Betonsteine als Unterkonstruktion für unsere Terasse

Nachdem wir den Terrassenbelag und die Balken für die Unterkonstruktion bestellt hatten (Terrassenplanung - von WPC über Keramik und Holz zu Kebony), fehlte noch die entsprechende Unterkonstruktion, um ca. 50 cm nach oben zu kommen.

Zuerst planten wir die Unterkonstruktion mit Stelzlagern aus Kunststoff, mit denen man nahezu jede Höhe ausgleichen kann. Nachdem wir allerdings den Preis sahen und uns das Kunststoff-Material auch nicht überzeugte, waren wir uns schnell sicher - wir brauchen was anderes.

Bereits beim Bau der Bodenplatte wurde der geplante Terrassenbereich auf Bodenplatten-Niveau geschottert. Bis zur fertigen Terrassenhöhe fehlen aber noch ca. 50 cm, die wir neben dem Terrassenbelag und den Balken mit einer Unterkonstruktion ausgleichen müssen.
Für unsere Terrasse benötigen wir 132 Auflagepunkte um die Stabilität zu gewährleisten. Wir suchten also nach etwas günstigem, aber auch dauerhaft stabilen.
Also überlegten wir lange hin und her, was wir als Alternative verwenden könnten. Zuerst war die Überlegung einfach KG-Rohre zu verwenden und mit Beton auszugießen, aber auch die KG-Rohre sind in der benötigten Höhe und Menge sehr teuer. Die nächste Überlegung waren 2 Beton-Pflanzsteine übereinander zu setzen und auch wieder mit Beton auszugießen. Aber auch diese waren uns in Summe wieder zu teuer.

Am Ende entschieden wir uns für normale Beton Hohlblocksteine, welche relativ günstig sind.
Leider sind diese aber fast 50 cm lang und der Abstand zwischen den Punktfundamenten wäre somit zu gering. Aufgrund des Preises entschied Jörg kurzerhand die Steine trotzdem zu nehmen und 132 Steine auseinanderzuschneiden.

2 Tage nach der Bestellung später lieferte der Baustoffhandel die Betonsteine auf unserem Grundstück und Jörg schnitt die Betonsteine in einigen vielen Stunden mithilfe einer Flex auseinander:


Für die komplette äußere Umrandung unserer Terrasse verwenden wir ebenfalls die Betonsteine.
Nun kann es endlich losgehen mit den Punktfundamenten für die Terrasse.

Naturnahe Bepflanzung unserer Hofeinfahrt

Update vom 11.07.2021:

Ca. 3 Monate nach der Pflanzung sind wir total begeistert, wie toll die Stauden angewachsen sind. Blaukissen und Felsensteinkraut haben bereits sehr schön geblüht, ebenso unser Kugelbaum. Nun erfreut uns die Sterndolde, der Fingerstrauch und die Spornblume, aber auch viele andere Stauden wachsen fleißig und werden bald blühen.



Ursprünglicher Artikel:

Bei den Pflasterarbeiten (Es geht los - es wird gepflastert) unserer Einfahrt haben wir zur Begrünung drei Pflanzbereiche vorgesehen - eine komplette Reihe an der Grundstücksgrenze sowie zwei Beete in der Mitte der Einfahrt zwischen Garage und Hauseingang. Da wir mit der Einfahrt erst Anfang November 2020 fertig geworden sind, wurde die Bepflanzung auf das Frühjahr verschoben, was ohnehin die beste Pflanzzeit für Stauden ist.

Aus Sicht des Gärtners werden Pflanzen als Stauden bezeichnet, die älter als zwei Jahre werden. Sie sind mehrjährig und ausdauernd. Im Gegensatz zu Sträuchern verholzen die aus dem Boden ragenden Pflanzenteile nicht. Sobald ihr Samen ausgereift ist, sterben diese zum Ende des Gartenjahres ab. Ihre Wurzeln, Knollen und Zwiebeln überwintern aber im Boden und bilden im nächsten Frühjahr neue Pflanzen. Stauden kommen also jedes Jahr aufs Neue und müssen nicht immer wieder neu gekauft werden. In unserer Mietwohnung kauften wir immer im Mai Petunien und Geranien, ohne zu wissen, dass diese kaum Nektar oder Pollen besitzen und wir uns auch dort mit Stauden viel Arbeit hätten sparen können.

Auch optisch gibt es eine enorme Auswahl an Stauden, auch für die unterschiedlichsten Standorte und Bodenbeschaffenheiten.

 
Die Zeit bis zum Frühjahr nutze Susanne und erstellte für das komplette Grundstück eine Gartenplanung (D-I-Y Gartenplanung). Grob wussten wir natürlich schon immer, wo einmal etwas hinkommen wird (Bäume, Terrasse, Beete, etc.), aber welche Pflanzen wo genau hinsollen, welche Sorte und wie viel Platz dafür benötigt wird, hat noch viel Recherche Arbeit gekostet. Natürlich sollte sich später auch der Arbeitsaufwand in Grenzen halten.

Es war viel Arbeit, die einzelnen Blumen und Stauden für die Einfahrt auszuwählen. Auch ein Hortensien-Stämmchen soll später in der Einfahrt Platz finden, zur Auflockerung ein paar Gräser, die im Winter stehen bleiben können und einige immergrüne Stauden wie das Blaukissen oder die Säckelblume. Jörgs Patin und Susannes Mama versorgten uns bereits mit vielen Ablegern, wie z.B. der Fetthenne, dem Sonnenhut oder der Kugeldistel, wodurch wir nicht alle Pflanzen neu kaufen mussten. Bei der Bepflanzung spielte wieder Blütezeit, Wachstum, Arbeitsaufwand, Giftigkeit und natürlich der Nutzen für Insekten eine große Rolle.

Das Highlight soll in der Einfahrt ein kleinwüchsiger Kugelbaum werden, der für viel Diskussion sorgte. Denn Jörg hatte anfangs Bedenken, dass Wurzeln das schöne Pflaster beschädigen könnten. Daher wählte Susanne für diesen Standort den perfekten Kugelbaum aus: einen Kugelweißdorn. Dieser ist sehr kleinwüchsig und wächst nur ca. 10 cm im Jahr, darüber hinaus hat er einen sehr großen ökologischen Nutzen, er trägt sogar Beeren und vor allem bildet er keine aggressiven Wurzeln aus. Da er nur in die Tiefe wurzelt und sehr feine Wurzeln besitzt, ist er für unsere Bedürfnisse ideal.

Es gibt sehr viele verschiedene Kugelbäume, einige Wurzeln sehr flach und wären daher für unsere Einfahrt nicht geeignet. Alle Kugelbäume sind auf Stamm veredelte Pflanzen, wodurch die gekaufte Stammhöhe immer ungefähr gleich bleiben wird. Nur der Stammumfang wächst mit den Jahren sowie die Krone wird größer. Aufgrund der bereits vorhandenen Höhe sind Kugelbäume leider in der Anschaffung nicht gerade günstig. Für die Einfahrt benötigen wir einen Kugelbaum mit einer Stammhöhe von ca. 200 cm, damit man später gut darunter durchlaufen kann.

Am 09. April fuhren wir dann endlich in 2 große Gärtnereien und Baumschulen und kauften den Kugelweißdorn. Dann kauften wir noch etliche Stauden, wie es in unserem Pflanzplan vorgesehen hatten. Es war gar nicht so einfach, die bereits im Internet ausgewählten Sorten auch vor Ort zu finden, aber bei den meisten Pflanzen wurden wir zum Glück fündig, den Rest bestellte Susanne im Internet. Am 10. April holten Jörg und sein Papa den gekauften Kugelbaum mit dem Anhänger von Jörgs Papa bei der Baumschule ab.


Bevor es aber ans Einpflanzen ging, musste Jörg das Bewässerungssystem in den Pflanzbereichen verlegen:


Nach einem kurzen Dichtigkeitstest konnten wir die vorhandene Erde aus unserem Grundstück in die Pflanzbereiche einfüllen. Dafür waren etliche Schubkarrenladungen notwendig:


Susanne zeichnete mit Kreide die Pflanzbereiche auf um zu wissen, wo welche Pflanze gepflanzt werden muss und wieviel Abstand zwischen den Pflanzen bleiben soll, um das spätere Wachstum zu berücksichtigen.
Auch der Kugelbaum fand schnell seinen vorgesehen Platz in einem der beiden Pflanzbereiche in der Mitte der Einfahrt.

Noch sehen die Pflanzen sehr klein und unscheinbar aus, man kann sich nur schwer vorstellen, wie dicht bepflanzt und blühend es später aussehen wird.
Zum Schluss bewässerten wir noch alles ordentlich und schlugen zwei Pfähle als Stütze für den Kugelbaum ein:


Jörg verlegte im Nachgang auch schon den Tropfschlauch für die Bewässerung, den man später, wenn alles gut angewachsen ist, natürlich nicht mehr sehen wird.

Nun müssen die Pflanzen nur noch gut anwachsen, damit wir hoffentlich bald die ersten Blüten in der Einfahrt sehen können. 😀

Unser Gartenzaun - Teil 1

Nachdem die Entscheidung für die Terrasse viel länger dauerte als geplant (Terrassenplanung - von WPC über Keramik und Holz zu Kebony) wollten wir die Zeit nutzen, bis wir mit der Terrasse loslegen können. Zum Glück hatten wir bereits letztes Jahr den Gartenzaun gekauft (Unser Gartenzaun ist auf Lager gelegt), daher planten wir, mit diesem schon mal loszulegen.

An der langen Grundstücksgrenze zum Nachbarn vereinbarten wir schon vor langem, dass wir den Gartenzaun nicht nur gemeinsam kaufen werden, sondern diesen auch zusammen anbringen werden. Denn glücklicherweise erledigt unser Nachbar auch sehr viel in Eigenleistung, und so konnten wir uns wieder einiges an Geld sparen. Bereits letztes Jahr am 07.11.2020 setzten wir im Vorfeld die Rabatte je zur Hälfte.

Am 27.02.2021 setzen wir dann gemeinsam den Gartenzaun auf die vorhandene Rabatte. Da wir insgesamt zu viert waren ging es sehr schnell. Jörg und sein Papa gruben die Löcher an den Rabatten für die Pfosten und unser Nachbar setzte dann mit seinem Papa die Pfosten und den Gartenzaun. Danach betonierten wir noch gemeinsam und bereits mittags waren die vier Heimwerker fertig. Am Nachmittag beschlossen Jörg und sein Papa, auch noch den 7 Meter Gartenzaun an der Nordseite hinter der Garage zu setzen. Schnell stellte sich aber heraus, dass dies deutlich schwieriger geht. Denn unser Gartenzaun ist noch dicker und dadurch schwerer als der ausgewählte Gartenzaun des Nachbarn. Aber nach anfänglichen Schwierigkeiten schafften wir es auch den Zaun auszurichten und so schafften wir an diesem Tag auch noch den kleinen Zaunbereich fertig.


Am 06. März begannen Jörg und sein Papa damit, die Löcher für den Gartenzaun an der Südseite vorzubereiten, an die der Fußweg grenzt. Denn aufgrund des angrenzenden Fußweges mussten erst einmal Löcher für die Pfosten geschaufelt werden und dann der großzügig vorhandene Beton der Pflasterarbeiten weg-gemeißelt werden. Dazu haben wir die Pfostenabstände so gut es ging ausgemessen, damit die Löcher auch später passen. Dies dauerte den ganzen Vormittag. Aufgrund des schlechten Wetters setzen wir dann erst am 27. März den Gartenzaun.

Und hier wurde es dann richtig knifflig: Denn aus unerfindlichen Gründen baute die Erschließungsfirma an dem Fußweg an unserem Grundstück einen Hügel von ca. 20 cm ein. Der Fußweg ist also an der Grenze zum Nachbarn und an der anderen Grenze unseres Grundstücks um 20 cm tiefer als in der Mitte an unserem Grundstück. Dies haben wir beim setzten der Nordseite bereits klassisch mit einer Schlauchwaage gemessen. Von außen ist auch ein deutlicher kleiner Hügel zu sehen.
Wir wollten natürlich ungern den Gartenzaun entsprechend der Steigung abstufen und dann auf der anderen Seite wieder ansteigen lassen. Also tricksten Jörg und sein Papa und mittelten den Gartenzaun aus. So ist er nun in der Mitte an der höchsten Stelle ein bisschen unterhalb vom Fußweg und am Rand ist deutlich Luft zwischen Gartenzaun und Fußweg. Aber optisch gefällt es uns so auf jeden Fall am besten und wir sind froh, diese schwierige Mission gemeistert zu haben. Die beiden letzten Seiten des Gartenzauns wollen wir erst setzen, wenn der Garten soweit fertig ist, da wir nicht wissen, ob wir noch mal Erde herfahren lassen müssen und zum ansäen des Grases später noch Platz benötigt wird, um in das Grundstück zu fahren.

Terrassenplanung - von WPC über Keramik und Holz zu Kebony

Bereits im Sommer 2020 begannen wir damit, Ausstellungen für unsere gewünschte Terrasse zu besuchen. Durch die Steuerreduzierung in 2020 wollten wir auch noch das Material für die Terrasse vorab bestellen. Aber leider kamen wir hier überhaupt nicht voran und die Entscheidung des Terrassenbelags dauerte doch deutlich länger als gedacht:

WPC

Wir planten von Anfang an mit einer Terrasse aus WPC (Holz mit Kunststoffanteilen), da uns eine normale Holzterrasse zu pflegeintensiv war. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass es unmöglich ist, eine WPC-Terrassendiele zu finden, die natürlich aussieht. Der Unterschied zur echten Holzdiele war leider enttäuschend. Völlig perplex waren wir dann auch über den Preis - denn hier muss man für den Quadratmeter zwischen 100 Euro und 130 Euro rechnen - die benötigte Alu-Unterkonstruktion mit ca. 50 Euro natürlich noch nicht mitgerechnet. Und auch WPC hält nicht ewig, je nach Qualität rechnet man mit einer Haltbarkeit von 15 - 30 Jahren. Da wir von keiner Diele begeistert waren, entschieden wir uns nach vielen Ausstellungen also gegen WPC.

Pflaster

Unsere Terrasse zu pflastern war für uns zu keinem Zeitpunkt eine Option, auch wenn man dies gerade in Neubaugebieten mittlerweile fast nur noch sieht. Auch wenn uns das Pflaster unserer Einfahrt wahnsinnig gut gefällt, so sollte unsere Terrasse optisch auf keinen Fall so aussehen. Wir finden es absolut langweilig, wenn hier das gleiche Material eingesetzt wird und es wirkt gerade für eine Terrasse doch sehr puristisch.

Keramik

Also musste eine Alternative her und so stießen wir durch Zufall auf Keramikfließen. Am Anfang wussten wir nicht, dass man auch Keramikfließen auf einer Unterkonstruktion verlegen kann und daher nicht unbedingt ein Splittbett benötigt wird. Denn einer der wenigen Nachteile eines Holzhauses ist, dass man nicht direkt bis an die Hausfassade aufschütten soll. Die dauerhafte Feuchtigkeit könnte sonst Schäden an der Hauswand anrichten, was wir natürlich auf keinen Fall riskieren wollen. Als Alternative dazu könnte man ein Gitter an der Hausfassade anbringen, damit der Schotter nicht zu nahe am Haus ist - aber hier liegt der Preis wieder bei ca. 100 Euro für den Laufmeter - und auch optisch macht das nicht gerade viel her.

Unser Bauleiter empfahl uns eine Kombi aus Holz-und Keramikfließen und schickte uns ein Bild von seiner eigenen Terrasse, was uns sehr schnell überzeugte. Er schickte uns auch Bilder, wie bei Ihm eine unbehandelte Lärchenterrasse nach 5 Jahren aussieht. Im Internet fanden wir dann auch noch ein Bild eines modernen Holzhauses, welches auch eine braune Holzfassade besitzt wie unseres. Auch hier hatte man eine unbehandelte Lärchenterrasse verlegt. Diese sah natürlich auch bereits grau aus, aber irgendwie gefiel uns dieser natürliche Kontrast gerade zu dem modernen Haus überraschenderweise extrem gut. Da unsere Terrasse etwas erhöht sein soll, damit wir eine kleine Trockenmauer und dazwischen eine Blumenbepflanzung anschließen lassen können, passte der Holz-Kontrast zur Trockenmauer im Gegensatz zu Keramik besonders gut.

Holz

Kurzerhand starteten wir mit den Überlegungen, nicht doch eine komplette Holzterrasse zu bauen. Denn da unsere Fassade bereits zwei Materialien besitzt (Holz und Putz), so wollten wir bei der Terrasse nicht auch noch drei Materialien einsetzen (Holz, Keramik und Stein für die Umrandung). Darüber hinaus sollte unser Garten im Gegenzug zu unserem Haus nicht so modern und clean werden - Hier ist uns Natürlichkeit und viel Grün enorm wichtig. Das Grau-Werden störte uns also nicht mehr, aber das Verziehen und Splittern sowie die Verwitterung und folglich die Haltbarkeit und auch Optik machten uns dennoch große Sorgen, schließlich wird unsere Terrasse einmal voll bewittert sein. Wir wollten auch keinen großen Pflegeaufwand mit der Terrasse, denn auch wenn man die Terrasse grau werden lässt, sollte 1-2x im Jahr ein Holzschutz aufgetragen werden und auch abschleifen ist irgendwann nötig. Die Frage war für uns auch: selbst wenn eine günstige Lärchenterrasse 10-15 Jahre halten kann, wie lange sieht diese dann auch noch schön aus? Uns erschien es also utopisch - eine echte Holzterrasse ohne Pflegeaufwand, mit langer Haltbarkeit und wenig splittern, reißen und verziehen. Am ehesten hätte man diese Eigenschaften mit Tropenhölzern erreichen können, aber dies kam für uns aus ökologischen Gründen zu keinem Zeitpunkt in Frage. Schnell fiel dann auch die sibirische Lärche durch, zwar kein Tropenholz aber ebenso viel aus Raubbau und bzgl. der Ökobilanz eine Katastrophe.

Kebony

Man könnte meinen, wir wären in einer Sackgasse gelandet, aber glücklicherweise stießen wir bereits im Herbst 2020 auf die Holzdielen von Kebony. Damals für uns noch uninteressant, weil wir auf WPC fixiert waren. Aber in einem Katalog, den wir damals mitgenommen hatten, sprang es uns dann doch wieder ins Auge: Durch die Behandlung mit einer biologischen Alkohol wird die Zellstruktur der FSC-Kiefernhölzer permanent gestärkt, wodurch sich die Eigenschaften des Materials dauerhaft verbessert. So wird aus nachhaltigem weichen Holz ein Hochleistungsholz, das eine echte Alternative zu tropischen Harthölzern darstellt. Umso begeisterter waren wir von diesen Dielen, zumal der Hersteller bis zu 30 Jahre Garantie auf sein Produkt gibt. Der Preis lag leider im Bereich von WPC, aber dennoch waren wir sehr angetan. Schließlich ist es im Vergleich zu WPC echtes Holz, die Haltbarkeit ist länger und es ist ökologisch besser, und darüber hinaus auch kein Sondermüll wie Kunststoff. Wir besuchten dann im März 2021 zwei Ausstellungen, um uns die Kebony-Dielen vor Ort anzusehen. Ohne dem Berater vorab zu verraten, wofür wir uns bereits interessierten erzählten wir Ihm, was wir gerne hätten. Und sofort führte er uns in den Außenbereich, in dem sich eine 6 Jahre alte Kebony-Terrasse befand. Wir waren sofort begeistert, dass auch der Holzhandel sehr gute Erfahrungen mit dem Produkt gemacht hat und wir uns das Produkt im bewitterten Zustand nach einigen Jahren ansehen konnten. Umso schneller fiel dann die Entscheidung für Kebony und wir sammelten kurzerhand einige Angebote ein. Und nun ist Sie also bestellt, unsere Kebony-Terrasse. Auch wenn wir beim Gesamtpreis mehrmals schlucken mussten, so freuen wir uns nun, schon bald mit dem Fundament starten zu können und unser nächstes großes Projekt anzugehen: Die Terrasse

Herzlich Willkommen

Schon vor vielen Jahren sahen wir in einer Musterhausausstellung einen Eingangsbereich, der uns wahnsinnig gut gefiel. Man konnte nach Betreten des Hauses durch eine große Fensterscheibe in den Garten sehen, darunter war eine Sitzbank eingebaut. Links daneben wurde in die Wand ein Bild aus Holz eingebaut, welches wir sofort bewunderten. Mit Kant- und Rundhölzern war darin in 3D ein Herz zu sehen. Sofort wussten wir: So soll unser Eingangsbereich auch einmal aussehen. Vor allem das Highlight mit dem Herz ging uns nicht mehr aus dem Kopf. Daher sahen wir bereits beim Innenausbau eine 60x60 cm große Vertiefung in der Wand für so ein Holzbild im Eingangsbereich vor, natürlich samt Beleuchtung.

Am 20. März 2021 war es dann endlich soweit: Wir bastelten bei Jörgs Papa in der Werkstatt das Bild. Susanne bereitete dazu als Vorlage eine Sperrholzplatte mit den Maßen 60x60 cm vor, auf der wir die Kanthölzer und das Herz aufmalten. Damit errechneten wir den benötigten Holzbedarf und konnten uns gleich vorstellen, wie es optisch einmal aussehen würde. Dann ging es los: Wir schnitten aus den Kanthölzern verschieden hohe Holzblöcke und Susanne setzte diese auf die Vorlage. Dann musste das Herz auf den Kanthölzern aufgezeichnet werden, damit wir die Herzform mit der Bandsäge ausschneiden konnten. Zum Schluss fehlten für das Herz noch die Rundhölzer aus Buchenholz in der Mitte. Dazu suchten wir verschieden dicke Hölzer aus und schnitten diese wieder in unterschiedliche Höhen und platzierten Sie in der Mitte des Herzes. 



Wir waren gespannt, ob unsere Herzteile auch in unsere Vertiefung passen und die geschnittenen Kanthölzer und die Herzform danach auch noch zueinander passen. Am 21. März 2021 klebten wir dann im Haus mit Heißkleber die einzelnen Teile in die Vertiefung - und glücklicherweise passte alles perfekt. 💪 
Jetzt fehlt nur noch die Beleuchtung. Aber auch so sieht das Holzherz wunderschön aus und wir sind begeistert über dieses besondere Deko-Bild. 😀

D-I-Y Gartenplanung

Nachdem Jörg im Winter 2020/2021 voll beschäftigt war mit dem Anbringen der zahlreichen Spots, Präsenzmelder, Rauchmelder und den ersten Programmierung unseres smarten Zuhauses nutzte Susanne diese Zeit und bildete sich online quasi zur "Gartenplanerin" weiter. Susanne hatte schon sehr lange auf dieses Thema gewartet und die Freude, endlich loslegen zu können, war riesig. Denn endlich steht ein Thema an, welches Ihr liegt und dass nichts mit Technik zu tun hat - weshalb Jörg natürlich raus war. Und so verbrachte Sie unzählige Abende und freie Tage vor dem PC und recherchierte diverse Baumarten, Blumen, Stauden, Blühsträucher, Beerensträucher, etc. Die Recherche war wichtig, um einen guten Überblick zu erhalten, um später die richtigen Pflanzen auswählen zu können und auch, um diese zu kennen. Schließlich muss für jede Pflanze der richtige Platz gefunden werden und man muss wissen, welche Pflege die Pflanzen benötigen.

Uns war von Anfang an klar, dass unser Garten ein richtiger Garten werden soll - also nichts mit Steingarten oder immergrünen Hecken. Es sollen Schmetterlinge fliegen und Insekten brummen, wir wollen selbst Gemüse anbauen, Obst und Beeren ernten und von vielen blühenden Sträuchern und Blumen umgeben sein, an denen man den Lauf der Jahreszeiten bestaunen kann. Daher wurde jede Pflanze nach diversen Kriterien geprüft: Blütezeit, Wachstum, Arbeitsaufwand, Giftigkeit, Herbstfärbung und natürlich der Nutzen für Insekten, Raupen und Vögel. Denn unser Garten soll unser persönlicher Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt werden. Später soll es natürlich auch noch Nistmöglichkeiten, Futterhäuser und ein Insektenhotel geben. 😀

Bereits bevor unser Grundriss fertig war und die genau Grundstücksform feststand, zeichnete Susanne mithilfe eines kostenlosen Gartenplaners im Internet selbst grob unser Grundstück, platzierte darauf das Haus und plante alle Außenanlagen darauf. Damit legten wir fest, wo einmal Sträucher, Hecken, Terrasse, Einfahrt, Wege und ähnliches sein sollen:


Bis dahin war es noch der einfache Teil. Nun musste bis ins Detail geplant werden, welche Bäume, welche Sträucher und welche Pflanzen wir im Garten haben möchten, welche genaue Sorte und wo genau die Pflanze stehen soll.
So erstellte Susanne eine Liste, die immer länger und immer wieder aktualisiert und verfeinert wurde, bis am Ende über 200 Sträucher, Blumen, Gemüsesorten und Bäume aufgelistet und kategorisiert waren:


Die Blütezeit ist sehr wichtig, damit an unterschiedlichen Stellen im Jahresverlauf immer wieder etwas blüht und natürlich nicht alles auf einmal. Es gibt auch Sträucher und Stauden, die bis zu 3-4 Monate blühen, wie Hortensie, Hibiskus, die Spornblume oder ein Storchschnabel. Natürlich müssen hier auch die Farben der Blüten berücksichtigt werden sowie eine mögliche Herbstfärbung. Aber nicht nur die Optik ist entscheidend, denn jede Pflanze benötigt natürlich auch den richtigen Standort (Boden/Platzverhältnisse/Schatten/Halbschatten/Sonne). Das Wachstum war auch wichtig, gerade die Sträucher an der Grundstücksgrenze sollen nicht breiter und höher als 2 Meter werden, damit sich das Schneiden in Grenzen halten wird. Darüber hinaus wählte Susanne auch hauptsächlich ungefüllte Blumen und Stauden aus, die mehrjährig sind und so jedes Jahr aufs Neue blühen und nicht immer wieder neu gekauft und gepflanzt werden müssen. Hier beschränkt sich die Arbeit, wenn überhaupt, auf das Teilen und ggf. Entfernen verblühter Stängel. Die typischen Balkonblumen wie Petunien und Geranien, die nur einjährig sind und als Züchtungen keinen ökologischen Nutzen haben, wollen wir bewusst nicht im Garten haben.

Da unser Garten groß ist, werden wir an sehr vielen Stellen ein Bewässerungssystem verlegen, wodurch auch später einmal das Gießen überschaubar sein wird. Deshalb entschieden wir uns auch von Anfang an in unserer Einfahrt eine Zisterne zu vergraben, die wir nicht nur zur Bewässerung für den Garten verwenden, sondern auch bereits für unsere Toilettenspülungen.

Ein weiterer wichtiger Punkt war aber auch, dass die Pflanzen nicht giftig sind, denn auch unsere Katzen sollen später viel Freude im Garten haben und auch einmal etwas anknabbern können, ohne dass man sich gleich Sorgen machen muss. Oft ist es einem gar nicht bewusst, wie giftig manche Pflanzen sind, obwohl es genau so tolle Alternativen gibt.

Der letzte wichtige Punkt war uns, dass alle Pflanzen insektenfreundlich sind. Denn es gibt eine so enorme Auswahl an Pflanzen, wodurch man sich selbst durch die oben genannten Punkte kaum entscheiden kann. Wir wollten nicht nur nach der Optik und nach dem Bekanntheitsgrad auswählen. So sieht man beispielsweise gerade im Frühjahr die gelben Forsythien blühen, eine der ersten Blühsträucher im Jahr. Das diese Pflanze nicht nur giftig ist, sondern als reine Züchtung keinerlei ökologischen Wert darstellt, ist wahrscheinlich vielen gar nicht bewusst. Die Blüten haben keinen Nektar- oder Pollengehalt und so haben die Insekten überhaupt nichts davon. Forsythie wird dort, wo es nichts anderes gibt, durchaus angeflogen, gerade auch von Hummelköniginnen – die dabei dann aber wertvolle Energie verlieren und dort deshalb sogar erschöpft sterben können.

Aber auch für Vögel haben wir einige Wildrosen, Sonnenblumen und Sträucher eingeplant, die Beeren und Kerne tragen, damit sich die Vögel dort satt essen können. Natürlich wird es auch für uns viele Beerensträucher, Obstbäume sowie Hochbeete und ein Gewächshaus geben. Auch für einen Naturpool, den wir irgendwann vielleicht einmal im Garten haben möchten, werden wir einen Platz freihalten.

Nachdem wir uns für die Pflanzen entschieden hatten, waren wir noch lange nicht am Ende. Denn bei vielen Pflanzen gibt es wieder um die 20 verschiedenen Sorten, die sich wiederum in Farbe, Blütezeit und Wachstum enorm unterscheiden können. So gibt es mittlerweile gerade bei Bäumen und Sträuchern viele Zwergformen für kleinere Gärten. Nachdem die genauen Sorten festgelegt wurden, platzierte Susanne diese in einer Excel-Liste am geplanten Standort:



Aber nun ist er endlich fertig, unser eigener Gartenplan und wir sind überglücklich, wie viele schöne Bereiche um unser Haus herum entstehen werden. Auch wird der Plan noch laufend verfeinert, aber dient uns nun als Grundlage für die weiteren Arbeiten. Es wird noch viel Arbeit sein, die Planung in die Realität umzusetzen 😀:


Bevor es mit dem Garten losgeht, gibt es aber noch ein tolles Thema, das wir angehen wollen: Die Bepflanzung der Einfahrt

D-I-Y Bettrückwand und Zirbenwand

In unserem Schlafzimmer wollten wir ein ganz besonderes Highlight: Eine Wand aus massiver Zirbelkiefer. Da wir große Österreich-Fans sind und wir im ganzen Haus viel Holz haben, so wollten wir im Schlafzimmer doch noch etwas ganz Besonderes: eine Zirbenwand. In vielen Hotels hatten wir so etwas schon gesehen und waren davon richtig begeistert. Nicht nur optisch macht so eine Wand extrem viel her, auch der Duft ist unglaublich angenehm. Vor allem ist das Zirbenholz auch bekannt für seine positive Wirkung auf den Körper: Die Herzfrequenz wird reduziert, der Körper kann sich tiefer erholen, Schlafstörungen werden vorgebeugt und noch viele andere positive Wirkungen können durch das Holz erzielt werden. Bei der Treppenbemusterung (Bemusterung Treppe) mit Taglieber wurde die Wand ausgemessen und schon bald darauf erhielten wir ein Angebot, von dem wir sofort vom Stuhl fielen. Also beschlossen wir schnell, das Thema Zirbenwand doch selbst in die Hand zu nehmen.
Susanne suchte lange im Internet, da es gar nicht so einfach war, so ein Holz aus Österreich zu bekommen. Wir entschieden uns dann aber für unbehandelte massive Zirbendielen, mit denen man sonst einen Fußboden ausstattet. Dies hielt sich zum Glück auch preislich im Rahmen, denn Zirbenholz ist leider alles andere als günstig, da es sehr langsam wächst. Im Dezember bestellten wir dann das Holz und Ende Januar wurde es aus Österreich angeliefert. Am 13. Februar ging es dann endlich los: Mit einigen Latten bauten wir eine Unterkonstruktion an die Wand. Auf dieser verschraubten wir danach die Nut und Feder-Bretter.




Für unser Schlafzimmer wollten wir außerdem eine farbige Bettrückwand aus Stoffen, da wir für unser Wasserbett kein Bettgestell haben und auch keines benötigen, wir uns aber ein optisches Highlight für das Podest hinter dem Bett wünschten. Im Internet gibt es solche Bettrückwandpaneele zu kaufen, diese waren uns dann aber zu teuer. Also lehnte sich diesmal Susanne aus dem Fenster: Das kriege ich selbst genauso gut hin 💪. Also wurden im Internet vier verschiedene Stoffe bestellt - leider kamen einige Stoffe nicht durch Jörgs strenge Endkontrolle - dabei hat doch niemand etwas gegen rosa Einhörner oder Hunde 😉. Nach einer einvernehmlichen Stoffauswahl wurde wie bei der Sitzbankauflage (D-I-Y Sitzbank) Polstervlies, Schaumstoff und eine MDF-Platte für jedes Paneel benötigt und auf dieselbe Weise zusammengebaut. So entstanden 8 wunderschöne Paneele, die unser Schlafzimmer aufpeppen sollen. Diese waren bereits im Sommer 2020 fertig und mussten noch lange Zeit im Umzugskarton ausharren. Im Januar begann Jörg dann damit, 16 Löcher in die Wand zu bohren, damit später an einer Aufhängung jedes Paneel eingehängt werden kann. An jedem Paneel mussten dann noch zwei Aufhängungen befestigt werden, damit diese in die Wandaufhängung eingehängt werden können. Hier mussten wir sehr genau arbeiten, damit die einzelnen Paneele später alle zusammenpassen und auf gleicher Höhe sind. 
Jetzt fehlt nur noch die LED-Beleuchtung und die Auflage für das Podest. Wir sind trotzdem schon überglücklich, wie schön unser Schlafzimmer geworden ist.

Kapitel Spitzboden ist erstmal beendet

Im Winter hatten wir noch eine große Aufgabe vor uns: Auf dem Dachboden mussten Holzweichfaserplatten und darauf eine Schicht OSB-Platten als Boden verlegt werden. Dies ist notwendig, um einen ausreichenden Schallschutz im Haus zwischen den Zimmern zu gewährleisten. Denn zwischen Obergeschoss und Dachgeschoss befindet sich durch unsere Holzbalkendecke nur eine Mehrschichtplatte und durch die ganzen von uns gebohrten Löcher für die Spots, Rauchmelder und Präsenzmelder war hier eine Isolierung zwingend notwendig 😀. 
Jedoch gab es schnell das erste Problem: Die Holzweichfaserplatten müssen für sämtliche Kabel ausgefräst werden, damit diese über die Kabel verlegt werden können und wir später einen geraden Boden haben werden. Normalerweise ist das kein Problem, wenn man nur eine Lampe pro Raum hat... - Da wir im Schnitt aber 8 Spots in jedem Raum haben plus einen Rauch- und einen Präsenzmelder glich der Boden unter dem Dach einem Kabellabyrinth:


Kein Wunder also, dass Jörg viele Abende mit dem Kabelziehen im Vorfeld beschäftigt war. Wir waren schon gespannt, wie lange diese Arbeit dauern würde. Im Idealfall hätten wir diese Arbeit bereits vor dem Einzug erledigt, dies war aber leider nicht möglich. Zum einem waren die Spots so lange nicht lieferbar und zeitlich hätten wir dies vor dem Einzug auch nicht mehr geschafft.

Jörgs Papa schmiedete bereits 2 Wochen vorher einen Plan, wie wir die Holzweichfaserplatten am besten für die Kabel einfräsen können. Ziemlich schnell war klar, das wir dies nicht auf dem Spitzboden machen können, da der Staub beim Schneiden der Platten enorm hoch ist und die ganze Luft sofort von Holzfasern voll ist. Im Dezember bereiteten wir noch die westliche Gibelspitze vor indem wir diese mit Gips verkleideten und zu spachtelten. Mitte Januar starteten wir dann den ersten Samstag auf dem Spitzboden und begannen damit, die erste Ecke des Dachbodens mit Holzweichfaserplatten auszulegen.


Zum scheiden mussten wir die Platten immer vom saunawarmen Spitzboden in eiskalte Garage tragen, wodurch nicht nur der Dachboden schnell voller Holzfasern war, sondern natürlich auch das ganze Haus. Aber der Aufwand hat sich am Ende gelohnt, wenn man sieht wie viel Dreck durch das schneiden entstanden ist:


Wir benötigten 2 weitere Samstage, um die Platten auf dem kompletten Boden zu verlegen. Am 4. Samstag legten wir dann die OSB-Platten aus. Wir sind sehr froh, dieses Thema nun abgeschlossen zu haben, schon allein damit unser Haus nicht mehr so dreckig wird und wir so viel putzen müssen 😀.

Jetzt sieht der Dachboden riesig aus, nachdem das ganze Material verbaut ist. Nur einen kleinen Bereich über dem Zwerchgiebel mussten wir noch offen lassen, da wir planen drei Hängelampen von ganz oben über die Galerie bis zum Esstisch herunterhängen zu lassen. Im Moment ist es über dem Esstisch noch ein bisschen dunkel, dies soll sich natürlich irgendwann ändern. Vor allem auch optisch wird dies noch ein großes Highlight werden. Die Planungen dazu laufen bereits, die Umsetzung wird aber wohl erst im Herbst erfolgen (Die Liste der Aufgaben ist lang... 😀). Auch müssen wir bei Gelegenheit die verspachtelte Gibelspitze noch streichen.


Im Anschluss kehrten wir den Dachboden gründlich, danach konnten wir endlich mit dem Umräumen beginnen. Gerade alte Kartons, die man zwecks Garantie noch benötigt, Deko-Sachen, saisonale Gegenstände, etc. wurden schnell nach oben verfrachtet. Da dies alles im Zimmer im Obergeschoss zwischengelagert wurde, kann man dieses nun auch endlich betreten. Susanne hat sich hier kurzerhand ein provisorisches Arbeitszimmer eingerichtet.


Langweilig wurde uns daher diesen Winter trotz Corona-Einschränkungen bis jetzt noch nicht, denn schließlich steht auch schon wieder die nächste Aufgabe an: Susanne hat aus Österreich massive Zirbenholzdielen bestellt, mit denen wir die noch offene Wand im Schlafzimmer hinter dem Bett verkleiden wollen. Die noch fehlende selbstgebastelte Bettrückwand soll in diesem Zuge ebenfalls abgeschlossen werden. Danach können wir hoffentlich bald mit der Terrassenplanung weitermachen, was ein weiteres großes Thema sein wird.

Unser Gartenzaun ist auf Lager gelegt

Nachdem die Planung unserer Terrasse nur schleppend voranging (dazu mehr in einem separaten Beitrag) und wir die Steuerreduzierung dieses Jahr unbedingt noch irgendwie ausnutzen wollten, begannen wir damit, den Gartenzaun zu planen. Wir waren uns schnell einig, dass wir einen Doppelstabgitterzaun in anthrazit haben möchten. Dieser gefällt uns optisch sehr gut und passt auch zum Grau in unserer Fassade - der einzige Nachteil ist leider, dass man diesen Zaun extrem oft in Neubaugebieten sieht. Durch unseren Bebauungsplan ist die Höhe des Gartenzauns auf max. 1,20 Meter festgelegt, daher mussten wir uns mit dieser Höhe begnügen und es gab nicht mehr viel zum festlegen. Wir haben uns auch noch für ein Gartentor entschieden, damit man später von der Einfahrt direkt in den Garten und auf die Terrasse gehen kann. Einzig auf die Qualität mussten wir noch achten. Dazu studierten wir alle möglichen Unterschiede und entschieden uns am Ende auch für ein stärkeres Material des Zauns (8 statt 6 mm) und einen Zaun, der am Stück feuerverzinkt und pulverbeschichtet wird. Schnell waren ein paar Angebote eingeholt und ein Baustoffhandel aus der Nähe machte ein super Preis. Also bestellten wir kurzerhand dort den Gartenzaun, schließlich hatten wir auch dort zum günstigsten Preis die Pflastersteine der Einfahrt gekauft. Schon gut 1 Woche später konnten wir den Gartenzaun mithilfe eines großen Anhängers von Jörgs Onkel abholen. Nachdem wir alles abgeladen hatten, sind wir vorerst mit dem Thema Gartenzaun fertig. Anbringen werden wir diesen erst im nächsten Jahr.

D-I-Y Sitzbank

Im Windfang hatten wir eine Sitzbank aus massiver Eiche vorgesehen, welche wir nach Maß selber bauen wollten. Bei der Bemusterung der Fensterbänke hatte uns unser Bauleiter auf die Idee gebracht, die benötigte Fensterbank aus Eiche als Sitzbank zu verwenden. So sparen wir uns den Bau einer ganzen Sitzbank, die viel Zeit und auch für das Material einiges an Geld gekostet hätte. Also bestellten wir die Fensterbank bei Taglieber in der entsprechenden Breite für die Nische und bauten diese zusammen mit den anderen Fensterbänken ein (Einbau der Fensterbänke). Um die Sitzbank nutzen zu können, fehlten aber noch Füße, damit die Sitzbank später auch stabil genug ist. 
Am 21. November hatten wir dann endlich Zeit, dieses Thema anzugehen. Damit die Sitzbank noch massiver aussieht und zur besseren Stabilität haben wir ein Eichenkantholz unter die Fensterbank gebaut. 


Im Anschluss befestigten wir 3 Füße am bereits angebrachten Holz. 
Und so ist die Sitzbank nicht länger nur Deko, sondern man kann sich auch endlich darauf setzen. Optisch sind wir richtig zufrieden, wie toll es jetzt mit der fertigen Sitzbank aussieht. Den Bereich unter der Sitzbank nutzen wir als Schuhablage, damit diese nicht im Weg stehen.
Vor allem, wenn der hintere Gartenbereich nächstes Jahr angelegt sein wird, soll man durch das Fenster hinter der Sitzbank einen wunderschönen Blick in den Garten haben. Susanne plant bereits ein schattenverträgliches Beet mit Ziergräsern, Hortensien, Prachtspieren. In der Mitte soll ein immergrünen Kugelbaum das optische Highlight sein. 
Die benötigten Sitzbankauflagen erstellte Susanne bereits im Juli vor dem Einzug. Angelehnt an den grauen Stoff der Esszimmermöbel bestellte Sie einen passenden Stoff im Internet, ebenso 3 Schaumstoffe in der entsprechenden Größe, Polstervlies und MDF-Platten. Nachdem der Stoff mit jeweils 5 cm an jeder Seite größer zugeschnitten wurde, begann die eigentliche Polsterarbeit: Der Stoff wurde auf den Boden gelegt, damit keine Falten entstehen. Darauf kam dann das genau so große Polstervlies, der exakt nach Maß zugeschnittene Schaumstoff und zum Schluss die MDF-Platte. Der Stoff und das Polstervlies wurden nun um den Schaumstoff und die MDF-Platte straff gefaltet und festgetackert. So entstanden drei tolle Sitzbankauflagen für den Windfang. 



Zwei Kissen wurden kurzerhand in einem schwedischen Möbelhaus gekauft und nun ist Sie endlich fertig: Unsere Do-it-yourself-Sitzbank