Aufbau Hauswirtschaftsraumküche (Teil 1)

Am 08. Februar war es endlich soweit, mit zwei Hängerladungen holten wir die Einzelteile unserer Hauswirtschaftsraumküche beim Küchenbauer ab. Nachdem alles in das Obergeschoss getragen wurde ging es ans Auspacken. Leider stellten wir beim Aufbau fest, dass ein Küchenunterschrank beschädigt ist und wir mussten diesen reklamieren. Er sollte aber zum Glück bereits in 1,5 Wochen neu geliefert werden. Nach und nach stellten wir die ersten Schränke an den richtigen Platz und verschraubten diese miteinander. 


Ein weiteres Problem war dann aber der Taster für den Lichtschalter sowie eine Steckdose an der Tür in den Raum. Ursprünglich hatten wir aus diesem Grund die beiden hohen Küchenschränke mit einer Tiefe von 50 cm geplant, damit noch genügend Platz vorhanden bleibt und die Schränke den Taster und die Steckdose nicht überdecken. Da diese Sonderanfertigung aber mehrere 100 Euro gekostet hätte entschieden wir uns dazu auf das Standardmaß von 60 cm zu gehen. Das bedeutete nun aber, dass wir den Taster und die Steckdose versetzen und die vorhanden Löcher zuspachteln mussten. Diese Arbeit erledigten wir in den Folgetagen.

Wir bestellten auch gleich noch eine Granitspüle, welche eine Woche später geliefert wurde. Hier wollten wir erst den Schrank und die exakte Breite der Arbeitsplatte ausmessen, damit wir die Spüle in der richtigen Größe bestellen konnten. Susanne war eine Spüle mit Abtropffläche wichtig, was sich aber als sehr schwierig erwies. Problem ist dass der Schrank links von der Spüle nur noch 40 cm tief ist und für die Spüle somit nur der Platz des Unterschranks mit 60x60 cm bleibt. Laut unserem Küchenbauer ein schwieriges und kostspieliges Thema, vor allem da wir auch kein Loch für einen Wasserhahn benötigen, denn unser Wasseranschluss befindet sich bereits in der Wand. Susanne fand aber im Internet einen Spülenhersteller aus Polen mit einem riesigen Onlineshop, der sehr viele Granitspülen mit mehreren vorgefrästen Löchern anbietet, wodurch man sehr flexibel Wasserhahn, Seifenspender oder einen Drehknopf für den Ablauf integrieren kann. Die Spülen gab es auch in sehr kleinen Ausführungen und Susanne fand tatsächlich eine passende Spüle mit einer kleinen Abtropffläche.

Am 15. Februar konnten wir dann endlich alle Schränke an der rechten Wand ausrichten und miteinander verschrauben. 


Besonders knifflig war die Abschlussleiste zur Wand und der Ausschnitt für die Spüle aus der Arbeitsplatte. Zum Glück klappte alles und wir konnten sogar noch die beiden Hochschränke an die Wand schrauben. So langsam nimmt der Hauswirtschaftsraum Gestalt an und uns gefällt die Küche richtig gut. Nachdem der reklamierte Unterschrank nachgeliefert wurde konnten wir am 22. Februar auch noch die Arbeitsplatte verschrauben. 


Eine weitere Herausforderung war das Herausbrechen der vorgefrästen Löcher in der Granitspüle für einen Seifenspender und den Drehknopf für den Ablauf. Aber zum Glück klappte alles wie geplant und wir konnten auch gleich noch den Seifenspender anbringen. 


 Da im März das Wetter draußen richtig schön war ruhte das Thema Hauswirtschaftsraumküche dann einige Zeit. Der Anschluss des Siphons war dann leider auch nicht so einfach wie gedacht und Jörg musste 2x weitere Anschlussteile bestellen, damit alles angeschlossen werden konnte und nun auch dicht ist. Ein weiteres schwieriges Thema war der Tausch der Küchenarmatur. Die bereits vorhandene Einhebelarmatur wollten wir austauschen, da diese zwei Drehknöpfe für Warm- und Kaltwasser hat. Mit nassen Händen kann man diese nicht gut drehen und es war auch sehr umständlich, die richtige Temperatur für das Wasser zu finden. Da für die Rückwand ohnehin der Wasserhahn abgebaut werden musste nutzen wir gleich die Gelegenheit und bauten einen neuen Wasserhahn ein. 

Dank der Hilfe von Jörgs Papa schafften wir es am 19. Juli dann endlich, die Küchenrückwand anzubringen und den neuen Wasserhahn anzuschließen. Jörg schnitt dann noch den Sockel passgenau zu und baute Steckdose und Taster wieder ein. Und nun ist der erste Teil unserer Hauswirtschaftsraumküche endlich fertig!


Damit wir die leeren Flächen im Raum optimal nutzen können bestellten wir bereits im Winter 3 Wäscheständer, die wir an die Wand schraubten und nun bei Bedarf herunterklappen können. Somit haben wir neben den 2 Wäscheständern im Raum genügend Fläche für bis zu drei große Wäscheladungen auf einmal. 


Den Hochschrank für Waschmaschine und Trockner wollen wir noch bauen und uns dafür die passenden Einzelteile von unserem Küchenbauer bestellen. Wir sind super glücklich wie schön die Waschküche schon jetzt ist und sind sehr froh, dass wir den vorderen Bereich doch mit 60 cm geplant haben, da der Platz dennoch gut ausreicht und wir so mehr Stauraum zur Verfügung haben.
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