Unser fehlendes Treppengeländer ist endlich da

Nachdem wir uns schon fast daran gewöhnt hatten, eine Treppe ohne Geländer im Haus zu haben, warteten wir dennoch auf das Treppengeländer, welches wir am 02. Juni bemustert hatten (Bemusterung Treppe) und im Anschluss durch Taglieber bei einem Stahlbauer bestellt hatten. Auch wenn das Nachtragsangebot für das Treppengeländer nicht eingeplant war und eigentlich recht teuer war, entschieden wir uns dennoch für das gewünschte Geländer. Wir waren gespannt, ob sich die Mehrkosten für ein solches Geländer wirklich lohnen würden und ob wir am Ende auch zufrieden sein würden. Schließlich hatten wir noch das Bild unserer Traumtreppe im Kopf. Am 21. September kam dann das bereits komplett fertig montierte Geländer bei uns am Haus an. Es wurde durch die große Hebeschiebetüre im Esszimmer in das Haus getragen und auf die Treppe montiert. Das Geländer wurde in einem von uns ausgewählten hellen Grauton gestrichen und ist mit einem Handlauf aus Massivholz versehen. Wir sind nun absolut begeistert, wie toll das Treppengeländer aussieht und wie perfekt es zur Treppe passt. Die Mehrkosten haben sich in jedem Fall gelohnt und wir sind nun überglücklich, dass wir unsere Traumtreppe im Haus haben.

Unser Sockel ist gestrichen

Nachdem unser Haus gestrichen wurde und der Maurer im März den Sockel noch gespachtelt hatte, warteten wir gespannt darauf, wann die Maler auch den Sockel unseres Hauses streichen würden.
Einige Zeit verging, und nichts passierte. Eine Rücksprache mit unserem Bauleiter brachte Licht ins Dunkel: Der Maler war nur dazu beauftragt, das Haus zu Streichen, der Sockel gehört zur Bodenplatte und muss wie gewünscht in Eigenleistung gestrichen werden. Ein Blick in unsere Bauleistungsbeschreibung bestätigte diese Aussage. Darüber hatten wir damals beim Angebot gesprochen, aber irgendwie war uns dies nicht mehr bewusst...
Also haben wir das Thema erstmal auf nach dem Einzug geschoben.
Wir entschieden uns dazu, den Sockel in der selben Farbe unseres Dachüberstandes zu streichen, einem hellen Grauton. Im August bestellten wir endlich beim Verputzer die gewünschte Farbe und holten diese vor Ort ab.
Bei strahlendem Sonnenschein begann Susanne am 05. September damit, den Sockel der Garagenvorderseite zu streichen, damit Jörg und sein Papa parallel dazu dort bereits die Rabatte an der Grundstücksgrenze der Einfahrt setzen konnten. Am 11. und 12. September strich Susanne dann die Rückseite der Garage sowie den kompletten Sockel des Hauses - zuerst einmal und dann ein zweites Mal. Nun ist dieses Thema auch endlich abgeschlossen und wir warten nur noch auf die Verblendungen der Ecken des Zwerchgiebels, damit unser Haus von außen komplett fertig sein wird.





Nebeneingang Garage

Damit zwischen unserem Haus und der Garage die vorgeschriebenen bayrischen Brandschutzbestimmungen eingehalten werden, mussten wir vor dem Einbau der Brandschutztüre einiges an Vorarbeit leisten, denn bei einer ans Haus angrenzenden Garage muss die Wand z.B. doppelseitig mit Gipskarton beplankt werden. Bisher hatten wir nur die Wand im Haus beplankt und die schicke Bautüre zierte weiterhin unser Haus. Nach dem Beplanken war wieder mehrfaches Spachteln und Schleifen angesagt, was Jörg und sein Papa ganz routiniert erledigten. Danach konnten wir die Wand grundieren und zwei mal Streichen. Dasselbe führten wir auch für den Abstellraum in der Garage durch. Damit auch hier die Türe in den Raum eingebaut werden konnte, musste bereits der Gipskarton angebracht und zwei mal gestrichen werden. Unsere Garage ist bis auf die Wand zum Haus noch nicht mit Gips beplankt, was wir irgendwann nachholen werden.
Auch fehlte zwischen Haus und Garage noch eine Stufe, für die wir bereits am 20.06. YTONG-Blöcke mit der Säge zuschnitten und diese einmauerten. Danach wurde mit Zement und Wasserwaage die Höhe an die bereits vorhandenen Fliesen im Windfang angeglichen. 


Der Fliesenleger war danach noch einmal vor Ort und flieste diese Stufe am 07.07. wenige Tage vor unserem Einzug. 
Da wir an der Garagenwand vom Haus auch noch ein Ausgussbecken eingebaut haben, flieste Jörgs Papa am 27.06. den kleinen Wandbereich, damit die Wand später vor Spritzwasser geschützt ist. 
Am 01. Juli kam dann der Sanitärler noch einmal zur Endabnahme und brachte dort das Ausgussbecken an.
Knapp 3 Wochen nach unserem Einzug am 31. Juli war es dann endlich soweit, die gelieferte T30 Brandschutztüre konnte mit Jörgs Onkel eingebaut werden, ebenso die Türe zum Abstellraum in der Garage. Da die Brandschutztüre sehr schwer und unhandlich war, dauerte der Einbau beider Türen fast 5 Stunden. Jetzt ist es aber endlich geschafft. Nachdem am 22. August auch noch der Fliesensockel durch Jörgs Papa gesetzt wurde, ist dieser Punkt endlich erledigt. 😀


Die ersten vier Wochen im eigenen Zuhause - doppeltes Glück garantiert

Die erste Nacht im neuen Zuhause schliefen wir überraschend gut auf einer 1,40 breiten Matratze im Schlafzimmer, da wir unser Wasserbett erst am 14. Juli abgebaut und neu aufgebaut haben (Umzug Wasserbett und Übergabe Mietwohnung). Es gab aber noch unendlich viel zu tun. Unsere Kleidung musste vorerst in den Umzugskartons bleiben, da die Schränke noch nicht aufgebaut waren. Für Beleuchtung sorgen bis auf weiteres alte Stehlampen aus unserer Mietwohnung, da die unzähligen Spots noch nicht geliefert sind, geschweige denn die Lichtschalter. Nichtsdestotrotz fühlten wir uns im neuen Zuhause sofort pudelwohl - und glücklicherweise wurde auch Susannes Knie jeden Tag besser (Kleiderschrank-Konfiguration und Abhol-Chaos) - nur leider fühlten sich unsere Katzen die erste Zeit überhaupt nicht wohl. Es dauerte fast 2 Wochen, bis Sie wieder richtig Appetit hatten, nicht mehr schreckhaft waren und sich ganz entspannt durch das neue Haus bewegten. So wurde bereits das Obergeschoss unsicher gemacht, auf der Brüstung im Obergeschoss balanciert und natürlich nachts der Esstisch als Bett umfunktioniert (schließlich haben wir nicht genug Kratzbäume mit flauschigen Hängematten und Höhlen 😀) Am 14. Juli konnten wir endlich wieder in unserem Wasserbett schlafen und es wurden unsere Nachtkästchen aus Zirbelkiefer geliefert. Am 17. Juli baute Susannes Schwager die beiden Kleiderschränke auf, es fehlt nur noch das Innenleben mit den Böden, Schubladen und Kleiderstangen. Am 19. Juli baute Jörg Susannes Kleiderschrank zu Ende, damit dieser endlich eingeräumt werden konnte und die Umzugskartons  langsam weniger wurden (Aufbau Kleiderschränke). Ein weiteres Highlight war der Bau eines eingezäunten Außenbereichs für unsere Katzen und uns, der uns bis zur Fertigstellung der Außenanlagen viel Freude bereiten wird. Und natürlich durfte das erste mal Grillen im Garten mit unserem neuen Grill nicht fehlen.
Jörg verbrachte auch noch viel Zeit damit, Rauchmelder, Präsenzmelder und Taster hinzuschrauben und Susanne war damit beschäftigt, unzählige Umzugskartons auszupacken, auszusortieren und einzuräumen. Im Hauswirtschaftsraum und dem Vorratsraum konnten wir dank unserer alten Regale auch schon alles sortieren und einräumen.
Einige Tage nach dem Umzug wurden wir am Abend mit einem atemberaubend schönen Doppel-Regenbogen, direkt über und später neben unserem Haus, belohnt:



Wir sehen das als gutes Omen und haben uns über den schönen Anblick riesig gefreut!

Aufbau Kleiderschränke

Am 17. Juli rückte Susannes Schwager bewaffnet mit Hammer und Schraubenzieher an, um die bereits gekauften Kleiderschränke (Kleiderschrank-Konfiguration und Abhol-Chaos) zusammen mit Susanne aufzubauen. Als geübter Hobby-Schrank-Aufbauer konnte er die Aufbauanleitung schnell beiseite legen und die Schränke nacheinander aufbauen. Es dauerte aber dennoch fast 8 Stunden, alle 8 Kleiderschrank Korpusse aufzubauen. Susanne begann parallel dazu die 20 Schubladen aufzubauen. Diese wurden erst einmal im Badezimmer zwischengelagert. Nun wirkt unsere Ankleide ganz schön voll. Am 19. Juli fixierte Jörg die Schränke aneinander und baute die bereits aufgebauten Schubladen von Susannes Schrank ein. Nachdem auch noch die Regalböden, Kleiderstangen und Hosenstangen eingebaut waren, sahen die Schränke schon richtig toll aus. Am 23. Juli kam dann eine bestellte Sitzbank bei uns an, die wir ebenfalls für das Ankleidezimmer vorgesehen haben. Am 31. Juli kam dann noch ein neuer Sitzhocker für Susannes Schmink- und Frisiertisch und Jörg baute am 09. August seinen Kleiderschrank ebenfalls zu Ende.



Umzug Wasserbett und Übergabe Mietwohnung

Viel Zeit kostete leider noch unsere Mietwohnung. Am 16. Juli wurde unsere alte Küche von einem Käufer abgebaut, diese musste deshalb am 14. Juli noch gründlich gereinigt werden. Susanne war mit Ihrer und Jörgs Mama darüber hinaus damit beschäftigt, alle Fenster und Türen in der Mietwohnung sowie das Badezimmer zu putzen. Danach wurden auch noch viele Kartons in die Autos geladen und Altkleider abgegeben. An diesem Tag machten sich Jörg und sein Papa daran, das Wasserbett umzuziehen. Bereits am Tag vorher haben wir mithilfe einer Pumpe das Wasserbett komplett leer gesaugt. Nachdem das Bett auseinander gebaut und die Wasserbettkerne sorgfältig verpackt und verstaut wurden, fuhren die Beiden zum Aufbau in unseren neuen Wohnort. Es dauerte einige Zeit, bis das Bett wieder mit Wasser gefüllt war. Aber dann war das Bett endlich fertig und wir konnten die erste Nacht wieder in unserem richtigen Bett schlafen.


Für den 22. Juli bestellten wir den Sperrmüll, daher mussten wir am 21. Juli alle zu entsorgenden Möbelstücke aus dem 1. Stock und bis zur Bordsteinkante bringen. Am 25. Juli wurden die letzten Altbestände aus der Mietwohnung zum Wertststoffhof gefahren. Am 30. Juli war Susanne noch einen halben Tag damit beschäftigt, alle Böden und das Badezimmer zu putzen. Auch der Balkon und unser Kellerabteil wurden gründlich geschrubbt. Glücklicherweise mussten wir die Wohnung nicht auch noch Streichen, denn dann hätten wir noch viel mehr Zeit für die Übergabe benötigt. Am 01. August war es dann endlich soweit. Da unsere Wohnung zum 31. Juli gekündigt war, trafen wir uns am darauffolgenden Tag mit unserem Vermieter. Da wir eine Mietkaution hinterlegt hatten, waren wir gespannt, ob der Vermieter Mängel feststellen würde. Zum Glück konnten wir die Wohnung aber mängelfrei übergeben und erhielten unsere Mietkaution vollständig zurück. Damit haben wir nun das Kapitel Mietwohnung endlich abgeschlossen und können uns wieder voll und ganz um unser Haus kümmern.

Aufbau Kratzbaum – der GIGANT

Damit sich unsere drei Miezen im Haus später einmal wohlfühlen werden, planten wir schon lange vor dem Baubeginn einen neuen Kratzbaum, der genau an die 2 Meter lange Wand im Wohnzimmer passen sollte. Für uns war gleich klar, dass wir diesen selbst bauen werden. Bereits vor einigen Jahren bauten wir einen kleineren Kratzbaum für unsere Katzen, nachdem der gekaufte Kratzbaum kaputt ging. Diese bestehen meist nur aus Pappkartonröhren und werden mit Sisal umwickelt und sind daher nicht sehr stabil, vor allem nicht für 4-7 kg-Miezen. Wir sind schon öfter in der Werkstatt von Jörgs Papa im Keller tätig gewesen um haben mit dessen Hilfe mit Holz gebastelt. Daher begannen wir im Winter 2018/2019 an etlichen Samstagen damit, einen Kratzbaum zu bauen. Einen Entwurf zeichneten wir angelehnt an einen Massivholzkratzbaum aus dem Internet, der uns richtig gut gefiel und für stolze 1.500 € zu haben war. Also bestellten wir das dazugehörige Material im Internet (Plüschstoff, Kissen, Sisalseil, Holzöl, ...) und besorgten das Holz im Baumarkt und bei einem Sägewerk und legten los. Jörgs Papa schnitt Kanthölzer und rundete diese ab, damit wir diese mit Sisal umwickeln konnten. Jörgs Mama half uns mit der Nähmaschine, Kissen nach Maß zu nähen. Und dann wurde gesägt, geschraubt, genäht, gewickelt und gebastelt, bis die fertigen Einzelteile endlich bei Jörgs Eltern eingelagert werden konnten.
Am 04. Juli war es dann endlich soweit: Jörgs Papa lieferte mit seinem Anhänger die Kratzbaumteile an und wir begannen damit, die sichtbaren Holzteile aus Eiche mit einem Öl einzulassen. 


Am 10. Juli begannen Jörg und sein Papa damit, den Kratzbaum aufzubauen. Aus unserem alten gekauften Kratzbaum verwendeten wir noch zwei Hängematten, die Jörgs Mama und Schwester mit der Nähmaschine in nervenaufreibender Präzisionsarbeit mit neuem Stoff umnähten. Und so konnte der Kratzbaum am 13. Juli endlich fertig gestellt werden, gerade noch rechtzeitig, bevor die Katzen in den nächsten Tagen das erste Mal das Haus unsicher machen dürfen.



Nur eine Hängematte wollen später noch unten links anbringen. Diese ist auch bereits genäht und vorbereitet, aber es fehlt uns noch das richtige Montagematerial.
Der Kratzbaum steht nun genau vor dem Katzenloch zwischen Wohnzimmer und Arbeitszimmer, über das die Katzen später im ganzen Erdgeschoss herumlaufen können, ohne nachts in das Treppenhaus und somit in das Obergeschoss zu gelangen.

Einzug in unser Traumhaus

Am 11. Juli war es endlich soweit – monatelang haben wir auf diesen Tag hingearbeitet und Ihm entgegengefiebert: unser Umzug stand bevor.
Doch wir hatten leider keinen guten Start: Nachdem am Abend vorher die stressige Einkaufstour damit endete, dass sich Susanne einen Muskel im Knie zerrte, hatten wir schon Angst, ob überhaupt alles klappen würde (Kleiderschrank-Konfiguration und Abhol-Chaos). Nach dem Aufstehen war der Fuß besonders schlimm, Susanne konnte nicht richtig laufen. Zum Glück wurde es aber im Lauf des Tages besser und schließlich hatten wir für den Umzug zahlreiche Unterstützung angefordert:
Jörgs Papa, Susannes Schwager und Jörg übernahmen die großen Möbelstücke. Jörgs Mama und Jörgs Schwester standen später am Haus parat, um den Transporter und Anhänger auszuladen, die Möbelstücke zu reinigen und im Haus zu platzieren. Susanne konnte in der Wohnung humpelnd die letzten Kartons sortieren und packen, Bilder abhängen und die verängstigten Miezen betreuen, die ins Schlafzimmer verfrachtet wurden.


Ab Mittag waren dann alle Helfer am Haus und nach einer Pizza-Stärkung reinigten wir unser Sofa mit dem Nassauger, staubten Pflanzen ab, brachten die Möbel ins Haus und räumten die restlichen Küchenutensilien ein. Nach einigen Fuhren zur alten Wohnung machte sich das Männer-Team auf den Weg in Jörgs Elternhaus, um die dort bereits gelieferten Möbelstücke einzuladen und ins Haus zu bringen (Die ersten Möbel sind eingetroffen). Damit konnten wir auch noch den Tisch und die Bank ins Haus bringen, den Esstisch aufbauen und auch der Kratzbaum zu Ende aufbauen.


Das Büro, welches auch das Katzenzimmer sein wird, musste fertig gestellt werden, damit am Abend die Katzen einziehen können. Unser kleiner Katzenkratzbaum, die alten Büromöbel und die komplette Katzenausstattung wurde eingeräumt.


Nachdem alle Umzugshelfer aus dem Haus waren machten wir uns auf den Weg in unsere Mietwohnung, um unsere Miezen zu holen. Da wir aus unserem Schlafzimmer nur unser Wasserbett mitnehmen werden und wir dieses ohnehin erst in den nächsten Tagen umziehen, war hier noch alles am alten Platz und die Katzen konnten in Ruhe auf uns warten. Doch jetzt ging der Stress erst richtig los. Drei Miezen einfangen, in Transportboxen zerren und 20 Minuten zum neuen Wohnort fahren. Das Maunzen im Auto war herzzerreißend, wir hatten große Sorge, dass unsere drei Senioren die Aufregung nicht so gut wegstecken werden. Im Haus angekommen stellen wir die Boxen sofort in das Büro und befreiten die die Katzen. Kurz wurde das neue Zimmer erkundet und sich dann schnell ein sicheres Versteck gesucht.


Dann liesen wir die Katzen erst einmal in Ruhe und stießen im Wohnzimmer bei einem Glas Sekt und einem kühlenden Tuch für Susannes Knie auf unser neues zu Hause an.

Kleiderschrank-Konfiguration und Abhol-Chaos

Schon bei der Planung unseres Hauses entschieden wir uns, in unserem Ankleidezimmer zwei offene Kleiderschränke einzubauen. Nachdem uns viele offene Kleiderschrank-Systeme zu teuer waren, entschieden wir uns für das klassische schwedische Möbelhaus und konfigurierten für uns vor langer Zeit 2 offene Kleiderschränke mit zahlreichen Fächern, Kleiderstangen und Schubladen.

Nachdem wir mehrere Wochen lang online prüften, ob im Möbelhaus alle Artikel vorrätig sind, waren diese Anfang Juli endlich alle auf Lager. Ein weiteres plus war nun der günstigere Preis durch die Mehrwertsteuerreduzierung. Da aber kurzfristig unsere Waschmaschine kaputt ging und wir in einem Elektronikmarkt in der Nähe des Möbelhauses eine neue bestellt hatten, um Versandkosten zu sparen, mussten wir hier auch noch auf den Abholtermin warten. Am 08. Juli erhielten wir endlich die Information, dass die Waschmaschine im Elektronikmarkt zur Abholung bereit steht. Daher fuhren wir am 10. Juli mit einem ausgeliehenen Transporter von Susannes Arbeit los, um die Waschmaschine und die bereits konfigurierten Kleiderschränke abzuholen. Den Transporter hätten wir an diesem Wochenende sowieso für den bevorstehenden Umzug ausgeliehen und somit konnten wir 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Bereits nach 10 Minuten war die Waschmaschine bezahlt und verladen und es ging weiter ins Möbelhaus. Nachdem wir im Lager angekommen waren, mussten wir uns erst einmal von über 20 verschiedenen Teilen die Regalnummern und Stellplätze der Möbel und Möbelteile heraussuchen. Nachdem wir für beide Kleiderschränke insgesamt 8 Schrankkorpusse benötigen war der Einkaufswagen schnell überladen und wir konnten Ihn nur noch zu zweit und äußerst langsam schieben. Es war daher nicht hilfreich, dass wir immer wieder von A nach B fahren mussten und wieder zurück, bis wir endlich alle 53 Einzelteile zusammen gesammelt hatten. Denn neben dem Korpussen benötigten wir etliches an Inneneinrichtung für die Schränke: 13 kleine Einlegeböden und 8 große Einlegeböden, 12 große und 8 kleine Schubladen, dann noch Hosenauszug-Stangen und Kleiderstangen. An der Kasse war natürlich erst einmal Chaos, bis alle Artikel gescannt waren und wir bezahlen konnten. Soweit so gut - wir hatten wirklich alle Artikel erhalten. Nun wurde uns aber erst richtig bange: Würden alle Kartons in unseren Transporter passen?


Dieser wirkte nun gar nicht mehr so groß, vor allem nachdem bereits eine Waschmaschine eingeladen war. Wir wussten, dass es eng werden würde, aber nach dem Einladen von 3 großen Schrankpaketen war klar:  Die Türe vom Transporter kriegen wir so auf keinen Fall zu, wenn wir weiter einladen. Denn dummerweise wurde der Transporter in der Höhe immer kürzer. Also luden wir eine halbe Stunde ein und wieder aus und versuchten alles, um alle Kartons unterzubringen - mal schräg im Transporter gestapelt, mal übereinander. Wir öffneten alle Kartons der Schrankpakete auf einer Seite und entnahmen die Schrauben und bogen die Enden des Kartons nach oben, in der Hoffnung, jeden Zentimeter an Paketlänge einsparen zu können.

Zum Glück passte dann irgendwie alles in den Transporter, auch wenn die Hintertüren nicht ganz zugingen. Mit einem Spanngurt sicherten wir die beiden Türen und machten uns völlig platt auf den Rückweg. Am Haus angekommen luden wir erstmal alle Kartons in die Garage aus, da passierte es: Susanne zerrte sich beim Ausladen durch eine falsche Belastung einen Muskel im Knie und konnte nicht mehr richtig laufen. Erst mal ein großer Schock, müssen wir noch ins Krankenhaus fahren? Der bevorstehende Umzug rückte erst mal in weite Ferne.
Doch zum Glück ließen die Schmerzen schnell nach und der Fuß konnte wieder bewegt werden. Nachdem auch nichts geschwollen war, beschlossen wir in unsere Mietwohnung zurückzufahren, um Susannes Fuß zu kühlen.

Morgen müssen noch die ganzen Kartons ins Obergeschoss transportiert werden. Jörg freut sich vor allem darauf, die 70 kg schwere Waschmaschine nach oben tragen zu dürfen.  Für den Aufbau der Schränke hat sich bereits Susannes Schwager angeboten, der sich der Herausforderung des Schrankaufbaus stellen wird.


Endspurt vor dem Einzug

In der Woche vor dem Einzug hatte Susanne bereits Urlaub und konnte so anfangen, die Mietwohnung leerzuräumen. Tagelang wurden unzählige Umzugskartons gepackt, viele alte Gegenstände aussortiert oder gereinigt, bevor Sie im Haus an ihren neuen Platz kommen sollen.

Parallel zu den Vorbereitungen für den Umzug in der Mietwohnung überschlugen sich die Handwerker in der Woche vor dem Umzug in unserem Haus. Es war noch so viel zu erledigen. Aber am 09. Juli wurden alle tatsächlich soweit im Haus fertig, damit das Haus für den bevorstehenden Einzug vorbereitet werden konnte.

Dank der Unterstützung von Susannes Eltern wurden bereits am 04. Juli alle Fenster im Haus geputzt, daher konnten wir dies bereits abhaken. Daher waren noch die Türen, Decken, Böden und Bäder an der Reihe. Am 08. Juli sperrte Susanne ab Nachmittag das Obergeschoss, um hier endlich mit dem Putzen anfangen zu können. Am 10. Juli wurde dann noch das Erdgeschoss geputzt und die Küche eingeräumt, Jörgs Mama übernahm das Reinigen der Decken. Jörgs Papa setzte noch schnell den Fliesensockel in der Küche, damit auch dieser fertig gestellt wird. Dann begann er zusammen mit Jörg damit, den selbst gebauten Kratzbaum für die Katzen aufzubauen.

Genau einen Tag vor dem Umzug war auch die Telekom im Haus, um das Glasfasermoden zu installieren. Um den Router, Telefon usw. kümmern werden wir uns am Wochenende nach dem Einzug selbst kümmern.

Am Nachmittag begaben wir uns dann auf eine besondere Mission, denn kurz vor dem Umzug wollten wir noch eine bestellte Waschmaschine und Kleiderschränke in einem Möbelhaus abholen, bzw. kaufen. Wir ahnten nicht, wie anstrengend die Tour werden wird und welche bösen Folgen diese haben wird.