Herzlich Willkommen

Schon vor vielen Jahren sahen wir in einer Musterhausausstellung einen Eingangsbereich, der uns wahnsinnig gut gefiel. Man konnte nach Betreten des Hauses durch eine große Fensterscheibe in den Garten sehen, darunter war eine Sitzbank eingebaut. Links daneben wurde in die Wand ein Bild aus Holz eingebaut, welches wir sofort bewunderten. Mit Kant- und Rundhölzern war darin in 3D ein Herz zu sehen. Sofort wussten wir: So soll unser Eingangsbereich auch einmal aussehen. Vor allem das Highlight mit dem Herz ging uns nicht mehr aus dem Kopf. Daher sahen wir bereits beim Innenausbau eine 60x60 cm große Vertiefung in der Wand für so ein Holzbild im Eingangsbereich vor, natürlich samt Beleuchtung.

Am 20. März 2021 war es dann endlich soweit: Wir bastelten bei Jörgs Papa in der Werkstatt das Bild. Susanne bereitete dazu als Vorlage eine Sperrholzplatte mit den Maßen 60x60 cm vor, auf der wir die Kanthölzer und das Herz aufmalten. Damit errechneten wir den benötigten Holzbedarf und konnten uns gleich vorstellen, wie es optisch einmal aussehen würde. Dann ging es los: Wir schnitten aus den Kanthölzern verschieden hohe Holzblöcke und Susanne setzte diese auf die Vorlage. Dann musste das Herz auf den Kanthölzern aufgezeichnet werden, damit wir die Herzform mit der Bandsäge ausschneiden konnten. Zum Schluss fehlten für das Herz noch die Rundhölzer aus Buchenholz in der Mitte. Dazu suchten wir verschieden dicke Hölzer aus und schnitten diese wieder in unterschiedliche Höhen und platzierten Sie in der Mitte des Herzes. 



Wir waren gespannt, ob unsere Herzteile auch in unsere Vertiefung passen und die geschnittenen Kanthölzer und die Herzform danach auch noch zueinander passen. Am 21. März 2021 klebten wir dann im Haus mit Heißkleber die einzelnen Teile in die Vertiefung - und glücklicherweise passte alles perfekt. 💪 
Jetzt fehlt nur noch die Beleuchtung. Aber auch so sieht das Holzherz wunderschön aus und wir sind begeistert über dieses besondere Deko-Bild. 😀

D-I-Y Bettrückwand und Zirbenwand

In unserem Schlafzimmer wollten wir ein ganz besonderes Highlight: Eine Wand aus massiver Zirbelkiefer. Da wir große Österreich-Fans sind und wir im ganzen Haus viel Holz haben, so wollten wir im Schlafzimmer doch noch etwas ganz Besonderes: eine Zirbenwand. In vielen Hotels hatten wir so etwas schon gesehen und waren davon richtig begeistert. Nicht nur optisch macht so eine Wand extrem viel her, auch der Duft ist unglaublich angenehm. Vor allem ist das Zirbenholz auch bekannt für seine positive Wirkung auf den Körper: Die Herzfrequenz wird reduziert, der Körper kann sich tiefer erholen, Schlafstörungen werden vorgebeugt und noch viele andere positive Wirkungen können durch das Holz erzielt werden. Bei der Treppenbemusterung (Bemusterung Treppe) mit Taglieber wurde die Wand ausgemessen und schon bald darauf erhielten wir ein Angebot, von dem wir sofort vom Stuhl fielen. Also beschlossen wir schnell, das Thema Zirbenwand doch selbst in die Hand zu nehmen.
Susanne suchte lange im Internet, da es gar nicht so einfach war, so ein Holz aus Österreich zu bekommen. Wir entschieden uns dann aber für unbehandelte massive Zirbendielen, mit denen man sonst einen Fußboden ausstattet. Dies hielt sich zum Glück auch preislich im Rahmen, denn Zirbenholz ist leider alles andere als günstig, da es sehr langsam wächst. Im Dezember bestellten wir dann das Holz und Ende Januar wurde es aus Österreich angeliefert. Am 13. Februar ging es dann endlich los: Mit einigen Latten bauten wir eine Unterkonstruktion an die Wand. Auf dieser verschraubten wir danach die Nut und Feder-Bretter.




Für unser Schlafzimmer wollten wir außerdem eine farbige Bettrückwand aus Stoffen, da wir für unser Wasserbett kein Bettgestell haben und auch keines benötigen, wir uns aber ein optisches Highlight für das Podest hinter dem Bett wünschten. Im Internet gibt es solche Bettrückwandpaneele zu kaufen, diese waren uns dann aber zu teuer. Also lehnte sich diesmal Susanne aus dem Fenster: Das kriege ich selbst genauso gut hin 💪. Also wurden im Internet vier verschiedene Stoffe bestellt - leider kamen einige Stoffe nicht durch Jörgs strenge Endkontrolle - dabei hat doch niemand etwas gegen rosa Einhörner oder Hunde 😉. Nach einer einvernehmlichen Stoffauswahl wurde wie bei der Sitzbankauflage (D-I-Y Sitzbank) Polstervlies, Schaumstoff und eine MDF-Platte für jedes Paneel benötigt und auf dieselbe Weise zusammengebaut. So entstanden 8 wunderschöne Paneele, die unser Schlafzimmer aufpeppen sollen. Diese waren bereits im Sommer 2020 fertig und mussten noch lange Zeit im Umzugskarton ausharren. Im Januar begann Jörg dann damit, 16 Löcher in die Wand zu bohren, damit später an einer Aufhängung jedes Paneel eingehängt werden kann. An jedem Paneel mussten dann noch zwei Aufhängungen befestigt werden, damit diese in die Wandaufhängung eingehängt werden können. Hier mussten wir sehr genau arbeiten, damit die einzelnen Paneele später alle zusammenpassen und auf gleicher Höhe sind. 
Jetzt fehlt nur noch die LED-Beleuchtung und die Auflage für das Podest. Wir sind trotzdem schon überglücklich, wie schön unser Schlafzimmer geworden ist.

Kapitel Spitzboden ist erstmal beendet

Im Winter hatten wir noch eine große Aufgabe vor uns: Auf dem Dachboden mussten Holzweichfaserplatten und darauf eine Schicht OSB-Platten als Boden verlegt werden. Dies ist notwendig, um einen ausreichenden Schallschutz im Haus zwischen den Zimmern zu gewährleisten. Denn zwischen Obergeschoss und Dachgeschoss befindet sich durch unsere Holzbalkendecke nur eine Mehrschichtplatte und durch die ganzen von uns gebohrten Löcher für die Spots, Rauchmelder und Präsenzmelder war hier eine Isolierung zwingend notwendig 😀. 
Jedoch gab es schnell das erste Problem: Die Holzweichfaserplatten müssen für sämtliche Kabel ausgefräst werden, damit diese über die Kabel verlegt werden können und wir später einen geraden Boden haben werden. Normalerweise ist das kein Problem, wenn man nur eine Lampe pro Raum hat... - Da wir im Schnitt aber 8 Spots in jedem Raum haben plus einen Rauch- und einen Präsenzmelder glich der Boden unter dem Dach einem Kabellabyrinth:


Kein Wunder also, dass Jörg viele Abende mit dem Kabelziehen im Vorfeld beschäftigt war. Wir waren schon gespannt, wie lange diese Arbeit dauern würde. Im Idealfall hätten wir diese Arbeit bereits vor dem Einzug erledigt, dies war aber leider nicht möglich. Zum einem waren die Spots so lange nicht lieferbar und zeitlich hätten wir dies vor dem Einzug auch nicht mehr geschafft.

Jörgs Papa schmiedete bereits 2 Wochen vorher einen Plan, wie wir die Holzweichfaserplatten am besten für die Kabel einfräsen können. Ziemlich schnell war klar, das wir dies nicht auf dem Spitzboden machen können, da der Staub beim Schneiden der Platten enorm hoch ist und die ganze Luft sofort von Holzfasern voll ist. Im Dezember bereiteten wir noch die westliche Gibelspitze vor indem wir diese mit Gips verkleideten und zu spachtelten. Mitte Januar starteten wir dann den ersten Samstag auf dem Spitzboden und begannen damit, die erste Ecke des Dachbodens mit Holzweichfaserplatten auszulegen.


Zum scheiden mussten wir die Platten immer vom saunawarmen Spitzboden in eiskalte Garage tragen, wodurch nicht nur der Dachboden schnell voller Holzfasern war, sondern natürlich auch das ganze Haus. Aber der Aufwand hat sich am Ende gelohnt, wenn man sieht wie viel Dreck durch das schneiden entstanden ist:


Wir benötigten 2 weitere Samstage, um die Platten auf dem kompletten Boden zu verlegen. Am 4. Samstag legten wir dann die OSB-Platten aus. Wir sind sehr froh, dieses Thema nun abgeschlossen zu haben, schon allein damit unser Haus nicht mehr so dreckig wird und wir so viel putzen müssen 😀.

Jetzt sieht der Dachboden riesig aus, nachdem das ganze Material verbaut ist. Nur einen kleinen Bereich über dem Zwerchgiebel mussten wir noch offen lassen, da wir planen drei Hängelampen von ganz oben über die Galerie bis zum Esstisch herunterhängen zu lassen. Im Moment ist es über dem Esstisch noch ein bisschen dunkel, dies soll sich natürlich irgendwann ändern. Vor allem auch optisch wird dies noch ein großes Highlight werden. Die Planungen dazu laufen bereits, die Umsetzung wird aber wohl erst im Herbst erfolgen (Die Liste der Aufgaben ist lang... 😀). Auch müssen wir bei Gelegenheit die verspachtelte Gibelspitze noch streichen.


Im Anschluss kehrten wir den Dachboden gründlich, danach konnten wir endlich mit dem Umräumen beginnen. Gerade alte Kartons, die man zwecks Garantie noch benötigt, Deko-Sachen, saisonale Gegenstände, etc. wurden schnell nach oben verfrachtet. Da dies alles im Zimmer im Obergeschoss zwischengelagert wurde, kann man dieses nun auch endlich betreten. Susanne hat sich hier kurzerhand ein provisorisches Arbeitszimmer eingerichtet.


Langweilig wurde uns daher diesen Winter trotz Corona-Einschränkungen bis jetzt noch nicht, denn schließlich steht auch schon wieder die nächste Aufgabe an: Susanne hat aus Österreich massive Zirbenholzdielen bestellt, mit denen wir die noch offene Wand im Schlafzimmer hinter dem Bett verkleiden wollen. Die noch fehlende selbstgebastelte Bettrückwand soll in diesem Zuge ebenfalls abgeschlossen werden. Danach können wir hoffentlich bald mit der Terrassenplanung weitermachen, was ein weiteres großes Thema sein wird.

Unser Gartenzaun ist auf Lager gelegt

Nachdem die Planung unserer Terrasse nur schleppend voranging (dazu mehr in einem separaten Beitrag) und wir die Steuerreduzierung dieses Jahr unbedingt noch irgendwie ausnutzen wollten, begannen wir damit, den Gartenzaun zu planen. Wir waren uns schnell einig, dass wir einen Doppelstabgitterzaun in anthrazit haben möchten. Dieser gefällt uns optisch sehr gut und passt auch zum Grau in unserer Fassade - der einzige Nachteil ist leider, dass man diesen Zaun extrem oft in Neubaugebieten sieht. Durch unseren Bebauungsplan ist die Höhe des Gartenzauns auf max. 1,20 Meter festgelegt, daher mussten wir uns mit dieser Höhe begnügen und es gab nicht mehr viel zum festlegen. Wir haben uns auch noch für ein Gartentor entschieden, damit man später von der Einfahrt direkt in den Garten und auf die Terrasse gehen kann. Einzig auf die Qualität mussten wir noch achten. Dazu studierten wir alle möglichen Unterschiede und entschieden uns am Ende auch für ein stärkeres Material des Zauns (8 statt 6 mm) und einen Zaun, der am Stück feuerverzinkt und pulverbeschichtet wird. Schnell waren ein paar Angebote eingeholt und ein Baustoffhandel aus der Nähe machte ein super Preis. Also bestellten wir kurzerhand dort den Gartenzaun, schließlich hatten wir auch dort zum günstigsten Preis die Pflastersteine der Einfahrt gekauft. Schon gut 1 Woche später konnten wir den Gartenzaun mithilfe eines großen Anhängers von Jörgs Onkel abholen. Nachdem wir alles abgeladen hatten, sind wir vorerst mit dem Thema Gartenzaun fertig. Anbringen werden wir diesen erst im nächsten Jahr.

D-I-Y Sitzbank

Im Windfang hatten wir eine Sitzbank aus massiver Eiche vorgesehen, welche wir nach Maß selber bauen wollten. Bei der Bemusterung der Fensterbänke hatte uns unser Bauleiter auf die Idee gebracht, die benötigte Fensterbank aus Eiche als Sitzbank zu verwenden. So sparen wir uns den Bau einer ganzen Sitzbank, die viel Zeit und auch für das Material einiges an Geld gekostet hätte. Also bestellten wir die Fensterbank bei Taglieber in der entsprechenden Breite für die Nische und bauten diese zusammen mit den anderen Fensterbänken ein (Einbau der Fensterbänke). Um die Sitzbank nutzen zu können, fehlten aber noch Füße, damit die Sitzbank später auch stabil genug ist. 
Am 21. November hatten wir dann endlich Zeit, dieses Thema anzugehen. Damit die Sitzbank noch massiver aussieht und zur besseren Stabilität haben wir ein Eichenkantholz unter die Fensterbank gebaut. 


Im Anschluss befestigten wir 3 Füße am bereits angebrachten Holz. 
Und so ist die Sitzbank nicht länger nur Deko, sondern man kann sich auch endlich darauf setzen. Optisch sind wir richtig zufrieden, wie toll es jetzt mit der fertigen Sitzbank aussieht. Den Bereich unter der Sitzbank nutzen wir als Schuhablage, damit diese nicht im Weg stehen.
Vor allem, wenn der hintere Gartenbereich nächstes Jahr angelegt sein wird, soll man durch das Fenster hinter der Sitzbank einen wunderschönen Blick in den Garten haben. Susanne plant bereits ein schattenverträgliches Beet mit Ziergräsern, Hortensien, Prachtspieren. In der Mitte soll ein immergrünen Kugelbaum das optische Highlight sein. 
Die benötigten Sitzbankauflagen erstellte Susanne bereits im Juli vor dem Einzug. Angelehnt an den grauen Stoff der Esszimmermöbel bestellte Sie einen passenden Stoff im Internet, ebenso 3 Schaumstoffe in der entsprechenden Größe, Polstervlies und MDF-Platten. Nachdem der Stoff mit jeweils 5 cm an jeder Seite größer zugeschnitten wurde, begann die eigentliche Polsterarbeit: Der Stoff wurde auf den Boden gelegt, damit keine Falten entstehen. Darauf kam dann das genau so große Polstervlies, der exakt nach Maß zugeschnittene Schaumstoff und zum Schluss die MDF-Platte. Der Stoff und das Polstervlies wurden nun um den Schaumstoff und die MDF-Platte straff gefaltet und festgetackert. So entstanden drei tolle Sitzbankauflagen für den Windfang. 



Zwei Kissen wurden kurzerhand in einem schwedischen Möbelhaus gekauft und nun ist Sie endlich fertig: Unsere Do-it-yourself-Sitzbank

Es geht los - es wird gepflastert

So langsam hatten wir alle Vorbereitungen (Startschuss bei den Außenanlagen - Vorbereitung Einfahrt) für das Pflastern getroffen - allerdings fehlte noch eine Entwässerungsrinne. Diese muss am Ende unserer Einfahrt vor dem Fußweg zur Entwässerung eingebaut werden, da unser Hof später mal ein Gefälle von der Garage zum Fußweg aufweist und Oberflächenwasser nicht einfach auf die Straße laufen darf.
Die Entwässerungsrinne auszuwählen kostete Jörg sehr viel Zeit, da es sehr viele verschiedene Rinnen gibt und alle besseren sehr teuer waren. Uns war es wichtig, dass diese für kleinere Lkws befahrbar ist und das Gewicht entsprechend aushält. Am Ende bissen wir in den sauren Apfel und bestellten eine Rinne bei einem Baustoffhandel, da uns die Alternativen wie z.B. ein 3-Zeiler im Pflaster nicht gefielen.
Nachdem wir am ersten Oktoberwochenende durch den Feiertag am Samstag nichts großes machen konnten, führten wir Freitag Nachmittag nur ein paar vorbereitende Arbeiten durch.
Erst am zweiten Oktoberwochenende konnten wir am Freitag just in time die Rinne endlich im Baustoffhandel abholen und mit dem Einbau starten. Samstag Abend hatten wir die Rinne eingebaut die beiden Reihen vor und nach der Rinne gepflastert:


Fürs Pflastern mussten wir dann am 16.10.2020 noch final mit Mineralbeton auffüllen und als Pflasterbett noch Edelsplitt einbauen. Also fuhren wir gefühlt wieder hunderte Schubkarren mit Mineralbeton in den Hof und rüttelten diese fest.
Am Ende bauten wir den Edelsplitt ein und bereiteten alles für das Pflastern vor. Dies mussten wir sehr sorgfältig erledigen, damit später die Höhe der Pflastersteine passt:


Für den 17. Oktober bestellen wir zusätzlich Susannes Schwager als Unterstützung, damit wir gemeinsam die großen Pflastersteine verlegen konnten. Unser Pflaster besteht aus drei unterschiedlichen Größen und wird im wilden Verband verlegt. Nachdem wir die letzten Unebenheiten beseitigten, legten wir zuerst die lange Pflasterreihe vor der Garage auf den Edelsplitt. Von dort aus arbeiteten wir uns Richtung Haustüre und Richtung Entwässerungsrinne vor. Da für die Stufe bei der Haustür noch eine Natursteinplatte fehlt, konnten wir hier noch nicht komplett an die Haustür pflastern. Schnell gab es jedoch die ersten Probleme: Unsere Vorlage für das Verlegemuster war nicht breit genug und somit wussten wir nicht, wie das Verlegemuster bei der Breite unserer Einfahrt weitergehen würde. Wir rätselten ewig und kamen leider nicht hinter die Lösung, wie das Muster fortzuführen ist. Bei allen möglichen versuchen liefen dann die Fugen ein paar Reihen später wieder durch (was beim wilden Verband nicht gewünscht ist...). Also verlegten wir das Pflaster am Ende nach Gefühl. Wir hatten schon Angst, dass die bestellten Pflastersteine nicht aufgehen würden, da pro Steingröße eine bestimmte Menge an Pflastersteinen für das Muster vorgesehen waren. Aber am Ende klappte alles sehr gut und wir konnten das Pflaster komplett verlegen:


Am 23. und 24. Oktober starteten wir damit die Pflastersteine an den Rändern und an den Blumenbeeten sowie den Kanaldeckeln zuzuschneiden. Für die Rundschnitte an den Kanaldeckeln besorgen wird uns extra eine spezielle Kurvendiamantscheibe.
Da wir auf der Gargenrückseite ebenfalls einen kleinen Bereich Pflastern wollten, setzen wir an diesem Wochenende dort ebenfalls unsere Pflasterblöcke als Randsteine:


Am letzten Oktoberwochenende war es dann endlich soweit. Die finalen Arbeiten standen an.
Vorne schnitten wir die restlichen Steine und kehrten die Fugen mit Quarzsand aus.
Hinten bereiteten wir wieder mit Mineralbeton und Edelsplitt alles zum Pflastern vor und pflasterten auch direkt die kleine Fläche.
Abschließend rüttelten wir das Pflaster vorne und hinten endgültig fest. Und grillten wir natürlich zur Einweihung des neuen Hofes direkt:


Nun sind wir tatsächlich vor dem kalten und schlechten Wetter mit der Einfahrt fertig geworden und sind sehr glücklich, wie schön die Einfahrt geworden ist. Natürlich sind wir auch ein bisschen stolz alles selbst geschafft zu haben und richtig Dankbar für die Tatkräftige Hilfe von Jörgs Papa!
Im Frühjahr wollen wir die Pflanzflächen in der Einfahrt bepflanzen. Dafür arbeitet Susanne bereits an der Planung, welche Pflanzen und Blumen hierfür am besten geeignet sind. Richtung Terrasse wollen wir auch noch ein kleinen Fußweg pflastern, dies können wir aber erst angehen, wenn die Terrasse gemacht wird - ein neues großes Projekt für 2021. Damit wir noch ein bisschen von der Mehrwertsteuerreduzierung dieses Jahr profitieren, wollen wir noch den Gartenzaun sowie das Material für die Terrasse beschaffen, auch wenn wir die beiden Themen erst im neuen Jahr angehen werden.

Endabnahme mit Taglieber

Am 13. Oktober war es soweit. Unser Bauleiter rückte zum vorerst letzten Mal an, um die Endabnahme unseres Hauses gemeinsam mit uns durchzuführen.
Der Termin fand jetzt erst statt, da noch 2 Themen offen waren, die vorher durch die Firma Taglieber abgeschlossen werden mussten: Zum einen fehlte noch die Eckverblendung unseres Zwerchgiebels, sowie eine neue Abdeckung für einen Fußbodenheizung-Verteilerkasten, den die Spachtler leider beschädigt hatten. Beides waren nur Kleinigkeiten, daher waren wir froh, die Endabnahme wie immer harmonisch und gemeinsam ohne größere Baustellen oder gar Streitigkeiten abschließen zu können.
Zurückblickend war es eine komplett richtige Entscheidung den Weg mit Taglieber zu gehen (Der richtige Bauträger - Der Weg zu Taglieber). Die komplette Bauphase lief wirklich einwandfrei.

Zum Glück wurden die fehlenden Eckverblendungen endlich geliefert und so konnte unser Bauleiter diese vor der Endabnahme gleich noch anbringen. Eigentlich hätten diese bereits im Januar mit der Haustüre angebracht werden sollen - jedoch waren diese zuerst zu kurz und dann in der falschen Farbe geliefert worden und hätten unseren Bauleiter fast zur Verzweiflung gebracht 😀.


Nachdem wir gemeinsam bei einem Rundgang durch das Haus noch ein paar kleinere Themen besprochen hatten, erhielten wir das Endabnahmeprotokoll, welches wir gemeinsam ausfüllten und unterschrieben.
Tatsächlich ist nun nichts mehr mit der Baufirma offen und wir sind froh, dieses Thema nun auch abgeschlossen zu haben. Die Schlussrechnung erhielten wir in diesem Zuge ebenfalls.
Nachträglich erhalten wir noch den Energieausweis und weitere Unterlagen zu unserem Haus. Diese können aktuell noch nicht komplett erstellt werden, da wir noch auf unsere Batterie warten.

Eine kleine Überraschung war darüber hinaus die Überreichung unserer aus Edelstahl Hausnummer. Diese haben wir einige Zeit nach dem Termin an unsere Doppelgarage angebracht. So erkennt man viele Taglieber Häuser auch von außen später noch:

Startschuss bei den Außenanlagen - Vorbereitung Einfahrt

Auch wenn im Haus noch längst nicht alles fertig ist, wollten wir dennoch mit der Einfahrt vorankommen, solange das Wetter noch mitspielt. Ziel ist es, die Einfahrt zu pflastern, damit wir pünktlich vor dem ersten Frost unsere Garage nutzen können. Natürlich entschieden wir uns auch hier alles in Eigenleistung mit tatkräftiger Unterstützung von Jörgs Papa anzugehen.
Die Einfahrt zu unserem Haus wurde für die Baustelle bereits durch unseren Maurer konkav geschottert, damit man hineinfahren konnte:


Für die geplanten Pflasterarbeiten und die Rabatten am Rand mussten wir deshalb erstmal wieder einiges an Schotter in harter Handarbeit abtragen. Damit starteten wir am 29.08. und bereits am Abend lies sich ein deutlicher Fortschritt erkennen:


Am Wochenende darauf starteten wir damit den Untergrund der äußeren Randsteine mithilfe eines ausgeliehenen Stampfers zu verdichten. Für unsere beiden Kanäle (Schmutzwasser und Regenwasser) sowie für den Zisternendeckel in der Einfahrt setzen wir Ausgleichsringe auf die vorhandenen Schächte, damit wir bei den Kanaldeckeln auf das Höhenniveau der Straße, bzw. des Pflasters kommen.
Auch kümmerten wir uns um das noch vorhandene Loch in unserer Einfahrt, welches für den Hausanschluss gegraben wurde. Dieses wurde bei der Herstellung des Hausanschlusses vom Netzbetreiber einfach nur mit Erde zugeschüttet. Damit das Pflaster darauf später stabil genug ist, mussten wir Schotter einfüllen und diesen sauber verdichten. Also gruben wir das Loch erstmal wieder auf, um dies dann wieder mit Sand und Schotter zu füllen. Dabei haben wir das Material immer wieder in kleinen Schichten mit dem Stampfer verdichtet.



Wir entschieden uns unsere Einfahrt so breit wie unseren Hauseingang zu machen. Dies bedeutete allerdings, dass wir den dort lagernden Gipsabfall endlich entsorgen mussten und noch mehr schaufeln mussten. Deshalb verbrachten wir das nächste Wochenende nur mit schaufeln für die Vorbereitung der nächsten Schritte.
Da unsere Haustüre leicht erhöht ist, haben wir wieder am Wochenende darauf auch noch eine Stufe vor der Haustüre betoniert. Dazu bauten wir eine Schalung, in die der Beton gegossen wurde. Zwei Tage später entfernten wir die Schalung wieder und haben nun eine schöne Stufe vor der Haustüre. Darauf wollen wir später eine Natursteinplatte legen, die zum Pflaster passen soll.


Nachdem wir gefühlt unendlich geschaufelt haben und unzählige Schubkarrenladungen von A nach B gebracht haben (und manchmal auch wieder zurück 😂) war es am am 25. und 26. September endlich so weit und wir konnten unsere Blöcke als Randsteine setzen:

Pflastersteine und was man sonst noch braucht

Aufgrund der vielen Arbeiten im Haus sind wir vorab noch nicht dazu gekommen, uns ein Pflaster auszusuchen. Daher machten wir uns am 24. August auf den Weg zu einigen Pflasterausstellungen in unserer Region. Irgendwie gefiel uns nichts so richtig gut und preislich waren die meisten Pflaster im gleichen Preissegment. Ursprünglich hatten wir ein Muschelkalkpflaster geplant, aber hier gab es viele ähnliche und keines überzeugte uns voll und ganz.
Dann stießen wir glücklicherweise in der letzten Pflasterausstellung auf ein wirklich tolles Pflaster, welches eine dezente Muschelkalkoptik besitzt, aber von der Farbgebung eher braun-grau aussieht. Das hatten wir so noch nirgends gesehen und wir waren sofort begeistert. Um sicherzugehen, dass wir uns auch für das richtige Pflaster und die richtige Farbe entscheiden, fuhren wir in die Werksausstellung des Pflasterherstellers, welche glücklicherweise nur 1 Stunde von unserem Wohnort entfernt ist. Dort gab es einen Musterpark, den wir am 02. September besichtigten. Das von uns bereits favorisierte Pflaster gefiel uns auch dort sehr gut. Daher waren wir richtig froh, hier wieder einen Schritt weitergekommen zu sein. Schließlich wollte Susanne auf gar keinen Fall ein graues steriles Pflaster, wie man es heutzutage oft sieht. 
Der Garten und die Außenanlagen sollen später sehr warm und einladend aussehen, nicht zu sehr puristisch und zu modern. Ein Vergleich diverser Pflasterangebote hatte sich schnell gelohnt. Ohne großes Verhandeln unterschied sich das teuerste vom günstigsten Angebot um ca. 800 Euro (für das exakte gleiche Pflaster und gleiche Menge ☝). Neben der Einfahrt, die bis zum angrenzenden Hauseingang gehen wird, benötigen wir das Pflaster auch für einen geplanten Fußweg, der von der Einfahrt zur Terrasse führen soll. Ebenso soll hinter der Garage auf der Rückseite eine Fläche gepflastert werden. Damit die gepflasterte Einfahrt optisch aufgelockert wird und alles nicht zu zugepflaster aussehen wird, planen wir links an der Garage eine Blumenbeet-Reihe und zwischen Garage und Hauseingang ebenfalls 2 schmale Blumenbeete. 
Nachdem wir das Pflaster am 17. September bestellten war, wurde dieses bereits 5 Tage später am 22. September angeliefert. So stehen nun 20 Paletten in unserem Garten. Neben dem Pflaster haben wir auch Blöcke in der gleichen Farbe unseres Pflasters mitbestellt, damit wir diese an den Rändern anstelle von normalen Rabatten anbringen können. Nun sind wir gespannt, wie das verlegte Pflaster später aussehen wird. Im Moment sehen die einzelnen Pflastersteine doch eher grau aus. 
Aber der Kauf der Pflastersteine war noch längst nicht alles, was wir für das Pflastern benötigen werden:
  • 26 Tonnen Schotter
  • 15 Tonnen Estrichsand
  • 9 Tonnen Edelsplitt
  • Rabatten
  • unzählige Säcke Zement
  • Betonausgleichsringe
  • 500kg Quarzsand
  • Noppenbahn
  • 9m Ablaufrinne
Daher war in der vorletzten Septemberwoche fast täglich der ein oder andere Sattelzug bei unserem Grundstück vor Ort und unser Garten wurde nun ganz schön vollgestellt. Es türmen sich nun Berge von Schotter, Sand und Pflastersteinen auf unserem Grundstück und neben den riesigen Sonnenblumen ist auf der Straßenseite wirklich kein Platz mehr, obwohl wir noch lange nicht alles besorgt haben:


Unser fehlendes Treppengeländer ist endlich da

Nachdem wir uns schon fast daran gewöhnt hatten, eine Treppe ohne Geländer im Haus zu haben, warteten wir dennoch auf das Treppengeländer, welches wir am 02. Juni bemustert hatten (Bemusterung Treppe) und im Anschluss durch Taglieber bei einem Stahlbauer bestellt hatten. Auch wenn das Nachtragsangebot für das Treppengeländer nicht eingeplant war und eigentlich recht teuer war, entschieden wir uns dennoch für das gewünschte Geländer. Wir waren gespannt, ob sich die Mehrkosten für ein solches Geländer wirklich lohnen würden und ob wir am Ende auch zufrieden sein würden. Schließlich hatten wir noch das Bild unserer Traumtreppe im Kopf. Am 21. September kam dann das bereits komplett fertig montierte Geländer bei uns am Haus an. Es wurde durch die große Hebeschiebetüre im Esszimmer in das Haus getragen und auf die Treppe montiert. Das Geländer wurde in einem von uns ausgewählten hellen Grauton gestrichen und ist mit einem Handlauf aus Massivholz versehen. Wir sind nun absolut begeistert, wie toll das Treppengeländer aussieht und wie perfekt es zur Treppe passt. Die Mehrkosten haben sich in jedem Fall gelohnt und wir sind nun überglücklich, dass wir unsere Traumtreppe im Haus haben.