Hauswirtschaftsraum ist gefliest
Nachdem Jörg und sein Papa die Arbeiten des Fliesenlegers genau im Auge behielten und immer wieder Sprüche fielen wie "Das hätten wir schon auch hinbekommen", durften die Beiden nun endlich wieder selbst Hand anlegen: Ebenso wie beim Technikraum ließen es sich die Beiden nicht nehmen, den Hauswirtschaftsraum selbst zu fliesen. Dazu hatten wir bereits die gleichen Fliesen auf der Baustelle vorrätig. Das eingespielte Team grundierte zuerst den Boden und begann dann am 30. Mai damit, die Fliesen quer zu verlegen, um den länglichen Raum optisch zu verbreitern. Bereits nach 4 Stunden waren die Fliesen verlegt. Am 02. Juni wurde der Raum verfugt und am 04. Juni der Sockel gesetzt. Nachdem beim Verlegen aber die Wand zum Teil wieder dreckig wurde (so viel zum Thema "Profis", die aus Versehen eine Wand mit Bleistift beim Verlegen vollkritzelten), musste noch an einigen Stellen nachgestrichen werden und am 06. Juni zog Jörgs Papa noch die Silikonfuge, während die anderen sich schon dem Parkett widmeten. Damit ist der Hauswirtschaftsraum aber soweit fertig und wir können uns den nächsten Aufgaben widmen.
Streichen, streichen, streichen (Teil 2: Obergeschoss)
Während Jörg an den Samstagen mit seinem Papa noch an der Holzverkleidung der Garage und des Windfangs bastelte (Holzverkleidung an der Garage und am Windfang fertig), begann Susanne mit der Hilfe von Jörgs Schwester und Susannes Mama damit, das Obergeschoss abzukleben und zu grundieren. Bis das Obergeschoss zu Ende gestrichen war, dauerte es aber doch noch einige Zeit, da wir unter der Woche nur abends Zeit hatten zu Streichen. Das Anrühren der Farbe und vor allem das Reinigen der Farbroller, Farbeimer und Pinsel nahm jeden Tag sehr viel Zeit in Anspruch. Am 23. Mai strich Susanne mit Ihrem Schwager dann fast das komplette Obergeschoss zum zweiten Mal und den Rest strichen Jörgs Schwester und Jörgs Mama die Woche darauf das zweite mal. Wir haben darauf geachtet, den 1. Anstrich sehr sorgfältig zu streichen, damit wir nicht wie im Erdgeschoss einzelne Wände ein drittes Mal streichen müssen. Um das Treppenhaus streichen zu können, bauten wir am 02. Juni wieder ein Spezialgerüst. Auch hier mussten wir das Treppenhaus und die Brüstung an der Treppenseite zuerst grundieren und im Anschluss zweimal streichen. Auch der Fliesensockel im Erdgeschoss musste nach dem Anbringen nachgestrichen werden.
Bemusterung Treppe
Am 02. Juni bekamen wir auf der Baustelle Besuch vom Treppenbau der Firma Taglieber. Nachdem der Treppenbauer das Maß der Treppe genommen hatte, besprachen wir gemeinsam, wie wir uns die Treppe vorstellen. Zum Glück hatten wir bereits ein Bild unserer Traum-Treppe parat, welche zufälligerweise auch von Taglieber gefertigt wurde. Schnell stellte sich heraus, dass wir natürlich wieder etwas ganz besonderes wollten. Zwar war bereits eine gerade Treppe in Eiche mit Setzstufen in unserem Angebot enthalten, jedoch wurde von einem "normalen" Geländer mit Holzpfosten und Edelstahlstreben ausgegangen. Die von uns ausgewählte Treppe besitzt aber ein graues Flachstahl-Treppengeländer, was uns deutlich besser gefällt. Dadurch fügt sich die Treppe viel besser in den Raum ein und wirkt viel natürlicher. Aber so ein Geländer muss nun von einem Stahlbauer gefertigt werden, was wiederum nicht nur teurer wird, sondern auch länger dauern wird. Daher soll nun am 22. Juni die Treppe eingebaut werden und das Geländer erst nachträglich, sobald es bei Taglieber angeliefert wurde. Auch die Holzoberfläche für die Brüstungen an der Treppe und Galerie im Obergeschoss bemusterten wir und entschieden uns für den gleichen Holzton unserer Treppe. Die Treppenfarbe wählten wir farblich genau zwischen den Holzfliesen im Erdgeschoss und dem Parkett im Obergeschoss, damit alles stimmig miteinander aussehen wird. Darüber hinaus fragten wir bei Taglieber eine Zirbenholzwand für unser Schlafzimmer an. Diese Idee hatten wir schon lange im Kopf und wir sahen im Oktober 2019 in den neuen Besprechungsräumen von Taglieber eine solche Wand und waren sofort begeistert. Die Wand mit unserer Bettrückwand soll daher mit Dreischichtplatten aus Zirbe beklebt werden. Jetzt warten wir gespannt auf das Nachtragsangebot.
Lieferschwierigkeiten
Trotz Corona-Krise lief es auf unserer Baustelle immer rund. Doch unser Glück hielt leider nicht ganz bis zum Ende an: Bereits im März erhielten wir einen Anruf unseres Küchenstudios: Die Küche kann nicht wie geplant am 08. und 09. Juni aufgebaut werden. Das Werk musste zeitweise schließen, da die Küchenfronten aus Italien bezogen werden. Unsere Küche soll nun nicht vor Mitte Juni kommen, wodurch wir leider erst am 08. und 09. Juli einen neuen Küchenmontagetermin erhalten haben. Davon ließen wir uns aber erst einmal nicht entmutigen. Unser Einzug war bereits für den 20. Juni terminiert. Doch am 25. Mai erhielten wir gleich zwei weitere schlechte Nachrichten: Unsere Treppe, die von Taglieber hergestellt wird, kann erst am 22. Juni bei uns eingebaut werden. Hier hätten wir bestimmt noch gegenwirken können, damit die Treppe eine Woche früher kommt. Jedoch war das zweite Problem der Liefertermin für die Innentüren. Eigentlich planten wir mit einer Lieferzeit von 6 Wochen. Nachdem aber die Abwicklung für die Bestellung relativ langwierig war, bestellten wir die Türen recht knapp Ende April. Daher werden die Türen nun erst am 26. Juni angeliefert. Da diese noch eingebaut werden müssen und wir somit frühestens am 04. Juli hätten einziehen können, entschlossen wir uns kurzerhand dazu, noch bis zum 11. Juli zu warten. Dann ist hoffentlich auch schon die Küche eingebaut und alles fertig. Da vorsorglich unsere Mietwohnung erst für Ende Juli gekündigt hatten, können wir die 3 Wochen ganz gut verschmerzen.
Für unseren Countdown bis zum Einzug bedeutet das aber leider wieder + 3 Wochen. 😢
Für unseren Countdown bis zum Einzug bedeutet das aber leider wieder + 3 Wochen. 😢
Einbau Sanitärobjekte
Am 26. und 28. Mai war wieder unser Sanitärler vor Ort, um die im April und Oktober 2019 bemusterten Sanitärobjekte einzubauen (Sanitärbemusterung Teil 2). Wir waren kurz vor Ort auf der Baustelle um die finale Höhe der Waschtische und Position der Badewanne festzulegen. Wir sind begeistert, wie schön die Toiletten und Waschtische aussehen und wie toll sich vor allem die Badewanne ins Bad einfügt. Auch die Armaturen gefallen uns sehr gut. Kurz gefreut haben wir uns auch, jetzt endlich eine richtige Toilette im Haus benutzen zu können - diese geht aber leider erst in Betrieb, wenn die Pumpe der Zisterne angeschlossen ist, da unsere Toiletten mit dem Zisternenwasser gespeist werden wird. Der Elektriker wird Mitte Juni vor Ort sein, um die Endmontage Elektrik durchzuführen. Im Hauswirtschaftsraum haben wir nun auch ein Ausgussbecken und die Auslässe für die Lüftungsanlage wurden ebenfalls in den einzelnen Räumen eingebaut.
Holzverkleidung an der Garage und am Windfang fertig
Nachdem wir in den letzten Monaten ziemlich viel in unserem Haus beschäftigt waren, freuten wir uns nun darauf, endlich wieder außen am Haus tätig sein zu können. Vor allem bei dem schönen Wetter macht es gleich doppelt Spaß, die noch fehlende Holzverkleidung an der Garage und am Windfang außen anzubringen. Doch ganz so einfach wurde es dann doch nicht. Gerade das Garagentor und die Haustüre war knifflig, schließlich mussten an beiden Seiten der Öffnungen die Holzbretter exakt gleich angebracht werden, damit diese über den Öffnungen wieder zusammenlaufen können und kein Versatz sichtbar ist. Wir benötigten also viel mehr Zeit, als wir eigentlich dafür verwenden wollten. Daher nutzen Jörg und sein Papa die letzten Samstage, an denen Susanne mit Helfern bereits im Haus am Streichen war, um diese Never-Ending-Story abzuschließen. Nachdem mehrmals Bretter wieder weggeschraubt und korrigiert werden mussten und fleißig getüftelt wurde, war es tatsächlich irgendwann geschafft: Die Holzverkleidung wurde am 23. Mai endlich fertig und sieht top aus! Es fehlen zwar noch ein paar Laibungsbretter an den Fenstern und Türen. Dies ist aber im Moment nicht dringend.
Jetzt steht erst einmal eine neue Aufgabe bevor: Der Hauswirtschaftsraum muss gefliest werden, damit im Anschluss im Obergeschoss das Parkett verlegt werden kann.
Jetzt steht erst einmal eine neue Aufgabe bevor: Der Hauswirtschaftsraum muss gefliest werden, damit im Anschluss im Obergeschoss das Parkett verlegt werden kann.
Unser Haus wird gefliest (Teil 2: Erdgeschoss)
Nachdem die Bäder fertig gefliest waren (Unser Haus wird gefliest (Teil 1: Bäder)), erhielten wir vom Fliesenleger die Aufgabe, das Erdgeschoss komplett auszuräumen und besenrein herzurichten, damit er am 14. Mai die Böden grundieren und am 16. Mai mit dem Fliesen beginnen kann. Jedoch gab es dann ein größeres Problem: In unserem großen und durchgängigen Wohn/Küchen- und Essbereich sollten ursprünglich die 30x120 cm langen Holzoptikfliesen komplett durchgängig verlegt werden. Unser Fliesenleger riet uns aber davon ab, da je eine Dehnfuge zwischen Küche und Esszimmer sowie zwischen Esszimmer und Wohnzimmer nicht überfliest werden sollten. Dadurch würde das Risiko bestehen, dass die Fliesen irgendwann reisen. Der Estrichleger hatte zwar überall den Estrich perfekt und fast ohne Unebenheiten verlegt, aber an der einen Stelle hatte er eine Dehnfuge anstatt eines Kellenrisses eingebaut. Daher entschieden wir uns nach vielen Telefonaten zusammen mit dem Fliesenleger, die Fliesen nicht durchgängig zu verlegen. So wird nun der Windfang, der Flur und der Zwerchgiebel waagerecht verlegt und die Küche, das Wohnzimmer sowie das Arbeitszimmer senkrecht. Dadurch erhalten wir auch in den drei aneinandergrenzenden Räumen eine optische Trennung, was uns nun am Ende sogar besser gefällt und auch die Holzoptik kommt dadurch sogar besser zur Geltung. Nachdem wir zum fliesen einige Tage die Bautreppe ausbauen mussten und nur noch über eine Leiter ins Obergeschoss kamen, ist nun nach einer Woche das Erdgeschoss fertig gefliest und wir sind begeistert, wie echt der Boden aussieht. Der Sockel wurde ebenfalls bereits gesetzt und alles verfugt. Auch die Bäder wurden in der Zwischenzeit verfugt und mit Silikon versehen.
Wir sind wirklich begeistert, wie toll alle Fliesen zusammen passen und sind schon gespannt, wie es aussehen wird, wenn die Sanitärmöbel eingebaut werden. Bis jetzt haben wir uns auf jeden Fall genau richtig entschieden, auch wenn wir uns damals anhand der Musterstücke noch gar nicht richtig vorstellen konnte, wie alle Formate und Farben miteinander wirken würden.
Wir sind wirklich begeistert, wie toll alle Fliesen zusammen passen und sind schon gespannt, wie es aussehen wird, wenn die Sanitärmöbel eingebaut werden. Bis jetzt haben wir uns auf jeden Fall genau richtig entschieden, auch wenn wir uns damals anhand der Musterstücke noch gar nicht richtig vorstellen konnte, wie alle Formate und Farben miteinander wirken würden.
Unser Haus wird gefliest (Teil 1: Bäder)
Am 04. und 05. Mai lieferte uns unser Fliesenleger alle Fliesen, die bereits im Fliesengeschäft eingelagert waren, auf die Baustelle. Und so war erst einmal Abladen angesagt. Über 2,5 Stunden brauchten wir in Summe um die großen und vor allem schweren Fliesenkartons abzuladen. Insbesondere die Holzoptikfliese erwies sich als Herausforderung.
Am 05. Mai startete unser Fliesenleger dann auch auf unserer Baustelle, indem er begann beide Bäder zu grundieren und die Duschbereiche abzudichten. Da wir keine Duschtassen haben und Fugen nie zu 100 % dicht sind, war dies besonders wichtig.
In der selben Woche wurden dann beide Bäder gefliest und wir waren jeden Tag gespannt, abends die Fortschritte zu begutachten. Unser Badezimmer im Obergeschoss ist nun dunkelgrau am Boden gefliest und an den Wänden dazu die passende Fliese in hellgrau. Die Fliesen sind in Natursteinoptik gehalten und weisen daher Steinchen und kleine Risse auf, was für eine tolle Struktur sorgt. Als Highlights haben wir die Rückwände der Dusche, der Badewanne und des WC´s mit der Holzoptikfliese verkleidet, die wir auch im Erdgeschoss verwenden werden.
Das Gäste-WC hat nun am Boden und an der Duschrückwand und WC-Rückwand dunkelbraune Fliesen und an den Wänden die passenden hellbraun/beige-Fliesen. Highlight ist hier an der Waschbeckenwand ein Steinoptikverblender.
Die Zwischentrennwände müssen noch verspachtelt werden und die Fugen gefüllt werden. Erst danach können wir die letzten Stellen im Bad streichen. Dies ist noch nicht möglich, da wir an den Trennwänden den Kantenschutz erstmal weggelassen haben.
Nachdem die Bäder jetzt so gut wie fertig sind, sind wir richtig begeistert von unserer Fliesen und sind froh uns damals dafür entschieden zu haben (Die wunderbare Welt der Fliesen 2.0).
Am 05. Mai startete unser Fliesenleger dann auch auf unserer Baustelle, indem er begann beide Bäder zu grundieren und die Duschbereiche abzudichten. Da wir keine Duschtassen haben und Fugen nie zu 100 % dicht sind, war dies besonders wichtig.
In der selben Woche wurden dann beide Bäder gefliest und wir waren jeden Tag gespannt, abends die Fortschritte zu begutachten. Unser Badezimmer im Obergeschoss ist nun dunkelgrau am Boden gefliest und an den Wänden dazu die passende Fliese in hellgrau. Die Fliesen sind in Natursteinoptik gehalten und weisen daher Steinchen und kleine Risse auf, was für eine tolle Struktur sorgt. Als Highlights haben wir die Rückwände der Dusche, der Badewanne und des WC´s mit der Holzoptikfliese verkleidet, die wir auch im Erdgeschoss verwenden werden.
Das Gäste-WC hat nun am Boden und an der Duschrückwand und WC-Rückwand dunkelbraune Fliesen und an den Wänden die passenden hellbraun/beige-Fliesen. Highlight ist hier an der Waschbeckenwand ein Steinoptikverblender.
Die Zwischentrennwände müssen noch verspachtelt werden und die Fugen gefüllt werden. Erst danach können wir die letzten Stellen im Bad streichen. Dies ist noch nicht möglich, da wir an den Trennwänden den Kantenschutz erstmal weggelassen haben.
Nachdem die Bäder jetzt so gut wie fertig sind, sind wir richtig begeistert von unserer Fliesen und sind froh uns damals dafür entschieden zu haben (Die wunderbare Welt der Fliesen 2.0).
Unsere "Spezial-Badewannen-Konstruktion"
Am 08. Mai erhielten wir um 08 Uhr morgens völlig überraschend einen Anruf von unserem Fliesenleger: Unsere Badewanne ist auf der Baustelle angeliefert worden und der Sanitärler wartet darauf, dass wir vorbeikommen. Also fuhren wir schnell auf die Baustelle, um mit dem Sanitärler die genaue Position der Badewanne festzulegen. Als wir ankamen, befand sich die Badewanne bereits im Obergeschoss. Die 170 kg schwere Mineralgussbadewanne konnte dank einem Bagger von einem Nachbargrundstück über unsere Garage ins Obergeschoss gehoben werden und musste nicht per Hand über die Treppe nach oben getragen werden. Da wir uns bei der Bemusterung für eine freistehende Badewanne entschieden haben, die schräg im Raum stehen soll, wird der Einbau ein bisschen aufwendiger.
Im hinteren Wandbereich möchten wir die Badewanne später einmal komplett einbauen und da die Badewanne schräg steht, müssen wir in die Ecke ein Podest bauen, damit die Badewannenarmatur an die Wand angeschlossen werden kann. Eine freistehende Armatur war aus Kostengründen nicht realisierbar. Nachdem wir festgelegt hatten, wie genau die Badewanne später stehen soll, schloss der Sanitärler den bereits vorhandenen Wasseranschluss schräg in der Ecke an, an der wir das Podest bauen werden. Da bereits parallel dazu der Fliesenleger das Bad gefliest hatte und dieses gerne weiterfliesen wollte, bastelten wir gleich am 09. Mai das Podest. Nachdem die Holzkonstruktion dazu stand wurde es mit Jute gedämmt und mit Gipskarton verkleidet.
Im hinteren Wandbereich möchten wir die Badewanne später einmal komplett einbauen und da die Badewanne schräg steht, müssen wir in die Ecke ein Podest bauen, damit die Badewannenarmatur an die Wand angeschlossen werden kann. Eine freistehende Armatur war aus Kostengründen nicht realisierbar. Nachdem wir festgelegt hatten, wie genau die Badewanne später stehen soll, schloss der Sanitärler den bereits vorhandenen Wasseranschluss schräg in der Ecke an, an der wir das Podest bauen werden. Da bereits parallel dazu der Fliesenleger das Bad gefliest hatte und dieses gerne weiterfliesen wollte, bastelten wir gleich am 09. Mai das Podest. Nachdem die Holzkonstruktion dazu stand wurde es mit Jute gedämmt und mit Gipskarton verkleidet.
Streichen, streichen, streichen (Teil 1)
Abends am 30. April rückten wir auf der Baustelle an, um die ersten Räume des Erdgeschosses abzukleben. Alle Wände müssen wie im Technikraum zuerst grundiert und dann zweimal gestrichen werden (Endspurt im Technikraum). Zum Abkleben haben wir neben Malerkrepp und Malervlies ein Kreppband mit Abdeckfolie zum Abkleben der Fenster und Decke gekauft. Zuerst wird der Kreppstreifen auf der Streichkante aufgeklebt, danach kann die Abdeckfolie ausgeklappt und mit Malerkrepp an den anderen Seiten befestigt werden. Nachdem am Boden Malervlies ausgelegt war, konnte es losgehen. Wir grundierten zuerst unseren Zwerchgiebel und die Bäder, damit parallel zum Streichen der Fliesenleger in den Bädern mit dem Fliesen anfangen kann und das kleine Gerüst aus dem Zwerchgiebel endlich abgebaut werden kann. Bereits am 04. Mai hatten wir die Bäder 2x gestrichen und bis zum 09. Mai schafften wir es dank unserer Helfer, das komplette Erdgeschoss zweimal zu streichen, woraufhin wir noch am 10. Mai das kleine Gerüst im Zwerchgiebel abbauen konnten. Es müssen zwar noch 2-3 Wände ein drittes Mal gestrichen werden, da man durch die großen Fenster bei seitlichem Lichteinfall an diesen Wänden Streifen sieht, aber der größte Teil ist geschafft. Wie auch im Technikraum haben wir den ersten Anstrich mit dem feinen Quarzsand für die Struktur gestrichen und beim zweiten Anstrich nur noch mit weißer Farbe. Parallel zu unserem Steichen begann dann am 05. Mai der Fliesenleger damit, die Bäder zu fliesen.








