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Aufbau Hauswirtschaftsraumküche (Teil 1)
Am 08. Februar war es endlich soweit, mit zwei Hängerladungen holten wir die Einzelteile unserer Hauswirtschaftsraumküche beim Küchenbauer ab.
Nachdem alles in das Obergeschoss getragen wurde ging es ans Auspacken.
Leider stellten wir beim Aufbau fest, dass ein Küchenunterschrank beschädigt ist und wir mussten diesen reklamieren. Er sollte aber zum Glück bereits in 1,5 Wochen neu geliefert werden.
Nach und nach stellten wir die ersten Schränke an den richtigen Platz und verschraubten diese miteinander.
Ein weiteres Problem war dann aber der Taster für den Lichtschalter sowie eine Steckdose an der Tür in den Raum. Ursprünglich hatten wir aus diesem Grund die beiden hohen Küchenschränke mit einer Tiefe von 50 cm geplant, damit noch genügend Platz vorhanden bleibt und die Schränke den Taster und die Steckdose nicht überdecken. Da diese Sonderanfertigung aber mehrere 100 Euro gekostet hätte entschieden wir uns dazu auf das Standardmaß von 60 cm zu gehen. Das bedeutete nun aber, dass wir den Taster und die Steckdose versetzen und die vorhanden Löcher zuspachteln mussten. Diese Arbeit erledigten wir in den Folgetagen.
Wir bestellten auch gleich noch eine Granitspüle, welche eine Woche später geliefert wurde. Hier wollten wir erst den Schrank und die exakte Breite der Arbeitsplatte ausmessen, damit wir die Spüle in der richtigen Größe bestellen konnten. Susanne war eine Spüle mit Abtropffläche wichtig, was sich aber als sehr schwierig erwies. Problem ist dass der Schrank links von der Spüle nur noch 40 cm tief ist und für die Spüle somit nur der Platz des Unterschranks mit 60x60 cm bleibt. Laut unserem Küchenbauer ein schwieriges und kostspieliges Thema, vor allem da wir auch kein Loch für einen Wasserhahn benötigen, denn unser Wasseranschluss befindet sich bereits in der Wand. Susanne fand aber im Internet einen Spülenhersteller aus Polen mit einem riesigen Onlineshop, der sehr viele Granitspülen mit mehreren vorgefrästen Löchern anbietet, wodurch man sehr flexibel Wasserhahn, Seifenspender oder einen Drehknopf für den Ablauf integrieren kann. Die Spülen gab es auch in sehr kleinen Ausführungen und Susanne fand tatsächlich eine passende Spüle mit einer kleinen Abtropffläche.
Am 15. Februar konnten wir dann endlich alle Schränke an der rechten Wand ausrichten und miteinander verschrauben.
Besonders knifflig war die Abschlussleiste zur Wand und der Ausschnitt für die Spüle aus der Arbeitsplatte. Zum Glück klappte alles und wir konnten sogar noch die beiden Hochschränke an die Wand schrauben. So langsam nimmt der Hauswirtschaftsraum Gestalt an und uns gefällt die Küche richtig gut.
Nachdem der reklamierte Unterschrank nachgeliefert wurde konnten wir am 22. Februar auch noch die Arbeitsplatte verschrauben.
Eine weitere Herausforderung war das Herausbrechen der vorgefrästen Löcher in der Granitspüle für einen Seifenspender und den Drehknopf für den Ablauf. Aber zum Glück klappte alles wie geplant und wir konnten auch gleich noch den Seifenspender anbringen.
Da im März das Wetter draußen richtig schön war ruhte das Thema Hauswirtschaftsraumküche dann einige Zeit. Der Anschluss des Siphons war dann leider auch nicht so einfach wie gedacht und Jörg musste 2x weitere Anschlussteile bestellen, damit alles angeschlossen werden konnte und nun auch dicht ist.
Ein weiteres schwieriges Thema war der Tausch der Küchenarmatur. Die bereits vorhandene Einhebelarmatur wollten wir austauschen, da diese zwei Drehknöpfe für Warm- und Kaltwasser hat. Mit nassen Händen kann man diese nicht gut drehen und es war auch sehr umständlich, die richtige Temperatur für das Wasser zu finden. Da für die Rückwand ohnehin der Wasserhahn abgebaut werden musste nutzen wir gleich die Gelegenheit und bauten einen neuen Wasserhahn ein.
Dank der Hilfe von Jörgs Papa schafften wir es am 19. Juli dann endlich, die Küchenrückwand anzubringen und den neuen Wasserhahn anzuschließen.
Jörg schnitt dann noch den Sockel passgenau zu und baute Steckdose und Taster wieder ein.
Und nun ist der erste Teil unserer Hauswirtschaftsraumküche endlich fertig!
Damit wir die leeren Flächen im Raum optimal nutzen können bestellten wir bereits im Winter 3 Wäscheständer, die wir an die Wand schraubten und nun bei Bedarf herunterklappen können. Somit haben wir neben den 2 Wäscheständern im Raum genügend Fläche für bis zu drei große Wäscheladungen auf einmal.
Den Hochschrank für Waschmaschine und Trockner wollen wir noch bauen und uns dafür die passenden Einzelteile von unserem Küchenbauer bestellen.
Wir sind super glücklich wie schön die Waschküche schon jetzt ist und sind sehr froh, dass wir den vorderen Bereich doch mit 60 cm geplant haben, da der Platz dennoch gut ausreicht und wir so mehr Stauraum zur Verfügung haben.
Unsere Waschküche ist endlich bestellt
Seit dem Einzug hat sich in unserem Hauswirtschaftsraum im Obergeschoss leider nicht sehr viel getan - ein altes klappriges Regal aus unserer Mietwohnung dient als einzige Staumöglichkeit der kompletten Putzutensilien. Lange Zeit waren wir uns unsicher, wie wir eine Waschküche in den sehr langen und schmalen Raum integrieren können, um den Raum optimal zu nutzen und viel Stauraum zu erhalten. Da an der Außenwandseite bereits 2 sehr lange Wäscheständer stehen bleibt für die Küche nicht mehr sehr viel Platz, weshalb wir keine durchgehend 60 cm tiefe Küche einbauen möchten. Viel Platz zum Aufhängen der Wäsche war uns aber sehr wichtig, damit wir unbegrenzt Wäsche waschen können, sobald unsere PV genug Strom hergiebt.
Also planten wir mit einer Küchenzeile, die nur 40 cm tief ist. Uns gefiel aber der Übergang zu Waschmaschine und Trockner nicht, welche natürlich 60 cm tief sind und sich ganz hinten im Raum befinden. Daher planten wir in dieser "Lücke" zusätzliche Wäscheständer an der Wand anzubringen. Optisch konnte uns diese Lösung allerdings noch überhaupt nicht überzeugen:
Im Herbst 2024 entdeckte Susanne dann auf Instagram eine sehr schöne Hauswirtschaftsraumküche, welche auch unterschiedliche Tiefen hatte. Es wurde bewusst der mittlere Teil der Küche schmäler geplant, um eine lange Küchenfront optisch aufzulockern. So starteten wir mit den Überlegungen, am Raumende einen 60 cm tiefen Hochschrank für Waschmaschine und Trockner selbst zu bauen, in der Mitte eine 40 cm schmale Küchenzeile anzuschließen, um dort mehr Bewegungsfreiheit zu haben und am Raumanfang bei der Tür, wo noch keine Wäscheständer gegenüber stehen, tiefe Hochschränke, welche für viel Stauraum sorgen. Auch optisch ist diese Lösung sehr stimmig und schnell war die Küche bei einem schwedischen Möbelhaus online geplant:
Beim Endpreis waren wir dann aber doch sehr überrascht, da wir mit einem deutlich niedrigeren Preis gerechnet hatten und die Schränke für den Selbstbau für Waschmaschine und Trockner noch nicht einmal berücksichtigt waren. Also überlegten wir, als Alternative die Küchenzeile bei unserem Küchenbauer anzufragen.
Nach dem ersten Planungstermin bekamen wir nochmal einen Preisschock, denn der finale Endpreis war fast doppelt so teuer wie das schwedische Möbelhaus. Aber fachlich wurden wir hier einfach viel besser beraten. Und so stellten wir schnell fest, dass eine Spüle in einen 40 cm tiefen Küchenschrank zu integrieren sehr schwierig sein wird und auch sehr teuer. Wir waren sehr enttäuscht, hatten wir uns doch schon auf eine qualitativ sehr hochwertige Küche gefreut, schließlich ist unsere richtige Küche immer noch unsere absolute Traumküche.
So ganz wollten wir also doch noch nicht aufgeben und starteten einen zweiten Planungstermin mit unserem Küchenbauer, auch wenn wir wenig Hoffnung auf einen niedrigeren Preis hatten.
Und dann gab es kurz vor Weihnachten tatsächlich noch ein kleines Weihnachtswunder: nach ein paar Anpassungen konnten wir den Preis tatsächlich fast halbieren. Die Kostentreiber waren der Aufbau und die Lieferung der Küche (dies übernehmen wir nun selbst, was natürlich bei dem schwedischen Möbelhaus auch so gewesen wäre) sowie die Sonderanfertigung eines schmalen Spülenschrankes, die kleine Spüle sowie die beiden Hochschränke, welche wir bewusst mit einer Tiefe von 50 cm geplant hatten, damit wir im Eingangsbereich etwas mehr Platz haben und eine Steckdose und ein Taster für das Licht nicht vom Schrank überdeckt werden. Die Spüle werden wir nun selbst im Internet bestellen und tauschten den Spülenschrank dazu auf einen 60er Standard-Schrank. Auch die beiden Hochschränke korrigierten wir zu 60er Standardhochschränken.
Am 03. Januar bestellten wir dann bei unserem Küchenbauer die Hauswirtschaftsraumküche:
Wir sind nun sehr zufrieden mit dem Ergebnis und freuen uns schon, die Küche bald aufbauen zu können.
Ein weiteres großes Thema bleibt aber dann immer noch offen: der Bau des Schrankes für Waschmaschine und Trockner. Hierfür werden wir von unserem Küchenbauer Einzelteile bestellen, damit dieser Schrank optisch perfekt zu unserer Küchenzeile passen wird und ein nahtloser Übergang gewährleistet sein wird.
Dieses Thema wollen wir aber erst im nächsten Winter angehen.
Ein Holzweihnachtsbaum zieht ein
2024 wollten wir endlich ein Projekt angehen, welches wir schon lange in Planung hatten. Zeitlich haben wir es dann aber doch immer wieder aufgeschoben.
Schon lange störte uns der jährliche Kauf eines Weihnachtsbaumes. So schön der frische Duft in den ersten Tagen auch ist, umso genervter waren wir dann im Januar den staubtrockenen und nadelnden Baum kleinzuschneiden und zu verwerten. Auch aus ökologischen Gründen bereitete uns der Kauf eines Baumes, um Ihn für 2-3 Wochen ins Haus zu stellen, immer größere Bauchschmerzen.
Schnell war klar, dass wir auch aus gesundheitlichen Gründen nicht länger einen pestizidbehandelten Baum mehrere Wochen in unseren Wohnbereich stellen möchten und uns auch der Kauf eines Bio-Baumes dauerhaft zu teuer ist. Inzwischen gibt es wunderschöne und sehr echt aussehende Weihnachtsbäume aus Plastik - aber Plastik überzeugte uns leider auch nicht wirklich.
Jörg bekam bereits vor 2 Jahren von der Arbeit einen kleinen Holzweihnachtsbaum geschenkt und schnell gefiel uns die Idee, einen großen Weihnachtsbaum aus Holz zu kaufen. Schließlich dominiert der Baustoff Holz in unserem kompletten Haus und daher fanden wir den Gedanken eines Holzweihnachtsbaumes bei uns sehr passend. Der stolze Preis im Internet von über 1.000 Euro überzeugte uns dann sehr schnell davon, dass wir selbst einen Baum basteln werden. Also besorgte Jörg beim Sägewerk unbehandeltes Fichtenholz und hobelte einzelne Bretter bei seinem Papa in der Werkstatt. Kurzerhand wurde eine Gewindestange im Baumarkt besorgt und es konnte losgehen. Nachdem alle Latten auf den Boden gelegt wurden zeichneten wir die dreieckige Form des Weihnachtsbaumes auf und schnitten die Latten entsprechend zu:
In diesem Zuge wurden die Latten auch gleich nummeriert, damit wir den Baum später einfach auf- und wieder abbauen können.
Zwei Holzfüsse wurden ebenfalls aus dem Fichtenholz gebaut, damit der Baum auch einen stabilen Halt haben wird.
Pünktlich zum 1. Advent konnten wir dann unseren Holzweihnachtsbaum zusammenbauen und waren damit super happy, auch wenn einige Reaktionen darauf zweigeteilt waren:
Da unsere goldenen und roten Kugeln auf dem Baum nicht so gut zur Geltung kommen bestellte Susanne kurzerhand Kugeln in Beerentönen sowie in dunkelgrün.
Und nun ist er endlich fertig, unser eigener Holzweihnachtsbaum 😍:
Wir sind sehr stolz darauf, dieses Projekt endlich abgeschlossen zu haben und freuen uns sehr einen nachhaltigen Weihnachtsbaum geschaffen zu haben, der sich richtig toll in unser Wohnzimmer einfügt!
Unser Vorratsraum ist endlich fertiggestellt
Im Winter wollten wir endlich ein noch offenes Thema angehen, welches besonders Susanne am Herzen lag.
In unserem Vorratsraum befanden sich immer noch die alten klapprigen Regale aus unserer Mietwohnung. Damit wir den kleinen Vorratsraum optimal nutzen können, wollten wir selbst nach Maß Regale einbauen. Deshalb entschieden wir uns bewusst gegen die Holzregale aus dem schwedischen Möbelhaus, um in der Breite und Höhe flexibel den vorhandenen Platz ausnutzen zu können. Das Regal wird in U-Form gebaut werden, damit wir alle drei Seiten des Vorratsbereiches optimal nutzen können.
Am 04. November kauften wir bereits in einem schwedischen Möbelhaus eine Vielzahl an Boxen, Kisten und Ablagemöglichkeiten, um die gewünschte Tiefe der einzelnen Regale bestimmen zu können und ebenso die Höhe der einzelnen Regalböden. Nachdem wir geplant hatten, welche Höhen und Breiten wir bei den Regalen benötigen konnte es endlich losgehen.
Das Holz für das erste große Vorratsraumregal, welches 60 cm tief werden soll, besorgte Jörg mit seinem Papa bereits im letzten Sommer bei einem Sägewerk in unserer Nähe.
Im Dezember war es dann endlich soweit: Jörg und sein Papa begannen in der Werkstatt von seinem Papa damit, das Holz nach Maß zuzuschneiden und zu hobeln. Auch die Holzbalken bereiteten Sie dort vor.
Am 30. Dezember 2023 bauten wir dann im Technikraum das erste Regal auf und befestigten die Regalböden auf die gewünschte Höhe. Leichter gesagt als getan: Es dauerte Stunden, alle einzelnen Latten zuzuschneiden, vorzubohren, auszurichten und zu verschrauben.
Nachdem wir Nachschub aus dem Sägewerk besorgt hatten, ging im Februar und März das ganze Spiel nochmal von vorne los, da wir noch 2 weitere, schmälere Regale für die beiden anderen Wände geplant hatten. Diese werden eine Tiefe von 30 und 40 cm haben.
Für das schmale Regal auf der linken Seite planten wir auch ein Weinregal. Dafür tüftelte Jörg eine spezielle Halterung aus und brachte diese im bereits aufgebauten Regal an.
Auch für Geschenkpapierrollen und Taschen platzierten wir drei Aufbewahrungen an der Wand.
Am 16. März waren dann alle Regale fertig aufgebaut und wurden gleich befüllt. Insgesamt haben wir ca. 4 Tage in der Werkstatt verbracht und ca. 3,5 Tage mit Aufbauen.
Am Ende mussten wir in Summe für die Regalböden 156 Latten schneiden, hobeln, schleifen und verbauen 😀.
Wir sind nun überglücklich wie viel Platz wir im Vorratsbereich haben und wie schön die Regale geworden sind.
Unsere Sauna ist aufgebaut
Nachdem das Material für unsere Sauna bereits seit Ende Juni bei uns im Haus lagerte (Unsere Sauna ist da), wurde es letztes Jahr im Dezember endlich Zeit mit dem Aufbau zu beginnen.
Bevor es losgehen konnte versuchte Jörg aus der 6-seitigen Aufbauanleitung sowie dem gelieferten Material schlau zu werden - was gar nicht so einfach war.
Außerdem musste Jörg noch eine Steckdose über die Sauna versetzen, die wir dummerweiße hinter die Sauna geplant hatten.
Am 10. Dezember begannen wir damit, die Schwellen im Badezimmer auszulegen, auf denen später die einzelnen Saunawände gestellt werden sollen. Da eine Ecke der Sauna aus Glas bestehen wird, war der Rahmen nicht komplett geschlossen.
Der Aufbau der einzelnen Wände ging relativ schnell voran - jedes Element wurde mithilfe von Federleisten und dem nächsten Saunaelement zusammengesteckt und im Anschluss verschraubt. Schnell stellten wir jedoch fest, dass die einzelnen Leisten stark verzogen waren - vermutlich durch die recht lange Lagerung bei uns. Daher mussten einige Latten mehrfach geschraubt werden, damit später auch wirklich alles gerade sein wird. Trotz der zusätzlichen Verschraubungen standen die Wände am Ende alles andere als im Winkel, weshalb Jörg noch nicht zufrieden war. Schnell war klar, dass wir die Wände so nicht lassen können. Damit später auch die Decke darauf passt und alles im Winkel ist, um die Glaselemente überhaupt einbauen zu können.
Da wir für die schweren Glaswände und die Saunadecke ohnehin Hilfe von Jörgs Papa benötigten, musste dieser am 27. Dezember wieder anrücken. Mit sehr großen Schraubzwingen und viel Geduld konnten wir dann die Saunawände gerade aufbauen.
Danach begannen wir die erste Glaswand einzubauen. Schnell stellte sich heraus, dass die Glasecke vom Maß her nicht passt, das Glaselement stand zu weit heraus. Also wurde wieder ein Teil der Holzwände abgebaut und angepasst. Beim zweiten Versuch standen dann immerhin schon beide Glaselemente, welche über Eck miteinander zusammenstoßen - doch leider hatten wir einen Spalt von ca. 1 cm. Jörg und sein Papa waren wieder sehr unzufrieden, weshalb kurzerhand versucht wurde, eines der Glaselemente umzudrehen. Und tatsächlich fügte sich die Glasecke gleich viel besser zusammen. So richtig zufrieden waren sie jedoch immer noch nicht, da das Holz über der Glasecke noch nicht im richtigen Winkel zusammenstieß.
Also beschlossen wir, erst die Saunabänke einzubauen, damit die Saunawände besser in die richtige Form gedrückt werden. Dann sah es endlich besser aus und das Anbringen der Saunadecke, welche wie die Wände aus einzelnen Holzelementen bestand, ging dann sogar richtig schnell. Am Ende wurde die Decke noch verschraubt und Lücken mit Silikon versehen.
Vor ein weiteres Problem stellte uns dann allerdings die Saunatüre aus Glas. Sie ging einfach nicht zu. Nachdem wir bei den Wänden einiges ausgleichen mussten, fehlten uns nun die paar Millimeter, die wir hingeschummelt hatten, wodurch die Saunatüre nun nicht zugeht. 😥
Am 07. Januar schraubten wir dann noch die Rückenlehnen an die Wand, bauten die Verkleidung für den Saunaofen zusammen, befestigten den Saunaofen in der Verkleidung und stellten alles an den richtigen Platz. Jörg schloss ebenfalls die Steuerung für die Sauna an sowie die indirekte Beleuchtung der Rückenlehnen.
Am 20. Januar kam dann endlich der Elektriker, um die Sauna im Schaltschrank anzuschließen.
Noch am gleichen Tag war es dann nach langem Warten soweit - wir konnten unseren ersten Saunagang im eigenen Haus starten. 😁
Offen war jedoch noch das Thema Saunatüre.
Daher schliffen wir mit allen möglichen Mitteln die Holzwand neben der Saunatüre am 16. Februar ab und verstellten die Türe immer wieder bis die Türe endlich zuging. Nachdem die Türe endlich perfekt passt, sind wir nun zufrieden. Jetzt fehlt nur noch eine Blendleiste.
Anfangs hatten wir noch Angst, dass die Sauna doch zu groß in unserem Badezimmer wirken wird - nun sind wir aber super happy. Die Größe passt genau und durch die Glaselemente wirkt die Sauna auch nicht zu wuchtig. Die Glaselemente machen die Sauna sehr modern und wir sind mega glücklich uns dafür entschieden zu haben.
Unsere Sauna ist da
Am 30. Juni war es soweit - 3 Monate früher als erwartet. Ein LKW rollte an und lud eine Palette ab, auf der das komplette Material für unsere zukünftige Sauna verstaut war.
Die Palette wurde in der Garage abgeladen, aber da es noch dauern wird, bis wir die Sauna aufbauen werden, entschieden wir uns dazu, das komplette Material ins Haus zu räumen.
Nach 1 Stunde war alles in unser Büro im 1. Stock verräumt. Die Seitenwände der Sauna lagern wir nun im Badezimmer.
Wir sind schon gespannt, ob wir es schaffen werden, mithilfe der 7-seitigen Aufbauanleitung die komplette Sauna inkl. Glaswänden aufzubauen. Aber das werden wir erst angehen, wenn das Wetter schlechter wird und wir nicht mehr im Garten arbeiten können.
Altholzwand im Wohnzimmer
Für unser Wohnzimmer im Afrika-Look fehlte Susanne noch ein kleines Highlight.
Nachdem wir bereits ein richtig tolles Elefantenbild aus Holz und Metall gefunden hatten, so benötigten wir immer noch einen besonderen Akzent für die andere Wand in unserem Wohnzimmer.
Nachdem Jörg nach langen Verhandlungen überzeugt werden konnte, bestellte Susanne im Januar eine Wandverkleidung aus Altholz. Diese besteht aus einzelnen, selbstklebenden Verlegeplatten, auf denen 9 Holzriemchen in verschiedenen Höhen und Strukturen aufgeklebt sind. Durch die unterschiedlichen Höhen entsteht ein toller 3D-Effekt und das dunkle Holz passt perfekt zum Afrika-Look.
Wir entschieden uns dazu, 1/3 der Wand mit der Wandverkleidung zu gestalten.
Am 24. März wurde das bestellte Material geliefert und wir begannen sofort damit, den Bereich an der Wand aufzuzeichnen und die Platten aufzukleben.
Schon nach 2 Stunden war die Wand fertig und wir sind nun sehr froh, wie schön Sie geworden ist und wie toll Sie in unser Wohnzimmer passt.
Unser WOW-Effekt für die Galerie
In unserem Esszimmer fehlte immer noch ein wichtiges Detail: Unsere Esstischlampe.
Gerade im Winter merkten wir sehr schnell, dass am Esstisch eine gute Beleuchtung fehlt. Wir planten von Anfang an eine Lampe, die aus drei einzelnen Elementen besteht. Diese sollte aus der Galerie bis nach unten zum Esstisch herabhängen.
Von Anfang an war uns klar, dass wir gerne 3 runde Holzlampen haben möchten. Nach unzähligen Recherchen im Internet wurden wir aber leider nicht so richtig fündig. Es gab zwar viele Holzlampen, aber die meisten sehen leider sehr billig aus. Darüber hinaus ist der Nachteil an den kugelförmigen Holzlampen, dass man immer direkt in das Leuchtmittel sieht. Auch das fanden wir sehr unangenehm und es erzeugte ebenso kein schönes Licht. Daher legten wir dieses Thema lange Zeit auf Eis.
Im November 2021 fand Jörg dann zufällig in einem anderen Baublog eine wunderschöne runde Lampe aus Holz. Das besondere ist, dass diese Lampe aus Birkenholz gefertigt ist und das Leuchtmittel in der Lampe versteckt ist. Noch mehr überzeugte uns das Licht, welches die Lampe im Raum ausstrahlt. Denn es wirkt so, als ob der komplette Korpus der Lampe leuchtet, was unglaublich toll aussieht.
Nachdem wir am Black Friday ein sehr attraktives Angebot im Internet gefunden hatten, bestellten wir kurzerhand die drei
Lampen.
Ende Februar wurden diese angeliefert und Jörg begann mit der Planung für das Anbringen der Lampen. Nachdem das vorhandene Textilkabel der Lampen natürlich viel zu kurz war, musste erst einmal ordentlich Textilkabel bestellt werden. Im nächsten Schritt markierten wir mit gefühlten hundert Versuchen an der Decke und Nachbauten aus Karton, wo genau jede einzelne Lampe hängen soll. Es war uns sehr wichtig, die drei Lampen zueinander und natürlich im Giebel selbst gut auszurichten.
Dann mussten wir von unten in die Decke der Galerie drei Löcher bohren und die Lampen auf dem Spitzboden verkabeln.
Im Anschluss mussten wir uns die Höhe für jede einzelne Lampe überlegen und die Lampen dann an dem Textilkabel verkabeln und befestigen.
Die drei Lampen sind an sich optisch schon ein absolutes Highlight - aber nachdem wir das erste Mal die drei Lampen einschalteten, waren wir fast sprachlos. Das Licht im Raum war noch viel schöner, als wir es uns erhofft hatten. Der Luftraum in unserer Galerie kommt durch die drei Lampen nun unglaublich gut zur Geltung und wir sind sehr glücklich, getreu unserem Hauskonzept diese wunderschönen Lampen in Holz gefunden zu haben.
Für uns sind die Lampen der absolute WOW-Effekt für unseren Giebel. 😀
Unser neuer Garderobenschrank wurde aufgebaut
Im Dezember kümmerten wir uns um unseren fehlenden Garderobenschrank.
Im Windfang haben wir hier einen Platz von ca. 1,20m vorgesehen und wollten dafür einen massiven Garderobenschrank kaufen. Jedoch wurden wir in den Möbelhäusern überhaupt nicht fündig. Zum einen gibt es so gut wie keine massiven und modernen Garderobenschränke - zum anderen haben fast alle Garderobenschränke eine Tiefe von lediglich knapp 40 cm. Da bei dieser Tiefe nicht einmal eine Garderobenstange quer hineinpasst und wir ohnehin mit einem Schrank mit 60 cm Tiefe geplant haben, entschieden wir uns dazu, einen örtlichen Schreiner anzufragen.
Dieser kam noch am gleichen Tag zu uns und nahm die Maße auf und gab uns einen Schätzpreis, nachdem wir mit Ihm die Innenaufteilung des Schrankes sowie die Optik besprochen hatten.
Unser Garderobenschrank wird aus massiver Eiche gefertigt werden. Als farbliche Absetzung haben wir 2 der 3 Schubladen mit einer grauen Front geplant, ganz getreu dem Farbkonzept unseres Hauses. Bei den Griffen entschieden wir uns für ein schwarzes und modernes Design, um dem massiven Schrank noch mehr Pep zu geben.
Am 26. Februar war dann unser Schreiner vor Ort und baute den bereits fertig gebauten Schrank bei uns auf.
Wir sind überglücklich, wie schön der Schrank geworden ist und wie passgenau er in unseren Windfang eingebaut wurde. Dies wäre mit einem gekauften Möbelstück aus einem Möbelhaus nicht möglich gewesen.
Auch haben wir jetzt auch endlich ausreichend Platz, um unsere ganzen Schuhe und Jacken unterzubringen.
Beleuchtung für die Galerie und den Flur
Um unseren Giebel gut in Szene zu setzen, planten wir ganz oben an beiden Seiten des Giebels zwei Wandlampen ein. Für die Ecke in unserem Flur planten wir ebenfalls eine Wandlampe ein, falls wir hier einmal eine Lese- oder Relaxecke einrichten möchten. Lange Zeit waren wir unschlüssig, was für Lampen wir hier anbringen möchten.
Zuerst dachten wir an weiße Lampen, die nach unten und oben strahlen sollten. Aber irgendwie überzeugte uns keine Lampe so richtig.
Zusätzlich kam noch die Herausforderung dazu, dass wir für die Lampen wie für unsere Downlights 24V vorgesehen hatten und die meisten Lampen in 230V angeboten werden.
Jörg kam dann auf die Idee, eine Lampe in Holz zu suchen. Da wie ursprünglich geplant eine weiße Lampe an der Wand überhaupt nicht auffallen würde, waren wir sofort von dem Gedanken angetan. Es dauerte aber noch einige Abende, bis wir eine schöne umbaufähige Lampe gefunden hatten.
Nachdem drei Eichen-Lampen bestellt waren, begann der noch viel schwierigere Teil: Jörg musste die Lampen so umbauen, dass unser Leuchtmittel der Spots eingebaut werden kann. Dies war uns wichtig, damit auch diese Lampen gedimmt werden können und Ihren Weißton anpassen, so wie es auch bei den restlichen Downlights bei uns im Haus der Fall ist.
Dies hat in der Werkstatt von Jörgs Papa aber glücklicherweise wunderbar geklappt, so dass es am 29. Januar endlich soweit war: Nachdem die Lampe im Flur bereits angebracht war, begann Jörg damit in ca. 4 Meter Höhe mit einer Leiter die Lampen anzubringen.
Glücklicherweise klappte alles und so sind die Lampen nun endlich angebracht.
Uns gefallen diese sehr gut und auch optisch machen Sie sehr viel her.
Coming soon: Unsere Sauna im Badezimmer
Nachdem wir durch die vielen Eigenleistungen bei den Außenanlagen sehr viel Geld gespart hatten, entschieden wir uns im Dezember dazu, neben dem Garderobenschrank die noch fehlende Sauna für unser Badezimmer zu bestellen.
Bereits bei der Grundrissplanung legten wir fest, mit welchem Saunabauer wir unsere Sauna bauen möchten.
Dies war wichtig, um überhaupt den benötigten Platz im Badezimmer vorsehen zu können und die technischen Voraussetzungen beim Hausbau zu schaffen.
Damals überzeugten uns bereits Qualität, Preis und die sehr guten Bewertungen eines Saunabauers aus Hessen. Uns gefiel sofort, dass die Saunen in Deutschland produziert werden und aus massiven Holz bestehen. Es gibt auch verschiedene Modelle der Saunen und Rastermaße. Für die Planung erhielten wir 2018 bereits ein Angebot und kannten daher den sehr fairen Preis.
Umso aufgeregter waren wir dann, als wir die neue Preisliste in Händen hielten. Wir rechneten schon damit, das Thema aufgrund der utopisch gestiegenen Holzpreise wieder auf Eis legen zu müssen - aber dann wurden wir doch positiv überrascht. Natürlich gab es hier eine deutliche Preissteigerung, aber diese hielt sich erstaunlicherweise im Rahmen. Deshalb entschieden wir, die Sauna noch dieses Jahr zu beauftragen, um weitere Preissteigerungen zu vermeiden.
Da wir uns bei vielen Details noch unsicher waren und es leider nur in Hessen im Werk des Saunabauers eine große Ausstellung gibt, entschieden wir uns dazu, die lange Fahrt in Kauf zu nehmen und vereinbarten einen Termin für eine Beratung und eine Werksbesichtigung.
An einem nasskalten Tag machten wir uns dann im Dezember auf den Weg nach Hessen. Nach einer langen Fahrt kamen wir beim Saunabauer an und bestaunten erst einmal die vielen Saunen in der Werksausstellung. In einem 2-stündigen Termin konfigurierten wir zusammen mit dem Eigentümer unsere Traumsauna und konnten viele noch offene Fragen klären.
Am Ende waren wir positiv überrascht, einen wirklich fairen Preis erhalten zu haben. Unsere Sauna soll über eine Ecke eine Glasfront besitzen und unser Saunaofen besitzt auch einen zusätzlichen Verdampfer. Auch bei der Inneneinrichtung entschieden wir uns für eine modernere Variante mit einer schönen Beleuchtung. Der einzige Wermutstropfen ist nun, dass wir die Sauna ohne Aufbau bestellt haben. Dies hat uns noch einmal ordentlich Geld eingespart, wodurch wir nun sogar unter unserem geplanten Budget liegen. 😀 Am Ende besichtigten wir noch die Produktion und waren überrascht, dass der Saunabauer im Jahr über 1.200 Saunen produziert.
Ende des Sommers soll unsere Sauna angeliefert werden - wir sind schon gespannt, wie gut der Aufbau klappen wird und können es kaum erwarten, bald schon in unserer eigenen Sauna sitzen zu können. 😀
Herzlich Willkommen
Schon vor vielen Jahren sahen wir in einer Musterhausausstellung einen Eingangsbereich, der uns wahnsinnig gut gefiel. Man konnte nach Betreten des Hauses durch eine große Fensterscheibe in den Garten sehen, darunter war eine Sitzbank eingebaut. Links daneben wurde in die Wand ein Bild aus Holz eingebaut, welches wir sofort bewunderten. Mit Kant- und Rundhölzern war darin in 3D ein Herz zu sehen. Sofort wussten wir: So soll unser Eingangsbereich auch einmal aussehen. Vor allem das Highlight mit dem Herz ging uns nicht mehr aus dem Kopf. Daher sahen wir bereits beim Innenausbau eine 60x60 cm große Vertiefung in der Wand für so ein Holzbild im Eingangsbereich vor, natürlich samt Beleuchtung.
Am 20. März 2021 war es dann endlich soweit: Wir bastelten bei Jörgs Papa in der Werkstatt das Bild. Susanne bereitete dazu als Vorlage eine Sperrholzplatte mit den Maßen 60x60 cm vor, auf der wir die Kanthölzer und das Herz aufmalten. Damit errechneten wir den benötigten Holzbedarf und konnten uns gleich vorstellen, wie es optisch einmal aussehen würde. Dann ging es los: Wir schnitten aus den Kanthölzern verschieden hohe Holzblöcke und Susanne setzte diese auf die Vorlage. Dann musste das Herz auf den Kanthölzern aufgezeichnet werden, damit wir die Herzform mit der Bandsäge ausschneiden konnten. Zum Schluss fehlten für das Herz noch die Rundhölzer aus Buchenholz in der Mitte. Dazu suchten wir verschieden dicke Hölzer aus und schnitten diese wieder in unterschiedliche Höhen und platzierten Sie in der Mitte des Herzes.
Wir waren gespannt, ob unsere Herzteile auch in unsere Vertiefung passen und die geschnittenen Kanthölzer und die Herzform danach auch noch zueinander passen. Am 21. März 2021 klebten wir dann im Haus mit Heißkleber die einzelnen Teile in die Vertiefung - und glücklicherweise passte alles perfekt. 💪
Am 20. März 2021 war es dann endlich soweit: Wir bastelten bei Jörgs Papa in der Werkstatt das Bild. Susanne bereitete dazu als Vorlage eine Sperrholzplatte mit den Maßen 60x60 cm vor, auf der wir die Kanthölzer und das Herz aufmalten. Damit errechneten wir den benötigten Holzbedarf und konnten uns gleich vorstellen, wie es optisch einmal aussehen würde. Dann ging es los: Wir schnitten aus den Kanthölzern verschieden hohe Holzblöcke und Susanne setzte diese auf die Vorlage. Dann musste das Herz auf den Kanthölzern aufgezeichnet werden, damit wir die Herzform mit der Bandsäge ausschneiden konnten. Zum Schluss fehlten für das Herz noch die Rundhölzer aus Buchenholz in der Mitte. Dazu suchten wir verschieden dicke Hölzer aus und schnitten diese wieder in unterschiedliche Höhen und platzierten Sie in der Mitte des Herzes.
Jetzt fehlt nur noch die Beleuchtung. Aber auch so sieht das Holzherz wunderschön aus und wir sind begeistert über dieses besondere Deko-Bild. 😀
D-I-Y Bettrückwand und Zirbenwand
In unserem Schlafzimmer wollten wir ein ganz besonderes Highlight: Eine Wand aus massiver Zirbelkiefer. Da wir große Österreich-Fans sind und wir im ganzen Haus viel Holz haben, so wollten wir im Schlafzimmer doch noch etwas ganz Besonderes: eine Zirbenwand. In vielen Hotels hatten wir so etwas schon gesehen und waren davon richtig begeistert. Nicht nur optisch macht so eine Wand extrem viel her, auch der Duft ist unglaublich angenehm. Vor allem ist das Zirbenholz auch bekannt für seine positive Wirkung auf den Körper:
Die Herzfrequenz wird reduziert, der Körper kann sich tiefer erholen, Schlafstörungen werden vorgebeugt und noch viele andere positive Wirkungen können durch das Holz erzielt werden. Bei der Treppenbemusterung (Bemusterung Treppe) mit Taglieber wurde die Wand ausgemessen und schon bald darauf erhielten wir ein Angebot, von dem wir sofort vom Stuhl fielen. Also beschlossen wir schnell, das Thema Zirbenwand doch selbst in die Hand zu nehmen.
Susanne suchte lange im Internet, da es gar nicht so einfach war, so ein Holz aus Österreich zu bekommen. Wir entschieden uns dann aber für unbehandelte massive Zirbendielen, mit denen man sonst einen Fußboden ausstattet. Dies hielt sich zum Glück auch preislich im Rahmen, denn Zirbenholz ist leider alles andere als günstig, da es sehr langsam wächst. Im Dezember bestellten wir dann das Holz und Ende Januar wurde es aus Österreich angeliefert. Am 13. Februar ging es dann endlich los: Mit einigen Latten bauten wir eine Unterkonstruktion an die Wand. Auf dieser verschraubten wir danach die Nut und Feder-Bretter.
Für unser Schlafzimmer wollten wir außerdem eine farbige Bettrückwand aus Stoffen, da wir für unser Wasserbett kein Bettgestell haben und auch keines benötigen, wir uns aber ein optisches Highlight für das Podest hinter dem Bett wünschten. Im Internet gibt es solche Bettrückwandpaneele zu kaufen, diese waren uns dann aber zu teuer. Also lehnte sich diesmal Susanne aus dem Fenster: Das kriege ich selbst genauso gut hin 💪. Also wurden im Internet vier verschiedene Stoffe bestellt - leider kamen einige Stoffe nicht durch Jörgs strenge Endkontrolle - dabei hat doch niemand etwas gegen rosa Einhörner oder Hunde 😉. Nach einer einvernehmlichen Stoffauswahl wurde wie bei der Sitzbankauflage (D-I-Y Sitzbank) Polstervlies, Schaumstoff und eine MDF-Platte für jedes Paneel benötigt und auf dieselbe Weise zusammengebaut. So entstanden 8 wunderschöne Paneele, die unser Schlafzimmer aufpeppen sollen. Diese waren bereits im Sommer 2020 fertig und mussten noch lange Zeit im Umzugskarton ausharren. Im Januar begann Jörg dann damit, 16 Löcher in die Wand zu bohren, damit später an einer Aufhängung jedes Paneel eingehängt werden kann.
An jedem Paneel mussten dann noch zwei Aufhängungen befestigt werden, damit diese in die Wandaufhängung eingehängt werden können. Hier mussten wir sehr genau arbeiten, damit die einzelnen Paneele später alle zusammenpassen und auf gleicher Höhe sind.
Jetzt fehlt nur noch die LED-Beleuchtung und die Auflage für das Podest. Wir sind trotzdem schon überglücklich, wie schön unser Schlafzimmer geworden ist.
D-I-Y Sitzbank
Im Windfang hatten wir eine Sitzbank aus massiver Eiche vorgesehen, welche wir nach Maß selber bauen wollten. Bei der Bemusterung der Fensterbänke hatte uns unser Bauleiter auf die Idee gebracht, die benötigte Fensterbank aus Eiche als Sitzbank zu verwenden. So sparen wir uns den Bau einer ganzen Sitzbank, die viel Zeit und auch für das Material einiges an Geld gekostet hätte. Also bestellten wir die Fensterbank bei Taglieber in der entsprechenden Breite für die Nische und bauten diese zusammen mit den anderen Fensterbänken ein (Einbau der Fensterbänke). Um die Sitzbank nutzen zu können, fehlten aber noch Füße, damit die Sitzbank später auch stabil genug ist.
Am 21. November hatten wir dann endlich Zeit, dieses Thema anzugehen. Damit die Sitzbank noch massiver aussieht und zur besseren Stabilität haben wir ein Eichenkantholz unter die Fensterbank gebaut.
Im Anschluss befestigten wir 3 Füße am bereits angebrachten Holz.
Und so ist die Sitzbank nicht länger nur Deko, sondern man kann sich auch endlich darauf setzen. Optisch sind wir richtig zufrieden, wie toll es jetzt mit der fertigen Sitzbank aussieht. Den Bereich unter der Sitzbank nutzen wir als Schuhablage, damit diese nicht im Weg stehen.
Vor allem, wenn der hintere Gartenbereich nächstes Jahr angelegt sein wird, soll man durch das Fenster hinter der Sitzbank einen wunderschönen Blick in den Garten haben. Susanne plant bereits ein schattenverträgliches Beet mit Ziergräsern, Hortensien, Prachtspieren. In der Mitte soll ein immergrünen Kugelbaum das optische Highlight sein.
Die benötigten Sitzbankauflagen erstellte Susanne bereits im Juli vor dem Einzug. Angelehnt an den grauen Stoff der Esszimmermöbel bestellte Sie einen passenden Stoff im Internet, ebenso 3 Schaumstoffe in der entsprechenden Größe, Polstervlies und MDF-Platten. Nachdem der Stoff mit jeweils 5 cm an jeder Seite größer zugeschnitten wurde, begann die eigentliche Polsterarbeit: Der Stoff wurde auf den Boden gelegt, damit keine Falten entstehen. Darauf kam dann das genau so große Polstervlies, der exakt nach Maß zugeschnittene Schaumstoff und zum Schluss die MDF-Platte. Der Stoff und das Polstervlies wurden nun um den Schaumstoff und die MDF-Platte straff gefaltet und festgetackert. So entstanden drei tolle Sitzbankauflagen für den Windfang.
Zwei Kissen wurden kurzerhand in einem schwedischen Möbelhaus gekauft und nun ist Sie endlich fertig: Unsere Do-it-yourself-Sitzbank
Unser fehlendes Treppengeländer ist endlich da
Nachdem wir uns schon fast daran gewöhnt hatten, eine Treppe ohne Geländer im Haus zu haben, warteten wir dennoch auf das Treppengeländer, welches wir am 02. Juni bemustert hatten (Bemusterung Treppe) und im Anschluss durch Taglieber bei einem Stahlbauer bestellt hatten. Auch wenn das Nachtragsangebot für das Treppengeländer nicht eingeplant war und eigentlich recht teuer war, entschieden wir uns dennoch für das gewünschte Geländer. Wir waren gespannt, ob sich die Mehrkosten für ein solches Geländer wirklich lohnen würden und ob wir am Ende auch zufrieden sein würden. Schließlich hatten wir noch das Bild unserer Traumtreppe im Kopf. Am 21. September kam dann das bereits komplett fertig montierte Geländer bei uns am Haus an. Es wurde durch die große Hebeschiebetüre im Esszimmer in das Haus getragen und auf die Treppe montiert. Das Geländer wurde in einem von uns ausgewählten hellen Grauton gestrichen und ist mit einem Handlauf aus Massivholz versehen. Wir sind nun absolut begeistert, wie toll das Treppengeländer aussieht und wie perfekt es zur Treppe passt. Die Mehrkosten haben sich in jedem Fall gelohnt und wir sind nun überglücklich, dass wir unsere Traumtreppe im Haus haben.
Nebeneingang Garage
Damit zwischen unserem Haus und der Garage die vorgeschriebenen bayrischen Brandschutzbestimmungen eingehalten werden, mussten wir vor dem Einbau der Brandschutztüre einiges an Vorarbeit leisten, denn bei einer ans Haus angrenzenden Garage muss die Wand z.B. doppelseitig mit Gipskarton beplankt werden. Bisher hatten wir nur die Wand im Haus beplankt und die schicke Bautüre zierte weiterhin unser Haus. Nach dem Beplanken war wieder mehrfaches Spachteln und Schleifen angesagt, was Jörg und sein Papa ganz routiniert erledigten. Danach konnten wir die Wand grundieren und zwei mal Streichen. Dasselbe führten wir auch für den Abstellraum in der Garage durch. Damit auch hier die Türe in den Raum eingebaut werden konnte, musste bereits der Gipskarton angebracht und zwei mal gestrichen werden. Unsere Garage ist bis auf die Wand zum Haus noch nicht mit Gips beplankt, was wir irgendwann nachholen werden.
Auch fehlte zwischen Haus und Garage noch eine Stufe, für die wir bereits am 20.06. YTONG-Blöcke mit der Säge zuschnitten und diese einmauerten. Danach wurde mit Zement und Wasserwaage die Höhe an die bereits vorhandenen Fliesen im Windfang angeglichen.
Der Fliesenleger war danach noch einmal vor Ort und flieste diese Stufe am 07.07. wenige Tage vor unserem Einzug.
Da wir an der Garagenwand vom Haus auch noch ein Ausgussbecken eingebaut haben, flieste Jörgs Papa am 27.06. den kleinen Wandbereich, damit die Wand später vor Spritzwasser geschützt ist.
Am 01. Juli kam dann der Sanitärler noch einmal zur Endabnahme und brachte dort das Ausgussbecken an.
Knapp 3 Wochen nach unserem Einzug am 31. Juli war es dann endlich soweit, die gelieferte T30 Brandschutztüre konnte mit Jörgs Onkel eingebaut werden, ebenso die Türe zum Abstellraum in der Garage. Da die Brandschutztüre sehr schwer und unhandlich war, dauerte der Einbau beider Türen fast 5 Stunden. Jetzt ist es aber endlich geschafft. Nachdem am 22. August auch noch der Fliesensockel durch Jörgs Papa gesetzt wurde, ist dieser Punkt endlich erledigt. 😀
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