Die wunderbare Welt der Fliesen 2.0

Nachdem wir bereits im Januar Fliesen bemustert hatten und uns doch recht schnell auf eine tolle Mischung geeinigt hatten, dauerte es doch noch einige Wochen, bis alle Details mit unserem Fliesenleger abgestimmt waren. Parallel dazu besuchten wir noch einige andere Ausstellungen, jedoch gefielen uns nirgends die Fliesen so gut wie im ersten Geschäft. Auch preislich lagen alle Ausstellungen im gleichen Preisniveau. Vor der Bestellung der Fliesen nahmen wir von allen ausgesuchten Modellen Muster mit auf die Baustelle, um uns diese vor Ort anzusehen. Schnell war klar, dass wir uns für die teureren Holzoptikfliesen aus dem Fliesengeschäft entscheiden werden - ein paar günstigere Muster aus dem Internet fielen sofort aus der Auswahl, da diese überhaupt nicht echt aussahen. Die Fliesen für das Badezimmer sahen auch im Haus wunderschön aus, und so erwies sich nur noch das Gäste-WC als Problem: Durch die Wand mitten im Gäste-WC zwischen Dusche und Toilette wirkt das Gäste-WC ohnehin schon recht dunkel. Unsere ausgesuchten braunen und grauen Fliesen machen den Raum leider noch dunkler:


Daher mussten wir uns hier noch einmal eine neue Farbe aussuchen - glücklicherweise gab es einen hellen beige-Ton zur braunen Fließe. Wir änderten noch die Steinoptikfliese für die Steinwand auf der Waschbckenseite von beige auf braun, und schon waren wir wieder zufrieden. Nachdem wir nun die genauen Mengen und Formate mit dem Fliesenleger besprochen hatten, konnten wir endlich die Fliesen bestellen.



Einbau Garagentor und Nebentür Garage

Parallel zum Fliesen und Streichen im Technikraum mussten wir ebenfalls die Garagentorwand sowie die Wand der Nebentüre der Garage fertigstellen, damit das Tor eingebaut werden kann.
Hier mussten wir beim Spachteln allerdings selbst Hand anlegen, was aber Dank der Hilfe von Jörgs Papa kein Problem war:



Nach dem 2ten mal verspachteln musste noch alles sauber geschliffen werden, was eine sehr mühselige Arbeit war.
Und natürlich mussten wir auch hier die Wände grundieren und zwei Mal streichen.
Aber auch das schafften wir zum Glück wieder rechtzeitig:


Heute am 25. März wurde dann das Sektionaltor und die Nebentüre eingebaut. Für beides wählten wir das gleiche grau unserer Fenster und sind sehr begeistert, wie schön beides aussieht. Für die Nebentüre haben wir noch ein Fenster im oberen Bereich ausgewählt, damit es in der Garage im hinteren Bereich nicht zu dunkel wird.





Endspurt im Technikraum

Damit ab morgen dem 26. März die Heizung für das benötigte Trockenprogramm des Estrichs eingebaut werden kann, mussten wir bis dahin den Technikraum fertigstellen. Dazu rückten bereits letzte Woche Mittwoch und Donnerstag die Spachtler an und verspachtelten unseren Technikraum:


Unsere Aufgabe war es, den Technikraum rechtzeitig zu fliesen und zu streichen. So begannen wir letzten Freitag damit, die Holzbalkendecke sowie das Fenster im Technikraum mit Folie abzukleben und den Boden abzudecken. Auf die verspachtelten Gipskartonplatten trugen wir im Anschluss eine Grundierung mit dem Pinsel auf.
Am nächsten Tag grundierten wir um 7 Uhr den Boden für das Fliesen. Nach einer Trocknungszeit von 2 Stunden begannen Jörg und sein Papa damit die Fliesen zu verlegen. Bereits am frühen Nachmittag hatten wir den Raum soweit es ging fertig:


Am Sonntag fliesten wir den Rest und verfugten die Fliesen. Montag Abend setzen wir den Sockel, was einige Zeit in Anspruch nahm und legten eine Nachtschicht für den 1. Anstrich ein. Bei der Farbwahl war es uns wichtig, keine reine Dispersionsfarbe zu verwenden, da diese die Wände verschließt und nicht diffusionsoffen ist. Dank der Beratung unseres Bauleiters entschieden wir uns für eine Silikatfarbe, die zu 95 % natürlichem Ursprungs ist. Und damit die Gipskartonwände nach dem Streichen nicht zu glatt aussehen und man jede Unebenheit sehen würde, haben wir uns für eine feine Körnung entschieden. Unserer Farbe ist daher eine geringe Menge Quarzsand beigemengt, wodurch die Körnung für Struktur sorgt.
Beim Streichen mussten wir beachten, die Farbe mit der Farbrolle immer von oben nach unten zu streichen und nicht quer, damit die Körnung überall gleich aussah. Glücklicherweise lies sich die Farbe sehr gut verarbeiten.
Am nächsten Tag brachten wir noch das Silikon am Sockel an und strichen den unteren Wandbereich mit dem ersten Anstrich.
Der 2. Anstrich heute war zum Glück schneller erledigt. Und damit ist nun alles rechtzeitig fertig für die Heizung.


Eigentlich haben wir uns auf eine angenehme Verschnaufpause gefreut - denn der Estrich benötigt insgesamt ca. 5 Wochen, bis die Wände über Taglieber verspachtelt werden können. Erst danach müssen wir wieder zum Streichen des Hauses anrücken.
Aber nun haben sich schon wieder so viele Themen angesammelt, die wir in dieser Zeit erledigen müssen.
So wollen wir noch die Garage mit Holz verkleiden, an den Fenstern fehlen noch die Laibungen mit Gipskarton im Haus, auf dem Spitzboden muss noch eine Dämmung und OSB ausgelegt werden, die Fensterbänke müssen eingebaut werden, und und und… Uns wird also erst einmal nicht langweilig werden. 😀

Bemusterung der Türen

Trotz Corona-Krise läuft auf unserer Baustelle im Moment alles nach Plan. Glücklicherweise konnte heute am 19. März der Bemusterungstermin für die Innentüren stattfinden: 8 Innentüren, eine Türe für den Abstellraum in der Garage und eine Brandschutztüre zwischen Haus und Garage sowie eine Glasschiebetüre wurden von uns ausgesucht. Wir waren bereits vor einem Jahr vor Ort in der Türenausstellung, um uns grob die Holzoptik im Haus zu überlegen und uns umzusehen, was es für Möglichkeiten gibt. Die Auswahl an Türen dort war gigantisch, nicht nur an  einzelnen Türen, auch an den Drückern, Glaselementen, Gestaltungselementen der Türen, Glastüren, etc.

Passend zu unserem Holzhaus träumten wir natürlich von Echtholztüren. Uns war aber klar, dass diese sehr empfindlich und sehr teuer sein würden. Daher hofften wir auf eine kostengünstigere Alternative.
Zuerst wurden uns die CPL-Türen gezeigt. Diese sind wie Laminat mit einer bedruckten Holzoberfläche versehen und sehen dadurch nach einer Holzoberfläche aus. Die Türen gefielen uns gut - bis wir einen Blick auf die furnierten und Echtholztüren warfen. Natürlich gefielen uns diese besser, denn eine echte Holzoberfläche sieht einfach viel natürlicher und überzeugender aus als nur ein Aufdruck.
Natürlich gefiel uns die teuerste Tür am besten - eine gebürstete Echtholztür in Eiche. Diese war aber 4x so teuer wie die CPL-Türen und damit sofort aus dem Rennen. Daher entschieden wir uns als Kompromiss für eine furnierte, lackierte Eichentür mit einer Längsmaserung ohne Schnickschnack, die uns sehr gut gefiel. Mit den ausgewählten Türen sollten wir nun genau in unserem gesetzten Budget liegen.

Auch eine eingebaute Glasschiebetüre für den Eingang zum Wohnbereich wurde ins Angebot aufgenommen sowie eine weiße Türe für die Küche, da wir dort schon sehr viel Holz durch die Küche haben werden.
Jörgs Onkel wird das Angebot der Türenausstellung erhalten, die Türen bei uns ausmessen und im Anschluss die ausgesuchten Türen bestellen und vor Ort einbauen. Auch den Parkett im Obergeschoss werden wir über Ihn beziehen. Für das Parkett haben wir bereits Farbmuster angefordert.  Es wird sehr schwierig werden, die verschiedenen Holzarten im Haus aufeinander abzustimmen. Aber da wir Holz lieben, wird es uns hoffentlich am Ende auch richtig gut gefallen.



Estricharbeiten sind abgeschlossen

Am 13. März war es soweit: An nur einem Tag wurde der Zementestrich im ganzen Haus verlegt. 2 Tage durften wir das Haus nicht betreten. Jetzt ist fleißig lüften angesagt und die Fenster müssen immer wieder vom Kondenswasser getrocknet werden. Nachdem man nun im Erdgeschoss 22 cm höher steht und im Obergeschoss 16 cm sieht alles auf einmal ganz anders aus. Die unzähligen Kabel und Rohre am Boden sind verschwunden und wir können nun endlich auch aus manchen Fenstern hinaussehen, nachdem dies zuvor nur auf Zehenspitzen möglich war.

Nun steht bereits die nächste terminkritische Aufgabe an:
Der Technikraum muss fertig gestellt werden, damit ab 25. März die Heizung eingebaut werden kann. Ab 6. April soll dann das Trocknungsprogramm für den Estrich starten.
Dank einem Estrichbeschleunigers im Technikraum ist dort der Estrich bereits nach 7 Tagen belegreif. Diese Woche werden deshalb am 18. und 19. März die Verspachtler anrücken und den Technikraum zwei mal spachteln und schleifen. Ab Freitag kümmern wir uns um den Rest und werden den Technikraum streichen und zu fließen.





Vorbereitungen für den Estrich

Bereits am 20. Februar fand die Besprechung mit unserem Bauleiter, dem Estrichleger und der Sanitärfirma auf der Baustelle statt, um alles für die bevorstehenden Estricharbeiten zu besprechen.

Damit es mit den nächsten Schritten weitergehen konnte, hatten wir die Aufgabe, das Haus rechtzeitig komplett leer zu räumen und auch die Baustellentreppe musste für den Estrich nach oben gehängt werden. Alle Kabel mussten ebenfalls nach oben gebunden werden, damit nichts mehr auf dem Boden aufliegt.



Doch das war noch nicht alles: Alle Löcher in der Erdgeschossdecke mussten abgeklebt werden - und das waren eine Menge. Denn es entstanden nicht nur unzählige Löcher auf der Folie der Erdgeschossdecke beim Arbeiten, auch alle Löcher, welche wir selbst gebohrt hatten mussten abgeklebt werden. Und so klebten wir die Löcher der ca. 50 gebohrten Spots im Erdgeschoss, einige Präsenzmelder und Rauchmelder ab, damit die Splittschüttung und der Estrich später nicht durch die Löcher tropft. Ebenso mussten ca. 50 weitere Spots in der Obergeschossdecke abgeklebt werden und die Einschubtreppe, damit nicht zu viel Feuchtigkeit in den Dachboden gelangt. Dank der fleißigen Hilfe unsere Familie konnten wir dies aber auch alles rechtzeitig fertigstellen.


Am 04. März wurde dann die Splittschüttung mit einer Estrichmaschine auf die Erdgeschossdecke durch den Estrichleger aufgetragen:




Am 11.März rückte der Estrichleger erneut am um die Dämmung zu verlegen:



Bereits am 12. März wurde die Fußbodenheizung durch unseren Sanitärler im gesamten Haus verlegt.
Die Lüftungsrohre wurden bereits Ende Februar aus allen Räumen am Boden in den Technikraum verlegt.
In der Zwischenzeit war ebenfalls auch unser Elektriker nochmal auf der Baustelle um die Steckdosen und Spots zu verdrahten.

Nach einer etwas stressigen Phase ist nun endlich alles bereit für den Estrich! 😀

Innenausbau Teil 2 - Mission completed

Nachdem wir alle Wände mit Jute gedämmt hatten (Dämmen mit upgecycelten Kakao-Transportsäcken), ging es für uns direkt weiter: Alle noch offenen Innen- und Außenwände mussten mit Gipskartonplatten verschlossen werden. Da wir im Gegensatz zu dem 1. Teil der Innenausbauarbeiten keinen Urlaub hatten und sowieso eine dritte Person für die schweren Gipskartonplatten benötigten, bewerkstelligten wir diese Arbeiten an den Wochenenden und neben der Arbeit an den Werktagen. Natürlich waren auch hier wieder einige Besonderheiten zu beachten. So mussten für schwere Schränke, die aufgehängt werden sollen eine Verstärkung in der Wand eingebaut werden. Die Verteilerkästen für die Fußbodenheizung sowie die Spülkästen in den Bädern mussten ausgeschnitten werden und so weiter. Und auch das Verschließen der Wände unseres Zwerchgiebels in 6 Meter Höhe erwies sich trotz unserem Gerüst in der Galerie als Herausforderung, ebenso das Anbringen der Gipskartonplatten an der Decke im Eingangsbereich. Aber auch das konnte uns nicht stoppen und so schafften wir es wie geplant dank der Hilfe von Jörgs Familie, Anfang März den Innenausbau abzuschließen.




Die ersten Möbel sind eingetroffen

Nachdem wir lange im Vorfeld die Möbelpreise beobachtet hatten, war es endlich soweit, unsere ersten Möbelstücke für das Haus zu kaufen. Daher entschieden wir uns bereits Ende Dezember dazu, ein neues Esszimmer zu bestellen. Bereits seit Jahren schwärmen wir von einer massiven Sitzbank mit den passenden Stühlen und nachdem wir kurz vor Silvester im Internet den bisher günstigsten Preis gefunden hatten, wurde die Sitzbank mit 4 passenden Stühlen kurzerhand bestellt. In einem großen Möbelhaus fanden wir dann auch im Angebot einen schönen Massivholzesstisch, den wir ebenfalls direkt kauften. 10 Wochen später stehen die Möbel nun in Jörgs Elternhaus und warten auf den Einzug in unser Traumhaus. Neben der neuen Küche und den bestellten Sanitärmöbeln werden wir einen Teil unserer alten Möbel mit umziehen: unser  Wohnzimmer, unser Bett und unser Arbeitszimmer. Die restlichen Möbel werden wir dann nach und nach dazukaufen.


Das Möbelhighlight in unserem Haus wird aber ein zwei Meter langer Kratzbaum im Wohnzimmer sein, den wir bereits im Winter 2018/2019 selbst an etlichen Samstagen aus massiven Fichten- und Eichenholz gebaut, gesägt und mit Sisal umwickelt haben. Auch die Stoffelemente dazu haben wir selbst genäht. Der Kratzbaum wartet ebenfalls in Jörgs Elternhaus auf den Aufbau in unserem Traumhaus.
Wir hoffen, dass sich unsere Katzen dadurch im Haus gleich viel wohler fühlen werden.

Unsere Haustüre ist eingebaut

Heute am 27. Februar war es endlich soweit: die Haustüre, welche wir im Mai 2019 bemustert hatten, wurde auf der Baustelle eingebaut. Zuerst bangten wir, ob Sie auch richtig sein würde (Türrichtung, Glaselement), aber zum Glück wurde alles richtig produziert. Wir sind richtig begeistert, wie schön die Haustüre aussieht.



Auch die fehlende Fensterscheibe im Wohnzimmer wurde eingebaut, wodurch das Wohnzimmer noch heller wurde als vorher. Auch die Blende zwischen den Wohnzimmerfenstern wurde innen eingebaut, wodurch das Fenster nun auch innen komplett fertig sind. Auch von außen wurde ein Aluprofil zwischen den Eckfenstern angebracht. Jetzt fehlten nur noch die Blenden vom Zwerchgiebel innen und außen.



So sieht unser Traumhaus aus

Nachdem die Fassade unseres Hauses bereits am 17. Januar das zweite mal gestrichen wurde, rückten die Maler am 20. Januar das letzte mal an, um die Folien zu entfernen und den letzten Feinschliff vorzunehmen.
Danach warteten wir nur noch auf das Anbringen der Rollo- und Jalousieschienen durch Taglieber im Obergeschoss, damit wir das Gerüst abmelden konnten. Bis 20. Dezember war das Gerüst im Preis inklusive, jede weitere Woche kostete uns extra. Zuerst hatten wir die Befürchtung, dass das Gerüst  bis Februar oder gar März stehen bleiben müsse, wenn es zu kalt zum Verputzen und Streichen sein würde. Umso glücklicher sind wir nun, dass alles bereits im Januar erfolgen konnte. Und auch auf Taglieber war wieder Verlass: Am 22. Januar wurden die Rollo- und Jalousieschienen im Obergeschoss angebracht, woraufhin wir noch am gleichen Tag das Gerüst abmelden konnten. Auch wenn dieses erst am 27. Januar abgebaut wurde, mussten wir dieses nur noch bis zum 22. Januar bezahlen. Am 23. Januar wurden auch noch die Rollo- und Jalousieschienen im Erdgeschoss angebracht.

Und so sieht unser Haus ohne Gerüst nun auf einmal ganz anders aus. Wir sind überrascht, wie genau es mit den 3D-Plänen übereinstimmt, und überglücklich, wie schön es geworden ist. Auch wenn noch einige Kleinigkeiten fehlen, wie die Holzverkleidung der Garage, die Eingangstüre, eine Fensterscheibe im Süden, die Verblendung der Fenster an der Süd-West-Seite und am Zwerchgiebel, so ist es auch jetzt schon unser absolutes Traumhaus und wir wünschten, wir könnten sofort einziehen. Zum Glück sind wir auch absolut zufrieden mit allen Entscheidungen, die wir beim Bemustern getroffen haben. Denn es war gar nicht so einfach, alles aufeinander abzustimmen und sich vorzustellen, wie es am Ende zusammen aussehen würde (z.B. Fenster, Fensterfarbe, Dachziegel, Farbe Dachüberstände, Fassadenfarbe, Holzverkleidung, etc.).