute Erfahrungen mit dem Produkt gemacht hat und wir uns das Produkt im bewitterten Zustand nach einigen Jahren ansehen konnten. Umso schneller fiel dann die Entscheidung für Kebony und wir sammelten kurzerhand einige Angebote ein. Und nun ist Sie also bestellt, unsere Kebony-Terrasse. Auch wenn wir beim Gesamtpreis mehrmals schlucken mussten, so freuen wir uns nun, schon bald mit dem Fundament starten zu können und unser nächstes großes Projekt anzugehen: Die Terrasse

Herzlich Willkommen

Schon vor vielen Jahren sahen wir in einer Musterhausausstellung einen Eingangsbereich, der uns wahnsinnig gut gefiel. Man konnte nach Betreten des Hauses durch eine große Fensterscheibe in den Garten sehen, darunter war eine Sitzbank eingebaut. Links daneben wurde in die Wand ein Bild aus Holz eingebaut, welches wir sofort bewunderten. Mit Kant- und Rundhölzern war darin in 3D ein Herz zu sehen. Sofort wussten wir: So soll unser Eingangsbereich auch einmal aussehen. Vor allem das Highlight mit dem Herz ging uns nicht mehr aus dem Kopf. Daher sahen wir bereits beim Innenausbau eine 60x60 cm große Vertiefung in der Wand für so ein Holzbild im Eingangsbereich vor, natürlich samt Beleuchtung.

Am 20. März 2021 war es dann endlich soweit: Wir bastelten bei Jörgs Papa in der Werkstatt das Bild. Susanne bereitete dazu als Vorlage eine Sperrholzplatte mit den Maßen 60x60 cm vor, auf der wir die Kanthölzer und das Herz aufmalten. Damit errechneten wir den benötigten Holzbedarf und konnten uns gleich vorstellen, wie es optisch einmal aussehen würde. Dann ging es los: Wir schnitten aus den Kanthölzern verschieden hohe Holzblöcke und Susanne setzte diese auf die Vorlage. Dann musste das Herz auf den Kanthölzern aufgezeichnet werden, damit wir die Herzform mit der Bandsäge ausschneiden konnten. Zum Schluss fehlten für das Herz noch die Rundhölzer aus Buchenholz in der Mitte. Dazu suchten wir verschieden dicke Hölzer aus und schnitten diese wieder in unterschiedliche Höhen und platzierten Sie in der Mitte des Herzes. 



Wir waren gespannt, ob unsere Herzteile auch in unsere Vertiefung passen und die geschnittenen Kanthölzer und die Herzform danach auch noch zueinander passen. Am 21. März 2021 klebten wir dann im Haus mit Heißkleber die einzelnen Teile in die Vertiefung - und glücklicherweise passte alles perfekt. 💪 
Jetzt fehlt nur noch die Beleuchtung. Aber auch so sieht das Holzherz wunderschön aus und wir sind begeistert über dieses besondere Deko-Bild. 😀

D-I-Y Gartenplanung

Nachdem Jörg im Winter 2020/2021 voll beschäftigt war mit dem Anbringen der zahlreichen Spots, Präsenzmelder, Rauchmelder und den ersten Programmierung unseres smarten Zuhauses nutzte Susanne diese Zeit und bildete sich online quasi zur "Gartenplanerin" weiter. Susanne hatte schon sehr lange auf dieses Thema gewartet und die Freude, endlich loslegen zu können, war riesig. Denn endlich steht ein Thema an, welches Ihr liegt und dass nichts mit Technik zu tun hat - weshalb Jörg natürlich raus war. Und so verbrachte Sie unzählige Abende und freie Tage vor dem PC und recherchierte diverse Baumarten, Blumen, Stauden, Blühsträucher, Beerensträucher, etc. Die Recherche war wichtig, um einen guten Überblick zu erhalten, um später die richtigen Pflanzen auswählen zu können und auch, um diese zu kennen. Schließlich muss für jede Pflanze der richtige Platz gefunden werden und man muss wissen, welche Pflege die Pflanzen benötigen.

Uns war von Anfang an klar, dass unser Garten ein richtiger Garten werden soll - also nichts mit Steingarten oder immergrünen Hecken. Es sollen Schmetterlinge fliegen und Insekten brummen, wir wollen selbst Gemüse anbauen, Obst und Beeren ernten und von vielen blühenden Sträuchern und Blumen umgeben sein, an denen man den Lauf der Jahreszeiten bestaunen kann. Daher wurde jede Pflanze nach diversen Kriterien geprüft: Blütezeit, Wachstum, Arbeitsaufwand, Giftigkeit, Herbstfärbung und natürlich der Nutzen für Insekten, Raupen und Vögel. Denn unser Garten soll unser persönlicher Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt werden. Später soll es natürlich auch noch Nistmöglichkeiten, Futterhäuser und ein Insektenhotel geben. 😀

Bereits bevor unser Grundriss fertig war und die genau Grundstücksform feststand, zeichnete Susanne mithilfe eines kostenlosen Gartenplaners im Internet selbst grob unser Grundstück, platzierte darauf das Haus und plante alle Außenanlagen darauf. Damit legten wir fest, wo einmal Sträucher, Hecken, Terrasse, Einfahrt, Wege und ähnliches sein sollen:


Bis dahin war es noch der einfache Teil. Nun musste bis ins Detail geplant werden, welche Bäume, welche Sträucher und welche Pflanzen wir im Garten haben möchten, welche genaue Sorte und wo genau die Pflanze stehen soll.
So erstellte Susanne eine Liste, die immer länger und immer wieder aktualisiert und verfeinert wurde, bis am Ende über 200 Sträucher, Blumen, Gemüsesorten und Bäume aufgelistet und kategorisiert waren:


Die Blütezeit ist sehr wichtig, damit an unterschiedlichen Stellen im Jahresverlauf immer wieder etwas blüht und natürlich nicht alles auf einmal. Es gibt auch Sträucher und Stauden, die bis zu 3-4 Monate blühen, wie Hortensie, Hibiskus, die Spornblume oder ein Storchschnabel. Natürlich müssen hier auch die Farben der Blüten berücksichtigt werden sowie eine mögliche Herbstfärbung. Aber nicht nur die Optik ist entscheidend, denn jede Pflanze benötigt natürlich auch den richtigen Standort (Boden/Platzverhältnisse/Schatten/Halbschatten/Sonne). Das Wachstum war auch wichtig, gerade die Sträucher an der Grundstücksgrenze sollen nicht breiter und höher als 2 Meter werden, damit sich das Schneiden in Grenzen halten wird. Darüber hinaus wählte Susanne auch hauptsächlich ungefüllte Blumen und Stauden aus, die mehrjährig sind und so jedes Jahr aufs Neue blühen und nicht immer wieder neu gekauft und gepflanzt werden müssen. Hier beschränkt sich die Arbeit, wenn überhaupt, auf das Teilen und ggf. Entfernen verblühter Stängel. Die typischen Balkonblumen wie Petunien und Geranien, die nur einjährig sind und als Züchtungen keinen ökologischen Nutzen haben, wollen wir bewusst nicht im Garten haben.

Da unser Garten groß ist, werden wir an sehr vielen Stellen ein Bewässerungssystem verlegen, wodurch auch später einmal das Gießen überschaubar sein wird. Deshalb entschieden wir uns auch von Anfang an in unserer Einfahrt eine Zisterne zu vergraben, die wir nicht nur zur Bewässerung für den Garten verwenden, sondern auch bereits für unsere Toilettenspülungen.

Ein weiterer wichtiger Punkt war aber auch, dass die Pflanzen nicht giftig sind, denn auch unsere Katzen sollen später viel Freude im Garten haben und auch einmal etwas anknabbern können, ohne dass man sich gleich Sorgen machen muss. Oft ist es einem gar nicht bewusst, wie giftig manche Pflanzen sind, obwohl es genau so tolle Alternativen gibt.

Der letzte wichtige Punkt war uns, dass alle Pflanzen insektenfreundlich sind. Denn es gibt eine so enorme Auswahl an Pflanzen, wodurch man sich selbst durch die oben genannten Punkte kaum entscheiden kann. Wir wollten nicht nur nach der Optik und nach dem Bekanntheitsgrad auswählen. So sieht man beispielsweise gerade im Frühjahr die gelben Forsythien blühen, eine der ersten Blühsträucher im Jahr. Das diese Pflanze nicht nur giftig ist, sondern als reine Züchtung keinerlei ökologischen Wert darstellt, ist wahrscheinlich vielen gar nicht bewusst. Die Blüten haben keinen Nektar- oder Pollengehalt und so haben die Insekten überhaupt nichts davon. Forsythie wird dort, wo es nichts anderes gibt, durchaus angeflogen, gerade auch von Hummelköniginnen – die dabei dann aber wertvolle Energie verlieren und dort deshalb sogar erschöpft sterben können.

Aber auch für Vögel haben wir einige Wildrosen, Sonnenblumen und Sträucher eingeplant, die Beeren und Kerne tragen, damit sich die Vögel dort satt essen können. Natürlich wird es auch für uns viele Beerensträucher, Obstbäume sowie Hochbeete und ein Gewächshaus geben. Auch für einen Naturpool, den wir irgendwann vielleicht einmal im Garten haben möchten, werden wir einen Platz freihalten.

Nachdem wir uns für die Pflanzen entschieden hatten, waren wir noch lange nicht am Ende. Denn bei vielen Pflanzen gibt es wieder um die 20 verschiedenen Sorten, die sich wiederum in Farbe, Blütezeit und Wachstum enorm unterscheiden können. So gibt es mittlerweile gerade bei Bäumen und Sträuchern viele Zwergformen für kleinere Gärten. Nachdem die genauen Sorten festgelegt wurden, platzierte Susanne diese in einer Excel-Liste am geplanten Standort:



Aber nun ist er endlich fertig, unser eigener Gartenplan und wir sind überglücklich, wie viele schöne Bereiche um unser Haus herum entstehen werden. Auch wird der Plan noch laufend verfeinert, aber dient uns nun als Grundlage für die weiteren Arbeiten. Es wird noch viel Arbeit sein, die Planung in die Realität umzusetzen 😀:


Bevor es mit dem Garten losgeht, gibt es aber noch ein tolles Thema, das wir angehen wollen: Die Bepflanzung der Einfahrt

D-I-Y Bettrückwand und Zirbenwand

In unserem Schlafzimmer wollten wir ein ganz besonderes Highlight: Eine Wand aus massiver Zirbelkiefer. Da wir große Österreich-Fans sind und wir im ganzen Haus viel Holz haben, so wollten wir im Schlafzimmer doch noch etwas ganz Besonderes: eine Zirbenwand. In vielen Hotels hatten wir so etwas schon gesehen und waren davon richtig begeistert. Nicht nur optisch macht so eine Wand extrem viel her, auch der Duft ist unglaublich angenehm. Vor allem ist das Zirbenholz auch bekannt für seine positive Wirkung auf den Körper: Die Herzfrequenz wird reduziert, der Körper kann sich tiefer erholen, Schlafstörungen werden vorgebeugt und noch viele andere positive Wirkungen können durch das Holz erzielt werden. Bei der Treppenbemusterung (Bemusterung Treppe) mit Taglieber wurde die Wand ausgemessen und schon bald darauf erhielten wir ein Angebot, von dem wir sofort vom Stuhl fielen. Also beschlossen wir schnell, das Thema Zirbenwand doch selbst in die Hand zu nehmen.
Susanne suchte lange im Internet, da es gar nicht so einfach war, so ein Holz aus Österreich zu bekommen. Wir entschieden uns dann aber für unbehandelte massive Zirbendielen, mit denen man sonst einen Fußboden ausstattet. Dies hielt sich zum Glück auch preislich im Rahmen, denn Zirbenholz ist leider alles andere als günstig, da es sehr langsam wächst. Im Dezember bestellten wir dann das Holz und Ende Januar wurde es aus Österreich angeliefert. Am 13. Februar ging es dann endlich los: Mit einigen Latten bauten wir eine Unterkonstruktion an die Wand. Auf dieser verschraubten wir danach die Nut und Feder-Bretter.




Für unser Schlafzimmer wollten wir außerdem eine farbige Bettrückwand aus Stoffen, da wir für unser Wasserbett kein Bettgestell haben und auch keines benötigen, wir uns aber ein optisches Highlight für das Podest hinter dem Bett wünschten. Im Internet gibt es solche Bettrückwandpaneele zu kaufen, diese waren uns dann aber zu teuer. Also lehnte sich diesmal Susanne aus dem Fenster: Das kriege ich selbst genauso gut hin 💪. Also wurden im Internet vier verschiedene Stoffe bestellt - leider kamen einige Stoffe nicht durch Jörgs strenge Endkontrolle - dabei hat doch niemand etwas gegen rosa Einhörner oder Hunde 😉. Nach einer einvernehmlichen Stoffauswahl wurde wie bei der Sitzbankauflage (D-I-Y Sitzbank) Polstervlies, Schaumstoff und eine MDF-Platte für jedes Paneel benötigt und auf dieselbe Weise zusammengebaut. So entstanden 8 wunderschöne Paneele, die unser Schlafzimmer aufpeppen sollen. Diese waren bereits im Sommer 2020 fertig und mussten noch lange Zeit im Umzugskarton ausharren. Im Januar begann Jörg dann damit, 16 Löcher in die Wand zu bohren, damit später an einer Aufhängung jedes Paneel eingehängt werden kann. An jedem Paneel mussten dann noch zwei Aufhängungen befestigt werden, damit diese in die Wandaufhängung eingehängt werden können. Hier mussten wir sehr genau arbeiten, damit die einzelnen Paneele später alle zusammenpassen und auf gleicher Höhe sind. 
Jetzt fehlt nur noch die LED-Beleuchtung und die Auflage für das Podest. Wir sind trotzdem schon überglücklich, wie schön unser Schlafzimmer geworden ist.

Kapitel Spitzboden ist erstmal beendet

Im Winter hatten wir noch eine große Aufgabe vor uns: Auf dem Dachboden mussten Holzweichfaserplatten und darauf eine Schicht OSB-Platten als Boden verlegt werden. Dies ist notwendig, um einen ausreichenden Schallschutz im Haus zwischen den Zimmern zu gewährleisten. Denn zwischen Obergeschoss und Dachgeschoss befindet sich durch unsere Holzbalkendecke nur eine Mehrschichtplatte und durch die ganzen von uns gebohrten Löcher für die Spots, Rauchmelder und Präsenzmelder war hier eine Isolierung zwingend notwendig 😀. 
Jedoch gab es schnell das erste Problem: Die Holzweichfaserplatten müssen für sämtliche Kabel ausgefräst werden, damit diese über die Kabel verlegt werden können und wir später einen geraden Boden haben werden. Normalerweise ist das kein Problem, wenn man nur eine Lampe pro Raum hat... - Da wir im Schnitt aber 8 Spots in jedem Raum haben plus einen Rauch- und einen Präsenzmelder glich der Boden unter dem Dach einem Kabellabyrinth:


Kein Wunder also, dass Jörg viele Abende mit dem Kabelziehen im Vorfeld beschäftigt war. Wir waren schon gespannt, wie lange diese Arbeit dauern würde. Im Idealfall hätten wir diese Arbeit bereits vor dem Einzug erledigt, dies war aber leider nicht möglich. Zum einem waren die Spots so lange nicht lieferbar und zeitlich hätten wir dies vor dem Einzug auch nicht mehr geschafft.

Jörgs Papa schmiedete bereits 2 Wochen vorher einen Plan, wie wir die Holzweichfaserplatten am besten für die Kabel einfräsen können. Ziemlich schnell war klar, das wir dies nicht auf dem Spitzboden machen können, da der Staub beim Schneiden der Platten enorm hoch ist und die ganze Luft sofort von Holzfasern voll ist. Im Dezember bereiteten wir noch die westliche Gibelspitze vor indem wir diese mit Gips verkleideten und zu spachtelten. Mitte Januar starteten wir dann den ersten Samstag auf dem Spitzboden und begannen damit, die erste Ecke des Dachbodens mit Holzweichfaserplatten auszulegen.


Zum scheiden mussten wir die Platten immer vom saunawarmen Spitzboden in eiskalte Garage tragen, wodurch nicht nur der Dachboden schnell voller Holzfasern war, sondern natürlich auch das ganze Haus. Aber der Aufwand hat sich am Ende gelohnt, wenn man sieht wie viel Dreck durch das schneiden entstanden ist:


Wir benötigten 2 weitere Samstage, um die Platten auf dem kompletten Boden zu verlegen. Am 4. Samstag legten wir dann die OSB-Platten aus. Wir sind sehr froh, dieses Thema nun abgeschlossen zu haben, schon allein damit unser Haus nicht mehr so dreckig wird und wir so viel putzen müssen 😀.

Jetzt sieht der Dachboden riesig aus, nachdem das ganze Material verbaut ist. Nur einen kleinen Bereich über dem Zwerchgiebel mussten wir noch offen lassen, da wir planen drei Hängelampen von ganz oben über die Galerie bis zum Esstisch herunterhängen zu lassen. Im Moment ist es über dem Esstisch noch ein bisschen dunkel, dies soll sich natürlich irgendwann ändern. Vor allem auch optisch wird dies noch ein großes Highlight werden. Die Planungen dazu laufen bereits, die Umsetzung wird aber wohl erst im Herbst erfolgen (Die Liste der Aufgaben ist lang... 😀). Auch müssen wir bei Gelegenheit die verspachtelte Gibelspitze noch streichen.


Im Anschluss kehrten wir den Dachboden gründlich, danach konnten wir endlich mit dem Umräumen beginnen. Gerade alte Kartons, die man zwecks Garantie noch benötigt, Deko-Sachen, saisonale Gegenstände, etc. wurden schnell nach oben verfrachtet. Da dies alles im Zimmer im Obergeschoss zwischengelagert wurde, kann man dieses nun auch endlich betreten. Susanne hat sich hier kurzerhand ein provisorisches Arbeitszimmer eingerichtet.


Langweilig wurde uns daher diesen Winter trotz Corona-Einschränkungen bis jetzt noch nicht, denn schließlich steht auch schon wieder die nächste Aufgabe an: Susanne hat aus Österreich massive Zirbenholzdielen bestellt, mit denen wir die noch offene Wand im Schlafzimmer hinter dem Bett verkleiden wollen. Die noch fehlende selbstgebastelte Bettrückwand soll in diesem Zuge ebenfalls abgeschlossen werden. Danach können wir hoffentlich bald mit der Terrassenplanung weitermachen, was ein weiteres großes Thema sein wird.