So sieht unser Traumhaus aus (2.0)
Inzwischen sind genau 5 Jahre vergangen, seitdem wir in unser Traumhaus eingezogen sind. Es ist wirklich verrückt, dass der Umzug nun schon so lange her ist. Kurz nach dem Einzug hatten wir ein Haus mitten auf einem Acker, von Außenanlagen fehlte jede Spur. Beim Vergleichen der Bilder können wir kaum mehr glauben wie es damals ausgesehen hat. Nicht nur im Haus ist in der Zwischenzeit viel passiert, vor allem auch unser Garten hat sich mit jedem Jahr weiterentwickelt.
Angefangen mit dem Pflastern unserer Einfahrt und der anschließenden Bepflanzung der Hofeinfahrt über die Terrasse mit angrenzender Natursteinmauer, den ganzen Pflanzbereichen mit abgetrennter Rasenkante, Bewässerung, den vielen Baumscheiben bis hin zu unserem Gemüsebereich.
Immer mehr wurde uns klar wie wichtig organische Formen in der Gartengestaltung sind und dass Wege und eigene Bereiche dem Garten viel Tiefe und Abwechslung geben. Aber vor allem auch die insektenfreundliche Bepflanzung verleiht unserem Garten unglaublich viel Wärme und Natürlichkeit.
Ein Spaziergang durch unseren Garten ist wie ein kleines Abenteuer, immer wieder entdeckt man etwas Neues. Gerade der Kontrast zwischen unserem modernen Haus und unserem romantischen Garten gefällt uns wahnsinnig gut.
Die Bäume kommen mittlerweile richtig gut zur Geltung und auch die Sträucher und die Hecke sorgen immer mehr für eine optische Abtrennung unseres Grundstücks. Von Frühling bis Herbst summt und brummt es in unserem Garten und dank vielen essbaren Früchten und unserem Gemüsebereich gibt es immer etwas zu naschen.
In den nächsten Jahren wird sich unser Haus und unser Garten hoffentlich immer weiterentwickeln, wir freuen uns schon auf diese Reise .
Aufbau Hauswirtschaftsraumküche (Teil 1)
Am 08. Februar war es endlich soweit, mit zwei Hängerladungen holten wir die Einzelteile unserer Hauswirtschaftsraumküche beim Küchenbauer ab.
Nachdem alles in das Obergeschoss getragen wurde ging es ans Auspacken.
Leider stellten wir beim Aufbau fest, dass ein Küchenunterschrank beschädigt ist und wir mussten diesen reklamieren. Er sollte aber zum Glück bereits in 1,5 Wochen neu geliefert werden.
Nach und nach stellten wir die ersten Schränke an den richtigen Platz und verschraubten diese miteinander.
Ein weiteres Problem war dann aber der Taster für den Lichtschalter sowie eine Steckdose an der Tür in den Raum. Ursprünglich hatten wir aus diesem Grund die beiden hohen Küchenschränke mit einer Tiefe von 50 cm geplant, damit noch genügend Platz vorhanden bleibt und die Schränke den Taster und die Steckdose nicht überdecken. Da diese Sonderanfertigung aber mehrere 100 Euro gekostet hätte entschieden wir uns dazu auf das Standardmaß von 60 cm zu gehen. Das bedeutete nun aber, dass wir den Taster und die Steckdose versetzen und die vorhanden Löcher zuspachteln mussten. Diese Arbeit erledigten wir in den Folgetagen.
Wir bestellten auch gleich noch eine Granitspüle, welche eine Woche später geliefert wurde. Hier wollten wir erst den Schrank und die exakte Breite der Arbeitsplatte ausmessen, damit wir die Spüle in der richtigen Größe bestellen konnten. Susanne war eine Spüle mit Abtropffläche wichtig, was sich aber als sehr schwierig erwies. Problem ist dass der Schrank links von der Spüle nur noch 40 cm tief ist und für die Spüle somit nur der Platz des Unterschranks mit 60x60 cm bleibt. Laut unserem Küchenbauer ein schwieriges und kostspieliges Thema, vor allem da wir auch kein Loch für einen Wasserhahn benötigen, denn unser Wasseranschluss befindet sich bereits in der Wand. Susanne fand aber im Internet einen Spülenhersteller aus Polen mit einem riesigen Onlineshop, der sehr viele Granitspülen mit mehreren vorgefrästen Löchern anbietet, wodurch man sehr flexibel Wasserhahn, Seifenspender oder einen Drehknopf für den Ablauf integrieren kann. Die Spülen gab es auch in sehr kleinen Ausführungen und Susanne fand tatsächlich eine passende Spüle mit einer kleinen Abtropffläche.
Am 15. Februar konnten wir dann endlich alle Schränke an der rechten Wand ausrichten und miteinander verschrauben.
Besonders knifflig war die Abschlussleiste zur Wand und der Ausschnitt für die Spüle aus der Arbeitsplatte. Zum Glück klappte alles und wir konnten sogar noch die beiden Hochschränke an die Wand schrauben. So langsam nimmt der Hauswirtschaftsraum Gestalt an und uns gefällt die Küche richtig gut.
Nachdem der reklamierte Unterschrank nachgeliefert wurde konnten wir am 22. Februar auch noch die Arbeitsplatte verschrauben.
Eine weitere Herausforderung war das Herausbrechen der vorgefrästen Löcher in der Granitspüle für einen Seifenspender und den Drehknopf für den Ablauf. Aber zum Glück klappte alles wie geplant und wir konnten auch gleich noch den Seifenspender anbringen.
Da im März das Wetter draußen richtig schön war ruhte das Thema Hauswirtschaftsraumküche dann einige Zeit. Der Anschluss des Siphons war dann leider auch nicht so einfach wie gedacht und Jörg musste 2x weitere Anschlussteile bestellen, damit alles angeschlossen werden konnte und nun auch dicht ist.
Ein weiteres schwieriges Thema war der Tausch der Küchenarmatur. Die bereits vorhandene Einhebelarmatur wollten wir austauschen, da diese zwei Drehknöpfe für Warm- und Kaltwasser hat. Mit nassen Händen kann man diese nicht gut drehen und es war auch sehr umständlich, die richtige Temperatur für das Wasser zu finden. Da für die Rückwand ohnehin der Wasserhahn abgebaut werden musste nutzen wir gleich die Gelegenheit und bauten einen neuen Wasserhahn ein.
Dank der Hilfe von Jörgs Papa schafften wir es am 19. Juli dann endlich, die Küchenrückwand anzubringen und den neuen Wasserhahn anzuschließen.
Jörg schnitt dann noch den Sockel passgenau zu und baute Steckdose und Taster wieder ein.
Und nun ist der erste Teil unserer Hauswirtschaftsraumküche endlich fertig!
Damit wir die leeren Flächen im Raum optimal nutzen können bestellten wir bereits im Winter 3 Wäscheständer, die wir an die Wand schraubten und nun bei Bedarf herunterklappen können. Somit haben wir neben den 2 Wäscheständern im Raum genügend Fläche für bis zu drei große Wäscheladungen auf einmal.
Den Hochschrank für Waschmaschine und Trockner wollen wir noch bauen und uns dafür die passenden Einzelteile von unserem Küchenbauer bestellen.
Wir sind super glücklich wie schön die Waschküche schon jetzt ist und sind sehr froh, dass wir den vorderen Bereich doch mit 60 cm geplant haben, da der Platz dennoch gut ausreicht und wir so mehr Stauraum zur Verfügung haben.
Unsere Dachterrasse ist fertig (Teil 1)
Nachdem in der ersten Aprilwoche das letzte Material für die Dachterrasse endlich bei uns angeliefert wurde legten wir am 10. April gleich mit der Dachterrasse los.
Wir begannen damit den Schotter und das Vlies im Bereich der Dachterrasse auf die Seite zu räumen und reinigten das Garagendach. Am 12. April starteten wir mit dem Aufbau der Unterkonstruktion: überall wo wir die Rabatten benötigen wurden Pads untergelegt, auf diese legten wir dann die Rabatten. Im Abstand von ca. 60 cm platzierten wir dann die Geländerfüße unter den Rabatten. Im nächsten Schritt begannen wir mit Jörgs Papa damit die fünf vorgefertigten Geländerelemente auf das Garagendach zu heben und die jeweiligen Geländerpfosten in die Geländerfüße einzustecken. Im Anschluss wurde alles ausgerichtet und fest miteinander verschraubt.
Innerhalb von wenigen Stunden konnten wir endlich die Form unserer Dachterrasse auf dem Garagendach sehen und können uns nun viel besser vorstellen, wie alles einmal aussehen wird.
Am nächsten Wochenende kostete uns das Ausrichten der Dachterrasse sehr viel Zeit, aber dies ist unumgänglich um später die Terrassenplatten ohne Zuschneiden auf der Unterkonstruktion verlegen zu können. Jörg hat die Größe der Dachterrasse so gewählt, dass wir nur am Zugang zur Dachterrasse die Platten einschneiden müssen. Zumindest war das der Plan.
Am 31. Mai wurde die Verblendung zwischen Garagendach und Aufbau Dachterrasse zugeschnitten. Da wir am Rande die Punktfundamente gewählt hatten mussten wir hier überall die Profile einschneiden, was uns leider sehr viel Zeit kostete.
Am 19. April begannen wir damit die Randprofile der Dachterrasse für die Feinsteinzeugplatten am Rand zum Geländer auf Gärung zu schneiden und miteinander zu verschrauben.
Am darauffolgenden Wochenende kämpften wir mit dem Abmontieren der Rolloschienen, damit wir über dem Fensterblech die Unterkonstruktion aufbauen können. Die Rolloschienen müssen dann später entsprechend gekürzt werden, ebenso der Rollo. Auch mit der Unterkonstruktion kamen wir an diesem Wochenende weiter voran.
Am 02. Mai wurden dann alle Rabatten auf dem Garagendach platziert und ausgerichtet. Wir haben uns beim äußeren Rahmen für die Rabatten als Punktfundamente entschieden, im inneren Bereich werden wir mit Kunststoffstelzlagern arbeiten. Auch von diesen haben wir bereits einige platziert.
Als nächstes standen die Aluschienen auf dem Programm: Am 10. Mai wurden alle Aluschienen innerhalb der Dachterrasse auf Maß zugeschnitten und verschraubt.
Die Verblendung ist nicht nur aus optischen Gründen sinnvoll, sie ist auch wichtig damit kein Wind unter die Dachterrasse gelangen kann und die Dachterrasse nicht angehoben werden kann. Schließlich kann die Unterkonstruktion nicht mit unserem Garagendach verschraubt werden.
Im Juni wurden dann endlich die ersten Platten auf die Unterkonstruktion gelegt und wir sind nun super happy wie toll der Belag aussieht. Jedoch passte die letzte Reihe der Platten um wenige Millimeter nicht in die aufgebaute Unterkonstruktion. Also mussten wir diese Platten zusammen mit den Platten am Zugang zur Dachterrasse einschneiden. Dank einer geliehenen Nassschneidemaschine klappte dies und wir konnten den Belag fertigstellen.
Jörg brachte am 05. Juli die gekürzten Rolloschienen an und kürzte auch den Rollo entsprechend. Genau rechtzeitig, bevor im Juli das Wetter nicht mehr mitspielte.
Auch das benötigte Lärchen-Holz für das Geländer der Dachterrasse bestellten wir Anfang Juli. Wir entschieden uns für Holz in sägerau, damit es perfekt zu unserer Holzfassade passen wird. Auch das Holzschutzöl bestellten wir in der gleichen Farbe.
Somit ist nun der erste Teil der Dachterrasse fertig.
Im zweiten Schritt werden wir die Holzverkleidung am Geländer anbringen.
Wir sind schon sehr gespannt wie die fertige Dachterrasse dann aussehen wird.