Eine extreme Herausforderung: ein paar Holzbretter anschrauben

Als nächstes begannen wir damit, die Unterkonstruktion für die Holzfassade anzubringen. Wir dachten, so schwer kann es ja nicht sein, ein paar Latten anzuschrauben, auf denen dann die Holzbretter für die Holzfassade angebracht werden können. Bei unserer Holzfassade wird jedes Brett oben an der Nut angeschraubt, worauf dann von oben das nächste Brett gesteckt wird. Dadurch sieht man später einmal keine Schrauben, was uns sehr gut gefällt. Wir wählten für die Fassade eine gestrichene Lärche aus, die sägerau bleibt und nicht gehobelt wird. Dadurch nimmt das Brett viel mehr Farbe auf und unsere ausgewählte Farbe sieht bereits sehr natürlich aus (braun-grau), wodurch man die Verwitterung so gut wie nicht merken wird. Die Fassade soll dadurch nach 10 Jahren immer noch schön sein.
Vielleicht hätten wir schon skeptisch werden sollen, als wir ca. 20 Detailzeichnungen für  unterschiedliche Stellen am Haus erhielten, an denen die Holzfassade angebracht werden soll. Es gibt nämlich mehr zu beachten als man im ersten Moment denkt (Hinterlüftung, Abdichtung gegen Schlagregen, usw.).
Damit das Ganze später einmal richtig schön aussehen wird, haben wir viele verschiedene Stellen am Haus ausgewählt, an denen die Holzfassade sein wird: An der kompletten Doppelgarage, am kompletten Zwerchgiebel oben und an vielen Bereichen zwischen Fenstern. Und daher muss die Unterkonstruktion an jedem Fenster und jeder Ecke anders angebracht werden (Innenecke, Außenecke, Putz-Holz Übergang, Rollo Kasten, Jalousie Kasten, Fenster ohne Beschattung, ...), was alles sehr kompliziert macht. So haben wir am Anfang ein paar Latten angeschraubt und noch einmal entfernt. 😅 Es ging eher schleppend voran. Die Verputzer klebten bereits für den Grundputz ab und an den angrenzenden Stellen mit der Holzverkleidung musste überall die Unterkonstruktion und Leibungsbretter angebracht werden, damit die Verputzer an diese angrenzen können. Zum Glück hatten wir aber wie in so vielen Themen die Unterstützung von Jörgs Papa, der uns nicht nur mit allen benötigten Geräten ausrüstete, sondern auch mit seiner riesigen Erfahrung tatkräftig unterstützte. Und so konnten wir bereits den Großteil der Unterkonstruktion anbringen und auch schon einen Teil der Holzbretter verschrauben. Bei vielen Stellen müssen wir nun noch warten, bis das Haus von außen komplett fertig gestrichen ist.


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