Es geht los - es wird gepflastert

So langsam hatten wir alle Vorbereitungen (Startschuss bei den Außenanlagen - Vorbereitung Einfahrt) für das Pflastern getroffen - allerdings fehlte noch eine Entwässerungsrinne. Diese muss am Ende unserer Einfahrt vor dem Fußweg zur Entwässerung eingebaut werden, da unser Hof später mal ein Gefälle von der Garage zum Fußweg aufweist und Oberflächenwasser nicht einfach auf die Straße laufen darf.
Die Entwässerungsrinne auszuwählen kostete Jörg sehr viel Zeit, da es sehr viele verschiedene Rinnen gibt und alle besseren sehr teuer waren. Uns war es wichtig, dass diese für kleinere Lkws befahrbar ist und das Gewicht entsprechend aushält. Am Ende bissen wir in den sauren Apfel und bestellten eine Rinne bei einem Baustoffhandel, da uns die Alternativen wie z.B. ein 3-Zeiler im Pflaster nicht gefielen.
Nachdem wir am ersten Oktoberwochenende durch den Feiertag am Samstag nichts großes machen konnten, führten wir Freitag Nachmittag nur ein paar vorbereitende Arbeiten durch.
Erst am zweiten Oktoberwochenende konnten wir am Freitag just in time die Rinne endlich im Baustoffhandel abholen und mit dem Einbau starten. Samstag Abend hatten wir die Rinne eingebaut die beiden Reihen vor und nach der Rinne gepflastert:


Fürs Pflastern mussten wir dann am 16.10.2020 noch final mit Mineralbeton auffüllen und als Pflasterbett noch Edelsplitt einbauen. Also fuhren wir gefühlt wieder hunderte Schubkarren mit Mineralbeton in den Hof und rüttelten diese fest.
Am Ende bauten wir den Edelsplitt ein und bereiteten alles für das Pflastern vor. Dies mussten wir sehr sorgfältig erledigen, damit später die Höhe der Pflastersteine passt:


Für den 17. Oktober bestellen wir zusätzlich Susannes Schwager als Unterstützung, damit wir gemeinsam die großen Pflastersteine verlegen konnten. Unser Pflaster besteht aus drei unterschiedlichen Größen und wird im wilden Verband verlegt. Nachdem wir die letzten Unebenheiten beseitigten, legten wir zuerst die lange Pflasterreihe vor der Garage auf den Edelsplitt. Von dort aus arbeiteten wir uns Richtung Haustüre und Richtung Entwässerungsrinne vor. Da für die Stufe bei der Haustür noch eine Natursteinplatte fehlt, konnten wir hier noch nicht komplett an die Haustür pflastern. Schnell gab es jedoch die ersten Probleme: Unsere Vorlage für das Verlegemuster war nicht breit genug und somit wussten wir nicht, wie das Verlegemuster bei der Breite unserer Einfahrt weitergehen würde. Wir rätselten ewig und kamen leider nicht hinter die Lösung, wie das Muster fortzuführen ist. Bei allen möglichen versuchen liefen dann die Fugen ein paar Reihen später wieder durch (was beim wilden Verband nicht gewünscht ist...). Also verlegten wir das Pflaster am Ende nach Gefühl. Wir hatten schon Angst, dass die bestellten Pflastersteine nicht aufgehen würden, da pro Steingröße eine bestimmte Menge an Pflastersteinen für das Muster vorgesehen waren. Aber am Ende klappte alles sehr gut und wir konnten das Pflaster komplett verlegen:


Am 23. und 24. Oktober starteten wir damit die Pflastersteine an den Rändern und an den Blumenbeeten sowie den Kanaldeckeln zuzuschneiden. Für die Rundschnitte an den Kanaldeckeln besorgen wird uns extra eine spezielle Kurvendiamantscheibe.
Da wir auf der Gargenrückseite ebenfalls einen kleinen Bereich Pflastern wollten, setzen wir an diesem Wochenende dort ebenfalls unsere Pflasterblöcke als Randsteine:


Am letzten Oktoberwochenende war es dann endlich soweit. Die finalen Arbeiten standen an.
Vorne schnitten wir die restlichen Steine und kehrten die Fugen mit Quarzsand aus.
Hinten bereiteten wir wieder mit Mineralbeton und Edelsplitt alles zum Pflastern vor und pflasterten auch direkt die kleine Fläche.
Abschließend rüttelten wir das Pflaster vorne und hinten endgültig fest. Und grillten wir natürlich zur Einweihung des neuen Hofes direkt:


Nun sind wir tatsächlich vor dem kalten und schlechten Wetter mit der Einfahrt fertig geworden und sind sehr glücklich, wie schön die Einfahrt geworden ist. Natürlich sind wir auch ein bisschen stolz alles selbst geschafft zu haben und richtig Dankbar für die Tatkräftige Hilfe von Jörgs Papa!
Im Frühjahr wollen wir die Pflanzflächen in der Einfahrt bepflanzen. Dafür arbeitet Susanne bereits an der Planung, welche Pflanzen und Blumen hierfür am besten geeignet sind. Richtung Terrasse wollen wir auch noch ein kleinen Fußweg pflastern, dies können wir aber erst angehen, wenn die Terrasse gemacht wird - ein neues großes Projekt für 2021. Damit wir noch ein bisschen von der Mehrwertsteuerreduzierung dieses Jahr profitieren, wollen wir noch den Gartenzaun sowie das Material für die Terrasse beschaffen, auch wenn wir die beiden Themen erst im neuen Jahr angehen werden.

Startschuss bei den Außenanlagen - Vorbereitung Einfahrt

Auch wenn im Haus noch längst nicht alles fertig ist, wollten wir dennoch mit der Einfahrt vorankommen, solange das Wetter noch mitspielt. Ziel ist es, die Einfahrt zu pflastern, damit wir pünktlich vor dem ersten Frost unsere Garage nutzen können. Natürlich entschieden wir uns auch hier alles in Eigenleistung mit tatkräftiger Unterstützung von Jörgs Papa anzugehen.
Die Einfahrt zu unserem Haus wurde für die Baustelle bereits durch unseren Maurer konkav geschottert, damit man hineinfahren konnte:


Für die geplanten Pflasterarbeiten und die Rabatten am Rand mussten wir deshalb erstmal wieder einiges an Schotter in harter Handarbeit abtragen. Damit starteten wir am 29.08. und bereits am Abend lies sich ein deutlicher Fortschritt erkennen:


Am Wochenende darauf starteten wir damit den Untergrund der äußeren Randsteine mithilfe eines ausgeliehenen Stampfers zu verdichten. Für unsere beiden Kanäle (Schmutzwasser und Regenwasser) sowie für den Zisternendeckel in der Einfahrt setzen wir Ausgleichsringe auf die vorhandenen Schächte, damit wir bei den Kanaldeckeln auf das Höhenniveau der Straße, bzw. des Pflasters kommen.
Auch kümmerten wir uns um das noch vorhandene Loch in unserer Einfahrt, welches für den Hausanschluss gegraben wurde. Dieses wurde bei der Herstellung des Hausanschlusses vom Netzbetreiber einfach nur mit Erde zugeschüttet. Damit das Pflaster darauf später stabil genug ist, mussten wir Schotter einfüllen und diesen sauber verdichten. Also gruben wir das Loch erstmal wieder auf, um dies dann wieder mit Sand und Schotter zu füllen. Dabei haben wir das Material immer wieder in kleinen Schichten mit dem Stampfer verdichtet.



Wir entschieden uns unsere Einfahrt so breit wie unseren Hauseingang zu machen. Dies bedeutete allerdings, dass wir den dort lagernden Gipsabfall endlich entsorgen mussten und noch mehr schaufeln mussten. Deshalb verbrachten wir das nächste Wochenende nur mit schaufeln für die Vorbereitung der nächsten Schritte.
Da unsere Haustüre leicht erhöht ist, haben wir wieder am Wochenende darauf auch noch eine Stufe vor der Haustüre betoniert. Dazu bauten wir eine Schalung, in die der Beton gegossen wurde. Zwei Tage später entfernten wir die Schalung wieder und haben nun eine schöne Stufe vor der Haustüre. Darauf wollen wir später eine Natursteinplatte legen, die zum Pflaster passen soll.


Nachdem wir gefühlt unendlich geschaufelt haben und unzählige Schubkarrenladungen von A nach B gebracht haben (und manchmal auch wieder zurück 😂) war es am am 25. und 26. September endlich so weit und wir konnten unsere Blöcke als Randsteine setzen:

Pflastersteine und was man sonst noch braucht

Aufgrund der vielen Arbeiten im Haus sind wir vorab noch nicht dazu gekommen, uns ein Pflaster auszusuchen. Daher machten wir uns am 24. August auf den Weg zu einigen Pflasterausstellungen in unserer Region. Irgendwie gefiel uns nichts so richtig gut und preislich waren die meisten Pflaster im gleichen Preissegment. Ursprünglich hatten wir ein Muschelkalkpflaster geplant, aber hier gab es viele ähnliche und keines überzeugte uns voll und ganz.
Dann stießen wir glücklicherweise in der letzten Pflasterausstellung auf ein wirklich tolles Pflaster, welches eine dezente Muschelkalkoptik besitzt, aber von der Farbgebung eher braun-grau aussieht. Das hatten wir so noch nirgends gesehen und wir waren sofort begeistert. Um sicherzugehen, dass wir uns auch für das richtige Pflaster und die richtige Farbe entscheiden, fuhren wir in die Werksausstellung des Pflasterherstellers, welche glücklicherweise nur 1 Stunde von unserem Wohnort entfernt ist. Dort gab es einen Musterpark, den wir am 02. September besichtigten. Das von uns bereits favorisierte Pflaster gefiel uns auch dort sehr gut. Daher waren wir richtig froh, hier wieder einen Schritt weitergekommen zu sein. Schließlich wollte Susanne auf gar keinen Fall ein graues steriles Pflaster, wie man es heutzutage oft sieht. 
Der Garten und die Außenanlagen sollen später sehr warm und einladend aussehen, nicht zu sehr puristisch und zu modern. Ein Vergleich diverser Pflasterangebote hatte sich schnell gelohnt. Ohne großes Verhandeln unterschied sich das teuerste vom günstigsten Angebot um ca. 800 Euro (für das exakte gleiche Pflaster und gleiche Menge ☝). Neben der Einfahrt, die bis zum angrenzenden Hauseingang gehen wird, benötigen wir das Pflaster auch für einen geplanten Fußweg, der von der Einfahrt zur Terrasse führen soll. Ebenso soll hinter der Garage auf der Rückseite eine Fläche gepflastert werden. Damit die gepflasterte Einfahrt optisch aufgelockert wird und alles nicht zu zugepflaster aussehen wird, planen wir links an der Garage eine Blumenbeet-Reihe und zwischen Garage und Hauseingang ebenfalls 2 schmale Blumenbeete. 
Nachdem wir das Pflaster am 17. September bestellten war, wurde dieses bereits 5 Tage später am 22. September angeliefert. So stehen nun 20 Paletten in unserem Garten. Neben dem Pflaster haben wir auch Blöcke in der gleichen Farbe unseres Pflasters mitbestellt, damit wir diese an den Rändern anstelle von normalen Rabatten anbringen können. Nun sind wir gespannt, wie das verlegte Pflaster später aussehen wird. Im Moment sehen die einzelnen Pflastersteine doch eher grau aus. 
Aber der Kauf der Pflastersteine war noch längst nicht alles, was wir für das Pflastern benötigen werden:
  • 26 Tonnen Schotter
  • 15 Tonnen Estrichsand
  • 9 Tonnen Edelsplitt
  • Rabatten
  • unzählige Säcke Zement
  • Betonausgleichsringe
  • 500kg Quarzsand
  • Noppenbahn
  • 9m Ablaufrinne
Daher war in der vorletzten Septemberwoche fast täglich der ein oder andere Sattelzug bei unserem Grundstück vor Ort und unser Garten wurde nun ganz schön vollgestellt. Es türmen sich nun Berge von Schotter, Sand und Pflastersteinen auf unserem Grundstück und neben den riesigen Sonnenblumen ist auf der Straßenseite wirklich kein Platz mehr, obwohl wir noch lange nicht alles besorgt haben:


Unser fehlendes Treppengeländer ist endlich da

Nachdem wir uns schon fast daran gewöhnt hatten, eine Treppe ohne Geländer im Haus zu haben, warteten wir dennoch auf das Treppengeländer, welches wir am 02. Juni bemustert hatten (Bemusterung Treppe) und im Anschluss durch Taglieber bei einem Stahlbauer bestellt hatten. Auch wenn das Nachtragsangebot für das Treppengeländer nicht eingeplant war und eigentlich recht teuer war, entschieden wir uns dennoch für das gewünschte Geländer. Wir waren gespannt, ob sich die Mehrkosten für ein solches Geländer wirklich lohnen würden und ob wir am Ende auch zufrieden sein würden. Schließlich hatten wir noch das Bild unserer Traumtreppe im Kopf. Am 21. September kam dann das bereits komplett fertig montierte Geländer bei uns am Haus an. Es wurde durch die große Hebeschiebetüre im Esszimmer in das Haus getragen und auf die Treppe montiert. Das Geländer wurde in einem von uns ausgewählten hellen Grauton gestrichen und ist mit einem Handlauf aus Massivholz versehen. Wir sind nun absolut begeistert, wie toll das Treppengeländer aussieht und wie perfekt es zur Treppe passt. Die Mehrkosten haben sich in jedem Fall gelohnt und wir sind nun überglücklich, dass wir unsere Traumtreppe im Haus haben.

Unser Sockel ist gestrichen

Nachdem unser Haus gestrichen wurde und der Maurer im März den Sockel noch gespachtelt hatte, warteten wir gespannt darauf, wann die Maler auch den Sockel unseres Hauses streichen würden.
Einige Zeit verging, und nichts passierte. Eine Rücksprache mit unserem Bauleiter brachte Licht ins Dunkel: Der Maler war nur dazu beauftragt, das Haus zu Streichen, der Sockel gehört zur Bodenplatte und muss wie gewünscht in Eigenleistung gestrichen werden. Ein Blick in unsere Bauleistungsbeschreibung bestätigte diese Aussage. Darüber hatten wir damals beim Angebot gesprochen, aber irgendwie war uns dies nicht mehr bewusst...
Also haben wir das Thema erstmal auf nach dem Einzug geschoben.
Wir entschieden uns dazu, den Sockel in der selben Farbe unseres Dachüberstandes zu streichen, einem hellen Grauton. Im August bestellten wir endlich beim Verputzer die gewünschte Farbe und holten diese vor Ort ab.
Bei strahlendem Sonnenschein begann Susanne am 05. September damit, den Sockel der Garagenvorderseite zu streichen, damit Jörg und sein Papa parallel dazu dort bereits die Rabatte an der Grundstücksgrenze der Einfahrt setzen konnten. Am 11. und 12. September strich Susanne dann die Rückseite der Garage sowie den kompletten Sockel des Hauses - zuerst einmal und dann ein zweites Mal. Nun ist dieses Thema auch endlich abgeschlossen und wir warten nur noch auf die Verblendungen der Ecken des Zwerchgiebels, damit unser Haus von außen komplett fertig sein wird.





Nebeneingang Garage

Damit zwischen unserem Haus und der Garage die vorgeschriebenen bayrischen Brandschutzbestimmungen eingehalten werden, mussten wir vor dem Einbau der Brandschutztüre einiges an Vorarbeit leisten, denn bei einer ans Haus angrenzenden Garage muss die Wand z.B. doppelseitig mit Gipskarton beplankt werden. Bisher hatten wir nur die Wand im Haus beplankt und die schicke Bautüre zierte weiterhin unser Haus. Nach dem Beplanken war wieder mehrfaches Spachteln und Schleifen angesagt, was Jörg und sein Papa ganz routiniert erledigten. Danach konnten wir die Wand grundieren und zwei mal Streichen. Dasselbe führten wir auch für den Abstellraum in der Garage durch. Damit auch hier die Türe in den Raum eingebaut werden konnte, musste bereits der Gipskarton angebracht und zwei mal gestrichen werden. Unsere Garage ist bis auf die Wand zum Haus noch nicht mit Gips beplankt, was wir irgendwann nachholen werden.
Auch fehlte zwischen Haus und Garage noch eine Stufe, für die wir bereits am 20.06. YTONG-Blöcke mit der Säge zuschnitten und diese einmauerten. Danach wurde mit Zement und Wasserwaage die Höhe an die bereits vorhandenen Fliesen im Windfang angeglichen. 


Der Fliesenleger war danach noch einmal vor Ort und flieste diese Stufe am 07.07. wenige Tage vor unserem Einzug. 
Da wir an der Garagenwand vom Haus auch noch ein Ausgussbecken eingebaut haben, flieste Jörgs Papa am 27.06. den kleinen Wandbereich, damit die Wand später vor Spritzwasser geschützt ist. 
Am 01. Juli kam dann der Sanitärler noch einmal zur Endabnahme und brachte dort das Ausgussbecken an.
Knapp 3 Wochen nach unserem Einzug am 31. Juli war es dann endlich soweit, die gelieferte T30 Brandschutztüre konnte mit Jörgs Onkel eingebaut werden, ebenso die Türe zum Abstellraum in der Garage. Da die Brandschutztüre sehr schwer und unhandlich war, dauerte der Einbau beider Türen fast 5 Stunden. Jetzt ist es aber endlich geschafft. Nachdem am 22. August auch noch der Fliesensockel durch Jörgs Papa gesetzt wurde, ist dieser Punkt endlich erledigt. 😀


Die ersten vier Wochen im eigenen Zuhause - doppeltes Glück garantiert

Die erste Nacht im neuen Zuhause schliefen wir überraschend gut auf einer 1,40 breiten Matratze im Schlafzimmer, da wir unser Wasserbett erst am 14. Juli abgebaut und neu aufgebaut haben (Umzug Wasserbett und Übergabe Mietwohnung). Es gab aber noch unendlich viel zu tun. Unsere Kleidung musste vorerst in den Umzugskartons bleiben, da die Schränke noch nicht aufgebaut waren. Für Beleuchtung sorgen bis auf weiteres alte Stehlampen aus unserer Mietwohnung, da die unzähligen Spots noch nicht geliefert sind, geschweige denn die Lichtschalter. Nichtsdestotrotz fühlten wir uns im neuen Zuhause sofort pudelwohl - und glücklicherweise wurde auch Susannes Knie jeden Tag besser (Kleiderschrank-Konfiguration und Abhol-Chaos) - nur leider fühlten sich unsere Katzen die erste Zeit überhaupt nicht wohl. Es dauerte fast 2 Wochen, bis Sie wieder richtig Appetit hatten, nicht mehr schreckhaft waren und sich ganz entspannt durch das neue Haus bewegten. So wurde bereits das Obergeschoss unsicher gemacht, auf der Brüstung im Obergeschoss balanciert und natürlich nachts der Esstisch als Bett umfunktioniert (schließlich haben wir nicht genug Kratzbäume mit flauschigen Hängematten und Höhlen 😀) Am 14. Juli konnten wir endlich wieder in unserem Wasserbett schlafen und es wurden unsere Nachtkästchen aus Zirbelkiefer geliefert. Am 17. Juli baute Susannes Schwager die beiden Kleiderschränke auf, es fehlt nur noch das Innenleben mit den Böden, Schubladen und Kleiderstangen. Am 19. Juli baute Jörg Susannes Kleiderschrank zu Ende, damit dieser endlich eingeräumt werden konnte und die Umzugskartons  langsam weniger wurden (Aufbau Kleiderschränke). Ein weiteres Highlight war der Bau eines eingezäunten Außenbereichs für unsere Katzen und uns, der uns bis zur Fertigstellung der Außenanlagen viel Freude bereiten wird. Und natürlich durfte das erste mal Grillen im Garten mit unserem neuen Grill nicht fehlen.
Jörg verbrachte auch noch viel Zeit damit, Rauchmelder, Präsenzmelder und Taster hinzuschrauben und Susanne war damit beschäftigt, unzählige Umzugskartons auszupacken, auszusortieren und einzuräumen. Im Hauswirtschaftsraum und dem Vorratsraum konnten wir dank unserer alten Regale auch schon alles sortieren und einräumen.
Einige Tage nach dem Umzug wurden wir am Abend mit einem atemberaubend schönen Doppel-Regenbogen, direkt über und später neben unserem Haus, belohnt:



Wir sehen das als gutes Omen und haben uns über den schönen Anblick riesig gefreut!

Aufbau Kleiderschränke

Am 17. Juli rückte Susannes Schwager bewaffnet mit Hammer und Schraubenzieher an, um die bereits gekauften Kleiderschränke (Kleiderschrank-Konfiguration und Abhol-Chaos) zusammen mit Susanne aufzubauen. Als geübter Hobby-Schrank-Aufbauer konnte er die Aufbauanleitung schnell beiseite legen und die Schränke nacheinander aufbauen. Es dauerte aber dennoch fast 8 Stunden, alle 8 Kleiderschrank Korpusse aufzubauen. Susanne begann parallel dazu die 20 Schubladen aufzubauen. Diese wurden erst einmal im Badezimmer zwischengelagert. Nun wirkt unsere Ankleide ganz schön voll. Am 19. Juli fixierte Jörg die Schränke aneinander und baute die bereits aufgebauten Schubladen von Susannes Schrank ein. Nachdem auch noch die Regalböden, Kleiderstangen und Hosenstangen eingebaut waren, sahen die Schränke schon richtig toll aus. Am 23. Juli kam dann eine bestellte Sitzbank bei uns an, die wir ebenfalls für das Ankleidezimmer vorgesehen haben. Am 31. Juli kam dann noch ein neuer Sitzhocker für Susannes Schmink- und Frisiertisch und Jörg baute am 09. August seinen Kleiderschrank ebenfalls zu Ende.



Umzug Wasserbett und Übergabe Mietwohnung

Viel Zeit kostete leider noch unsere Mietwohnung. Am 16. Juli wurde unsere alte Küche von einem Käufer abgebaut, diese musste deshalb am 14. Juli noch gründlich gereinigt werden. Susanne war mit Ihrer und Jörgs Mama darüber hinaus damit beschäftigt, alle Fenster und Türen in der Mietwohnung sowie das Badezimmer zu putzen. Danach wurden auch noch viele Kartons in die Autos geladen und Altkleider abgegeben. An diesem Tag machten sich Jörg und sein Papa daran, das Wasserbett umzuziehen. Bereits am Tag vorher haben wir mithilfe einer Pumpe das Wasserbett komplett leer gesaugt. Nachdem das Bett auseinander gebaut und die Wasserbettkerne sorgfältig verpackt und verstaut wurden, fuhren die Beiden zum Aufbau in unseren neuen Wohnort. Es dauerte einige Zeit, bis das Bett wieder mit Wasser gefüllt war. Aber dann war das Bett endlich fertig und wir konnten die erste Nacht wieder in unserem richtigen Bett schlafen.


Für den 22. Juli bestellten wir den Sperrmüll, daher mussten wir am 21. Juli alle zu entsorgenden Möbelstücke aus dem 1. Stock und bis zur Bordsteinkante bringen. Am 25. Juli wurden die letzten Altbestände aus der Mietwohnung zum Wertststoffhof gefahren. Am 30. Juli war Susanne noch einen halben Tag damit beschäftigt, alle Böden und das Badezimmer zu putzen. Auch der Balkon und unser Kellerabteil wurden gründlich geschrubbt. Glücklicherweise mussten wir die Wohnung nicht auch noch Streichen, denn dann hätten wir noch viel mehr Zeit für die Übergabe benötigt. Am 01. August war es dann endlich soweit. Da unsere Wohnung zum 31. Juli gekündigt war, trafen wir uns am darauffolgenden Tag mit unserem Vermieter. Da wir eine Mietkaution hinterlegt hatten, waren wir gespannt, ob der Vermieter Mängel feststellen würde. Zum Glück konnten wir die Wohnung aber mängelfrei übergeben und erhielten unsere Mietkaution vollständig zurück. Damit haben wir nun das Kapitel Mietwohnung endlich abgeschlossen und können uns wieder voll und ganz um unser Haus kümmern.

Aufbau Kratzbaum – der GIGANT

Damit sich unsere drei Miezen im Haus später einmal wohlfühlen werden, planten wir schon lange vor dem Baubeginn einen neuen Kratzbaum, der genau an die 2 Meter lange Wand im Wohnzimmer passen sollte. Für uns war gleich klar, dass wir diesen selbst bauen werden. Bereits vor einigen Jahren bauten wir einen kleineren Kratzbaum für unsere Katzen, nachdem der gekaufte Kratzbaum kaputt ging. Diese bestehen meist nur aus Pappkartonröhren und werden mit Sisal umwickelt und sind daher nicht sehr stabil, vor allem nicht für 4-7 kg-Miezen. Wir sind schon öfter in der Werkstatt von Jörgs Papa im Keller tätig gewesen um haben mit dessen Hilfe mit Holz gebastelt. Daher begannen wir im Winter 2018/2019 an etlichen Samstagen damit, einen Kratzbaum zu bauen. Einen Entwurf zeichneten wir angelehnt an einen Massivholzkratzbaum aus dem Internet, der uns richtig gut gefiel und für stolze 1.500 € zu haben war. Also bestellten wir das dazugehörige Material im Internet (Plüschstoff, Kissen, Sisalseil, Holzöl, ...) und besorgten das Holz im Baumarkt und bei einem Sägewerk und legten los. Jörgs Papa schnitt Kanthölzer und rundete diese ab, damit wir diese mit Sisal umwickeln konnten. Jörgs Mama half uns mit der Nähmaschine, Kissen nach Maß zu nähen. Und dann wurde gesägt, geschraubt, genäht, gewickelt und gebastelt, bis die fertigen Einzelteile endlich bei Jörgs Eltern eingelagert werden konnten.
Am 04. Juli war es dann endlich soweit: Jörgs Papa lieferte mit seinem Anhänger die Kratzbaumteile an und wir begannen damit, die sichtbaren Holzteile aus Eiche mit einem Öl einzulassen. 


Am 10. Juli begannen Jörg und sein Papa damit, den Kratzbaum aufzubauen. Aus unserem alten gekauften Kratzbaum verwendeten wir noch zwei Hängematten, die Jörgs Mama und Schwester mit der Nähmaschine in nervenaufreibender Präzisionsarbeit mit neuem Stoff umnähten. Und so konnte der Kratzbaum am 13. Juli endlich fertig gestellt werden, gerade noch rechtzeitig, bevor die Katzen in den nächsten Tagen das erste Mal das Haus unsicher machen dürfen.



Nur eine Hängematte wollen später noch unten links anbringen. Diese ist auch bereits genäht und vorbereitet, aber es fehlt uns noch das richtige Montagematerial.
Der Kratzbaum steht nun genau vor dem Katzenloch zwischen Wohnzimmer und Arbeitszimmer, über das die Katzen später im ganzen Erdgeschoss herumlaufen können, ohne nachts in das Treppenhaus und somit in das Obergeschoss zu gelangen.