Eine Regentonne für den Gemüsebereich

Ein weiteres Thema in unserem Garten war die geplante Bewässerung des Gemüsebereichs. Damit wir später die Gießkannen nicht so weit tragen müssen haben wir bereits beim Verlegen der ganzen Leitungen durch den Garten ein Zisternenkabel mitverlegt. Direkt neben dem Gewächshaus haben wir einen Anschluss für eine Wassersäule vorgesehen, falls man direkt Wasser aus der Zisterne entnehmen möchte. An diesem Platz planten wir ebenso eine 1.000 Liter große Regentonne mit ein, aus der wir direkt das Wasser der Zisterne für Gießkannen entnehmen können, ohne lange am Wasserhahn stehen zu müssen. Außerdem kann in die Regentonne später das Regenwasser des angrenzenden Gewächshauses aufgefangen werden. 

Gesagt, getan. Im Internet fanden wir eine sehr schöne Regentonne aus Holz mit einem Folieneinsatz. Da die Regentonne eher breit anstatt hoch ist kann man die Gießkannen zum Befüllen direkt eintauchen. Das war uns sehr wichtig, da es sehr lange dauert, Gießkannen mithilfe eines Hahnes zu befüllen. Große Kunststofftanks fanden wir optisch überhaupt nicht schön und da man die Regentonne aus den bodentiefen Fenstern im Haus sieht, war uns auch die Optik sehr wichtig. Damit die Regentonne auch lange haltbar sein wird entschieden wir uns dazu, den Stellplatz zu betonieren, damit das Holz nicht in Kontakt mit der feuchten Erde kommt. 

Also setzten wir mit unseren Rasenkantensteinen einen Kreis und fugten diesen aus. In die Mitte füllten wir ordentlich Beton ein. Da man auch mit der aufgebauten Regentonne einen Teil vom Stellplatz sehen wird entschieden wir uns dazu, günstige Natursteinplatten darauf zu setzen, welche wir als Restposten im örtlichen Steinbruch einkauften. Dies gefiel uns optisch viel besser als der nackte Beton. Jörg musste dann noch zwischen den Platten ausfugen:


Schon am nächsten Tag konnte Jörg die Regentonne aufbauen:


Die Regentonne sieht richtig toll aus und wir sind sehr froh, uns dafür entschieden zu haben. Etwas knifflig war der Bau eines Deckels für die Regentonne. Dies war uns sehr wichtig, damit keine kleinen Tiere darin ertrinken können oder Stechmücken das Wasser als Brutstätte verwenden. Also besorgte Jörg in einem örtlichen Sägewerk Lärchenholzbretter und schnitt daraus einzelne Latten. Diese wurden auf Bretter verschraubt und dann mithilfe einer Kartonschablone exakt gemäß dem Umfang der Regentonne ausgesägt. Damit der schwere Holzdeckel nicht jedes Mal komplett herunter gehoben werden muss baute Jörg mithilfe von Scharnieren eine Klappe, mit deren Hilfe sich die kleinere Hälfte des Deckels hochklappen lässt. Besonders knifflig war noch das Integrieren eines Insektenschutzgitters:


 Es fehlt noch ein Griff für den Deckel, aber soweit ist die Regentonne nun fertig. Auch die Wassersäule hat Jörg bereits angeschlossen, diese muss aber noch in Betrieb genommen werden:



Wir sind super happy wie wunderschön schon jetzt unser Gemüsebereich aussieht.
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