Erster Spatenstich auf unserem Grundstück

Am 18. Oktober war es endlich soweit - der offizielle erste Spatenstich ist auf unserem Grundstück erfolgt. Der Erdbauer hat die Erde für die Bodenplatte abgetragen, damit der Maurer diese in den nächsten Wochen erstellen kann. Auch die 7.000l Zisterne wurde bereits in die Hofeinfahrt eingesetzt.

Dies ist nun die erste Bautätigkeit, die man auf unserem Grundstück sehen kann:



Wir haben nun auch den Bauzeitenplan von Taglieber erhalten. Darin ist genau aufgelistet, wer wann und wie lange welche Tätigkeit auszuführen hat. Der Einzugstermin, der sich aus dem Bauzeitenplan ergibt, liegt aktuell bei Ende Juni 2020.

Es gab auch noch eine weitere gute Nachricht aus der letzten Woche: Der bereits vor 4 Wochen beantragte Baustrom wurde genehmigt und ein Mitarbeiter der Stromgesellschaft war vor Ort, um unseren Baustromkasten anzuschließen. Baustrom war ein schwieriges Thema, da wir von allen Seiten gehört hatten, dass dies oft mehrere Wochen dauert, man ständig nachhalten und neue Dokumente weiterleiten muss. Im schlimmsten Fall muss man erstmal mit einem Stromaggregat auskommen, bis endlich Baustrom verfügbar ist. Glücklicherweise ist dies nun aber rechtzeitig abgeschlossen. Parallel dazu läuft die Beantragung des Hausanschlusses für den Strom, was aber wohl noch längere Zeit dauern wird.

Einen bitteren Wermutstropfen gibt es aber leider auch: Am Montag gibt es erst mal einen Baustopp auf unserem Grundstück, da die Erschließungsfirma vor unserem Grundstück den Gehweg pflastern wird und wir keine andere Zufahrtsmöglichkeit haben. Wir hoffen, dass es am Dienstag wieder weitergehen kann.

Start auf unserem Grundstück

In der Zwischenzeit ist einiges passiert: Wir haben endlich unseren Straßennamen und unsere Hausnummer erhalten und auch die Erschließung ging weiter. So haben wir nun die fehlenden Randsteine des Fußwegs, der im Süden an unser Grundstück angrenzt. Jetzt kann man endlich richtig sehen, wie groß unser Grundstück ist. 😀

Nachdem wir die Werkplanung abgeschlossen haben, geht es nun endlich auf unserem Grundstück los: Heute fand bereits das Gespräch mit dem Maurer und dem Erdbauer auf unserem Grundstück statt. Nach der gemeinsamen Sichtung der Pläne und finalen Besprechung über die Ausführung wurde für unsere Bodenplatte (Haus/Windfang/Garage) abgesteckt. Da auch gleich für die Schotterung der Terrasse mit abgesteckt wurde, sieht unser Grundstück nun viel zu klein aus. 😥

Nächste Woche wird der Erdbauer beginnen, Erde abzutragen und den Unterbau für die Bodenplatte bauen, damit in der darauffolgenden Woche der Maurer mit der Bodenplatte beginnen kann.

Die weitere Planung steht jetzt auch definitiv fest: Taglieber hat uns für KW47 fest eingeplant. In dieser Woche wird unser Haus also endlich aufgestellt. Bereits Anfang November wird unser Haus im Werk produziert und wir werden dann vor Ort die Dachbalken und Bretter für die Dachvorsprünge streichen. Da wir nun die Tage zählen, bis es endlich los geht gibt es nun auf unserem Blog einen Countdown. 😁



Stand Erschließung

Es gab Zeiten, da dachten wir schon, wir könnten mit der Erschließungsdauer die Bauzeit des Berliner Flughafens toppen. Aber nun ist es tatsächlich vollbracht - die Erschließung ist soweit fertiggestellt, dass mit der Bebauung begonnen werden kann – nach gut 12 Monaten kaum zu glauben.
So haben wir nun endlich auch die letzten beiden Grenzmarkierungen unseres Grundstückes, nachdem die Randsteine fertiggestellt und das Vermessungsamt ein letztes Mal vor Ort war.
Aber naja, fertig ist noch lange nicht alles. Das Baugebiet wurde zur Bebauung freigeben, aber die Gehwege müssen noch gepflastert werden und auch die Fußwege fehlen. Für den Fußweg, der im Süden an unser Grundstück angrenzt, wurden bisher nur 2 Randsteine gesetzt, nämlich genau die, die für das Vermessungsamt für unser Grundstück notwendig waren.

Nun kann man sich aber endlich vorstellen, wie einmal alles aussehen wird und trotz dem Drama mit der Erschließung wissen wir jetzt sicher:
Wir sind richtig froh, dass wir hier einmal wohnen werden.

Hier ein paar Impressionen des Baugebietes:




Finale Werkplanbesprechung

In den letzten Wochen bereitete Taglieber alles für die finale Werkplanung vor. Ziel war es, die Werkpläne für unser Haus fertig zu stellen, mit denen unser Haus gefertigt werden kann.
Dazu musste alles was benötigt wird errechnet und eingeplant werden. Neben den technischen Ausführungen wurde auch die Statik und die Höhen berechnet. Und so erhielten wir im Vorfeld etliche Anrufe, bei denen wir bereits über Dachüberstände, Firstpfetten, Dachziegel und Entwässerung gesprochen hatten.

Am Tag vor dem Termin erhielten wir die fertigen Pläne zur Prüfung. Und so verbrachten wir den Abend 3 Stunden über unseren Werkplänen und prüften noch einmal jedes Detail der
Fenstergrößen, Brüstungshöhen, Jalousien, Dachüberständen, Raumgrößen, Außenansichten, Schnittzeichnungen, etc. In diesen Plänen waren im Vergleich zu den Architektenplänen alle Maße nochmal detaillierter eingezeichnet.


Am 26. September war es dann endlich soweit: Wir trafen uns mit unserem Bauleiter in Oettingen zur finalen Werkplanbesprechung. In den nächsten 4 Stunden wurde jedes Detail für die technische Ausführung besprochen, damit noch am selben Tag die Fenster bestellt werden konnten. Dies war ein wichtiger Schritt, da die Fenster eine lange Lieferzeit haben und wir den Termin wegen den Verzögerungen bei der Erschließung nicht eher durchführen konnten.

Als erstes wurde die Bodenplatte besprochen. Dafür wurde das Höhenaufmaß und das Bodengutachten analysiert.
Das Bodengutachten hatten wir bereits im Januar beauftragt. Durchgeführt wurde dies bereits im März, als von der Erschließung auf unseren Grundstück noch lange nichts zu sehen war:


Da unsere Zufahrtsstraße 60-80 cm höher als unser Grundstück liegt, werden wir einiges aufschütten müssen. Für die Bodenplatte muss dafür aber wiederum nicht so viel abgetragen werden, da uns hier der massive Boden entgegenkommt. Ab 100 cm ist unser Boden nämlich so massiv, dass hier nichts mehr geht. Gott sei Dank bauen wir ohne Keller…

Der Technikraum wurde ebenfalls besprochen, damit alle benötigten Geräte untergebracht werden können. Es wurde auch besprochen, wie die Hausanschlüsse ins Haus verlegt werden müssen und eine Baubeginnsanzeige wurde für das Landratsamt vorbereitet.

Im Termin wurde in 3D jedes einzelne Zimmer angesehen und noch einmal einiges angepasst. Denn schnell wurde klar: In 3D sieht vieles doch anders aus als auf den Plänen. So haben wir einige Türen versetzt, da diese viel zu eng an einer Wand platziert waren.

Auch stellte sich auch heraus, dass einiges wie geplant technisch nicht so einfach umgesetzt werden kann:
Deshalb wird unser Zwerchgiebel und unsere Eckverglasung im Wohnzimmer nicht nur aus Glas bestehen, sondern einer Pfosten-Riegel-Konstruktion. Dadurch benötigen wir keine Stützpfeiler innen, die Fenster werden dafür aber nicht komplett bis zum Rand reichen. Dafür haben wir beim Zwerchgiebel einige Streben der Fenster entfernt, um diese optisch zu vergrößern.

Auch das Fenster an der Seite der Doppelgarage erwies sich als problematisch: Da im oberen Bereich des Fensters die Schiene für das Rolltor verläuft, wird man diese durch das Fenster sehen können. Geplant ist daher, diese Scheibe zu satinieren, wenn es uns stört.

Da wir den KfW 40 Plus-Standard erreichen wollen, wird unser Spitzboden durch die gute Dämmung des Dachs auch nicht so groß ausfallen, wie wir erhofft hatten. An der höchsten Stelle bei der Firstpfette wird die Höhe leider nur 1,36 cm betragen. Aber da wir diesen Raum nur als Lagermöglichkeit nutzen werden, wird es ausreichen.
Um der Optik im Flur nicht zu schaden, haben wir die Einschubtreppe ins Ankleidezimmer verlegt. Darüber hinaus wurde uns auch nahegelegt, nicht wie geplant die Dämmung des Spitzbodens in Eigenleistung durchzuführen, da es einfach zeitlich zu lange dauern wird und es durch die geringe Deckenhöhe zu aufwendig sein wird.

Schwierig wurde es dann auch beim Auswählen der Putzfassade. Hier standen unzählige Weiß-Töne zur Auswahl, die alle fast gleich aussahen. Die Holzfassade und die Farbe der Holzbalkendecke konnten wir ebenfalls noch nicht final festlegen, wir werden dazu einige Muster erhalten.
Einfach fiel uns hingegen das Festlegen der Farbe für die Dachüberstände und der Farbe für die Dachziegel.

Alles in allem war es ein sehr interessanter Termin. Jetzt können wir uns unser Haus noch besser vorstellen und sind schon gespannt, wie alles einmal aussehen wird.
Die Werkpläne selbst müssen noch einmal final überarbeitet werden, da sich nun doch einige Kleinigkeiten geändert haben.

Freistellung Baugenehmigung liegt vor - Wir dürfen unser Traumhaus bauen

Nachdem der zuständige Bearbeiter bei unserer Gemeinde nicht im Haus war, wurde unser Bauantrag im Freistellungsverfahren erst in KW38 bearbeitet und geprüft (Warten und Daumen drücken: Bauantrag ist raus). Es stellte sich aber heraus, dass eine Bearbeitung früher nicht möglich gewesen wäre. Denn um den Bauantrag im Freistellungsverfahren einreichen zu können, muss das Grundstück offiziell bebaubar sein. Da die Straßen erst in KW38 und 39 asphaltiert werden, erwies sich dies als frühester Zeitpunkt für die Prüfung und Bearbeitung.

Und so erhielten wir endlich letzten Freitag kurz vor dem Wochenende den langersehnten Anruf der Gemeinde (genau am letzten Tag vor dem Fristende von 4 Wochen 😀):
Unser Bauantrag wurde bearbeitet und es ist kein Genehmigungsverfahren notwendig!

Das bedeutet, dass wir unser Traumhaus nun so bauen dürfen und auch offiziell direkt loslegen können.
In der Zwischenzeit ist auch endlich das Höhenaufmaß erfolgt und an Taglieber übergeben worden, um alles für die Werkplanung fertigzustellen.

Der letzte große Schritt ist nun die finale Werkplanung in KW39, damit im Oktober die Maurerarbeiten für die Bodenplatte beginnen können.
Jetzt müssen wir nur noch hoffen, dass die Straßen auch wirklich bis Ende September asphaltiert sind und wir rechtzeitig den bereits beantragten Baustrom erhalten.
Dann steht unserem Stelltermin Mitte November endlich nichts mehr im Wege. 😀


Das Randstein-Drama

Nachdem Mitte August endlich die Randsteine der Straße bei unserem Grundstück vorhanden waren und bereits für die Gehwege abgesteckt war, konnten wir endlich wieder zuversichtlich sein (Ein Hoffnungsschimmer am Horizont). Denn kurz darauf wurden die Randsteine für den Gehweg bereitgelegt, es konnte also nicht mehr lange dauern. Dachten wir...

Dann gingen aber wieder ein paar Wochen ins Land, die Randsteine am Gehweg wurden einfach nicht gesetzt. Immer wieder waren wir in Kontakt mit der Firma für das Höhenaufmaß und mussten diese seit Ende Juli vertrösten und versicherten jede Woche, dass das Höhenaufmaß bald erfolgen könne, sobald die Randsteine des Gehwegs gesetzt sind.
Es dauerte tatsächlich weitere 4 Wochen, bis es weiterging. Wir erfuhren letzte Woche endlich, was das Problem war: Die Erschließungsfirma wurde mehrfach von einem Subunternehmen versetzt, welcher die Randsteine setzen sollte.
In dieser Woche sollte es endlich weitergehen, wir rechneten fest damit, nun endlich Mitte der Woche das Höhenaufmaß durchführen zu können, da bei uns bereits die Randsteine bereitgelegt waren.

Jeden Tag prüften wir den Status... Aber natürlich wurden wir wieder enttäuscht. Denn anstatt unsere Randsteine für den Gehweg zu setzen, wurde ein Teil der inneren Randsteine der Straße wieder entfernt. Und so standen wir mit weniger Randsteinen da als 4 Wochen zuvor - und das 2,5 Wochen vor dem geplanten Ende der Erschließung. Die Randsteine wurden in der Eile scheinbar nicht ordentlich gesetzt und waren viel zu krumm. Und da bereits in den nächsten beiden Wochen asphaltiert werden sollte, kümmerte sich das Subunternehmen natürlich nur um die Straße – die Gehwege waren erst mal nebensächlich. Wir sahen daher schon wieder eine Woche ins Land ziehen, ohne dass wir unsere heiß ersehnten Randsteine erhielten.



Um unseren Stelltermin einhalten zu können, starteten wir in der Zwischenzeit mit Taglieber in die Werkplanung. Alles lief nach dem Zeitplan – auch der Bauantrag im Freistellungsverfahren wurde rechtzeitig eingereicht (Warten und Daumen drücken: Bauantrag ist raus) und die Fenster vorbestellt.
Taglieber benötigt aber dringend bis Ende nächster Woche das Höhenaufmaß für die abschließende Werkplanung, damit auch die Fenster final bestellt werden können.

Auch ein Anruf bei der Firma für das Höhenaufmaß brachte nur Enttäuschung: Wir fragten nach, ob die Randsteine der Straße nicht ausreichen würden, um das Höhenaufmaß durchzuführen. Aber da der Gehweg direkt an unsere Einfahrt angrenzt und wir für die Entwässerung ein 2%iges Gefälle benötigen, sind die Randsteine des Gehwegs unumgänglich für das Höhenaufmaß.

Die Zeit lief uns also davon. Dass die Erschließung Ende September fertig wird, erschien uns inzwischen unmöglich. Wir hatten sogar Angst, dass bis Ende Oktober noch nicht einmal die Erschließung soweit sein würde.

Am Freitag fuhren wir dann wieder, wie jeden Tag dieser Woche zu unserem Grundstück, überzeugt davon, dass bei uns noch keine Randsteine des Gehweges gesetzt sein würden.
Dann hatten wir aber tatsächlich einmal Glück: Denn endlich wurden die Randsteine für unseren Gehweg gesetzt, nachdem die Randsteine für die Straße abgeschlossen waren. Und so konnten wir überglücklich die Info an Taglieber und die Firma für das Höhenaufmaß weitergeben, dass nächste Woche "just in time" das Höhenaufmaß erfolgen kann. Uns fiel ein riesen Stein vom Herzen, denn jetzt haben wir nur noch eine Hürde für unseren Stelltermin: Bis KW39 muss die Freistellung des Bauantrages vorliegen, damit ab KW40 die Maurerarbeiten beginnen können.



Warten und Daumen drücken: Bauantrag ist raus

Bereits vor einiger Zeit entschieden wir uns zusammen mit unserer Architektin, den Bauantrag vorzubereiten und nicht mehr darauf zu warten, dass unser Grundstück nach der Vermessung in das Liegenschaftskataster eingetragen wurde.
Dies wird nämlich noch einige Wochen dauern und wir benötigen für die weiteren Schritte unseres Hauses genügend Vorlauf.

Unsere Architektin bereitete alles vor und so machten wir uns an einem sonnigen Donnerstag Abend im August auf den Weg zu unserer Architektin, um alle Unterlagen für den Bauantrag abzuholen und kurz zu besprechen. Gleich am nächsten Tag wollten wir den Bauantrag bei der Gemeinde einreichen - es fehlten aber noch die Unterschriften der Nachbarn...
Denn obwohl unser Bauantrag im Freistellungsverfahren eingereicht wird, wollte die Gemeinde die Unterschriften der Nachbarn auf dem Bauantrag. Dann hieß es erst mal: irgendwie Telefonnummern rausbekommen und versuchen, die Nachbarn in der Haupturlaubszeit zu erreichen. Uns erschien es schier unmöglich. Aber mit viel Glück hatten wir bereits am nächsten Abend die Unterschriften unserer drei zukünftigen Nachbarn. 😀
Und so konnte am Montag morgen der Bauantrag bei der Gemeinde abgegeben werden.

Da wir uns komplett an den vorhandenen Bebauungsplan halten, konnten wir unseren Bauantrag im Freistellungsverfahren einreichen. Die Gemeinde hat nun einen Monat Zeit um zu erklären, dass ein Genehmigungsverfahren durchgeführt werden soll, falls nicht, darf mit den Bauarbeiten begonnen werden.
Jetzt heißt es also warten und Daumen drücken, damit wir hoffentlich bereits vor Ablauf der vier Wochen positives Feedback aus der Gemeinde erhalten und wir unser Traumhaus so bauen können.

In der Zwischenzeit werden wir mit Taglieber die Werkplanung weiter voranbringen und Anfang September soll das Höhenaufmaß unseres Grundstücks durchgeführt werden.


Ein Hoffnungsschimmer am Horizont

In den letzten 3 Wochen haben wir vergeblich darauf gewartet, dass die Randsteine für die Gehwege und Straße bei unserem Grundstück gesetzt werden.
Schließlich wurde für die Randsteine bereits vor einigen Wochen alles abgesteckt und auch das Material ist auf der Baustelle vorhanden.
Mit jeder verstrichenen Woche war klar: wenn es nicht bald weitergeht, können wir auch den geplanten Stelltermin für November abschreiben.
Denn langsam wurde die zugesicherte Fertigstellung der Erschließung für September fraglich.

Auch ein Anruf bei der Stadt brachte nur Verwirrung. Denn wir erhielten die Information, dass nächste Woche das Vermessungsamt kommen wird, und alle Bauplätze vermessen werden. Wie das gehen soll, wenn noch gar keine Randsteine da sind, wusste die Stadt auch nicht so recht, und diese
in einer Woche zu setzen war schier utopisch. Also machte sich erst einmal Verzweiflung breit. Denn die erste der beiden Erschließungsstraßen weiter unten im Baugebiet ist schon so gut wie fertig, hier steht einer Vermessung nichts im Weg.
Und so waren wir sicher, dass das Vermessungsamt nur diesen Bereich vermessen wird und wir mit unserer Planung wieder nicht weitermachen können.

Nachdem wir bei den letzten Malen in Hinblick auf die Randsteine jedes Mal enttäuscht wurden und gefühlt gar nichts voran ging, fuhren wir am Freitag Abend etwas geknickt zu unserem künftigen Wohnort. Wir waren nicht überrascht, als wir im unteren Bereich der Erschließung schon von weitem die orange markierten Grenzsteine sahen.

Wir gingen davon aus, dass im besten Fall bei uns die Randsteine für die Straße gesetzt sein würden und für die Gehwege soweit abgesteckt wurde, dass in den nächsten Wochen auch dort vermessen werden kann.

Tatsächlich ist in dieser Woche aber noch viel mehr passiert: Denn neben den gesetzten Randsteinen für die Straße und den abgesteckten Randsteinen für die Gehwege konnten auch bei unserem Grundstück die Grenzsteine durch das Vermessungsamt gesetzt werden.
Jetzt müssen wir nur noch hoffen, dass es zu keiner großen Abweichung der Grundstücksgröße kommt. 😊




Die Hoffnung stirbt zuletzt - Fertigstellung Erschließung und Stelltermin

In den letzten Wochen ist es leider ruhig geworden um das Thema Hausbau. Nach der Werkplanvorbesprechung benötigen wir als nächsten Schritt das Höhenaufmaß, um den Bauantrag stellen zu können.
Erst danach können wir die Werkplanung abschließen. Nachdem nun aber die Erschließung nicht wie geplant im Juni fertig geworden ist, sondern wohl erst im September fertig sein wird, mussten wir mit unserer Hausbaufirma bereits vor einiger Zeit reagieren.
Somit haben wir nun leider die Gewissheit, dass unser Haus wie bereits vermutet im September nicht gestellt werden wird. Unser neuer Stelltermin wurde daher bereits im Juni auf November geschoben und wir hoffen, dass wir diesen Termin schaffen werden. Denn wir möchten dieses Jahr unbedingt den angesparten Jahresurlaub für den Innenausbau verwenden und ein Stelltermin in 2020 würde auch bedeuten, dass wir viel Bereitstellungszinsen bezahlen müssten.

Mittlerweile werden die Randsteine für unsere Straße gesetzt, daher hoffen wir, bereits mit den Randsteinen das benötigte Höhenaufmaß ohne vorherige Vermessung durchführen zu können, damit wir den Bauantrag in den nächsten Wochen einreichen können.

Wir nutzen aktuell die Zeit, um die Elektroplanung voranzubringen, aber auch dieses Thema erweist sich als schwierig, da der geplante Elektriker nur sehr schwer zu erreichen ist.

Es gibt aber auch etwas positives zu berichten: Langsam beginnen die Planungen für den nächsten Erschließungsabschnitt. Nachdem wir bis jetzt davon überzeugt waren, dass im nächsten Bauabschnitt der Bauplatz vor uns im Süden verkauft werden wird, hat sich nun herausgestellt, dass dieser gar noch nicht vorgesehen ist und die Erschließung anders weitergehen wird.
Somit wird es also noch ein paar Jahre dauern, bis im Süden nach dem Fußweg ein Haus vor uns stehen wird.


Smart Home - Ja oder Ja?

Die Frage, ob wir smart bauen, war schnell mit einem klaren JA beantwortet.
Der ein oder andere denkt jetzt vermutlich - War ja klar, dass ein Haushalt mit einem Informatiker wieder solche Spielereien benötigt...

Mag sein, dass manches ein bisschen Spielerei ist, aber wir glauben, dass es in wenigen Jahren keine neuen Häuser ohne intelligente Gebäudetechnik mehr geben wird. An einigen Stellen hört man auch die Aussage: "Wer heute nicht smart baut, der errichtet einen Altbau".

Ein Smart Home bedeutet nicht eine einzelne Lampe über eine Smartphone App ein- oder ausschalten zu können oder deren Farbe zu ändern.
Oder ein Heizungsventil wieder mit einer anderen App zu steuern wie man es zur Zeit oft in irgendwelchen Discounter Prospekten sieht.

Ein richtiges Smart Home vernetzt verschiedenste Gewerke miteinander (Beleuchtung, Steckdosen, Jalousien, Rolladen, Heizung, Wetterstation, Lüftungsanlage, …) und führt die meisten Aufgaben unbemerkt im Hintergrund aus, ohne das wir manuell eingreifen müssen.
Einfach gesagt soll unser Smart Home uns zukünftig in unserem Alltag unterstützen und lästige Routineaufgaben abnehmen, um den Wohnkomfort zu steigern. Darüber hinaus soll es gerade im Alter natürlich auch ein paar Dinge einfacher machen.
Z.B. möchten wir nicht jeden Tag mehrfach durchs Haus laufen und jede Jalousie oder jeden Rollo per Hand schließen. Dies ist nicht nur morgens und abends nervig, sondern gerade auch im Sommer. Wir wollen nicht morgens bevor wir aus dem Haus gehen, erst mal das Wetter prüfen müssen, damit wir eventuell die Jalousien im Haus herunterfahren, damit es nicht zu warm im Haus wird, bis wir wieder nach Hause kommen.
Auch möchten wir beim verlassen des Haus auf einen Blick sehen können, ob alle Fenster geschlossen sind. Damit lässt sich auch eine einfache Alarmanlage perfekt umsetzen.
Das ganze wird uns dann auch helfen, Energie zu sparen. Im Sommer soll das Haus intelligent beschattet werden und im Winter soll die Sonnenenergie zum Heizen verwendet werden.

Auch wichtig war es uns, dass wir gerade in größeren Räumen mit mehreren Fenstern und Lampen keine 10 Schalter untereinander anbringen müssen. Das sieht nicht nur blöd aus, sondern nervt auch, da es sehr unübersichtlich ist. Wir werden daher intelligente Schalter im Haus verbauen, die darüber hinaus durch Präsenzmelder optimiert werden.

Die Abläufe sollen natürlich per Konfiguration änderbar sein und sich so auch an zukünftige Anforderungen anpassen.
Denn in naher Zukunft werden auch Elektrogeräte immer mehr smart sein. Irgendwann wird sich die Waschmaschine oder der Geschirrspüler selbst einschalten, wenn die Stromkosten am geringsten sind und genau bis zur gewünschten Uhrzeit fertig sein (Smart Grid). Im Moment sind diese Geräte allerdings noch recht teuert, dass wir dies im ersten Schritt nicht umsetzten werden.
Im Garten könnte ein Bewässerungssystem integriert werden, dass dann automatisch die Pflanzen gießt, wenn es nicht regnet. Man merkt schnell, die Möglichkeiten eines Smart Homes sind unendlich.

Klar ist, dass man die grundlegende Elektroinstallation nicht so einfach in ein paar Jahren tauschen kann wie ein paar Möbel.
Deshalb ist es aus unserer Sicht unumgänglich, bei der Verkabelung keine Kompromisse einzugehen und von Anfang an smart zu planen.

Glücklicherweise wird Jörg die Programmierung größtenteils selbst durchführen, was uns enorme Kosten einsparen wird. Denn eins ist klar: Einen erheblichen Teil der Kosten für Smart Home entsteht durch die zeitintensive Programmierung.

Wir werden berichten, für welches System wir uns für unser Smart Home entschieden haben.